Die Wilden Hühner Filmtipp

INHALT

Jedes Girl braucht ´ne beste Freundin. Sprotte (Michelle von Treuberg) hat gleich drei! Zusammen bilden sie „Die Wilden Hühner“, die coolste Mädchengang der fünften Klasse. Sie sind unzertrennlich, wenn’s darauf ankommt, aber so verschieden wie Hühner und Füchse. Melanie (Paula Riemann) schwärmt für Robbie Williams, Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) für italienisches Essen, Frieda (Lucie Hollmann) ist sozial mega-engagiert und Sprotte selbst findet insgeheim ihre Lehrerin Frau Rose (Jessica Schwarz) ziemlich cool. Und dann gibt es noch Wilma (Jette Hering), die vor ihrer Aufnahme in die Bande noch die eine oder andere Prüfung zu bestehen hat. Einziger Quell des Ärgers für die Mädchen sind die Jungs der Konkurrenzbande „Pygmäen“, bestehend aus dem Anführer Fred (Jeremy Mockridge), dem stets hungrigen Torte (Martin Kurz), dem Karten legenden Steve (Philip Wiegratz) und dem aggressiven Willi (Vincent Redetzki). Und dann passiert das Unglaubliche: Sprotte gibt Fuchsalarm! Oma Slättberg (Doris Schade) will ihre betagten Hennen schlachten. Dabei sind Daphne, Kokoschka und die anderen Hühnerdamen doch die Maskottchen der Bande. Sprotte hat sofort eine Idee: Die Wilden Hühner werden die Tiere entführen, wenn Oma Slättberg unterwegs auf Verwandtenbesuch ist. Aber der Plan ist ebenso schnell gestorben wie er entworfen war, als die Oma sich den Fuß verknackst und zu Hause bleibt. Auch ein letzter Interventionsversuch von Sprottes Mutter Sibylle (Veronica Ferres) bleibt erfolglos. Montag in einer Woche kommt Nachbar Feistkorn, um den Tieren den Garaus zu machen. Dabei hätten die Hennen sogar ein neues Zuhause auf dem Grundstück, das Trudes allein erziehender Vater seiner Tochter geschenkt hat und auf dem ein verwitterter, alter Wohnwagen steht. Aber wenn schon nicht die Hennen, dann finden wenigstens die Wilden Hühner dort Quartier, ein neues Bandenversteck und ein neues Mitglied: Wilma möchte unbedingt dabei sein und wird nach einigem Zögern als Spion in die Wilden Hühner aufgenommen. Nach der fehlgeschlagenen Hühnerentführung steht fest: Die Einzigen, die jetzt noch bei der Rettung helfen können, sind ausgerechnet die „Pygmäen“. Zwar verzichten sie großzügig auf „Kochen und Küsse“, nehmen aber reichlich arrogant einen Gutschein der Mädchen in Empfang, als Gegenleistung für ihre Unterstützung. Er verspricht den Pygmäen Hilfe, wenn diese ihrerseits in Not geraten sollten.

