Adams Äpfel Filmtipps

Adams Äpfel – so nennt Ivan (Mads Mikkelsen), Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam (Ulrich Thomsen) die Aufgabe übernommen hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. In Ivans Oase der Nächstenliebe ist Adam soeben angekommen, um nach einem Gefängnisaufenthalt seine Resozialisierungszeit zu absolvieren. Mit Hilfe seiner selbst gewählten Aufgabe soll sich der gewalttätige Neo-Nazi seiner Missetaten bewusst werden und sich auf ein neues Leben vorbereiten. Neben Adam leben hier zurzeit noch der Trinker und Vergewaltiger Gunnar (Nicolas Bro) und der arabische Tankstellenräuber Khalid (Ali Kazim).

Adam glaubt nicht, dass sein Aufenthalt schwierig werden wird, doch er hat nicht mit der hartnäckigen Gutmütigkeit gerechnet, mit der Ivan seine Mitmenschen verbessern will. Ebenso wenig wie mit der Macht des Schicksals, das ihn einer Prüfung zu unterziehen scheint.

Zuerst kommen die Vögel. Unzählige Raben. Sie sitzen im Apfelbaum und hacken unablässig auf Adams Äpfel ein. Sie lassen sich durch nichts vertreiben. Erst als Khalid zur Waffe greift, hat die Vogelplage ein Ende.

Inzwischen hat sich Sarah (Paprika Steen) zu der Resozialisierungstruppe gesellt. Sie ist schwanger und fürchtet aufgrund einer ärztlichen Diagnose, dass ihr Kind behindert ist. Ivan macht ihr Mut und erzählt von seinem fröhlichen, vollkommen gesunden Sohn, bei dem zunächst auch der Verdacht auf eine Behinderung bestand.

Adam merkt schnell, dass Ivan sich die Realität so zu–rechtbiegt, dass sie in sein gnadenlos positives Weltbild passt. Dass Gunnar säuft und Khalid des Nachts auf Tankstellenraub geht, ignoriert Ivan völlig. Sein hartnäckiger Glaube an das Gute im Menschen macht Adam rasend. In seiner Wut schlägt er Ivan nieder, aber Ivan steckt die Prügel weg, als sei ihm nichts geschehen.

Adam weiß inzwischen zu viel über Ivans tragische Vergangenheit, um dies noch länger hinzunehmen, und beschließt, Ivans Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. Er braucht nur die richtige Gelegenheit. Als Ivan selbst in Anwesenheit seines offensichtlich behinderten Sohnes die Wahrheit leugnet und behauptet, das Kind sei kerngesund, verliert Adam die Geduld. Er konfrontiert Ivan mit seinem Wissen über dessen Vergangenheit, doch Ivan streitet weiterhin alles ab und wieder schlägt Adam zu. Ivan verweist stolz auf die „andere Wange“ und liegt schließlich K.O. am Boden. Adam fährt ihn ins Krankenhaus.

Dort erfährt Adam weitere Neuigkeiten: Ivan hat einen bösartigen Tumor im Kopf, den er komplett verdrängt. Nur die völlige Leugnung seiner Schicksalsschläge hält ihn weiterhin aufrecht und am Leben. Sollte Ivan dazu gebracht werden, die Wirklichkeit zu akzeptieren, würde ihn das töten.

Zwar ist Ivan auf der Rückfahrt von der Klinik frohgemut wie immer, aber sein Schutz­wall ist angeknackst. Bei ihrer Rückkehr treffen er und Adam auf eine verzweifelte Sarah, die Ivans behindertes Kind kennen gelernt hat und sich betrogen fühlt.

In Adams Äpfeln ist mittlerweile der Wurm drin. Kaum ein Apfel scheint von der Plage verschont. Für Ivan ein deutliches Zeichen dafür, dass das Böse Adam zu prüfen versucht. Adam glaubt allerdings nicht an so etwas, stattdessen fühlt er sich immer stärker berufen, Ivan mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Als ein nächtlicher Sturm aufzieht, sucht Adam noch einmal die Auseinandersetzung und schlägt Ivan mit dessen eigenen Waffen. Während sich das Gewitter entlädt, bricht Ivan schließlich zusammen. Eine höhere Macht scheint sich einzumischen, denn Blitze zerstören Herd und Apfelbaum. Doch der Apfelkuchen ist Adam egal, er freut sich, Ivan gebrochen zu haben.

