Green Zone Special

 

Oscar-Preisträger Matt Damon (die „Bourne“-Filme, „Der Informant“, „Invictus - Unbezwungen“) und der international renommierte Regisseur Paul Greengrass („Die Bourne Verschwörung“, „Das Bourne Ultimatum“, „Flug 93“) verbünden sich bei diesem spannungsgeladenen Irak-Kriegs-Thriller „Green Zone“ erneut zu einem unschlagbaren Team. Ein Offizier wird alles riskieren, um eine Verschwörung aufzudecken, die sich durch ein unstabiles Land zieht, in dem der Krieg ausgebrochen ist.

Basierend auf Rajiv Chandrasekarans preisgekröntem Buch bietet der Film einen Blick hinter die Kulissen der Irak-Besatzung durch die US-Armee. Paul Greengrass ist mit „Green Zone“ eine haut- und realitätsnahe Action-Achterbahnfahrt gelungen – ein knallharter, atemloser Polit- und Agentenkrimi, bei dem die Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit genauso verschwimmen wie die zwischen Feind und Freund.

 

Hier gibt's den Trailer zum Film

Hier könnt ihr einen Blick hinter die Kulissen riskieren

Hier findet ihr unsere ausführliche Filmkritik

Holt euch die Buchvorlage

Hier gewinnt ihr ein HANDSIGNIERTES Filmplakat von Matt Damon und Paul Greengras,
einen Faller-Modellbausatz, eine Army-Tasche von Armadi.de, eine Green-Zone-Feldflasche und den Soundtrack

 

ÜBER DIE FILMEMACHER


PAUL GREENGRASS (Regie, Produktion)

„Green Zone“ ist der siebte Spielfilm des Regisseur Paul Greengrass, der sich auch einer langjährigen und erfolgreichen Karriere im britischen Fernsehen erfreut.

Sein letzter Spielfilm, „Das Bourne Ultimatum“, wurde 2008 u.a. mit zwei Oscars und zwei BAFTAs ausgezeichnet, außerdem mit dem Empire Award in der Kategorie Bester Film. Greengrass selbst bekam dafür bei der Verleihung der London Film Critics’ Circle Awards den Preis in der Kategorie Beste Regie und war außerdem u.a. für den BAFTA und den Empire Award nominiert.

Davor führte Greengrass bei „Die Bourne Verschwörung“ Regie, seiner ersten Zusammenarbeit mit Schauspieler Matt Damon. Dieser Action-Thriller von 2004 spielte am Eröffnungswochenende in den USA über 50 Millionen Dollar ein; landesweit brachte er über 175 Millionen Dollar, weltweit über 287 Millionen Dollar in die Kinokassen. Dies bestätigte den Appetit des Publikums für die auf Robert Ludlums Bestseller basierende „Bourne“-Saga.

Zwischen den „Bourne“-Filmen arbeitete Greengrass an der packenden Geschichte von „Flug 93“; dieses hoch gelobte Drama schildert in Echtzeit das mutige Eingreifen der Passagiere und Besatzung eines am 11. September 2001 entführten Flugzeuges. Als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent erhielt Greengrass hierfür neben vielen weiteren Ehrungen auch eine Nominierung der Writers Guild of America in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch. Eine Oscar-Nominierung (2007) und der David Lean Award des BAFTA wurden Paul Greengrass für die Regie von „Flug 93“ (2006) zuteil, außerdem u.a. die Preise des London Film Critics’ Circle, der Los Angeles Film Critics Association und der National Society of Film Critics.

2002 war Paul Greengrass Drehbuchautor und Regisseur des im Dokumentarstil gedrehten, von der Kritik hoch gelobten Spielfilms „Bloody Sunday“, der von den Bürgerrechtsdemonstrationen in Derry, Nordirland im Jahr 1972 handelt, bei denen 13 unbewaffnete Zivilisten von britischen Soldaten erschossen wurden. Dieser Film wurde 2002 mit etlichen Preisen ausgezeichnet, darunter auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären, auf dem Sundance Film Festival mit dem World Cinema Audience Award und bei der Preisverleihung der British Independent Film Awards in der Kategorie Beste Regie.