Samstag Abend, während Oma Slättberg „Wetten, dass?“ schaut, soll alles über die Bühne gehen. Auf dem Weg zur Vorbesprechung entdecken die Mädchen allerdings, dass das Banden-Baumhaus der Pygmäen einer Erweiterung des Schrottplatzes zum Opfer fallen wird. Und Sprotte findet heraus, dass Oma Slättberg sich zur Verteidigung gegen Diebe und Einbrecher eine Waffe zugelegt hat. Was nun? Doch der Plan wird durchgezogen und obwohl die Kids fast von Oma erwischt werden, gelingt der Coup. Sprottes Mama ist stolz auf ihre mutige Tochter und vergisst darüber für einen Moment sogar ihre enttäuschenden Liebes-affären und Auswanderungspläne. Nur die Sache mit dem Baumhaus trübt die Stimmung und als die Pygmäen um Einlösung ihres Gutscheins in Form von Abrisshilfe beim Baumhaus ersuchen, sagen die Mädchen bereitwillig zu. Doch während alle damit beschäftigt sind abzubauen und zu packen, überkommt Willi erneut die kalte Wut darüber, dass ihm sein zweites Zuhause genommen wird. Denn zu Hause, bei seinem gewalttätigen Vater (Axel Prahl) verbringt er so wenig Zeit wie möglich. Willi rennt auf den Schrottplatz, zertrümmert dort den Scheinwerfer von einem der Bagger und wird prompt von einem Wächter erkannt. In Panik flieht er in den Wald. Wenn sein Vater davon erfährt, dann setzt es noch mehr Prügel als Willi ohnehin schon bekommt. Auch am nächsten Tag bleibt er verschwunden. Gemeinsam suchen die Hühner und die Pygmäen nach ihrem Freund, aber ohne Erfolg. In ihrer Verzweiflung offenbaren sie sich Frau Rose. Die verspricht über das Verschwinden dicht zu halten, wenn die Kinder ihn bald finden. Doch bevor es soweit kommt, taucht schon Willlis Vater wutentbrannt auf dem Schulhof auf. Um von Sprotte zu erfahren, wo sein Sohn steckt, schreckt er nicht davor zurück, das entsetzte Mädchen zu schlagen. Erst als die couragierte Frau Rose dazwischen geht, lässt er von Sprotte ab. Was sollen die Kinder jetzt tun? Selbst wenn sie Willi finden, kehrt der sicher nicht zurück nach Hause, um dort seinem Vater in die Arme zu laufen. Weiß Frau Rose in dieser Situation Rat?



Background

Die deutsche Gesamtauflage der verkauften Bücher von Cornelia Funke liegt derzeit bei 3,8 Millionen Exemplaren. Mit mehr als 1,8 Millionen verkaufter Exemplare gehören ihre im Cecilie Dressler Verlag Hamburg erschienenen, realistischen Jugendromane über die Mädchenbande „Die Wilden Hühner“ zu den deutschen Jugendbuchbestsellern. Da durfte die Kinoadaption dieser Geschichten aus der Feder der „Spionin der Kinder in der Welt der Erwachsenen“ (Funke über Funke) nicht lange auf sich warten lassen. Was die Autorin schließlich überzeugte, die Verfilmungsrechte an das Erfolgs-Produzentenduo Uschi Reich und Peter Zenk zu vergeben, waren deren erfolgreiche Kästner-Adaption u.a. DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER (2003) und die beiden BIBI BLOCKSBERG Filme (2002/2003). Uschi Reich, die als Produzentin hinter den Kinohits steht, dazu: „Cornelia Funke wählt ihre Partner sehr sorgfältig aus. Vor allem hat sie die Tatsache überzeugt, dass wir Erfahrung in der Produktion von Jugendbuchadaptionen haben und uns sicher waren, in einem bundesweiten Casting auch hervorragende Kinderdarsteller für die neun Kinderhauptrollen zu finden.“


Im Unterschied zur Fantasywelt der kleinen Hexe Bibi ist DIE WILDEN HÜHNER ein sehr realistischer Film. Uschi Reich erläutert: „Er gibt die Wirklichkeit, gesehen mit den Augen der Kinder, wieder.“ Sprotte zum Beispiel hat eine allein erziehende Mutter mit chaotischem Liebesleben; Trude ist ein Scheidungskind, das ständig Essen in sich hinein stopft und abnehmen muss; Wilma ist zwar ein gut situiertes Einzelkind, aber in ihrer Familie dreht sich alles immer nur darum, dass die Leistung zählt. „Jedes der Kinder hat also ein spezifisches, handfestes Problem“, so die Produzentin. Es galt hier nichts ins Fantastische zu überhöhen, aber trotzdem sollte es für den Kinobereich funktionieren, weil die Figuren der Geschichte genügend Fallhöhe haben.“