Im Krankenhaus kommt Ivan zwar wieder zu sich, ist jedoch nur noch ein Schatten seiner selbst. Teilnahmslos tut er, was man ihm sagt, alles ist ihm plötzlich egal.

Gunnar, Khalid und Sarah reagieren bestürzt auf die Nachricht, wie schlecht es um Ivan steht. Bevor alles aus dem Ruder läuft, heißt es für Adam nun Flagge zeigen und Verantwortung übernehmen. Plötzlich ist es ihm wichtig, die Gemeinschaft zu erhalten und seinen Apfelkuchen doch noch zu backen. Adam beginnt, sich um Gunnar, Khalid und Sarah auf seine Weise zu kümmern. An Ivan aber kommt er nicht mehr heran.

Kurz darauf tauchen alte Bekannte auf: Adams Neo-Nazi-Gruppe möchte nach dem Rechten sehen. Vor allem Adams freundlicher Umgang mit Khalid ist ihnen sofort ein Dorn im Auge. Als sie Khalid angreifen, schießt dieser auf sie und sie verschwinden.

Bald darauf sind sie wieder da. Sie haben Verstärkung mitgebracht und wollen Khalid an den Kragen. Ivan fühlt sich durch den Lärm gestört und taucht unvermittelt vor der Kirche auf. Er will den Neo-Nazis die Waffen abnehmen – ein Schuss löst sich, und Ivan liegt mit zerschossenem Gesicht am Boden. Wieder einmal bringt Adam Ivan ins Krankenhaus. Die Diagnose überrascht: So ganz von Gott verlassen scheint Ivan wohl doch nicht …




Biografien


Anders Thomas Jensen Regisseur


Anders Thomas Jensen wurde 1972 in Frederiksværk auf Sjælland in Dänemark geboren. 1996 gab er sein Debüt als Drehbuchautor mit Kurzfilmen, unter anderem Ernst & Lyset, bei dem er auch Regie führte und der für einen Kurzfilm-Oscar vorgeschlagen wurde.

Für WAHLNACHT erhielt Jensen 1999 den Oscar für den besten Kurzfilm. In diesem Jahr schrieb er auch die ersten Drehbücher für abendfüllende Spielfilme, darunter Mifune und In China essen sie Hunde. Mifune war der dritte Film der Dogma-Reihe und entstand unter der Regie von Søren Kragh-Jacobsen. In China essen sie Hunde wurde von Lasse Spang Olsen verfilmt und enthielt zum ersten Mal jene Mischung aus Action und Humor, für die Anders Thomas Jensen bis heute bekannt ist. Sein Debüt als Regisseur gab Jensen 2000 mit Flickering Lights.



FilmograFie (als Drehbuchautor | Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel)

Regie: Anders Thomas Jensen


Efter brylluppet (Nach der Hochzeit)

Regie: Susanne Bier


2005 VET HARD (Hammerhart)

Regie: Tim Oliehoek

2004 Brødre (Brothers – Zwischen Brüdern)

Regie: Susanne Bier

2003 De Grønne slagtere (Dänische Delikatessen)

Regie: Anders Thomas Jensen


REMBRANDT (Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger)

Regie: Jannik Johannsen


SKAGERRAK

Regie: Søren Kragh-Jacobsen


2002 Gamle mænd i nye biler (Old Men in New Cars)

Regie: Lasse Spang Olsen

WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF

Regie: Lone Scherfig


OPEN HEARTS

Regie: Susanne Bier


2000 BLINKENDE LYGTER (Flickering Lights)

Regie: Anders Thomas Jensen

1999 I Kina spiser de hunde (In China essen sie Hunde)

Regie: Lasse Spang Olsen


MIFUNES SIDSTE SANG (Mifune)

Regie: Søren Kragh-Jacobsen


Filmografie (als Regisseur | Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel)

2003 De Grønne slagtere (Dänische Delikatessen)


2000 BLINKENDE LYGTER (Flickering Lights)



Interview mit Anders Thomas Jensen


Es ist ziemlich selten bei einem Regisseur Ihres Alters und mit Ihrer Erfahrung, dass er sich mit dem Mangel an religiösem Glauben beschäftigt … war das ein Weg für Sie, um den globalen Mangel an Glauben in unserer Gesellschaft zu erforschen?