Greengrass war Autor und Regisseur mehrerer sozialpolitisch engagierter TV-Filme, darunter „The Murder of Stephen Lawrence“ (2000 mit dem BAFTA in der Kategorie Best Single Film sowie auf dem BANFF TV Festival mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet), „The Fix“, „The One That Got Away“ und „Open Fire“. Außerdem von Filmen wie „Vom Fliegen und anderen Träumen“ (1999 auf dem Filmfestival in Brüssel in der Kategorie Bester Ausländischer Film ausgezeichnet) und „Ressurrected“ (1989 auf der Berlinale mit den Interfilm und dem OCIC Jurypreis bedacht).

Er war Produzent und Co-Autor des TV-Films „Omagh“, der 2005 mit dem BAFTA in der Kategorie Best Single Drama ausgezeichnet und auf der IFTA-Preisverleihung (Irish Film and Television Awards) 2004 zum Besten Irischen Film gekürt wurde und auf der gleichen Gala in der Kategorie Bestes Drehbuch nominiert war.

Die erste Dekade seiner Laufbahn begann mit Berichterstattungen über globale Konflikte für die ITV-Sendung „World in Action“, für die er mit einem BAFTA geehrt wurde. Greengrass zeichnete auch bei vielen Dokumentarfilmen für das Drehbuch und die Regie verantwortlich, darunter der offizielle Live-Aid-Dokumentarfilm „Food, Trucks and Rock and Roll“. Gemeinsam mit Peter Wright, dem ehemaligen Vizedirektor des britischen MI5, war er einer der Autoren des umstrittenen Bestsellers Spycatcher, der hitzige Debatten entfachte.

Greengrass stammt aus Cheam in Surrey, England, und studierte am Queen’s College in Cambridge.


BRIAN HELGELAND (Drehbuch)

Brian Helgeland hat im Laufe seiner Karriere als Drehbuchautor bereits etliche Spielfilme verfasst und adaptiert, darunter der Oscar-preisgekrönte „L.A. Confidential“, für den auch er einen Oscar bekam. Zu seinen Werken gehören auch die Originaldrehbücher zu „Fletcher’s Visionen“ und „Ritter aus Leidneschaft“, dazu die Adaptionen von „Payback - Zahltag“, „Mann unter Feuer“ und „Mystic River“, für den er zum Oscar nominiert war. Außerdem verfasste er den neuen „Robin Hood“ unter der Regie von Ridley Scott mit Russell Crowe in der Hauptrolle.

Zusätzlich zu seiner Arbeit als Drehbuchautor hat Helgeland in drei Spielfilmen auch Regie geführt; demnächst steht er für „Sidney Grimes“ nach seinem eigenen Drehbuch für Sony Pictures wieder hinter der Kamera.


RAJIV CHANDRASEKARAN (Buchvorlage)

Rajiv Chandrasekaran ist Senior Correspondent und Associate Editor der The Washington Post. Er arbeitete als National Editor und Assistant Managing Editor ebenfalls für die Post. Vom April 2003 bis Oktober 2004 war er der Leiter des Büros dieser Zeitung in Bagdad und verantwortlich für die Berichterstattung über den Wiederaufbau des Irak, wobei ein ganzes Team von Korrespondenten leitete. Schon rund sechs Monate vor Ausbruch des Krieges lebte er bereits in Bagdad und berichtete über die Waffeninspektionen der Vereinten Nationen sowie die Eskalation des Konflikts. Vor dem Irak-Krieg war er Leiter des Korrespondentenbüros in Kairo; davor arbeitete er als Korrespondent für die Post in Südostasien mit Sitz in Jakarta, Indonesien. In den Monaten nach dem 11. September 2001 gehörte er einem Reporter-Team an, der über den Krieg in Afghanistan und die Ereignisse in Pakistan berichtete.