Gedreht wird seit 13. Juli und noch bis Ende September in und um Köln und Düsseldorf sowie in Xanten am Niederrhein, wo die Produktion das perfekte Haus der Oma Slättberg fand. Einziges Problem dieser Location: Das Wetter. „Wir waren schon mitten im Dreh und stöhnten über den Regen, der unseren Drehplan torpedierte, als mich ein einheimischer Arzt angrinste: ‚Wenn Sie schönes Wetter brauchen, dann gehen sie überall hin, aber nicht nach Xanten.’“ In Düsseldorf wurde unter anderem auf dem Gelände des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Benrath gedreht. Produzent Peter Zenk freute sich über den freiwilligen Einsatz der Schüler dort: „Obwohl schon die erste Ferienwoche begonnen hatte, machten 160 Schüler der Schule als Komparsen beim Dreh mit.“

Das Drehbuch aus der Feder von Güzin Kar und Uschi Reich inszeniert Regisseurin Vivian Naefe mit einem erstaunlichen Staraufgebot, auch in den Erwachsenenrollen. Veronica Ferres, Doris Schade, Jessica Schwarz, Benno Fürmann und Axel Prahl stehen vor der Kamera. Für Peter Zenk ist das Interesse der Stars „dem Umstand zu verdanken, dass der Kinderfilm in Deutschland endlich wieder Ernst genommen wird.“ Hauptrollen in DIE WILDEN HÜHNER werden aber auch von Tieren übernommen. Lotta, der ungarische Jagdhund der Produzenten, kam zur unverhofften Schauspielkarriere: Sie darf in zwei Szenen mitspielen und wurde dafür eigens von Tiertrainerin Aurelia Franke-Hornung („Ingeborg’s Animals“) geschult. „Ein Anruf aus Hollywood wird wohl trotzdem nicht für ‚Lotta’ kommen“, beurteilt Frauchen Uschi Reich die darstellerischen Ambitionen ihres Haustiers schmunzelnd. Auch die Hühner Kokoschka, Daphne und Co. werden von ausgebildeten Hühnern „gespielt“. Insgesamt 15 Stück Federvieh wurden von der Trainerin an Menschen gewöhnt und dazu ausgebildet, auf Kommando auf der Hühnerstange sitzen zu bleiben. Weil Schauspielen für Hühner aber sehr anstrengend ist und die Hennen bisweilen divenhafte Züge entwickeln, wird jedes der Filmhühner von mindestens zwei Darstellerinnen verkörpert.


Die Arbeit mit neun Kindern in den Hauptrollen erwies sich als Herausforderung an die Produktion. Dazu Uschi Reich: „Zum einen gibt es aufwändige Szenen, bei denen alle Kinder im Bild sind. Und zum anderen arbeiten wir mit zehnjährigen Kids, also im Durchschnitt zwei Jahre jünger als bei BIBI. Diesen Altersunterschied merkt man enorm. 12jährige sind schon wesentlich belastbarer, die Aufmerksamkeitsspanne ist höher. Dazu kommt, dass die Handlung sehr komplex ist, viel mit Vor- und Rückblenden gearbeitet wird, was die Kinder sehr fordert.“ Dennoch hält die Produzentin ihre kleinen Stars allesamt für „riesige Talente, die wunderbare Darbietungen geben“.


Der mit einem Budget von 4,6 Millionen Euro ausgestattete Kinofilm ist eine Produktion der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH in Co-Produktion mit Lunaris Film, Odeon Film, Constantin Film und dem ZDF und wird gefördert von der Filmstiftung NRW, dem FFF FilmFernsehFonds Bayern und der FFA Filmförderungsanstalt Berlin. Die Constantin Film wird DIE WILDEN HÜHNER am 15. Dezember 2005 in die Kinos bringen.