Viele junge Leute haben Schwierigkeiten damit, sich zu einem bestimmten Glauben zu bekennen. Nichtsdestotrotz brauchen viele Menschen immer noch eine Art von Glauben.


Einmal mehr benutzen Sie als Mittel eher eine Fabel als eine realistische Schilderung, um Ihre Geschichte zu erzählen: warum?

Fabeln sind interessanter als die wirkliche Welt.


Sie mögen es, die Zuschauer zu schockieren oder zumindest, sie zu provozieren: Denken Sie, dies ist notwendig, um sich über bestimmte Dinge bewusst zu werden?

Wenn ich nicht provozieren würde, bekäme ich gar keine Reaktionen.


Hatten Sie während der Dreharbeiten oder bei der Auswertung im Kino Probleme mit der Kirche?

Im Gegenteil. Am 9. Juni dieses Jahres werde ich den Kulturpreis der dänischen Pastoren überreicht bekommen.


Ihre Figuren erfahren auf ihrer Reise allesamt eine Wandlung: Das scheint etwas sehr Wichtiges in Ihren Filmen zu sein ...

Ja, um erlöst zu werden.


Als Drehbuchautor – ist es da besonders wichtig, Humor und Gefühl zu vermischen, um das Gleichgewicht zu erhalten?

Für meine Arbeit ist das sehr wichtig. Wenn ich Drehbücher für andere schreibe, versuche ich natürlich, deren Ideen umzusetzen.


Sie arbeiten immer mit denselben Schauspielern, warum? Wir funktionieren gut zusammen. Da Sie sie alle so gut kennen, schneiden Sie die Rollen speziell auf sie zu? Eigentlich nicht, aber wenn wir den Charakter gefunden haben, erarbeiten wir zusammen die Feinheiten der Figur.


Werden Sie in Dänemark für genauso politisch unkorrekt betrachtet wie im restlichen Europa?

Eigentlich nicht, in Dänemark sind wir ziemlich liberal und offen.


Stimmt es, dass Sie 40 Prozent von Dänemarks Filmerzeugnissen zu verantworten haben, entweder als Autor oder als Regisseur?

Nein, ca. 30 Filme werden in Dänemark pro Jahr produziert und ich bin bei ungefähr sechs Produktionen beteiligt, also ungefähr 20 Prozent.


Susanne Bier hat einmal über Sie gesagt: „Er hat einen echten Sinn für Katastrophen“: Was meinen Sie dazu?

Das könnte stimmen.


Denken Sie, dass Ihre Arbeit als Regisseur immer noch von Dogma beeinflusst ist? Wenn ja, inwiefern?

Überhaupt nicht, im Gegenteil, das war sie nie. Ich liebe es mit Licht, Ton, Special Effects etc. zu arbeiten.


Können Sie uns etwas mehr über die Situation des dänischen Kinos heute erzählen?

Dänemark steht auf Platz zwei in Europa bezogen auf die lokalen Filmproduktionen. 34 Prozent des Gesamteinspiels an der dänischen Kinokasse kommen auch von dänischen Filmen.


Hat Hollywood jemals Kontakt zu Ihnen aufgenommen?

Ja, und die Verhandlungen dauern an.


An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit?

An Drehbüchern für drei verschiedene Regisseure und an meinem eigenen neuen Film. Mehr sage ich nicht dazu.




Der Preis der Kirchenvertreter Dänemarks ist benannt nach dem Erzengel Gabriel und wird seit 2003 einmal im Jahr von einer Jury vergeben:


Auszug aus der Jurybegründung:

 „Ein Neo-Nazi als Medium der Erlösung: dieser Adam, dieser nackte, gefallenen Mensch, muss zu seinem eigenen Erstaunen erkennen, dass er nicht imstande gewesen ist, das Gute, das er nicht wollte, abzuwählen, geschweige denn zu verhindern.