Er ist der Autor des Buches „Imperial Life in the Emerald City“, einem Bestseller über die problematischen Bemühungen der Amerikaner, für den Wiederaufbau im Irak zu sorgen. Dieses Sachbuch liefert aus erster Hand Einblicke in das Leben innerhalb der „Green Zone“ von Bagdad und wurde mit dem Overseas Press Club Award, dem Ron Ridenour Prize und dem britischen Samuel Johnson Prize ausgezeichnet. Die The New York Times kürte das Sachbuch zu einem der Besten 10 Bücher des Jahres 2007; der Titel war außerdem unter den Finalisten für den National Book Award und den Helen Bernstein Book Award for Excellence in Journalism der New York Public Library.

2005 nahm er sich ein Jahr Auszeit von der Post, um als Journalist in Residence am International Reporting Project der Johns Hopkins School of Advanced International Studies in Washington, D.C., sowie als Dozent am Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington teilzunehmen.
Chandrasekaran ist regelmäßig bei CNN, MSNBC, PBS News Hour und im National Public Radio zu sehen und zu hören.

1994 kam er als Reporter der Regionalnachrichten zur Post und arbeitete dann von Washington aus als nationaler Technologie-Korrespondent. Er stammt aus der Gegend von San Francisco und hat einen Abschluss in Politikwissenschaften an der Stanford University, wo er auch als Herausgeber der The Stanford Daily arbeitete. Mit seiner Ehefrau lebt er in Washington, D.C.


TIM BEVAN und ERIC FELLNER (Produktion)

Working Title Films, seit 1992 unter der Leitung von Tim Bevan und Eric Fellner, ist eine der führenden internationalen Filmproduktionsgesellschaften.

DEBRA HAYWARD (Ausführende Produktion) zeichnet für die Filmabteilung und als Kreativchefin für die Spielfilmproduktionen gemeinsam mit ihrer US-Kollegin
LIZA CHASIN (Ausführende Produktion) verantwortlich.

Working Title wurde 1983 gegründet und hat bereits über 90 Spielfilme produziert, die insgesamt an den internationalen Kinokassen über 4,5 Milliarden US-Dollar eingespielt haben. Ihre Produktionen wurden mit sechs Oscars und 26 BAFTAS ausgezeichnet. Bevan und Fellner wurden auf der Verleihung der Orange British Academy Film Awards mit dem Michael Balcon Award für ihre Outstanding British Contribution to Cinema geehrt; außerdem wurde beiden der Titel als Commander of the Order of the British Empire verliehen. Im vergangenen Jahr wurden sie auf der Verleihung der Gotham Independent Award für ihr Gesamtwerk geehrt.

Zu den vielen Produktionen von Working Title gehören z.B. sieben Filme von Joel und Ethan Coen: „Burn After Reading“, „Fargo“, „Hudsucker – Der große Sprung“, „The Big Lebowski“, „O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee“, „The Man Who Wasn’t There“ und „A Serious Man.

In Zusammenarbeit mit Richard Curtis produzierten sie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“, „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“, „Bridget Jones –Am Rande des Wahnsinns“, „Notting Hill“ sowie „Tatsächlich Liebe“ und „Radio Rock Revolution“ bei denen Curtis ebenfalls Regie führte. Auch „Mr. Bean macht Ferien“ unter der Regie von Steve Bendelack und „Johnny English“ von Peter Howitt, beide mit Rowan Atkinson in der Hauptrolle, gehören zu ihren Produktionen.