DIE BESETZUNG

Veronica Ferres (Sibylle)


Nach einer glücklichen Kindheit ging die 1965 in Solingen geborene Veronica Ferres nach München, um dort Germanistik, Psychologie und Theaterwissenschaften zu studieren und nebenbei Schauspielunterricht zu nehmen. Ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin machte sie am Theater. 1985 gab sie in August Everdings "Bernauerin" an der Bayerischen Staatsoper ihr Bühnendebüt. Danach folgten Engagements am Landestheater Coburg und am Bayerischen Staatstheater. Seit Ende der 80er-Jahre arbeitete sie auch für Fernsehen und Film. 2000 kehrte sie zu ihren Theaterwurzeln zurück: wieder am Bayerischen Staatstheater spielte sie die weibliche Hauptrolle “Fanny Krull” an der Seite von Hermann Lause in “Die Kassette”. Auf den Salzburger Festspielen war sie als "Buhlschaft" in Hugo von Hofmannsthals Bühnenklassiker "Jedermann" in der Neu-Inszenierung von Christian Stückl in den Jahren 2002 bis 2004 zu sehen. 1986 stand Veronica Ferres als Bundesbahnschaffnerin in Ulf Miehes Kinokomödie DER UNSICHTBARE erstmals vor der Kamera. Danach folgte eine Hauptrolle in “Die zweite Heimat”. Den Durchbruch schaffte sie endgültig als Muse Martha in Helmut Dietls Satire SCHTONK (1991). Von 1991 bis 1993 spielte sie in der beliebten TV-Serie „Unser Lehrer Dr. Specht“ an der Seite von Robert Atzorn die Schulsekretärin Anita Kufalt. 1994 verpflichtete Hollywood-Regisseur Marvin Chomsky Veronica Ferres für seine 15 Millionen Euro teure Großproduktion „Katharina die Große“. Darin spielte sie an der Seite von Weltstars wie Catherine Zeta-Jones, Jeanne Moreau, Omar Sharif und Ian Richardson die Mätresse von Zar Peter. Sie glänzte in Gabriel Baryllis Beziehungskomödie HONIGMOND (1996) und als SUPERWEIB in Sönke Wortmanns Verfilmung von Hera Linds gleichnamigem Bestseller. Für seine später mit vier Filmpreisen prämierte Filmsatire ROSSINI holte Helmut Dietl sie wieder vor die Kamera. Sie war auch in Dietls Mediensatire LATE SHOW (1998) und ein Jahr später in Egon Günthers DIE BRAUT (1999) im Kino zu sehen. Mit dem ARD-Dreiteiler „Die Manns“ bewies Ferres einmal mehr ihr Talent als Charakterdarstellerin und erhielt für ihre Rolle der alkoholkranken Heinrich-Mann-Gefährtin Nelly 2002 den Grimme-Preis in Gold, den Bayerischen Fernsehpreis sowie den Romy-Preis für die beliebteste Schauspielerin des Jahres in Österreich. 1998 setzt sie ihre internationale Laufbahn in Amerika (Ladies Room mit Greta Scacchi, Lorraine Bracco und John Malkovich), sowie in Frankreich mit mehreren Filmen fort (Les Miserables mit Gérard Depardieu, Christian Clavier, Sans famille mit Pierre Richard).


Für ihre Rollen in „Annas Heimkehr“, „Für immer verloren“ und „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ wurde sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2004 ausgezeichnet. Außerdem nahm Veronica Ferres im Januar 2005 den DIVA HALL OF FAME German Award für „Kein Himmel über Afrika“ entgegen. Im April 2002 gründete Ferres gemeinsam mit ihrem Mann, dem Werbemanager Martin J. Krug, den Verein "PowerChild", mit dem sie sich gegen sexuelle Gewalt an Kindern engagiert. Zuletzt war Veronica Ferres auf deutschen TV-Bildschirmen an der Seite von Jean-Hugues Anglade in dem internationalen Zweiteiler „Kein Himmel über Afrika“ (2005) zu sehen, der erste Film der von ihrer und Martin J. Krug gegründeten, eigenen Filmproduktionsfirma Bella Vita Film GmbH in Koproduktion produziert wurde. Die internationale Kino-Koproduktion KLIMT, in der sie als weibliche Hauptdarstellerin neben John Malkovich spielt, und NO SNOW (englische Kino-Komödie) befinden sich derzeit in Postproduktion. Ihre Dreharbeiten für den historischen TV-Zweiteiler „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ sind seit kurzem abgeschlossen.



