Dabei Sein Ist Alles Filmtipp

Schon immer hatten die Produzenten Peter und Bobby Farrelly einen diebischen Spaß daran, auf der wirklich dünnen Linie zwischen Humor und Tabu zu balancieren. Vom fröhlich-frivolen Blick auf unser aller Sehnsucht nach Liebe in THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1995) bis hin zu einem Exkurs in Sachen innerer Werte mit SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001) – noch nie scheuten die Farrelly Brüder vor irgendeinem Thema als Grundlage für ihre Gags zurück, mochte es auch noch so heikel oder unappetitlich sein.


Mit DABEI SEIN IST ALLES wagen sie sich an eine Story, die noch niemals zuvor in einer Komödie erzählt wurde – die der Special Olympics. Doch aus dieser „verbotenen Zone“ erreicht uns eine Fabel über die Bedeutung von Mut, Integrität und Erfolg, ungeachtet körperlicher oder geistiger Voraussetzungen.


DABEI SEIN IST ALLES erzählt die Geschichte eines Unglücklichen, der in einem verzweifelten Versuch, Geld aufzutreiben, das Undenkbare wagt: um seinem schamlosen Plan durchführen zu können, gibt er vor, geistig behindert zu sein. Doch seine Mitbewerber bei den Special Olympics stellen ihn vor eine weit schwierigere Aufgabe: ein besserer Mensch zu werden.


Diese scheinbar schockierende Geschichte entsprang der Fantasie von Drehbuchautor Ricky Blitt, der sich genau bewusst war, damit ein gefährliches und quasi verbotenes Terrain zu betreten. Und doch erschien ihm das Thema wie eine Chance, eine wahnwitzige Komödie mit einer überraschenden Aussage zu kombinieren.


„Zuerst war es einer dieser Einfälle, die man hat und lustig findet, wo man aber im gleichen Augenblick denkt, ’nein, das kannst du unmöglich machen’“, erinnert sich Blitt. „Dann aber gefiel mir die Idee, mit dem Konzept von ‚Normalität’ zu spielen und ich begann darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn in Wahrheit die Teilnehmer der Special Olympics am längeren Hebel sitzen und sich über Steve und seinen Komplizen lustig machen würden. So bekam ich die Möglichkeit, eine warmherzige, sehr menschliche Geschichte inmitten dieser krassen Komik zu erzählen.“


Als Blitt seine Idee dem Produzenten John Jacobs vorstellte, erschien dem das ein perfektes Thema für den schrankenlosen, satirischen Geschmack der Farrelly-Brüder zu sein. „Ich wusste, sie sind die einzigen Typen in diesem Business, die keine Angst vor dem Stoff haben und die dem Ganzen den richtigen Touch verpassen könnten“, erzählt Jacobs. „Sie hatten schon immer Erfolg damit, Charaktere und Situationen zu erschaffen, die die Zuschauer bewegen, aber auch zum Lachen bringen.“


Am Tag, als er sein Drehbuch den beiden vorstellen sollte, bekam Blitt eine Grippe und wollte den Termin verschieben. Doch angetrieben vom Geist der Special Olympics riss er sich zusammen und zog die Sache durch. Jacobs erinnert sich amüsiert: „Der Schweiß lief Ricky übers Gesicht, als er die Handlung erzählte… und ich glaube nicht, dass ich Peter Farrelly je in meinem Leben so laut lachen hörte.“


„Natürlich denkt man als bei der Storyline zuerst‚ das ist ja völlig verrückt’“, gibt auch Peter Farrelly zu. „Aber das Tolle daran ist, dass vorgefasste Meinungen auf den Kopf gestellt werden, wenn sich Steve tatsächlich mit den behinderten Athleten anfreundet. Sie bringen ihm etwas bei – und das ist doch ein wunderbarer Kniff.“


„Uns gefiel DABEI SEIN IST ALLES, weil der Stoff Herz hat. Wir haben schon immer daran geglaubt, dass sich die Menschen auch bei einer Komödie zuallererst für die Charaktere interessieren. Die Gags tragen einen Film nur über eine gewisse Zeit. Aber schlussendlich müssen die Charaktere Tiefe haben, so dass sich das Publikum mit ihnen identifizieren und mitfühlen kann. DABEI SEIN IST ALLES besitzt eben diese witzigen und trotzdem individuellen Figuren, wie man sie noch nie zuvor in einer Komödie gesehen hat.“


Produzent Bradley Thomas, ein langjähriger Geschäftspartner der Farrelly-Brüder, empfand die emotionale Tiefe des Drehbuchs als angenehme Überraschung. „Mir gefiel die Art, wie Ricky es geschafft hat, ein Skript voller Witz und Gags zu schreiben, ohne dies auf Kosten der behinderten Sportler zu machen. Im Gegenteil, er zeigt uns ihre enorme Lebensfreude und Vitalität“, bemerkt Thomas. „Trotzdem tauchte er sie nicht in dieses beseelte Weichzeichner-Licht. Wir haben es bei DABEI SEIN IST ALLES mit einem ehrlichen Porträt toller Menschen zu tun, die bis zum Hals in einer absurden Situation stecken.“


Mit dem fertigen Skript in der Hand entschieden sich die Filmemacher zum einzig praktikablen nächsten Schritt: Sie gingen direkt zu den Veranstaltern der Special Olympics und baten sie um ihren Segen für den Film und um ihre Kooperation. „Wir fanden es essenziell, die Athleten und die technischen Aspekte der Wettkämpfe so zu zeigen, wie sie wirklich sind“, erklärt Bradley Thomas. „Die Unterstützung der Veranstalter lag uns wirklich sehr am Herzen.“


Trotzdem hatten die Filmemacher keine Ahnung, wie die Verantwortlichen reagieren würden. Obwohl sie natürlich darauf hofften, dass die Special Olympics in dem Film eine Möglichkeit sehen würden, Stereotypen zu durchbrechen und mit Humor manche Vorurteile zu widerlegen, rechneten sie trotzdem damit, geteert und gefedert zu werden. „Ich glaubte, sie würden das Drehbuch zu krass finden“, gibt Autor Blitt zu. „Aber wir schickten das Skript an den Vorsitzenden der Special Olympics, Tim Shriver, der ein echt smarter, cooler Typ ist – und er verstand die Tonalität und die Botschaft der Handlung genau!“


„Abgesehen von dem Wunsch, die Lebenswirklichkeit unserer Athleten auf dem sportlichen Gebiet zu verbessern“, verdeutlicht Shriver, „besteht eines unserer Hauptziele darin, die Einstellung nicht-behinderter junger Leute gegenüber geistig Behinderten zu verändern und negative Vorurteile abzubauen. Humor kann ein guter Weg sein, um junge Leute anzusprechen und die Farrellys beherrschen beides meisterhaft.“


Mit den Vertretern der Special Olympics an Bord ging es daran, in enger Zusammenarbeit die Geschichte zu verfeinern und die offene und doch ehrgeizige Art der Spiele mit ihrer oft lebensverändernden Wirkung auf die Sportler darzustellen. Dave Lenox, Vice President Sports and Competition der Special Olympics und zugleich technischer Berater des Films, erklärt: „Die größte Überraschung für jeden, der zum ersten Mal solch einen Wettbewerb besucht, ist das sportliche Niveau, das hier gezeigt wird. Also achteten wir bei den Dreharbeiten sehr darauf, diesen Aspekt so wahrheitsgetreu und spannend wie möglich darzustellen. Für uns eröffnete sich damit eine Riesenchance, die wahre Geschichte der Special Olympics zu erzählen.“


„Neben dem Spaß, den die Zuschauer hoffentlich bei DABEI SEIN IST ALLES haben werden, hoffen wir darauf, mehr Sportler zur Teilnahme an den Special Olympics zu inspirieren, mehr Zuschauer zu den Veranstaltungen zu locken, aber auch Nichtbehinderten die Scheu vor geistig Behinderten zu nehmen.“


Während der Drehbucharbeit begann auch die Suche nach einem Regisseur, der den komödiantischen und doch ermunternden Ton des Projekts treffen würde. Die Suche führte die Filmemacher zu Larry W. Blaustein, der als Drehbuchautor bereits Hits wie THE NUTTY PROFESSOR („Der verrückte Professor“, 1996) und COMING TO AMERICA („Der Prinz aus Zamunda“, 1988) verantwortet hatte. 1999 beeindruckte er mit seinem Regiedebüt, der gefeierten Ringsport-Dokumentation BEYOND THE MAT („Beyond the Mat“).


„Barrys Herangehensweise an DABEI SEIN IST ALLES deckte sich vollkommen mit unserem Wunsch nach schrägem Humor in Einklang mit einer bewegenden Geschichte“, bemerkt Peter Farrelly. „Barry verstand genau, was wir erreichen wollten“, freut sich auch Produzent Bradley Thomas. „Er schaffte die Balance zwischen Comedy und Menschlichkeit, die diesen Film so auszeichnet.“


Blaustein selbst faszinierte das ungewöhnliche und wahrhaft gewagte Drehbuch und er nahm die Herausforderung an. „Unter dem respektlosen Überbau von DABEI SEIN IST ALLES entdeckte ich etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte: eine wirklich bezaubernde Geschichte über Menschen, die unter allen Umständen ihr Bestes geben und die Wahrheit sagen“, verdeutlicht Blaustein. „Ich stellte es mir als schöne Aufgabe vor, genau diesen Aspekt unterhaltsam zu vermitteln.“


Die Suche nach einem Hauptdarsteller


Im Zentrum von DABEI SEIN IST ALLES steht Steve Barker, ein mit entwaffnendem Humor gesegneter Typ, irgendwo zwischen linkischem kleinen Jungen und ernsthaftem Mann. Dieser wagt das Unvorstellbare und will als „normaler“ sprich nicht behinderter Mensch die Special Olympics gewinnen. Für das Gelingen dieses Projekts – das wussten die Filmemacher – brauchten sie einen Schauspieler, der in der Lage war, das Sympathische dieser Figur in all ihren Facetten auszudrücken und zu einer witzigen Charakterstudie zu verknüpfen – von seinen „zwei linken Händen“, die ihn für Unfälle prädestinieren, bis zu den Lehren, die er aus seiner Entlarvung durch die scheinbar leicht zu hintergehenden Mitbewerber zieht.