Zu ihren weiteren Filmen zählen auch „Stolz & Vorurteil“ und „Abbitte“, beide unter der Regie von Joe Wright; „Flug 93“ von Paul Greengrass, „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ und „Shaun of the Dead“ von Edgar Wright, „About a Boy“ von Paul und Chris Weitz, „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ von Adam Brooks,  „Die Dolmetscherin“ von Sydney Pollack, „Dead Man Walking“ von Tim Robbins, „Elizabeth“ und „Elizabeth: Das goldene Zeitalter“ von Shekhar Kapur, „Frost/Nixon“ von Ron Howard, „Eine zauberhafte Nanny“ von Kirk Jones und „Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer“ von Susanna White, der dieses Jahr in die Kinos kommen soll, sowie „Billy Elliot“ von Stephen Daldry. Der Erfolg des letztgenannten Films setzte sich auf Bühnen in London, Sydney und am Broadway mit der Musical-Version unter der Regie von Daldry fort; die Songs dazu wurden von Sir Elton John komponiert.


LLOYD LEVIN (Produktion)

Lloyd Levin neuester Film war „Watchmen“, der im März 2009 in die Kinos kam. Er basiert auf Alan Moores und David Gibbons Bahn brechendem Comicbuch, verfilmt unter der Regie von Zack Snyder („300“) mit Malin Akerman, Billy Crudup, Matthew Goode, Jackie Earle Haley, Jeffrey Dean Morgan und Patrick Wilson in den Hauptrollen. „Watchmen“ ist der einzige Comic, der mit dem Hugo Award ausgezeichnet und vom Time Magazin unter die „100 Besten englischsprachigen Romane von 1923 bis heute“ aufgenommen wurde.

Im Vorjahr produzierte Levin „Hellboy  - Die Goldene Armee“ mit Lawrence Gordon, in Fortsetzung einer langjährigen Zusammenarbeit, die Mitte der 1980er Jahre begann. Unter der Regie von Guillermo del Toro stehen Ron Perlman, Selma Blair und Doug Jones vor der Kamera; außerdem ist das Stimmtalent von Seth McFarlane zu hören. Mit Gordon hatte Levin bereits den ersten Teil der Franchise, „Hellboy“ (2004) produziert, basierend auf Mike Mignolas Dark Horse-Comicbuch-Reihe.

2006 zeichnete Levin für die Produktion des gefeierten Dramas „Flug 93“ unter der Regie von Paul Greengrass verantwortlich. Dieser Film war für zwei Oscars nominiert, darunter auch in der Kategorie Beste Regie, und bekam etliche weitere Ehrungen, darunter Preise in der Kategorie Bester Film von hochkarätigen Kritikerverbänden wie der New York Film Critics Circle und der London Film Critics Circle. Außerdem war „Flug 93“ für sechs BAFTAs nominiert, darunter in der Kategorie Bester Britischer Film; ausgezeichnet wurde er mit diesem Preis in den Kategorien Beste Regie und Bester Schnitt.

Seine erste Produktion hatte Levin 1988 als Associate Producer des Blockbusters „Stirb langsam“, basierend auf Roderick Thorps Roman „Nothing Lasts Forever“ (1979). Levin machte Lawrence Gordon auf dieses Buch aufmerksam und leitete daraufhin die Filmentwicklung. 1989 fungierte er als Associate Producer des zum Oscar nominierten Spielfilms „Feld der Träume“ unter der Regie von Phil Alden Robinson mit Kevin Costner in der Hauptrolle, außerdem des Films „Mein Partner mit der kalten Schnauze“ mit James Belushi.

1990 war Levin ausführender Produzent von „Stirb langsam 2“ und „Predator 2“. Im Jahr darauf produzierte er „Rocketeer – Der Raketenmann“ unter der Regie von Joe Johnston mit Bill Campbell und Jennifer Connelly.

Als Präsident der Produktion ging er zu Lawrence Gordon bei Largo Entertainment. In dieser Funktion leitete der die Produktion so erfolgreicher Filme wie „Gefährliche Brandung“ unter der Regie von Kathryn Bigelow mit Keanu Reeves und Patrick Swayze, „Fatale Begierde“ mit Kurt Russell und Ray Liotta sowie „Timecop“ mit Jean-Claude Van Damme. Als ausführender Produzent zeichnete er auch für „Die Herbstzeitlosen“ mit Shirley MacLaine, Kathy Bates und Marcello Mastroianni verantwortlich.