Der Film ist auch ein nachdenklicher Kommentar zur Rolle des Pastors. Der Pastor ist ein dostojewskischer Narr von der Art, der aus lauter Güte Katastrophen verursachen kann. Eines der provozierendsten Christus-Bilder, die man je gesehen hat – wenn man ihn überhaupt so auffasst. Er WILL wirklich alle lieben, er wird selbst zum Opfer, er überwindet den Tod – geschieht das alles wirklich nur zufällig?“


Mads Mikkelsen Ivan


Mads Mikkelsen, Jahrgang 1965, einer der beliebtesten Schauspieler Dänemarks, stammt aus einer Schauspielerfamilie und war vor seiner Filmkarriere acht Jahre lang Profitänzer. Nach zwei Spielfilmen wurde er in seiner Heimat mit seiner Darstellung eines Dealers und Junkies in dem Kriminalfilm Pusher (1996) über Nacht berühmt.

Im dänischen Dogma-Kino gehört Mikkelsen zu den Charaktergrößen. Mühelos wechselt er vom Chefarzt im Psychodrama (Open Hearts) zum Gangster in einer schwarzen Komödie um eine Millionenbeute (Flickering Lights) oder zum geistes­kranken Menschenfleisch verkaufenden Metzger (Dänische Delikatessen) und zum bisexuellen Liebhaber (Über kurz oder lang). Internationale Anerkennung fand er zuletzt als Tristan in King Arthur.

Für seine Darstellung in den Filmen OPEN HEARTS und DÄNISCHE DELIKATESSEN wurde Mads Mikkelsen 2003 und 2004 als Bester Hauptdarsteller für die Bodil (Preis des Verbandes der dänischen Filmkritik) nominiert, für OPEN HEARTS erhielt er außerdem eine Nominierung für einen Robert (Preis der dänischen Filmakademie). Mit der Bodil und einem Robert ausgezeichnet wurde er schließlich 2005 für seine darstellerische Leistung in Pusher II: Respekt. Für seine Rolle in Adams Äpfel wurde er 2006 als Bester Nebendarsteller wiederum für einen Robert nominiert.

Kürzlich übernahm Mads Mikkelsen als Erzbösewicht und Spieler Le Chiffre die Rolle des Gegenspielers von Geheimagent James Bond 007 in der Verfilmung von Ian Flemings erstem Bond-Roman Casino Royale. Im vergangenen Jahr wurde Mads Mikkelsen von mehreren dänischen Zeitschriften zum „Sexiest Man of Denmark“ sowie von einem Frauenmagazin zum „Sexiest Man Alive“ gekürt.


Filmografie (Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel)

Regie: Anders Thomas Jensen


CASINO ROYALE

Regie: Martin Campbell


EFTER BRYLLUPPET (Nach der Hochzeit)

Regie: Susanne Bier

2004 PUSHER II (Pusher II: Respekt)

Regie: Nicolas Winding Refn

KING ARTHUR (König Arthur)

Regie: Antoine Fuqua

2003 De Grønne slagtere (Dänische Delikatessen)

Regie: Anders Thomas Jensen


2002 WILBUR WANTS TO KILL HIMSELF

Regie: Lone Scherfig


OPEN HEARTS

Regie: Susanne Bier


2001 EN KORT EN LANG (Shake it All About)

Regie: Hella Joof


2000 BLINKENDE LYGTER (Flickering Lights)

Regie: Anders Thomas Jensen


1999 BLEEDER

Regie: Nicolas Winding Refn


1998 PUSHER

Regie: Nicolas Winding Refn



Interview mit Mads Mikkelsen


Anders Thomas Jensen kennt Sie ja sehr gut – haben Sie Ähnlichkeiten zwischen sich und Ihrer Filmrolle entdeckt?

Nein, überhaupt keine.


Was war Ihre erste Reaktion, nachdem Sie das Drehbuch gelesen hatten?

Es ist erstaunlich, dass er immer wieder neue Geschichten erfinden kann.


Wie würden Sie das Universum von Anders Thomas Jensen beschreiben? Und wie ordnen Sie speziell diesen Film in seine Arbeit ein?