Die Filmemacher entschieden sich dafür, gegen den Strom zu schwimmen und Johnny Knoxville zu casten – zu der Zeit vor allem durch seine wahnwitzigen, krassen Aktionen in der beliebten MTV-Serie „Jackass“ bekannt. Beim Vorsprechen präsentierte Knoxville allerdings eine völlig unbekannte Seite seines Wesens.


„Johnny kam herein und beeindruckte uns sofort“, erinnert sich Blaustein. „Er zeigte eine sensible Seite, die das Publikum so von ihm noch nicht kennt. Jeder weiß, dass er witzig und verrückt sein kann, aber viele werden von der Entdeckung überrascht sein, was für ein toller ernsthafter Schauspieler er ist. Von Beginn an besaß er eine klare Vorstellung von den immensen Möglichkeiten dieses Projekts – und so holte er aus seiner Rolle wirklich alles heraus, indem er sowohl den Charme als auch die Absurdität der Hauptfigur herausarbeitete.“


Knoxville gefiel der Mut des Drehbuchs, sämtliche Vorstellungen von Klugheit, Stärke oder Erfolg über den Haufen zu werfen. „Ich mag es, wie sich im Drehbuch völlig wahnsinnige Sequenzen mit sehr berührenden Momenten abwechseln“, erzählt Knoxville. „Die Leute haben ja üblicherweise eine vorgefasste Meinung über geistig behinderte Kids und genau diese führt die Geschichte ad absurdum. Außerdem war ich mir angesichts der Beteiligung der Farrellys und Barry Blaustein sicher, dass das Projekt ehrlich und furchtlos angegangen würde.“


Als Knoxvilles Zusage stand, beschäftigten sich die Filmemacher mit der Besetzung des skrupellosen Onkels Gary, für den sie den erfahrenen Emmy-Gewinner Brian Cox auswählten. Genau dieser Gary steckt bis zum Hals in Spielschulden und wettet 100.000 Dollar gegen Jimmys siebten Goldmedaillengewinn in Folge. Weil so viel für ihn auf dem Spiel steht, sitzt Gary Steve im Nacken und zwingt ihn, den miesen Plan zur Manipulation der Special Olympics durchzuziehen.


Cox mochte den puren Wagemut seiner Figur, die am Ende dennoch bekommt, was sie verdient. „Ich fand den Part von Onkel Gary extrem witzig, weil der Typ echt ganz anders drauf ist und so wahnsinnig politically incorrect – die Figur unterscheidet sich immens von all dem, was ich in der letzten Zeit gemacht habe und das empfand ich als nette Überraschung,“ erzählt Cox. „Normalerweise strahlen meine Leinwandcharaktere immer etwas Schweres, intellektuell Tiefgründiges aus – in dieses Schema passt Gary auf keinen Fall!“


„Gary gehört zu den Schlüsselfiguren der Handlung, weil er genau das ausdrückt, was ein Teil der Zuschauer sicherlich im stillen Kämmerlein denkt“, verdeutlicht Barry Blaustein. „Ich wünschte mir Brian Cox für die Rolle, weil ich ihn aus ADAPTATION („Adaption“, 2002) kenne und weiß, wie lustig er sein kann. Außerdem fand ich es wichtig, jemanden in dieser Rolle etwas gegen den Strich zu besetzen.“


Auf der anderen Seite des moralischen Dilemmas, in dem Steve steckt, steht Lynn Sheridan. Die freiwillige Helferin bei den Special Olympics ist ebenso mitfühlend wie unwiderstehlich charmant und wird von dem aufstrebenden Jungstar Katherine Heigl verkörpert.


Die Filmemacher fanden Heigls federleichte Ausstrahlung und ihren Optimismus umwerfend. „Wir haben uns viele wesentlich bekanntere Schauspielerinnen angeschaut“, erinnert sich Produzent Bradley Thomas. „Aber Katie hat durch ihre süße und mitfühlende Ausstrahlung die Rolle quasi aus dem Nichts bekommen. Jeder könnte sich in sie verlieben – zumal sie eine tolle Komödiantin ist.“


Heigl freundete sich schnell mit dieser besonders freigiebigen Figur an, kann ihre Gefühle für Steve Barker aber auch nachvollziehen – zumindest, wenn er vorgibt, Jeffy zu sein. „Mir gefällt an Lynn, dass sie keine vorschnellen Urteile fällt“, erzählt Heigl. „Sie erkennt an Steve, dass er, sobald er Jeffy spielt, entspannt und überdreht und witzig sein kann, ohne sich davor zu fürchten, ausgelacht zu werden. Er kann sich auf diese Art und Weise ganz anders gehen lassen als andere Menschen.“


Heigl erlebte eine ähnliche Überraschung bei ihrer Arbeit mit Johnny Knoxville. „Ich hatte ´Jackass´ nie gesehen und war deshalb völlig schockiert, als ich die Show eines Abends im Hotelzimmer sah. Ich erkannte den Menschen, mit dem ich gearbeitet hatte, absolut nicht wieder! Die Leute werden überrascht sein, Johnny kennen zu lernen, wie ich ihn erlebt habe: einen wirklich netten Kerl mit einem großen Herzen, mit dem man einfach gern zusammen ist und Spaß hat.“


Als nächster großer Schritt stand das Casting der Freunde bevor, die Steve im Lager der behinderten Olympioniken findet – und die ihn nicht einmal nach der Aufdeckung seines unglaublichen Betrugsversuchs fallen lassen, sondern versuchen ihn für den Zehnkampf zu trainieren .Die Filmemacher entschieden sich schließlich für eine gemischte Gruppe aus Charakterdarstellern und geistig behinderten Sportlern, die bereits bei den Special Olympics angetreten waren. „Wir suchten nach einer Schauspielergruppe, deren Chemie an die unvergessliche Truppe aus ONE FLEW OVER THE CUCKOO’S NEST („Einer flog über das Kuckucksnest“, 1975) erinnern sollte“, erklärt Peter Farrelly. „Bei diesem Film hat man auch nicht erkannt, wer nun schauspielert und wer nicht.“


Zum Ensemble gehören Jed Rees als offenherziger Glen, der „Jeffy“ als erster enttarnt, Bill Chott in der Rolle des redseligen Thomas, der zu allem eine Meinung besitzt, Geoffrey Arend als Pessimist Winston, der Steves/Jeffys Amnestie skeptisch gegenüber steht und Leonard Earl Howze in der Rolle des Muskelmanns Mark, der als Sprachrohr der Sportler fungiert.


Die Schauspieler empfanden ihre Rollen als vielseitige Herausforderung. „Jeder der neuen Freunde von Steve besitzt seine Macken und Eigenarten, aber sie wissen alle, wie sie miteinander umgehen müssen – und das ist das Interessante daran“, bemerkt Bill Chott. „Die größte Gefahr bei solchen Parts besteht doch darin, sie nicht zu überzeichnen, sondern authentisch darzustellen. Das Herausfordernde für uns war es, diesen tollen Charakteren gerecht zu werden.“


Zum Ensemble stieß der geistig behinderte Schauspieler Edward Barbanell hinzu. Selbst seit 15 Jahren Teilnehmer bei den internationalen Special Olympics, bewies Barbanell sein Schauspieltalent bereits in mehreren Regionaltheater-Inszenierungen. Der Sportler erwies sich in der Rolle des angriffslustigen Billy, dem selbsternannten Anführer der Gruppe, als Naturtalent.


„Ich habe noch nie zuvor in einem Film mitgespielt“, erzählt Barbanell. „Gail Williamson vom kalifornischen Pressebüro sprach mit Barry Blaustein über mich und ich fuhr also nach Los Angeles und hatte die Rolle im Handumdrehen. Ich wollte unbedingt bei DABEI SEIN IST ALLES mitmachen, weil es dabei um Teamwork geht und darum geht’s auch bei den Special Olympics.“


„Eddie Barbanell ist ein echtes Genie und er passte perfekt zur Rolle von Billy“, schwärmt Peter Farrelly. „Er durfte als einziger der behinderten Schauspieler vom Skript abweichen. Normalerweise mag ich es nicht, wenn man sich zu sehr vom Drehbuch entfernt – außer es ist jemand wie Bill Murray, bei dem man weiß, dass das, was er sagt, witziger als das Geschriebene sein wird. Nicht viele Schauspieler können so was, aber Eddie kann vom Text abweichen und ist dann tatsächlich lustiger als gedacht.“


Mit einem weiteren Filmdebüt glänzt auch Special-Olympics-Teilnehmer und Medaillengewinner Leonard Flowers, der den legendären Superstar Jimmy verkörpert. Flowers, der bereits Wheaties-Frühstücksflockenpackungen zierte, gehört nicht nur zu den erfolgreichen Special-Olympioniken, sondern fungiert auch als Sprecher der Organisation. Der sechsfache Zehnkampf-Goldmedaillengewinner Jimmy fährt auf Ruhm und Glamour ab und entsteigt seiner Limousine mit goldbesetzten Laufschuhen und einem roten Samt-Laufanzug – Flowers hatte den größten Spaß beim Spielen dieser Figur.