Er verließ Largo, setzte aber seine Partnerschaft mit Gordon als Produzent fort. 1997 war er als ausführender Produzent für „Vertrauter Feind“ mit Harrison Ford und Brad Pitt sowie „Event Horizon – Am Rande des Universums“ mit Laurence Fishburne und Sam Neill verantwortlich. 1998 produzierte er Paul Thomas Andersons Bahn brechenden Spielfilm „Boogie Nights“; im Schauspielensemble waren auch Mark Wahlberg, Julianne Moore, William H. Macy, Philip Seymour Hoffman, John C. Reilly, Heather Graham und Burt Reynolds. Diesem Film wurden etliche Ehrungen zuteil, darunter auch drei Oscar-Nominierungen.

1999 produzierte Levin „Mystery Men“ mit Ben Stiller, William H. Macy und Geoffrey Rush, dann „Lara Croft: Tomb Raider“ mit Angelina Jolie in der Titelrolle. Basierend auf dem beliebten Videospiel brachte der Film über 280 Millionen Dollar weltweit in die Kinokassen und wurde zum erfolgreichsten Actionfilm aller Zeiten mit einer weiblichen Hauptdarstellerin.

Zu Levins weiteren Produktionen gehören „K-PAX“ unter der Regie von Iain Softley mit Kevin Spacey und Jeff Bridges sowie „Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“.

Demnächst beginnt Levin mit der Produktion der Adaption von James Pattersons Bestseller „Alex Cross“-Reihe und nimmt damit die Franchise wieder auf, die mit den Morgan Freeman-Filmen „Kiss the Girls“ und „Along Came a Spider“ Ende der 90 Jahre begonnen wurde. Seit den ersten beiden Verfilmungen verkauften sich die Romane dieser Reihe weltweit bereits fast 65 Millionen Mal. David Twohy (Autor von „Auf der Flucht“ und Regisseur von „Pitch Black – Planet der Finsternis“ und „Riddick – Chroniken eines Kriegers“) soll die Regie der neuen Verfilmung übernehmen.

Zu Levins weiteren neuen Produktionen zählen auch der Thriller „Meg“ basierend auf Steve Altens Bestseller, „Echo“, basierend auf Terry Moores gefeiertem Comic, und „Cryptozoo“, basierend auf einem Originaldrehbuch des Autors und Künstlers Wayne Barlowe.


BARRY ACKROYD (Kamera)

Barry Ackroyd stand für Regisseur Paul Greengrass in „Flug 93“ hinter der Kamera und wurde für sein Werk mit einer BAFTA-Nominierung bedacht.

Bestens bekannt ist Ackroyd für seine langjährige Zusammenarbeit mit dem britischen Regisseur Ken Loach. Ihr neuester Film, „The Wind That Shakes the Barley“, gewann 2006 die Goldene Palme auf den Filmfestspielen in Cannes. Der in Irland angesiedelte Kostümfilm brachte Ackroyd 2006 auch den Preis für die Beste Kamera auf den European Film Awards ein.
Seine erste Zusammenarbeit mit Loach war „Riff-Raff“ (1991); dann kamen „Raining Stones“ (1993), „Ladybird Ladybird“ (1994), „Land and Freedom“ (1995), „Carla’s Song“ (1996), „Mein Name ist Joe“ (1998), „Bread & Roses“ (2000), „The Navigators – Geschichten von den Gleisen“ (2001), „Sweet Sixteen“ (2002) und „Just A Kiss“ (2004). Für das Fernsehen arbeitete er mit Loach u.a. an „The View From the Woodpile“ (1989), „Time to Go“ (1988) und „The Flickering Flame: A Story of Resistance“ (auch „Les Dockers de Liverpool“, 1997).
Für den Dokumentar-Regisseur Nick Broomfield drehte er „The Leader, His Driver and the Driver’s Wife“ (1991), „Aileen Wuornos: The Selling of a Serial Killer“ (1992) und „Tracking Down Maggie: The Unofficial Biography of Margaret Thatcher“ (1994).