Sein Universum besteht aus obskuren Individuen und Geschichten. Hier testet er wirklich die Grenzen aus, wenn er einen Neonazi mit einem Pfarrer zusammenbringt. Er mischt Gutes mit Bösem.


Glauben Sie, es wird immer notwendiger, das Publikum zu schockieren oder zu provozieren?

Es ist sehr wichtig, die Leute zu provozieren, damit sie sich ihre eigene Meinung bilden und über den Sinn der Geschichte diskutieren.


Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet – abgesehen von der Auswahl dieses unglaublichen Outfits?

Ich habe mich unzählige Male mit Anders Thomas Jensen getroffen, um über die Rolle, die Dialoge, die Körperlichkeit etc. zu reden, bis wir die richtige Kombination herausgefunden hatten.


Welche Szene fanden Sie persönlich am schwierigsten?

Schwer zu sagen, aber die Szene, wo mein Ohr zu bluten beginnt und ich zu Boden gehe, da war es wahrscheinlich das Schwerste, das ganz echt aussehen zu lassen.


Gibt es einen speziellen dänischen Humor … einen sehr schwarzen?

Eigentlich nicht, dänischer Humor ist leicht und einfach.


Was bedeutet es für Sie als Schauspieler, immer wieder mit dem gleichen Regisseur zusammenzuarbeiten?

Es ist natürlich angenehm und macht mich auch stolz, wieder ausgewählt worden zu sein.


Sie sind auch daran gewöhnt, mit Schauspielkollegen zusammenzuarbeiten, die Sie bereits gut kennen: improvisieren Sie da viel?

Nicht wirklich, wir bleiben nah am Drehbuch.


Sie sind einer der wenigen dänischen Schauspieler, der auch in Hollywood arbeitet: Wie kam das zustande? Wie geschehen diese Dinge?

Für beide Rollen, für Tristan in KÖNIG ARTHUR und für Le Chiffre in CASINO ROYAL wurde ich angerufen, wir redeten darüber und ich bekam die Rolle.


Wie ist es, in einem James Bond Film mitzuspielen?

Es ist wie in jedem anderen guten Film auch.




Ulrich Thomsen Adam


Ulrich Thomsen, Jahrgang 1963, gehört derzeit zu den bekanntesten und begehrtesten dänischen Schauspielern. Nach Beendigung seiner Schauspielausbildung stand er auf verschiedenen Bühnen Kopenhagens, bevor er 1994 sein Leinwanddebüt in Ole Bornedals Kultthriller Nachtwache gab. Der internationale Durchbruch gelang Thomsen 1998 mit Thomas Vinterbergs Dogma-Film Das Fest. Seine beeindruckende Leistung brachte ihm neben einer Nominierung als Bester Darsteller beim Europäischen Filmpreis die dänischen Filmpreise Bodil und Robert ein. Parallel begann seine internationale Karriere in der begehrten Rolle des James-Bond-Gegenspielers in James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug (1999). In Chen Kaiges Erotikthriller Killing Me Softly (2003) war Ulrich Thomsen neben Heather Graham und Joseph Fiennes auf der Leinwand zu sehen, in Ridley Scotts Königreich der Himmel waren Jeremy Irons, Brendan Gleeson und Edward Norton seine Filmpartner.

Für seine Schauspielkunst in Das Erbe wurde Ulrich Thomsen 2004 mit der Bodil und dem Robert ausgezeichnet, für seine Rolle in Brothers – Zwischen Brüdern wurde er 2005 für die beiden dänischen Nationalpreise sowie den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller nominiert. Außerdem erhielt er zahlreiche Darstellerpreise bei internationalen Filmfestivals. Thomsens Wandlungsfähigkeit ist enorm. Er überzeugt in seinen Rollen, ganz gleich, ob er den modernen Businessman spielt (Das Erbe), einen kriminellen Kokainsüchtigen (Flickering Lights) oder einen traumatisierten Afghanistan-Soldaten (Brothers – Zwischen Brüdern). Die Rolle des gewaltbereiten Neo-Nazis Adam brachte ihm in diesem Jahr wieder eine Robert-Nominierung ein. 2006 steht er bei drei Spielfilmproduktionen vor der Kamera.