„Jimmy gehört zu den Leuten, die jeder einfach nur schlagen möchte“, erklärt Flowers. „Er hält sich für den größten Sportler aller Zeiten und glaubt nicht daran, je in einem Wettkampf besiegt zu werden. Er rechnet allerdings nicht damit, dass man mit vereinten Kräften an seiner Niederlage arbeitet.“


„Ich wusste nicht, was mich auf dem Set erwarten würde“, erinnert sich Flowers. „Ich war noch nie unter so vielen Schauspielern oder an einem Drehort. Aber nachdem ich jetzt weiß, wie alles funktioniert, weiß ich auch, dass mir die Schauspielerei Spaß macht und ich hoffe, bald wieder vor der Kamera arbeiten zu können.“


„Wir hatten immenses Glück, so jemanden wie Leonard Flowers zu finden“, freut sich Blaustein. „Er spielt in unserem Film eine der wichtigsten Rollen und viele Leute haben sich dafür interessiert. Aber keiner von ihnen konnte den Part so glaubhaft rüberbringen wie Leonard. Er sieht aus und benimmt sich wie ein Superstar – wie Jimmy eben. Mir gefiel besonders, dass alle Leute, die Leonard zum ersten Mal sahen, sagten, er sähe nicht aus wie jemand, der geistig behindert ist. So jemand stellt sofort jegliche Vorurteile in Frage. Leonard hat die Wahrnehmung der Leute wirklich verändert.“


„Leonard ist ein echter Kerl und hat seinen Part genau auf den Punkt gespielt“, fügt Produzent Thomas hinzu. „Er ist solch ein toller Sportler, dass wir ihn ständig bremsen mussten, weil er so viel schneller war als Johnny.“


Auch für den behinderten Schauspieler John Taylor, der zuvor schon in Filmen wie THE SEVENTH SIGN („Das siebte Zeichen“, 1988) gespielt hatte, bedeutete die Rolle des Rudy etwas Besonderes. „Ich denke, der Film wird beweisen, dass Behinderte zu allem fähig sind“, erklärt Taylor. „Endlich lernen die Leute die Special Olympics kennen.“


Taylor gehört seit seinem zehnten Lebensjahr zu den Mitgliedern der Special Olympics Vereinigung und genoss insbesondere die Möglichkeit, sein läuferisches Können zu präsentieren. „Ich laufe ziemlich schnell“, gibt er zu, „und im Film läuft Steve in seinem ersten Rennen neben Rudy her und der sagt ‚Rudy macht dich fertig’. Rudy darf im Film sehr, sehr schnell laufen und das macht mir viel Spaß.“


Eddie Barbanell, John Taylor und Leonard Flowers haben ihre Rollen jeder auf seine eigene, wundervolle Weise gespielt“, erklärt Blaustein. „Sie sind einfach tolle Schauspieler, die zufällig geistig behindert sind.“


Zen Gesner vervollständigt in der Rolle von Lynns umtriebigem Freund David das Ensemble und genoss die Chance, mit den Farellys nach einem so guten Drehbuch zu arbeiten. „Das Besondere an den Farrellys liegt in ihrer Fähigkeit, die Herzen der Menschen mit den verrücktesten, wildesten Geschichten zu erreichen. Zuerst lacht man über Steve, aber dann regen sich Gefühle und man wird in der Seele berührt.“


Gesner gefiel insbesondere die Möglichkeit, von Johnny Knoxvilles komödiantischen Fähigkeiten zu profitieren. „Johnny hatte es bei diesem Film echt nicht leicht, aber er gestaltete seinen Part glaubwürdig und gleichzeitig unglaublich komisch. Es machte so viel Spaß, ihn dabei zu beobachten, dass man Mühe hatte, bei den Szenen ernst zu bleiben“, sagt Gesner.


Die Arbeit mit solch verschiedenartigen Nebendarstellern erwies sich auch für Knoxville von unschätzbarem Wert. „Ich war vor Drehbeginn schon nervös wegen der Aufgabe, einen Charakter zu spielen, der so tut, als wäre er geistig behindert“, gesteht der Schauspieler. „Mir half es, von solch tollen Leuten umgeben zu sein. Ich habe viel von jedem Einzelnen am Set gelernt.“


Mit dem Fortschreiten der Produktion glichen sich Kunst und Realität immer mehr an, denn sowohl die Special Olympioniken als auch die geistig behinderten Schauspieler inspirierten den Rest des Ensembles durch ihren Arbeitseifer und ihre engen Freundschaften. „Wir fühlten uns durch sie sehr berührt“, erzählt Bradley Thomas. „Das Filmen entwickelte sich zu einer sehr befriedigenden und ungewöhnlichen Erfahrung – ganz anders als das, was man von der Arbeit an einer Komödie erwartet.“


Der Favorit bei den Spielen


Die erste Herausforderung bei der Produktion von DABEI SEIN IST ALLES bestand darin, die Aufregung, Spannung und sportliche Atmosphäre der echten Special Olympics authentisch wiederzugeben. Dieser Geist der Spiele überraschte Steve Barker sehr bei seinen Bestrebungen, sich dem Sportbetrieb anzupassen. Vor Produktionsbeginn reisten die Filmemacher in die irische Hauptstadt Dublin, um bei den Special Olympics World Games 2003 zu drehen und die Spiele zu verfolgen. Bradley Thomas kann diese Erfahrungen seither nicht mehr vergessen.


„Der Besuch der World Games gehört zu den bewegendsten Momenten meines gesamten Lebens“, erinnert sich Thomas. „Im Stadion sahen wir Aufnahmen von der Fackel, die zuvor um die ganze Welt getragen wurde, während man gleichzeitig ihre Ankunft in der Arena ankündigte. 100.000 Leute sprangen jubelnd auf und ein kleiner Junge lief durch das Stadion, umgeben von 500 Polizisten, Feuerwehrleuten und bewaffnetem Servicepersonal. Anschließend betrat er die Bühne, während Bono von U2 „One Love“ sang und plötzlich Nelson Mandela hervortrat. Da stand also dieser kleine Junge und hielt die Hände von Bono und Nelson Mandela hoch. Dieser magische Moment inspirierte uns alle.“


Noch beeindruckt von diesen Erfahrungen suchten die Filmemacher nach einer geeigneten Location für ihren 45-tägigen Dreh. Schlussendlich entschied man sich aufgrund des warmen Klimas, der freundlichen Atmosphäre und der wachsenden dortigen Film-Gemeinde für Austin, Texas.


„Wir versuchen bei allen Produktionen der Farrelly-Brüder eine angenehme Stimmung zu schaffen, wo alle zusammen viel Zeit miteinander verbringen und drei Monate lang ein gewisses Summercamp-Feeling herrscht“, verdeutlicht Produzent Thomas. „Bei diesem Film war dieser Aspekt umso wichtiger. Deshalb entschieden wir uns für Austin, weil die Schauspieler dort auch mitten im Winter in Shorts und T-Shirts herumlaufen konnten.“ Barry Blaustein fügt hinzu: „Austin ist eine großartige Stadt, weil sie einen großen Freizeitwert hat und gleichzeitig einige der fleißigsten und kreativsten Leute der Branche dort arbeiten. Kameradschaftsgeist wird dort groß geschrieben.“


Um eine Art Special Olympics Trainingscamp zu erschaffen, baten die Filmemacher den gesamten Cast, früh nach Texas zu reisen, um sich besser kennen zu lernen und in die richtige Stimmung zu kommen. „Diese Zeit hat uns alle umgehauen und unsere Vorstellungen von geistig Behinderten völlig auf den Kopf gestellt“, erinnert sich Regisseur Blaustein. Ich denke, die Schauspieler haben dabei noch etwas Wichtiges entdeckt: es gibt niemals nur eine Sicht der Dinge. Das war eine wunderbare, verbindende Erfahrung und sie hat eine Schlüsselrolle bei der Erschaffung der nötigen Herzenswärme und guten Laune der Geschichte gespielt.“


„Ich habe noch nie zuvor enger mit geistig Behinderten zu tun gehabt, deshalb hat mir diese Zeit vor Drehbeginn in Austin sehr weitergeholfen“, pflichtet Johnny Knoxville bei. „Wir lernten viel voneinander und hatten bald alle ein sehr enges Verhältnis.“


Am 14. Oktober 2003 begannen die Hauptdreharbeiten und Blaustein konnte die Früchte der Vorbereitungen ebenso sehen wie der Rest des Teams. „Von Beginn an hat es zwischen Johnny und den ganzen Nebendarstellern einfach gefunkt“, stellt Peter Farrelly fest. „Ich hatte zuvor befürchtet, die Darsteller würden Grüppchen bilden – die Hollywoodschauspieler auf der einen, die gehandicapten Darsteller und Sportler auf der anderen Seite – aber das kam nie vor. Stattdessen haben sie sich so gut gemischt, dass einige der Crewmitglieder zu Beginn nicht wussten, wer nun behindert war und wer nicht.“


Im Film entdeckt Jeffy schnell und zu seiner Empörung, dass er von den meisten seiner Konkurrenten mühelos übertroffen wird… und genau das spielte sich auch zu Beginn der Wettkampf-Aufnahmen ab. Außer Atem und schwitzend stellte Johnny Knoxville fest, dass er unmöglich mit seinen Kollegen mithalten konnte.


„Viele der Special Olympioniken sind wirklich exzellente Athleten“, bemerkt Knoxville. „Und es war echt peinlich wie untrainiert ich war – obwohl ich zuvor bewusst über sieben Kilo zugenommen hatte, um mehr wie ein Couch Potatoe zu wirken. Ich fand das zu Beginn eine tolle Ausrede zum Rumsitzen und Essen. Aber als wir die Rennszenen drehten, brannten mir wirklich die Muskeln und ich musste die anderen bitten, etwas Rücksicht auf mich zu nehmen.“


Zu Beginn der Dreharbeiten versuchte sich Knoxville an einem 100-Meter-Lauf gegen einen der Special Olympioniken – und verlor mit mehr als 40 Metern Rückstand! „Ich bin jetzt nicht gerade ein Supersportler, aber ich glaube, keiner am Set hätte diesen Typen schlagen können, so schnell wie er war“, erzählt Knoxville. Nach diesem Erlebnis bat er die Kollegen, etwas langsamer zu laufen, um ihn schneller aussehen zu lassen.