Doris Schade (Oma Slättberg)


Doris Schade verlebte die ersten fünf Jahre ihrer Kindheit in Moskau, danach drei Jahre in Japan. Nach der Rückkehr nach Deutschland begann sie in Leipzig noch während der Schulzeit mit dem privaten Schauspielstudium und schloss Abitur und Bühnenreife gleichzeitig ab. Nach Kriegsende debütierte sie am Stadttheater Osnabrück in "Kabale und Liebe". Es folgten feste Engagements in Bremen, Nürnberg und Frankfurt, ab 1956 gastierte sie unter anderem am Burgtheater Wien. Ab 1962 war sie an den Münchner Kammerspielen fest engagiert und spielte als erste Rolle die Desdemona im "Othello" mit Rolf Boysen unter der Regie von Fritz Kortner.

1972 ging sie für fünf Jahre an das Hamburger Schauspielhaus und arbeitete dort mit Regisseuren wie Claus Peymann und Luc Bondy. Seit 1977 ist Doris Schade wieder an den Münchner Kammerspielen engagiert, arbeitete unter anderem mit Dieter Dorn, George Tabori, Peter Zadek, Franz Xaver Kroetz und Christian Stückl. Doris Schade hat, wenn es das Theater erlaubte, immer wieder gerne vor der Kamera gestanden, so unter anderem für DIE BLEIERNE ZEIT, ROSA LUXEMBURG und JAHRESTAGE von Margarethe von Trotta, FRAUEN IN NEW YORK und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS von Rainer Werner Fassbinder, JENSEITS DER STILLE von Caroline Link und „Bobby“ von Vivian Naefe. Im Herbst 2004 drehte sie mit Ulrike Kriener die Mutter-Tochter-Geschichte „Die schönsten Jahre“. Doris Schade ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Sie erhielt 1993 das Bundesverdienstkreuz am Band, 1999 den Bayerischen Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst und 2002 überreichte ihr der Bayerische Ministerpräsident den Bayerischen Theaterpreis für ihr Lebenswerk. Doris Schade lebt in München.



Jessica Schwarz (Frau Rose)


Jessica Schwarz wurde 1977 in Michelstadt im Odenwald geboren. Sie begann ihre Fernsehkarriere als TV-Moderatorin beim Musiksender VIVA. Als ebenso aparte wie ausdrucksstarke Darstellerin machte Jessica Schwarz erstmals 2000 in Dominik Grafs und Michael Althens Fernsehfilm „München – Geheimnisse einer Stadt“ auf sich aufmerksam. Weitere bemerkenswerte Auftritte hatte sie in Nichts bereuen (2000, Regie: Benjamin Quabeck), „Einsatz in Hamburg: Rückkehr des Teufels“ (2001, Regie: Lars Becker) und Verschwende Deine Jugend (2002, Regie: Benjamin Quabeck). Im Jahre 2003 erhielt Jessica Schwarz den Adolf-Grimme-Preis für Ihre Darstellung in „Die Freunde der Freunde“ (2001, Regie: Dominik Graf). Für Ihre Rolle im Fernsehfilm „Kalter Frühling“ (2003, Regie: Dominik Graf) wurde Jessica Schwarz als beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis 2004 nominiert. Für ihre Leistung als „November“ im Kinofilm Kammerflimmern (2003, Regie: Hendrik Hölzemann) wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis 2005 als beste Darstellerin ausgezeichnet und war gleichfalls für den Deutschen Filmpreis 2005 in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle nominiert. Im Juni 2005 spielte sie die Titelrolle unter der Regie von Uwe Janson in der Theaterfilmproduktion des ZDFtheaterkanals „Lulu“, nach Frank Wedekinds exzessivem Schlüsselwerk. Demnächst wird Jessica Schwarz in zwei weiten Kinoproduktionen zu sehen sein. Zum einen in Dominik Grafs DER ROTE KAKADU, sowie in der Hauptrolle des neuen Kinofilmes von Torsten C. Fischer DER LIEBESWUNSCH.