Filmografie (Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel)

Regie: Anders Thomas Jensen

VIKAREN

Regie: Ole Bornedal


DER LIEBESWUNSCH

Regie: Thorsten C. Fischer


2005 ALLEGRO

Regie: Christoffer Boe


KINGDOM OF HEAVEN (Königreich der Himmel)

Regie: Ridley Scott

2004 SERGEANT PEPPER

Regie: Sandra Nettelbeck


Brødre (Brothers – Zwischen Brüdern)

Regie: Susanne Bier


2003 BLUEPRINT

Regie: Rolf Schübel


2003 ARVEN (Das Erbe)

Regie: Per Fly

2002 KILLING ME SOFTLY

Regie: Chen Kaige


2001 BELLA MARTHA

Regie: Sandra Nettelbeck


2000 BLINKENDE LYGTER (Flickering Lights)

Regie: Anders Thomas Jensen

1999 THE WORLD IS NOT ENOUGH

(James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug)

Regie: Michael Apted

1998 FESTEN (Das Fest)

Regie: Thomas Vinterberg


1994 NATTEFAGTEN (Nightwatch – Nachtwache)

Regie: Ole Bornedal




Paprika Steen Sarah


Paprika Steen, Jahrgang 1964, begann ihre Schauspielkarriere mit Hartnäckigkeit: um in die Schauspielschule des Theaters in Odense aufgenommen zu werden, musste sie sich dreizehn Mal bewerben. Nach Beendigung ihrer Ausbildung war sie auf verschiedenen Bühnen zu sehen und wurde in Dänemark durch Rollen in Fernsehfilmen und Serien bekannt.

Durch ihre Mitwirkung in den ersten drei Dogma-Kinofilmen Idioten, Mifune und Das Fest erfuhr Paprika Steen internationale Anerkennung. Ihre erste Hauptrolle spielte sie 2002 in Okay und wurde für die Darstellung als Beste Schauspielerin für den Europäischen Filmpreis nominiert. Außerdem erhielt sie für die Rolle den Preis der dänischen Filmakademie, den sie zuvor bereits 1999 für ihre Rolle in Der Einzig Richtige erhalten hatte.

2004 drehte Paprika Steen mit Lasset die Kinder ihren Debütfilm als Regisseurin. Sie erhielt dafür den Baltischen Filmpreis.


Filmografie (als Schauspielerin | Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel)

Regie: Anders Thomas Jensen

VIKAREN

Regie: Ole Bornedal


2005 FORTY SHADES OF BLUE

Regie: Ira Sachs


2003 REMBRANDT (Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger)

Regie: Jannik Johannsen

OPEN HEARTS

Regie: Susanne Bier


2002 OKAY

Regie: Jesper W. Nielsen


2000 DANCER IN THE DARK

Regie: Lars von Trier


1999 MIFUNES SIDSTE SANG (Mifune)

Regie: Søren Kragh-Jacobsen


1998 FESTEN (Das Fest)

Regie: Thomas Vinterberg


1998 IDIOTERNE (Idioten)

Regie: Lars von Trier

1996 De største helte (Zwei Helden)

Regie: Thomas Vinterberg


Filmografie (als Regisseurin)


2004 Lad de små børn (Lasset die Kinder)




Nicolaj Lie Kaas Holger


Nicolaj Lie Kaas, Jahrgang 1973, beendete 1998 sein Studium an der Nationalen Schauspielschule Dänemarks, sieben Jahre nach seinem Leinwanddebüt in Søren Kragh-Jacobsens Die Jungen von St. Petri. Die Debütrolle eines rebellischen Jugendlichen brachte ihm direkt zwei dänische Filmpreise für den Besten Nebendarsteller.

Für seine Rolle des Jeppe in Lars von Triers Idioten erhielt er 1998 wiederum den Preis des dänischen Verbandes der Filmkritik.