„Wir haben es hier mit echten Spitzensportlern zu tun, die sehr hart trainieren und sehr gut in ihren Disziplinen sind“, betont Special Olympics Vice President Sports and Competition Dave Lenox. „Das hat Johnny sicherlich schnell gelernt.“


Teamgeist und Partystimmung herrschen an jedem Set der Farrelly-Brüder, aber diesmal ging es noch turbulenter zu als sonst. „Streiche und Witze waren quasi die Normalität. „Wir versuchen am Set immer eine entspannte, fröhliche Atmosphäre zu schaffen“, erklärt Peter Farrelly. „Dieses Set war besonders toll, weil 150 Special Olympioniken als Schauspieler oder Statisten den Spaß ihres Lebens hatten und sie mit ihrer guten Laune alle ansteckten. Jeden Tag kamen die Leute auf dich zu und umarmten dich, sobald du ans Set kamst. Wir bekamen immer mehr das Gefühl, dass es sich für den Film zu kämpfen lohnte. Diese Sportler haben die Sache durchgezogen und für uns quasi jeden Tag Gold geholt.“


Neben Spaß und Spiel sorgten die behinderten Sportler aber auch für Spannung am Set. „Die Leute kamen sich so nahe, dass es ständig zu irgendwelchen Romanzen, aber auch Trennungen kam und dauernd irgendjemand Ratschläge geben musste“, erzählt Blaustein. „Das war der beste Weg, um eine Komödie zu drehen. Für Komödien braucht man eine lockere Atmosphäre, in der sich niemand davor fürchtet, etwas auszuprobieren. Im Endeffekt brauchten wir nur noch diese wunderbare Stimmung einzufangen.“


Sobald die Kameras einmal liefen, machte sich die einzigartige Stimmung unter den Special Olympioniken unter anderem durch den ausgedehnten Jubel nach jedem gelungenen Take bemerkbar und steckte auch Blaustein und das restliche Team an. „Ich erinnere mich noch an meinen ersten Arbeitstag. Um mich herum waren Massen von Special Olympics Sportlern und Freiwilligen, und nach jedem Take applaudierten und jubelten sie“, erzählt Katherine Heigl. „Zuerst wusste ich gar nicht, was los war, und warum die Leute klatschten, aber schon bald klatschte ich auch nach jeder erfolgreichen Aufnahme. Ich erkannte, wie wunderbar und selten es ist, bei der Arbeit von so viel Enthusiasmus und Lebensfreude begleitet zu werden.“


„Die Sportler haben ihre besonderen Talente jeden Tag aufs Neue bewiesen“, bemerkt Johnny Knoxville. „Sie waren immer so positiv, fröhlich und ehrlich, dass sie mit ihrem Verhalten wirklich jeden am Set unheimlich beeinflusst haben.“


Für Peter Farrelly ist dieser besondere emotionale Touch genau das, was er sich zur wahnwitzigen Komik von DABEI SEIN IST ALLES noch wünschte. „An einem der letzten Drehtage fragte mich einer der Special Olympioniken ‚Ist der Film jetzt so, wie du ihn dir gewünscht hast?’. Und ich antwortete nur ‚Nein, viel besser’. Ich empfinde das Projekt als eine der wenigen Arbeiten, bei der jeder Einzelne so ungemein zum Gelingen beigetragen hat, dass es meine kühnsten Hoffnungen überstieg. Ich hoffe, den Leuten gefällt nicht nur der Witz an DABEI SEIN IST ALLES, sondern sie fühlen sich davon auch inspiriert, bei der nächsten Begegnung mit einem vielleicht seltsam oder anders wirkenden Menschen etwas genauer hinzusehen und sich überraschen zu lassen.“


Die Special Olympics


Die Special Olympics sind eine internationale Organisation, die sich für die körperliche Fitness von geistig Behinderten einsetzt und deren Status als produktive und respektierte Gesellschaftsmitglieder durch Sport und Wettkämpfe zu stärken versucht. Die Special Olympics bieten Kindern und Erwachsenen mit geistigen Schwächen das ganze Jahr über kostenlose Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten in 26 olympianahen Sommer- und Wintersportarten.


Die Geschichte der Special Olympics begann im Jahr 1968, als Eunice Kennedy Shriver das internationale Event erstmals auf dem Soldier Field in Chicago, Illinois ausrichtete. Das Konzept war da schon ein paar Jahre alt und geht zurück auf Kennedys Gründung einer Tageseinrichtung für geistig Behinderte auf ihrem Grundstück Anfang der 60er Jahre. Sie sah, dass die Fähigkeiten der geistig Behinderten selbst die Erwartungen der Experten bei weitem überstiegen. Und so haben seit 1968 Millionen von Kindern und Erwachsenen mit Intelligenzminderung an den Special Olympics teilgenommen.


Heutzutage trainieren täglich über zwei Millionen Sportler in mehr als 150 Ländern, treten in über 20.000 Wettbewerben jährlich gegeneinander an und präsentieren der Welt ihr Können. Kinder und Erwachsene mit geistigen Behinderungen, die an den Special Olympics teilnehmen, entwickeln eine erhöhte körperliche Fitness und sportliche Fähigkeiten, ein verbessertes Selbstbewusstsein und ein gestiegenes Selbstwertgefühl. Die mentale, gesellschaftliche und geistige Reife profitiert, so dass die Sportler nicht nur neue Fähigkeiten und Begabungen an sich entdecken, sondern auch zu einer neuen „Stimme“ finden.


Die Special Olympics unterscheiden sich von anderen Olympia-ähnlichen Ereignissen dadurch, dass die Sportler in nach Können, Alter und Geschlecht getrennten Gruppen gegeneinander antreten. Dabei sind die Wettkampfklassen so strukturiert, dass die Athleten ihren Rivalen in ihren Fähigkeiten gleichen. In den jeweiligen Gruppen hat also jeder, nicht nur die Ausnahmetalente, statistisch eine vernünftige Chance auf den Sieg. Auch für die Teamwettbewerbe gelten diese Regeln.


Neben den auf lokaler, Länder- und Staatsebene ausgetragenen Wettkämpfen finden alle zwei Jahre im Wechsel zwischen Sommer- und Winterspielen die Special Olympics World Games statt. Die Wettkämpfe 2003 richtete Dublin aus, 2005 fanden die Spiele im japanischen Nagano statt. 2007 heißt Schanghai die Special Olympics World Games willkommen.






DABEI SEIN IST ALLES - -- --


- BESETZUNG -


JOHNNY KNOXVILLE

als Steve Barker/Jeffy


Johnny Knoxville wurde über Nacht als Erfinder und Star der kontroversen MTV-Reality-Serie „Jackass“ berühmt und eroberte daraufhin auch mit der gleichnamigen Kinoversion die Filmwelt im Sturm. Zu Johnny Knoxvilles jüngsten Projekten gehören John Waters’ Ensemblekomödie A DIRTY SHAME („A Dirty Shame“, 2004) neben Tracey Ullman, Chris Isaak und Selma Blair und an der Seite von Dwayne „The Rock“ Johnson das Action-Abenteuer WALKING TALL („Walking Tall – Auf eigene Faust“, 2004). Im letzten Jahr überzeugte er in LORDS OF DOGTOWN („Dogtown Boys“, 2005), in THE DUKES OF HAZZARD („Ein Duke kommt selten allein“, 2005) und als Titelfigur der Komödie DALTRY CALHOUN (2005).


Darüber hinaus spielte er in Barry Sonnenfelds Sequel MEN IN BLACK 2 („Men in Black II“, 2002), in der Ensemblekomödie BIG TROUBLE („Jede Menge Ärger“, 2002), COYOTE UGLY („Coyote Ugly“, 2000), LIFE WITHOUT DICK („Life Without Dick – Verliebt in einen Killer!“, 2000) sowie DEUCES WILD („Deuces Wild – Wild in den Straßen“, 2000).


Mit 18 verließ er seine Heimat Tennessee und zog nach Kalifornien, um Schauspieler zu werden. In dieser Zeit hielt er sich mit Werbeaufträgen über Wasser und arbeitete als Autor für Magazine wie Blunt, Bikini und Big Brother. 1997 stellte er seine Idee zu „Jackass“ dem „Big Brother“-Macher Jeff Tremaine vor und rief damit ein Kultphänomen ins Leben.



BRIAN COX

als Gary Barker


Als Best Supporting Actor in a Miniseries or Motion Picture Made for Television gewann das Schauspiel-Urgestein Brian Cox im Jahr 2001 einen Emmy für sein Porträt des NS-Verbrechers Hermann Göring in der TNT-Fernsehproduktion „Nuremberg“. Für dieselbe Rolle wurde er mit SAG- und Golden-Globe-Nominierungen bedacht. Sein Gastauftritt als Harry Moon im Serienhit „Frasier“ brachte ihm 2002 die zweite Emmy-Nominierung ein.


2003 nominierte man Cox erneut als Ensemblemitglied von Spike Jonzes ADAPTATION („Adaption“, 2002). In jüngerer Zeit spielte Cox zudem den Agamemnon in Wolfgang Petersens TROY („Troja“, 2004), an der Seite von Willem Dafoe in THE RECKONING (2003) und neben Matt Damon stand er für THE BOURNE SUPREMACY („Die Bourne Verschwörung“, 2004) vor der Kamera. Zuletzt begeisterte er außerdem in Woody Allens erster britischer Produktion MATCH POINT („Match Point“, 2005) und arbeitete mit Annette Bening und Gwyneth Paltrow an Ryan Murphys Adaption von Augusten Burroughs Memoiren RUNNING WITH SCISSORS.