Benno Fürmann (Herr Grünbaum)


Der 1972 in Berlin-Kreuzberg geborene Benno Fürmann arbeitete vor seiner Schau-spiellaufbahn unter anderem als Kellner, Türsteher und Gerüstbauer. Seine Karriere begann er 1991 mit einer Nebenrolle in der TV-Saga „Die zweite Heimat“ von Edgar Reitz. Mit neunzehn Jahren ging der Berliner nach New York, um am berühmten Lee Strasberg Theater eine Schauspielausbildung zu absolvieren. 1992 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte in diversen TV- und Kinofilmen mit. Mit der Rolle eines liebenswerten Tankwarts in der RTL-TV-Serie „Und Tschüss“ (1994) wird Benno Fürmann über Nacht bekannt. Er überzeugte als Boxlegende Bubi Scholz in Roland Suso Richters „Die Bubi Schulz Story“ (1999) - u.a. ausgezeichnet mit einem Deutschen Filmpreis - ebenso wie als durchgeknallter Autodieb Fabian in Til Schweigers Regiedebüt DER EISBÄR. Mit Franka Potente stand er gleich zweimal vor der Kamera: Unter der Regie von Tom Tykwer in DER KRIEGER UND DIE KAISERIN (1999) und in dem Thriller ANATOMIE, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des Jahres 2000. Zu seinen weiteren Filmen gehören PÜNKTCHEN UND ANTON (1999) von Caroline Link, Sönke Wortmanns ST. PAULI NACHT (1999), FREUNDE (2000) von Martin Eigler und Doris Dörries NACKT. In der internationalen Kinoproduktion THE ORDER von Brian Helgeland spielte er neben Heath Ledger einen abtrünnigen, katholischen Priester. Deutsche Fernsehzuschauer konnten Benno Fürmann zuletzt als Drachentöter Siegfried in der TV-Fassung von „Die Nibelungen“ an der Seite von „Terminatrix“ Kristianna Loken erleben. Demnächst ist er auf der Kinoleinwand in der französisch/deutschen Co-Produktion MERRY CHRISTMAS von Christian Carion auf der Kinoleinwand zu sehen und 2006 im Fernsehen in dem großen RTL-Film „Die Sturmflut“.




Michelle von Treuberg
(Sprotte)


Die Starnbergerin, Jahrgang 1992, stieß über die Theatergruppe ihrer Grundschule zur Schauspielerei. Als Sprotte in DIE WILDEN HÜHNER spielt sie ihre erste Kinorolle. Zuvor war Michelle von Treuberg bereits in den Fernsehproduktionen „Speer und Er“ (2004) von Heinrich Breloer und „Dem Himmel sei Dank“ (2004) von Dagmar Damek zu sehen. Sie stand zuletzt für Jobst Ötzmanns „Die Hochzeit meines Vaters“ (2005) vor der Kamera.



Lucie Hollmann (Frieda)


Lucie Hollmann wurde am 23.8.1993 in Berlin geboren, lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder (10) in Berlin und kommt jetzt in die 7. Klasse eines Gymnasiums. Lucie besucht einmal wöchentlich die Berliner Schauspielschule “Next Generation”, über die dort angeschlossene Agentur wurde sie auch entdeckt. Das erste Casting hat gleich geklappt - mit einer Hauptrolle. Lucie liest gern, zum Beispiel “Artemis Fowl“ und Abenteuerromane, und wenn sie nicht liest, verfasst die Berlinerin selbst gern Geschichten und hat auch während der Dreharbeiten dafür ihren Laptop dabei. In ihrer Freizeit spielt sie klassische Konzertgitarre oder fährt auf dem Einrad.



Paula Riemann (Melanie)


Paula Riemann ist zwölf Jahre alt und stammt aus Berlin. Die Tochter von Schauspielerin Katja Riemann spielte bereits am Maxim-Gorki-Theater in einer Inszenierung von „Damen der Gesellschaft“. Für Joseph Vilsmaiers Novellenadaption DER BERGKRISTALL (2004) stand sie schon vor einer Filmkamera. In ihrer Freizeit betreibt Paula gern Jazzdance.