Seine erste Hauptrolle spielte Nikolaj Lie Kaas in Ein richtiger Mensch von Åke Sandgren. Kaas gehört heute zu den beliebtesten Schauspielern Dänemarks und wurde von der Europäischen Film Promotion zu den Shooting Stars des Europäischen Films gezählt. Er ist der erste Darsteller Dänemarks, der vor seinem 30. Geburtstag drei Bodils gewonnen hat. Außerdem erhielt der Schauspieler bislang drei Roberts sowie eine Reihe von Nominierungen.


Filmografie (Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel )

Regie: Anders Thomas Jensen


2004 Brødre (Brothers – Zwischen Brüdern)

Regie: Susanne Bier

2003 REMBRANDT (Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger)

Regie: Jannik Johannsen

De Grønne slagtere (Dänische Delikatessen)

Regie: Anders Thomas Jensen

RECONSTRUCTION

Regie: Christoffer Boe


2002 OPEN HEARTS

Regie: Susanne Bier


Gamle mænd i nye biler (Old Men in New Cars)

Regie: Lasse Spang Olsen

2000 BLINKENDE LYGTER (Flickering Lights)

Regie: Anders Thomas Jensen

1999 I Kina spiser de hunde (In China essen sie Hunde)

Regie: Lasse Spang Olsen

IDIOTERNE (Idioten)

Regie: Lars von Trier

1995 DAVIDS BOG

Regie: Lasse Spang Olsen


1994 MIN FYNSKE BARNDOM (Meine Kindheit auf Fünen)

Regie: Erik Clausen

1991 DRENGENE FRA SANKT PETRI (Die Jungen von Sankt Petri)

Regie: Søren Kragh-Jacobsen




Nicolas Bro Gunnar


Nicolas Bro, Jahrgang 1972, gab sein Filmdebüt 1998 an der Seite von Ulrich Thomsen in Anders Thomas Jensens oscarprämiertem Kurzfilm Wahlnacht. Seither ist der Däne neben verschiedenen Theaterengagements vor allem als Filmschauspieler tätig.

Für seine Darstellung des Gunnar erhielt Nicolas Bro 2006 die Bodil, als Bester Nebendarsteller. In dieser Kategorie war er bereits 2004 für seine Rolle in Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger und 2005 für seine Darstellung in Kongekabale nominiert worden. Eine Nominierung für einen Robert erhielt Nicolas Bro 2006 für seine Rolle in Dark Horse in der Kategorie Beste männliche Nebenrolle.

Nicolas Bro gehört zu jener dänischen Schauspielergarde, mit der Anders Thomas Jensen seit Jahren gern und erfolgreich zusammenarbeitet.


Filmografie (Auswahl)


2006 Adams æbler (Adams Äpfel )

Regie: Anders Thomas Jensen


2005 VOKSNE MENNESKER (Dark Horse)

Regie: Dagur Kári


2004 DEN GODE STROMER (The Good Cop)

Regie: Lasse Spang Olsen


2003 REMBRANDT (Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger)

Regie: Jannik Johannsen


De Grønne slagtere (Dänische Delikatessen)

Regie: Anders Thomas Jensen


2002 Små Ulykker (Kleine Missgeschicke)

Regie: Annette K. Olesen



Ali Kazim Khalid


Ali Kazim, Jahrgang 1973, ist in Dänemark aus verschiedenen Fernsehserien bekannt. Er arbeitete bei Adams Äpfel erstmalig mit Anders Thomas Jensen zusammen.


Filmografie


2006 Adams æbler (Adams Äpfel )

Regie: Anders Thomas Jensen


2002 HALALABAD BLUES

Regie: Helle Ryslinge


1999 PIZZA KING

Regie: Ole Christian Madsen




Das Buch Hiob


Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse. Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, und er besaß siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen und sehr viel Gesinde, und er war reicher als alle, die im Osten wohnten. Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Hause an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. Und wenn die Tage des Mahles um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich früh am Morgen auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob dachte: Meine Söhne könnten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. So tat Hiob allezeit.


Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den Herrn traten, kam auch der Satan unter ihnen. Der Herr aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. Der Herr sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottes­fürchtig und meidet das Böse. Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen!

Der Herr sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem Herrn.