In seiner Karriere spielte Brian Cox unter anderem in Spike Lees THE 25th HOUR („25 Stunden“, 2002), X-MEN 2 („X-Men 2“, 2003), THE RING („The Ring“, 2002), THE BOURNE IDENTITY („Die Bourne Identität“, 2001), THE ROOKIE („Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte“, 2002), THE AFFAIR OF THE NECKLACE (2001), THE MINUS MAN („The Minus Man“, 1998), FOR THE LOVE OF THE GAME („Aus Liebe zum Spiel“, 1999), RUSHMORE („Rushmore“, 1998) und THE CORRUPTOR („Corruptor – Im Zeichen der Korruption“, 1998). In seiner Filmografie finden sich außerdem Arbeiten wie THE BOXER („Der Boxer“, 1997), THE LONG KISS GOODNIGHT („Tödliche Weihnachten“, 1996), der Oscar-Gewinner BRAVEHEART („Braveheart“, 1995), ROB ROY („Rob Roy“, 1995) und HIDDEN AGENDA („Geheimprotokoll“, 1990). Darüber hinaus verkörperte er erstmals die Figur des Hannibal Lecter in Michael Manns Kultfilm MANHUNTER („Roter Drache“, 1986).


Die herausragende Darstellung des Big John in dem im Rahmen des Sundance Film Festivals gezeigten Kritikerliebling L.I.E. („L.I.E. – Long Island Expressway“, 2001) brachte ihm eine AFI Award Nominierung, eine Independent Spirit Award Nominierung, einen Golden Satellite Award sowie einen Boston Film Critics Award als Bester Darsteller ein.


Für seine Darstellung in „Titus Andronicus“ an dem der Royal Shakespeare Company zugehörigen Swan Theatre sowie für „Rat in the Skull“ am Royal Court erhielt der Bühnendarsteller mit langjähriger Erfahrung an Londoner Theatern jeweils einen Olivier Award. Zu seinen jüngeren New Yorker Bühnenengagements zählt die Broadway-Inszenierung von „Art“ sowie „St. Nicholas“ auf der Off-Broadway-Bühne der Primary Stages.


Darüber hinaus stand Brian Cox in Conor McPhersons „Dublin Carol“ am Royal Court, in „St. Nicholas“ am Londoner Bush Theatre sowie dem Matrix Theatre in Los Angeles auf der Bühne, trat in „King Lear“ und „Richard III“ am National Theatre in London auf und spielte in „Skylight“ am Mark Taper Forum in Los Angeles.


Mit dem erfolgreichen HBO-Gefängnisdrama „Oz“ gab Cox sein Fernseh-Regiedebüt. Darüber hinaus verfasste er zwei Bücher, Salem to Moscow: An Actor’s Odyssey und The Lear Diaries. Vor kurzem schlug Queen Elizabeth Brian Cox zum CBE (Commander of the British Empire).



KATHERINE HEIGL

als Lynn


Katherine Heigl führt das Ensemble der Hitserie „Grey’s Anatomy“ an und spielte in drei Staffeln des Kultformats „Roswell“. Derzeit steht sie neben Breckin Meyer und Mena Suvari für den Kinofilm CAFFEINE vor der Kamera.


Mit zwölf Jahren gab sie ihr Leinwanddebüt neben Hauptdarstellerin Juliette Lewis in THAT NIGHT („Zauber eines Sommers“, 1992), bevor sie einen Part in Steven Soderberghs gefeiertem Depressionsära-Drama KING OF THE HILL („König der Murmelspieler“, 1993) landete. Ihre erste Hauptrolle absolvierte Heigl zusammen mit Gérard Depardieu als rebellischer Teenager in MY FATHER THE HERO („Mein Vater, der Held“, 1995). Daraufhin spielte sie mit Steven Segal in UNDER SIEGE 2: DARK TERRITORY („Alarmstufe: Rot 2“, 1995) und arbeitete in der Folge an WISH UPON A STAR (1996), PRINCE VALIANT („Prinz Eisenherz“, 1997) und BRIDE OF CHUCKY („Chucky und seine Braut“, 1998). Außerdem sah man Heigl neben Peter Fonda in der Hallmark-Fernsehproduktion „The Tempest“ und in dem Kinofilm VALENTINE („Schrei wenn Du kannst“, 2001).


Zu ihren weiteren TV-Arbeiten zählen der Fernsehfilm „Romy and Michele: Behind the Velvet Rope“, „The Twilight Zone“, die MTV-Produktion „Wuthering Heights“, „Critical Assembly“ und „Love Comes Softly“.



JED REES

als Glen


Seinen Durchbruch erzielte Jed Rees als Teb, der Alien-Anführer der Thermianer, in der Komödie GALAXY QUEST („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“, 1999). In letzter Zeit sah man ihn neben Paul Gross und Molly Parker in der Erfolgskomödie MEN WITH BROOMS (2002) und in LUCK (2003) von Regisseur Peter Wellington, sowie ELIZABETHTOWN („Elizabethtown“, 2005).


In seiner Filmografie finden sich außerdem Arbeiten wie DUDLEY DO-RIGHT („Dudley Do-Right“, 1999), LAKE PLACID („Lake Placid“, 1999), der TV-Film „The Prisoner of Zenda, Inc.“ (1997) und FEAR („Fear – Wenn Liebe Angst macht“, 1996).


Für das Fernsehen stand er unter anderem in „The X-Files“, „The Outer Limits“ und den preisgekrönten CBC-Film „Little Criminals“ vor der Kamera. 1997 spielte Rees zudem die Rolle des Richard in der Off-Broadway-Inszenierung „Two Pianos, Four Hands“, bei dem er seine Liebe für die Schauspielerei und das Klavierspiel verbinden konnte.



BILL CHOTT

als Thomas


Bill Chott spielte bereits in den Kinofilmen DUDE, WHERE’S MY CAR? („Ey Mann, wo is’ mein Auto?“, 2000), GALAXY QUEST („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“, 1999), DANCING AT THE BLUE IGUANA (“Dancing at the Blue Iguana”, 2000), CROSSFIRE (“Crossfire – Das Liberty-Attentat”, 1998) und TOMORROW NIGHT (“Tomorrow Night”, 1997).


Im Fernsehen sah man den aus St. Louis stammenden Chott in „ER“, „3rd Rock from the Sun“, „Freaks and Geeks“, „Popular“, „The Dana Carvey Show“ und „She Spies“. Des Weiteren ist Chott Mitglied des ImprovOlympic von Chicago und der Second City Television Truppe.



EDWARD BARBANELL

als Billy


Edward Barbanell, seit 15 Jahren Teilnehmer der Special Olympics, gibt in DABEI SEIN IST ALLESDABEI SEIN IST ALLES sein Kinodebüt. Sein Interesse an der Schauspielerei wurde geweckt, als ihn ein Lehrer einen Monolog aus „Romeo and Juliet“ auswendig lernen ließ. Seither spielte Barbanell in mehreren Regionaltheater-Inszenierungen von „Snow White and the Seven Dwarfs“, „Charlotte’s Web“, „Romeo and Juliet“ und „Anything Goes“. Darüber hinaus war er die Hauptfigur eines Dokumentarfilms, den sein Bruder drehte. Der Absolvent der Coral Springs High School lebt derzeit mit seiner Mutter in Coral Springs, Florida.



LEONARD EARL HOWZE

als Mark


Zuletzt sah man Leonard Earl Howze in den Kinoproduktionen BARBERSHOP 2 („Barbershop 2“, 2003), dem Original BARBERSHOP („Barbershop“, 2002) und ANTWONE FISHER („Die Antwone Fisher Story“, 2003).


Als Gaststar stand er zudem für die Comedy Central Serie „Prime Time Glick“ vor der Kamera. Zu seinen zahlreichen Regionaltheater-Arbeiten zählen Auftritte in „Blues for Mr. Charlie“, „Macbeth“, „Time of Your Life“, „Stand and Deliver“, „Call it Clover“, „Servant of Two Masters” und „Restoration”.


Der Empfänger einer Presidential Scholarship im Jahr 1995 lebt derzeit in Los Angeles.



GEOFFREY AREND

als

Winston


Geoffrey Arend war zuletzt in Zach Braffs Ensemble-Spaß GARDEN STATE („Garden State“, 2003) neben Natalie Portman zu sehen. Zu seinen weiteren Arbeiten für das Kino zählen IT RUNS IN THE FAMILY („Es bleibt in der Family“, 2003) mit Kirk und Michael Douglas, BUBBLE BOY („Bubble Boy“, 2001), SUPER TROOPERS („Super Troopers – Die Superbullen“, 2000) und die Independent-Produktion A TALE OF TWO PIZZAS (2003). Im Fernsehen sah man Arend in den TV-Filmen „Chicken Club“ und „Is it College Yet?“. Zudem übernahm er Gastrollen in „Law & Order“, „The Guiding Light“, „Undeclared“ und „Daria“.



JOHN TAYLOR

als Rudy


John Taylor startete seine Filmkarriere an der Seite von Demi Moore in dem SciFi-Krimi THE SEVENTH SIGN („Das siebte Zeichen“, 1988). In der Folge castete man ihn für ANIMALS (1997) mit Tim Roth und John Turturro sowie für WOUNDED SOLDIER und THREE OR FOUR DAYS.