Für die britische TV-Miniserie „The Lost Prince“ (2004) unter der Regie von Stephen Poliakoff wurde ihm eine BAFTA-Nominierung in der Kategorie Beste Kamera und Beleuchtung (Fiction/Entertainment) zuteil. Zu seinen neuesten Werken gehören auch „Battle in Seattle“ für Stuart Townsend, „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ für Kathryn Bigelow und „Looking for Eric“ für Ken Loach.

Ackroyd stammt aus Manchester und studierte am Portsmouth College of Art. Sein eigener Film „The Butterfly Man“ war 1997 für den BAFTA in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert.


DOMINIC WATKINS (Produktionsdesign)

Dominic Watkins zeichnete als Produktionsdesigner zuvor bereits für zwei Spielfilme unter der Regie von Paul Greengrass verantwortlich: „Flug 93“ und „Die Bourne Verschwörung“.

Watkins stammt aus England und arbeitete außerdem u.a. mit Michael Bay für den Film „Bad Boys 2“, mit Nick Cassavetes für „Alpha Dog“ und mit Guy Ritchie für dessen Kurzfilm „The Hire: Star“ zusammen.

Dominic Watkins lebt in Los Angeles.


CHRISTOPHER ROUSE (Schnitt)

Christopher Rouse hat ein ausgeprägtes Gespür für das Geschichtenerzählen und verfügt auch über die Fähigkeit, hochdramatische und einzigartige Action-Sequenzen in Szene zu setzen – das machte ihn auch zu einem der gefragtesten Cutter der Branche sowie zum ständigen Mitarbeiter in Paul Greengrass’ Filmen: „Green Zone“ ist ihre vierte Zusammenarbeit.

Zu seinen bisherigen Filmen gehörten bereits die ersten beiden Teile der Bourne-Trilogie: „Die Bourne Identität“ unter der Regie von Doug Liman und „Die Bourne Verschwörung“ für Regisseur Paul Greengrass. Für den Blockbuster „Das Bourne Ultimatum“ wurde Rouse mit einem Oscar ausgezeichnet. Außerdem bekam er für dieses Werk  einen BAFTA sowie den Eddie, den Preis der American Cinema Editors.

Für Paul Greengrass’ preisgekröntes Drama „Flug 93“ war Rouse im Jahr davor bereits zum Oscar nominiert gewesen. Dieser Film brachte ihm außerdem einen BAFTA sowie den Online Film Critics Society Award ein, auch für einen Eddie war er damit bereits nominiert.

Zu seinen weiteren Filmen zählen auch John Woos „Paycheck - Die Abrechnung“ mit Ben Affleck in der Hauptrolle und Frank Marshalls „Eight Below“. Als Co-Editor betätigte er sich auch an „The Italian Job - Jagd auf Millionen“ von F. Gary Gray sowie an „Manito“, der im Jahre 2002 auf dem Sundance Film Festival mit dem Sonderpreis der Jury und auch auf den Filmfestivals von Tribeca und South by Southwest mit Preisen ausgezeichnet wurde.

2001 war er für den Schnitt der TV-Mini-Serie „Anne Frank: The Whole Story“ mit Ben Kingsley für einen Emmy nominiert; auch der Schnitt von verschiedenen Episoden der Serie „From the Earth to the Moon“, produziert von Tom Hanks und Ron Howard, ist sein Werk.

Rouse lebt in Los Angeles. Er ist der Sohn von Russell Rouse, der für das Drehbuch zu dem Doris Day-Film „Bettgeflüster“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.