An dem Tage aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide, da fielen die aus Saba ein und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte. Als der noch redete, kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes fiel vom Himmel und traf Schafe und Knechte und verzehrte sie, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte. Als der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machten drei Abteilungen und fielen über die Kamele her und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte. Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir’s ansagte.

Da stand Hiob auf und zerriss sein Kleid und schor sein Haupt und fiel auf die Erde und neigte sich tief und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt! – In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.


Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den Herrn traten, dass auch der Satan unter ihnen kam und vor den Herrn trat. Da sprach der Herr zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. Der Herr sprach zu dem Satan: Hast du Acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben. Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Haut für Haut! und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben. Aber strecke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen! Der Herr sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben! Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des Herrn und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel. Und Hiob nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche. Und seine Frau sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Sage Gott ab und stirb! Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Als aber die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten, das über ihn gekommen war, kamen sie, ein jeder aus seinem Ort: Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama. Denn sie waren eins geworden hinzugehen, um ihn zu beklagen und zu trösten. Und als sie ihre Augen aufhoben von ferne, erkannten sie ihn nicht und er­hoben ihre Stimme und weinten, und ein jeder zerriss sein Kleid, und sie warfen Staub gen Himmel auf ihr Haupt und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.




How deep is your love

Text und Musik: Barry, Robin und Maurice Gibb


I know your eyes in the morning sun

I feel you touch me in the pouring rain

And the moment that you wander far from me

I wanna feel you in my arms again


And you come to me on a summer breeze

Keep me warm in your love and then softly leave

And it’s me you need to show


Chorus:

How deep is your love

I really need to learn

’cause we’re living in a world of fools

Breaking us down

When they all should let us be

We belong to you and me


I believe in you

You know the door to my very soul

You’re the light in my deepest darkest hour

You’re my saviour when I fall

And you may not think

I care for you

When you know down inside

That I really do

And it’s me you need to show


Chorus – Repeat – and fade




Dänischer Apfelkuchen


Zutaten

· 1 kg Boskop Äpfel

· 5 El. Zucker (1)

· 1 Tl. Zimt

· 75 g Butter

· 100 g Zucker (2)

· 200 g Frischkäse

· 3 Eier

· 100 g Toastbrot

· 100 g gehackte Mandeln


Zubereitung

Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Äpfel mit Zimt und Zucker (1) bestreuen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker (2), Frischkäse, Eigelb, Mandeln und das zerkrümelte Toastbrot zu einer Masse rühren. Den Eischnee unterheben und die Masse auf die Äpfel geben. Bei 200°C für ca. 30 Minuten backen.


Aus der Rezeptsammlung der UNIX-AG an der Uni Kaiserslautern

 


    
                                                                                                                           89 Min

Adams Äpfel – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid.

Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan allem und jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schütz­linge. Doch bald entpuppt sich seine Barmherzigkeit als Besessenheit, die keine Widerrede duldet. Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.



Notiz


ADAMS ÄPFEL ist eine bissige Komödie mit Tiefgang über menschliche Schwächen, göttliche Willkür und die Frage, wie viel Güte ein Mensch ertragen kann.

Mit seinem ganz besonderen Sinn für skurrile Situationen und Charaktere verstrickt Regisseur Anders Thomas Jensen seine Protagonisten in einen genauso absurden wie komischen Kampf zwischen Gut und Böse. Dabei zeigt er auf charmant-sympathische Weise, dass es alles andere als leicht ist, sich in diesem Konflikt für die richtige Seite zu entscheiden – auch wenn höhere Instanzen ihre Finger im Spiel haben.

In ihrem Heimatland konnten Jensen (aus dessen Feder die Drehbücher zu Filmen wie OPEN HEARTS und MIFUNE stammen) und sein Darstellerensemble (allen voran Ulrich Thomsen und der neue „Bond-Gegenspieler“ Mads Mikkelsen) mit ADAMS ÄPFEL im letzten Jahr einen Publikumshit verbuchen und erhielten den dänischen Filmpreis Robert in drei Kategorien. Auf dem Filmfest Hamburg gewann ADAMS ÄPFEL den Publikumspreis, in diesem Jahr hat Anders Thomas Jensen zudem den Kulturpreis der dänischen Pastoren, Gabriel, verliehen bekommen.



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