Taylor bildete den Fokus der mit einem ACE Award ausgezeichneten HBO-Dokumentation „Yours to Keep“, die ihn nach Abschluss der High School bei der Jobsuche als DJ und Schauspieler begleitete. Der frühere Special-Olympics-Teilnehmer besitzt ein beinahe enzyklopädisches Wissen über die Pop- und Rockmusik der 70er und 80er Jahre.


Unter anderem sprach er vor dem Senatskomitee, um Geld für die weitere Erforschung des Down-Syndroms zu mobilisieren, sowie als Gastredner der International Conference on Down’s Syndrome.


Wenn er nicht vor der Kamera steht, stellt er sein immenses Wissen über Film und Musik als hochgeschätzter Mitarbeiter der Sun Coast Videothek in Spring Valley, New York zur Verfügung.



LUIS AVALOS

als Stavi


Der erfahrene Filmdarsteller Luis Avalos kann auf Parts in Projekten wie HOLLYWOOD HOMICIDE („Hollywood Cops“, 2002), LOVE STINKS („Liebe? Lieber nicht!“, 1999), JUNGLE TO JUNGLE („George, der aus dem Dschungel kam“, 1997), THE BUTCHER’S WIFE („Der Mann ihrer Freundin“, 1991) und FIRES WITHIN (Fires Within“, 1991) zurückblicken. Für das Fernsehen arbeitete er unter anderem an den TV-Movies „Noriega“, „Colombo: Murder With Too Many Notes“ und „OP Center“.


Zu seinen weiteren TV-Engagements zählen regelmäßige Parts bei „Resurrection Blvd.“, „Hangin’ with Mr. Cooper“, „Ned Blessing“ und „The Electric Company“. Darüber hinaus spielte er in „American Family“, „NYPD Blue“, „E.R.“, „Jag“, „Walker, Texas Ranger“, „The Rockford Files“ „The Jeffersons“ und „Perry Mason“.



LEONARD FLOWERS

als Jimmy


Leonard Flowers gibt mit DABEI SEIN IST ALLES sein Filmdebüt. Seit 16 Jahren nimmt er an den Special Olympics als vielfach Medaillen-gekrönter Athlet teil, unter anderem in den Disziplinen Tennis und Langstreckenlauf. Flowers’ Konterfei zierte bereits Wheaties Frühstücksflockenpackungen und er hat schon viele Erfahrungen als weltweiter Sprecher für die Special Olympics Texas gesammelt.


Flowers arbeitet als Lehrassistent für den San Antonio Independent School District.



ZEN GESNER

als David


Zen Gesner zählte bereits zum Ensemble von mehreren Farrelly-Brothers-Produktionen wie FEVER PITCH („Ein Mann für eine Saison“, 2005), DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994), KINGPIN („Kingpin“, 1996), THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998), ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001), SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001) und SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001).


Zu Gesners jüngsten Arbeiten zählen die Kinofilme FLORIDA CITY (2003), THE HOLLOW („The Hollow – Die Rückkehr des kopflosen Reiters”, 2004), LEGEND OF THE PHANTOM RIDER (2002) sowie SOCIAL MISFITS (2001) und BOAT TRIP („Boat Trip“, 2002) mit Cuba Gooding Jr.


Für das Fernsehen spielte er in zwei Staffeln von „All My Children“ und absolvierte Gastauftritte bei „Friends“ und „Compromising Situations“.


DABEI SEIN IST ALLES


- STAB -



BARRY W. BLAUSTEIN

Regie


Vor einiger Zeit schrieb, produzierte und inszenierte Barry W. Blaustein den hochgelobten Dokumentarfilm BEYOND THE MAT („Beyond the Mat“, 1999). Von der Los Angeles Times als einer der besten Filme des Jahres gefeiert, gewann BEYOND THE MAT Preise auf zahlreichen Festivals weltweit und brachte Blaustein eine DGA Award Nominierung ein.


Zusammen mit seinem Ko-Autor David Sheffield verantwortete Blaustein zuletzt das Drehbuch zur Komödie THE HONEYMOONERS („Honeymooners“, 2005) mit Cedric the Entertainer und Mike Epps. Zusammen hatten sie bereits an den Drehbüchern zu THE NUTTY PROFESSOR („Der verrückte Professor“, 1996), NUTTY PROFESSOR II – THE KLUMPS („Familie Klumps und der verrückte Professor“, 2000), BOOMERANG („Boomerang“, 1992), bei dem sie auch die Ausführende Produktion übernahmen, sowie COMING TO AMERICA („Der Prinz aus Zamunda“, 1988) gearbeitet.


Als leitende Autoren und Produzenten von „Saturday Night Live“ schrieben und entwickelten Blaustein und Sheffield viele von Eddie Murphys beliebten Fantasiefiguren, darunter Buckwheat, Velvet Jones, Gumby und Mr. Robinson. Als Ko-Autoren und Produzenten verantwortete das Erfolgsteam zudem „What’s Alan Watching“ für CBS, das als Bestes Special des Jahres den National Television Critics Award erhielt.


Derzeit schreiben die beiden für Dreamworks an einem weiteren Drehbuch für Eddie Murphy.



RICKY BLITT

Drehbuch


Ricky Blitt arbeitete als Autor für die Fernsehserien „Family Guy“, „Politically Incorrect“ und „The Jeff Foxworthy Show“. Erst kürzlich griff die Produktionsfirma Dimension Films bei seinem Kino-Drehbuch BONING UP zu. Außerdem arbeitete Blitt in jüngster Zeit an dem Skript zu NUTTY NUT für Jerry Bruckheimer und Disney sowie an einem autobiografischen Drehbuch für HBO. Zu seinen aktuellen Projekten zählt NOT A PRETTY WOMAN für die Farrelly-Brüder und FAMILY GUY für Twentieth Century Fox.


Als Schauspieler stand der Künstler 2004 für die Fox Broadcasting Company Produktion „Blitt Happens“ und die Farrelly-Komödie STUCK ON YOU („Unzertrennlich“, 2003) vor der Kamera. Darüber hinaus zählte er zum Ensemble zahlreicher „Family Guy“-Episoden und spielte in diesem Rahmen unter anderem an der Seite von Alyssa Milano.



BRADLEY THOMAS

Produktion


Bradley Thomas kooperierte mit den Farrelly-Brüdern erstmals 1994 bei ihrem Durchbruch zu DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994). In der Folge arbeitete er auch an KINGPIN („Kingpin“, 1996) und THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998).


1998 gründeten Thomas und die Farrelys das gemeinsame Produktionsunternehmen Conundrum Entertainment. Hier arbeitete er als Produzent an ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), dem mittlerweile zum Serienhit bei den Kids ausgebauten Projekt OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001), SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001), SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001), STUCK ON YOU („Unzertrennlich“, 2003) und FEVER PITCH („Ein Mann für eine Saison“, 2005).


Vor seiner Partnerschaft mit den Farrelly Brothers hielt er eine leitende Stellung bei der Motion Picture Corporation of America. In dieser Funktion realisierte er Dutzende von MPCA- Projekten und baute eine Filmbibliothek mit über 100 Titeln auf.


Als unabhängiger Produzent brachte Thomas zudem mehrere weitere Projekte auf den Weg, darunter BEHIND ENEMY LINES („Behind Enemy Lines“, 1996), THE LOCUSTS („Kansas Night“, 1997) mit Ashley Judd, Vince Vaughn und Kate Capshaw sowie die Romantikkomödie MUSIC FROM ANOTHER ROOM („Liebe auf den ersten Schrei“, 1998) mit Jude Law, Jennifer Tilly und Brenda Blethyn in den Hauptrollen.


Auf einer ausgedehnten Weltreise, während der er auch als Entwicklungshelfer bei Mutter Theresas Organisation in Indien arbeitete, traf er sein Schicksal in Gestalt des Produzenten Jake Eberts und des Regisseurs Roland Joffe. Nach der zufälligen Begegnung mit dem Oscar-nominierten Filmemacher landete Thomas einen Job als Joffes Video-Operator bei dessen Projekt CITY OF JOY („Stadt der Freude“, 1992), bevor er zurück in die Staaten ging, um am ICM Trainingsprogramm teilzunehmen. Durch seine Kontakte beim ICM kam es in der Folge dazu, dass Thomas mit Bernardo Bertolucci und Jeremy Thomas an der Vorbereitung zu LITTLE BUDDHA („Little Buddha“, 1993) arbeitete.



BOBBY FARRELLY und PETER FARRELLY

Produktion


Bobby und Peter Farrelly wurden durch aberwitzige Komödien wie THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998), DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994), KINGPIN („Kingpin“, 1996), ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001) und OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001) bekannt. Zuletzt produzierten und inszenierten sie die Drew Barrymore/Jimmy Fallon Komödie FEVER PITCH („Ein Mann für eine Saison“, 2005) und STUCK ON YOU („Unzertrennlich“, 2003), eine Komödie über siamesische Zwillinge, gespielt von Matt Damon und Greg Kinnear.


Auf der entspannten Arbeitsweise der Brüder bei der Umsetzung ihrer verrückten Filmprojekte basiert auch die Firmenphilosophie ihrer Produktionsfirma Conundrum Entertainment, die sie nicht nur als Heimat ihrer eigenen Projekte, sondern auch als Sprungbrett für junge Talente einsetzen. Als erstes Projekt realisierte die neu gegründete Firma das Regiedebüt des Farrelly-Regieassistenten J.B. Rogers, SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001). Die im März 2001 in den USA gestartete Romantikkomödie zeigte Heather Graham und Chris Klein in den Hauptrollen.