SAMMY SHELDON (Kostümdesign)

Sammy Sheldon machte ihren Studienabschluss an der Wimbledon School of Art und begann ihre Laufbahn als Assistant Designer in Filmen wie Ridley Scotts „Gladiator“ und Jake Scotts „Plunkett & Macleane“. Dann entwarf sie die Kostüme für Ridley Scotts „Black Hawk Down“ und das Mockumentary „The Calcium Kid“ mit Orlando Bloom in der Hauptrolle. Ihre zweite BAFTA-Nominierung wurde ihr in der Kategorie Bestes Kostümdesign für „The Merchant of Venice“ zuteil, mit Jeremy Irons und Al Pacino in den Hauptrollen. Davor war sie bereits für ihre Entwürfe zur modernen BBC-Adaption der „Canterbury Tales“ nominiert gewesen.

Zu ihren Werken gehören auch die Cross-Dressing-Komödie „Kinky Boots“, „Per Anhalter durch die Galaxis“, „V wie Vendetta“, „Der Sternwanderer“ und „Kickass“ von Matthew Vaughn, außerdem „Hellboy – Die Goldene Armee“ für Guillermo del Toro sowie jüngst „Gulliver’s Travels“ von Rob Letterman mit Jack Black.

Sheldon stammt aus Manchester und lebt in London.


PETER CHIANG (Visual Effects Supervisor)

Schon an „Das Bourne Ultimatum“ und „Flug 93“ arbeitete Peter Chiang mit Regisseur Greengrass zusammen. Für seine Arbeit an „Bourne“ war Chiang für den BAFTA und den Satellite Award nominiert. Auch für „The Borrowers“ unter der Regie von Peter Hewitt war Chiang für einen BAFTA nominiert.

Zu seinen weiteren Filmen gehören u.a. „Der Sternwanderer“, „Stolz & Vorurteil“, „Königreich der Himmel“, „Riddick – Chroniken eines Kriegers“, „Johnny English“, „Captain Corellis Mandoline“, „Pitch Black – Planet der Finsternis“, „Elizabeth“, „Batman“, „Hackers – Im Netz des FBI“ und „Duell - Enemy at the Gates“.


JOHN POWELL (Musik)

Als ständiger Mitarbeiter von Regisseur Paul Greengrass komponierte John Powell bereits die Filmmusik zu „Flug 93“, „Die Bourne Verschwörung“ und „Das Bourne Ultimatum“.

Seine musikalischen Werke erstrecken sich über die verschiedensten Genres. Für seine Kompositionen zu „Happy Feet“ war er 2007 für einen BAFTA nominiert, mit dem Soundtrack zum Film 2008 dann auch für einen Grammy; die Musik zu „Kung Fu Panda“ brachte ihm 2008 einen Annie Award ein. Auch in weiteren hochkarätigen Animationsfilmen ist sein Werk zu hören: „Ice Age 2: Jetzt taut’s“, „Robots“, „Bolt“, „Horton hört ein Hu!“, „Chicken Run – Hennen rennen“ und „Antz“. Für die Musik des Animations-Blockbusters „Shrek“ war er 2002 für einen BAFTA Award nominiert.

Zu seinen neueren Kompositionen gehören auch „Hancock“, „Stop-Loss“, „P.S. Ich liebe Dich“, „X-Men – Der letzte Widerstand“, „Mr. & Mrs. Smith“, „The Italian Job – Jagd auf Millionen“ und ganz neu: „Fair Game“.

1988 begann seine Karriere, als Powell einen Job in der Londoner Firma Air-Edel Music bekam; dort komponierte er die Musik für Werbespots und TV-Filme. Später gründete er seine eigene Jingle-Firma und arbeitete mit seinem langjährigen Kollegen Gavin Greenaway zusammen; außerdem betätigte er sich an etlichen Multimedia-Kunstinstallationen mit Künstler Michael Petry sowie an der Oper „An Englishman, an Irishman and a Frenchman“.

Mit seiner faszinierenden Filmmusik zu „Im Körper des Feindes” mit Nicolas Cage und John Travolta in den Hauptrollen machte er sich auch in Hollywood schon bald einen großen Namen.




 


 
 

Surftipps: User, die hier waren, besuchten übrigens auch diese Seiten:

 
 

Meinungen zu "Green Zone Special"