1998 geriet die Farrelly-Mania aber mit THERE’S SOMETHING ABOUT MARY mit den Hauptdarstellern Cameron Diaz, Ben Stiller und Matt Dillon erst richtig in Fahrt. Mit ihrem schrägen Humor, dem vertrackten Plot und dem wilden Set-Design avancierte die Produktion zum Comedy-Phänomen. Weltweit spielte der Hit mehr als 350 Millionen Dollar ein und gewann einen New York Film Critics Circle Award für Cameron Diaz, den People’s Choice Award als Beste Komödie, zwei Golden Globe Nominierungen und vier MTV Movie Awards. Darüber hinaus ehrte die National Association of Theatre Owners die Farrelly Brothers 1999 als ShoWest Screenwriters of the Year.


Ihre ersten Schritte ins Showbusiness wagten die beiden, als Eddie Murphy Interesse an Peter Farrellys mit einer beigelegten Gebrauchsanweisung vorgelegten Drehbuchdebüt DUST TO DUST zeigte. Peter Farrelly zog nach Los Angeles und wenig später folgte ihm auch sein Bruder Bobby und die beiden machten sich als Autorenteam einen Namen. In dieser Zeit produzierte das Duo mehr als ein Dutzend unverfilmter Drehbücher, schrieben mehrere Filmprojekte um und landeten einige Fernsehcredits wie etwa die berüchtigte „Seinfeld“-Startepisode.


Nach beinahe einem Jahrzehnt in der Branche hatten die Brüder immer noch keinen Film realisiert, weshalb sie sich dazu entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und ihren eigenen Film zu drehen. Mit vielen Anleihen bei DUST TO DUST brachten sie DUMB AND DUMBER heraus, bei dem Jim Carrey und Jeff Daniels eine veritable Liebeserklärung an menschliche Dummheit, blöde Zufälle und diverse Körperflüssigkeiten ablieferten. Mit Peter Farrelly auf dem Regiestuhl und Bobby Farrelly in der Funktion des Ausführenden Produzenten entwickelte sich das Projekt zum Blockbuster, spielte über 340 Millionen Dollar ein und etablierte die Farrellys in Hollywood.


Das Markenzeichen der Farrellys – die fröhliche Spielerei mit Tabus – war geboren und zeigte sich auch im aberwitzigen Bowling-Hit KINGPIN, der abgefahrenen Romanze wie THERE’S SOMETHING ABOUT MARY, der Persönlichkeitsspaltungsfarce ME, MYSELF AND IRENE, der abwegigen Schönheitsparabel SHALLOW HAL, OSMOSIS JONES, der animierten Reise in den Körper, und ihrer Zwillingsgeschichte STUCK ON YOU. 1998 beteiligten sich die Brüder als Autoren und Produzenten an der Coming-of-Age-Komödie OUTSIDE PROVIDENCE (1999). Zusammen mit Regisseur Michael Corrente hatten sie Peters Farrellys Romandebüt adaptiert und zu einem Projekt entwickelt, das von der Kritik gelobt und von Time-Autor Richard Schickel als „unverzagt offenherzig im Umgang mit menschlichen Schwächen“ bezeichnet wurde.


Als nächstes steht für die Farrellys ein seit langem gehegter Traum, nämlich eine Spielfilmversion der THREE STOOGES, auf dem Programm.



JOHN JACOBS

Produktion


Seit 1986 arbeitet John Jacobs als Ausführender Produzent und Autor in der Filmindustrie. Als leitender Angestellter bei Orion Pictures entwickelte er das Oscar-nominierte und von der Kritik gefeierte Drama MISSISSIPPI BURNING („Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses“, 1988) sowie den Komödienhit DIRTY ROTTEN SCOUNDRELS („Zwei hinreißend verdorbene Schurken“, 1988). Er verließ das Unternehmen, um die Produktionsfirma des Wall Street Finanziers Michael Steinhart zu leiten, die sich an der Realisierung der Hitserie „The Addams Family“ beteiligte. Während dieser Zeit produzierte Jacobs MARRIED TO IT („Dinner für Sechs“, 1991) und den Familienfilm BINGO („Bingo – Kuck mal wer da bellt“, 1991).


1995 arbeitete Jacobs als Leiter der Produktionsfirma des ehemaligen Columbia Pictures Vorstandsmitglieds Dawn Steel, wo er COOL RUNNINGS („Cool Runnings“, 1993) produzierte. Im Jahr darauf fungierte er als President of Atlas Entertainment und brachte in dieser Funktion 12 MONKEYS („12 Monkeys“, 1995) mit Brad Pitt und Bruce Willis in den Hauptrollen sowie CITY OF ANGELS („Stadt der Engel“, 1998) mit Meg Ryan und Nicolas Cage auf den Weg. Im Anschluss an diese Projekte inszenierte und produzierte Jacobs den Independent Film THE FIRST TO GO („Keine Frauen bitte!“, 1997) und gründete schließlich die Produktions- und Managementfirma First Entertainment.


Erst kürzlich realisierte Jacobs als Produzent MY BOSS’S DAUGHTER („Partyalarm – Finger weg von meiner Tochter“, 2003) mit Ashton Kutcher, Tara Reid, Molly Shannon und Terence Stamp. Außerdem übernahm er die ausführende Produktion bei dem Komödienhit ANGER MANAGEMENT („Die Wutprobe“, 2003) mit Adam Sandler und Jack Nicholson. Derzeit arbeitet Jacobs an der Produktion mehrerer Projekte bei DreamWorks, Fox, MGM, Disney, Miramax, Universal, Spyglass Entertainment und Beacon Pictures.



TIM SHRIVER

Ausführende Produktion


Tim Shriver ist Vorstandsvorsitzender der Special Olympics. In dieser Funktion sowie bei seiner früheren Aufgabe als Special Olympics Chief Executive Officer und President steht er im Dienst von mehr als zwei Millionen Special Olympioniken und deren Familien in über 150 Ländern. Unter Shrivers Leitung haben sich die Special Olympics zu einer Bewegung entwickelt, die weltweit nicht nur Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bietet, sondern auch Akzeptanz, Integration und Respekt für Menschen mit geistiger Behinderung fördert.


Seit langem weiß Shriver die Macht Hollywoods mit Initiativen in den Bereichen Musik, Film und Fernsehen für die Förderung geistig Behinderter und anderer Bildungsprojekte zu nutzen. So fungierte er als Ko-Produzent von AMISTAD („Amistad“, 1997) und „The Loretta Claiborne Story“. Als Ko-Produzent oder Produzent arbeitete er außerdem bei zahlreichen Formaten für die Sendeanstalten ABC, TNT und NBC. Darüber hinaus absolvierte Shriver Gastauftritte in „The Today Show“ und auf CNN, MTV und „Nickelodeon’s World of Difference“.


Shriver studierte anfangs an der Yale University, bevor er an der Catholic University seinen Masters-Abschluss in Religionswissenschaften und Religionspädagogik machte sowie einen Doktortitel in Pädagogik an der University of Connecticut erwarb. Neben seiner Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Special Olympics und dem Collaborative for Academic, Social und Emotional Learning gehört Shriver auch dem Vorstand der Education Commission of the States’ Compact for Learning and Citizenship, dem Frank Porter Graham Child Development Center an der University of North Carolina sowie der American Association on Mental Retardation an.



MARK IRWIN

Kamera


Der langjährige Mitstreiter der Farrelly-Brüder setzte bereits bei deren Hitkomödien ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998), DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994) und KINGPIN („Kingpin“, 1996) das Licht.


In seiner beeindruckenden Filmografie finden sich außerdem Arbeiten wie SCARY MOVIE 3 („Scary Movie 3“, 2003), MALIBU’S MOST WANTED („Malibu´s Most Wanted“, 2003), OLD SCHOOL („Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen“, 2003), OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001), SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001), AMERICAN PIE 2 („American Pie 2“, 2001), ROAD TRIP („Road Trip“, 2000) und 10 THINGS I HATE ABOUT YOU („10 Dinge, die ich an dir hasse“, 1998).


Zu seinen weiteren Filmarbeiten zählen SCREAM („Scream – Schrei!“, 1996), DON’T LOOK BACK („Don´t Look Back – Die Killer im Nacken“, 1996), VAMPIRE IN BROOKLYN („Vampire in Brooklyn“ ,1995), THE AVENGING ANGEL („Die Heiligen der letzten Tage“, 1995), D2: THE MIGHTY DUCKS („Mighty Ducks II – Das Superteam kehrt zurück“, 1993), MAN’S BEST FRIEND („Der Tod kommt auf vier Pfoten“, 1993), PASSENGER 57 („Passagier 57“, 1992), ROBOCOP 2 („Robocop 2“, 1989), HEATWAVE („Heatwave“, 1990), BAT 21 („BAT 21 – Mitten im Feuer“, 1988), und HANOI HILTON („Hanoi Hilton“, 1987). Und schließlich saß Irwin auch bei David Cronenbergs Horrorklassikern THE FLY („Die Fliege“, 1986) und DEAD ZONE („Dead Zone – Der Attentäter“, 1983) hinter der Kamera.



ARLAN JAY VETTER

Produktionsdesign


Auch Arlan Jay Vetter gehört nach Filmen wie STUCK ON YOU („Unzertrennlich“, 2003), SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001), ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998), DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994), KINGPIN („Kingpin“, 1996), OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001) und SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001) zum festen Stab der Farrelly-Brüder.


In jüngerer Zeit arbeitete Vetter zudem als Produktionsdesigner bei THE PUNISHER („The Punisher“, 2004) mit John Travolta und Thomas Jane. Außerdem gestaltete er den Look von LIKE MIKE („Like Mike“, 2002), SURVIVING PARADISE (2000) und BLACK OUT (1996).



GEORGE FOLSEY JR.

Schnitt


Zu George Folsey Jrs. zahlreichen Filmarbeiten als Cutter zählen CHEAPER BY THE DOZEN („Im Dutzend billiger“, 2003), BASIC („Basic“, 2003), DIRTY WORK („Dirty Work – Rache ist süß“, 1998), KENTUCKY FRIED MOVIE („Kentucky Fried Movie“, 1977), NATIONAL LAMPOON’S ANIMAL HOUSE („Ich glaub, mich tritt ein Pferd“, 1978), THE BLUES BROTHERS, COMING TO AMERICA („Der Prinz aus Zamunda“, 1988), Michael Jacksons legendäres „Thriller“-Video, BULLETPROOF („Bulletproof – Kugelsicher“, 1996) sowie den Umschnitt von THE GREAT SANTINI (1979) und John Duigans ROMERO („Romero“, 1989).


In der Funktion des Produzenten realisierte er unter anderem AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON („American Werewolf“, 1981), TRADING PLACES („Die Glücksritter“, 1983), COMING TO AMERICA („Der Prinz aus Zamunda“, 1988), AMAZON WOMEN ON THE MOON („Amazonen auf dem Mond“, 1987), SPIES LIKE US („Spione wie wir“, 1985), das „Thriller“-Video, CLUE, GREEDY („Greedy – Erben will gelernt sein“, 1994), THREE AMIGOS („Die drei Amigos“, 1986), INTO THE NIGHT („Kopfüber in die Nacht“, 1984) und GRUMPIER OLD MEN („Der dritte Frühling – Freunde, Feinde, Fisch & Frauen“, 1995). Derzeit arbeitet er an einem aus der Krimifarce FARGO entwickelten TV-Piloten.


Nach 15 Jahren Zusammenarbeit mit John Landis bat man Folsey 1988 in den Vorstand von QSound Labs, einem kanadischen Toneffektstudio, das er noch immer leitet. Folsey ist Mitglied der Directors Guild of America und Geschäftsführer von Paulist Productions, der Produktionsfirma hinter ROMERO.


Der Sohn des verstorbenen, mit 14 Oscar-Nominierungen bedachten Hollywood-Kameramanns George Folsey absolvierte das Pomona College. Anschließend arbeitete er als Cutter bei KABC-TV in Los Angeles und gründete ein Unternehmen, mit dem er alle Filmsegmente von „Laugh-In“ drehte und editierte.



MARC S. FISCHER

Ko-Produktion


Als Ko-Produzent gehörte Marc S. Fischer bereits zum Stab der Farrelly-Brüder-Komödien FEVER PITCH („Ein Mann für eine Saison“, 2005) SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001), ME, MYSELF AND IRENE („Ich, beide & sie“, 2000), THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998) und KINGPIN („Kingpin“, 1996). Außerdem fungierte er als Ko-Produzent bei J.B. Rogers’ Komödie SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2001), die von Conundrum Entertainment produziert wurde..


Fischer begann seine Laufbahn als Buchhalter an der Oscar-nominierten Produktion RUNAWAY TRAIN („Runaway Train – Express in die Hölle“, 1985), bevor er 1988 zum Unit Production Manager aufstieg und schließlich 1989 als Produktionsleiter zu Orion Pictures wechselte.


Als Ko-Produzent oder Produzent arbeitete er seither unter anderem an Mike Figgis’ Oscar-nominiertem Drama LEAVING LAS VEGAS („Leaving Las Vegas“, 1995) für den er eine D.G.A. Nominierung erhielt, HEXED („Hexina – Schön, verrückt und gefährlich“, 1993), FOXFIRE („Foxfire“, 1996), BEVERLY HILLS NINJA („Beverly Hills Ninja – Die Kampfwurst“, 1996), MUSIC FROM ANOTHER ROOM („Liebe auf den ersten Schrei“, 1998) und GUN SHY („Ein Herz und eine Kanone“, 2000), den er zusammen mit Hauptdarstellerin Sandra Bullock produzierte.



CLEMENS FRANEK

Ko-Produktion


Clemens Franek ist leitender Angestellter bei Conundrum Entertainment, der Produktionsfirma der Farrelly-Brüder, und gibt mit DABEI SEIN IST ALLES sein Spielfilmdebüt.



LISA JENSEN

Kostüme


Mit dem Komödienhit MANNEQUIN („Mannequin“, 1986) gab Lisa Jensen einst ihr Filmdebüt, dem die Arbeiten an MAID TO ORDER („Maid to Order“, 1986), FREEJACK („Freejack – Geisel der Zukunft“, 1992), THE GUN IN BETTY LOU’S HANDBAG („Betty Lou – Der ganz normale Wahnsinn“, 1992), WHITE PALACE („Frühstück bei ihr“, 1990), CRISSCROSS („Criss Cross – Überleben in Key West“, 1992) und – ihrem Durchbruch – THE FABULOUS BAKER BOYS („Die fabelhaften Baker Boys“, 1989) folgten, in dem Michelle Pfeiffer in Jensens körperbetonten Roben brillierte. Als nächstes sieht man ihre Entwürfe in THE SISTERHOOD OF THE TRAVELING PANTS (2005).


Jensens Karriere machte einen weiteren Sprung mit der Erfolgskomödie GRUMPY OLD MEN („Ein verrücktes Paar – Alt verkracht und frisch verliebt“, 1993), infolge dessen sie erneut mit den Superstars Jack Lemmon und Walter Matthau an GRUMPIER OLD MEN („Der dritte Frühling – Freunde, Feinde, Fisch & Frauen“, 1995) und THE ODD COUPLE II („Immer noch ein seltsames Paar“, 1998) arbeitete. Zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Jack Lemmon kam es bei dem mit fünf internationalen Auszeichnungen gekrönten Kurzfilm PUPPIES FOR SALE. Darüber hinaus gestaltete Jensen die Outfits von BABY’S DAY OUT („Juniors freier Tag“, 1994), RICHIE RICH („Richie Rich“, 1994), DUDLEY DO-RIGHT („Dudley Do-Right“, 1999), SAY IT ISN’T SO („Ohne Worte“, 2000), DICKIE ROBERTS: FORMER CHILD STAR („Dickie Roberts: Kinderstar“, 2003) und GEORGE OF THE JUNGE („George, der aus dem Dschungel kam“, 1997).


Vor ihrer Laufbahn beim Film lernte Jensen bei mehreren Inszenierungen am Joseph Papp’s Public Theater und designte die Kleider für mehrere Off-Broadway-Produktionen, Musikvideos und Fernsehspecials.

 


    
                                                                                                                           94 Min

Die neuste Komödie der Farrelly-Brüder (VERRÜCKT NACH MARY, DUMM UND DÜMMER, SCHWER VERLIEBT) wagt eine pikante These: Kann eine Komödie absolut bizarr, unbekümmert versaut und doch… inspirierend sein? DABEI SEIN IST ALLES verbindet das Wahnwitzige mit dem Aufmunternden und erzählt die Geschichte eines ganz normalen Typen, der in dem Moment das Besondere an sich entdeckt, als er versucht die Special Olympics, die Olympiade für Menschen mit geistiger Behinderung, zu manipulieren.


Steve Barker (JOHNNY KNOXVILLE) ist ein netter Kerl mit einem stinknormalen Schreibtischjob, bis eine Kapriole des Schicksals – und seine persönlichen Karrierevorstellungen – sein Dasein auf den Kopf stellen. Als Steve den Mut aufbringt, seinen Boss um eine Beförderung zu bitten, wird ihm diese unter einer Bedingung gewährt: er muss zuerst den sympathischen Stavi (LUIS AVALOS) feuern, der seit vielen Jahren bei der Firma arbeitet. Um den Schock etwas zu mildern, stellt Steve den verstörten Hausmeister selbst an. Eine fatale Entscheidung, denn ein Unfall beim Rasenmähen bringt Stavi ins Krankenhaus – ohne Krankenversicherung und die übliche Anzahl von Fingern…


Verzweifelt auf der Suche nach Geld, um damit Stavis Finger retten zu können, wendet sich Steve an seinen schleimigen Onkel Gary, der jedoch selbst bis zum Hals in Spielschulden steckt. Gary ersinnt eine unglaubliche, verachtungswürdige und wirklich bodenlose Strategie, die so abartig ist, dass sie tatsächlich funktionieren könnte: der frühere Langstreckenläufer Steve soll bei den anstehenden Special Olympics antreten und dabei den unangefochtenen Favoriten und sechsfachen Goldmedaillengewinner im Zehnkampf, Jimmy (LEONARD FLOWERS), locker besiegen. Gary will auf eine Niederlage Jimmys wetten und mit dem gewonnen Geld nicht nur Stavis Finger, sondern auch seinen eigenen Hals vor einigen Gläubigern retten.


Von Schuldgefühlen wegen Stavi geplagt, lässt sich Steve auf den skandalösen Plan ein und verwandelt sich in sein Alter Ego „Jeffy“. Doch erfolgreich einen Menschen mit geistiger Behinderung zu geben, stellt sich als viel schwieriger heraus als vermutet. Von der Überzeugungsarbeit bei Special Olympics Volontärin Lynn Sheridan (KATHERINE HEIGL), in die Steve sich verliebt, bis hin zum Versuch, sich mit seinen Mitbewerbern anzufreunden – Steve erlebt einen Rückschlag nach dem anderen. Die Chance auf den Gewinn einer Medaille rückt in weite Ferne, denn die Athleten der Special Olympics sind weitaus sportlicher als Steve dachte…

Zu allem Überfluss bekommen seine Rivalen bald Wind von dem Plan. Doch statt ihn auffliegen zu lassen, beschließen sie, ihn selbst zu trainieren, in der Hoffnung, endlich den arroganten Jimmy vom Thron stürzen zu sehen. Mit einem Trainingsplan, wie ihn noch nie zuvor jemand durchgezogen hat, versucht Steve für seine neuen Freunde das Olympische Gold zu holen – und scheitert doch letztlich an seinen eigenen Stärken…



DABEI SEIN IST ALLES


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