Zsa Zsa Inci Bürkle (Trude)


Die Zehnjährige steht zum ersten Mal vor einer Filmkamera. Zuvor hat die Berlinerin bereits 2004 Werbespots für das ZDF und den RBB gedreht. In ihrer Freizeit lernt die sehr musikalische Zsa Zsa Russisch, spielt diverse Instrumente, unter anderem Klavier und frönt dem brasilianischen Tanz-/Kampfsport Capoeira.



Jette Hering (Wilma)


Jette Hering ist Jahrgang 1993 und hatte mit der Schauspielerei so gar nichts im Sinn, bis sie auf der Straße von Castingagentin Silke Siegel angesprochen wurde. WILDE HÜHNER ist Jettes Filmdebüt. Vorher stand der Teenager bereits für Modefotos vor der Kamera, genau wie die jüngere Schwester Charlotte. Jette hat außerdem noch eine ältere Schwester und einen Bruder.

Jeremy Mockridge (Fred)


Jeremy Mockridge steht mit DIE WILDEN HÜHNER zum ersten Mal für einen Kinofilm vor der Kamera. Der Schauspielberuf ist ihm von Kindesbeinen an vertraut, zählt sein Vater doch seit Jahren zum Stammensemble der „Lindenstraße“. Jeremy hat schon in zahlreichen TV-Projekten mitgespielt, darunter die „Sendung mit der Maus“, die Comedyserie „Nikola“ (beide 2005) und die Sketchsendung „Dirk Bach Show“ (2000). In Ariane Zellers Fernsehdrama „Die Liebe hat das letzte Wort“ (2003) spielte er seine erste Hauptrolle.



Philip Wiegratz (Steve)


Für Schauspielerei hat sich der zwölfjährige Magdeburger Philip Wiegratz schon immer interessiert. Er nahm Schauspielunterricht und wurde von einer Casting-Agentur entdeckt. Heute kann er bereits auf seinen ersten Hollywooddreh zurückblicken: Im aktuellen Tim-Burton-Film CHARLIE UND DIE SCHOKOLADEN-FABRIK spielt er den gefräßigen Augustus Glupsch. Die Rolle war anstrengend, da er sich beim Dreh in einen Fat Suit zwängen musste. Inzwischen hat Philip auch für den Kinofilm ES IST EIN ELCH ENTSPRUNGEN (nach einem Buch von Andreas Steinhöfel) vor der Kamera gestanden.



Martin Kurz (Torte)


Martin Kurz kam am 9.6.1993 auf die Welt und mit acht Jahren durch Zufall zum Film: „Ich erinnere mich noch an eine Stellprobe, da sollte ich einen traurigen Jungen spielen, der seiner toten Mutter einen Teller hinstellt. Es war ganz still und schön.“ Seitdem hat der begeisterte Hobby-Gitarrist unter anderem in den TV-Filmen „So schnell du kannst“ (2002) und „Das Gespenst von Canterville“ (2004) sowie in dem Kinofilm HUI BUH DAS SCHLOSSGESPENST (2005) mitgespielt. Über eine weitere Schauspielkarriere hat Tierfan Martin noch nicht nachgedacht, „aber es macht auf jeden Fall Spaß, manchmal in einen anderen Menschen zu schlüpfen“, findet er. Bei DIE WILDEN HÜHNER kommt der Spaß hinzu, „mit anderen zu spielen - besonders mit den Jungs“. Und dann bekommt man als Schauspieler ja auch andere Städte zu sehen und die ganze Aufmerksamkeit seiner Mutter, die er am Set nicht mit seinen Geschwistern teilen muss.



Vincent Redetzki (Willi)


Der Berliner Vincent Redetzki gehört mit 13 Jahren schon zu den „alten Hasen“ der Branche. Er hat 2003 bereits einen Werbespot gedreht, stand ein Jahr zuvor im Shakespeare-Klassiker „Macbeth“ auf der Bühne und spielte in einer Inszenierung von „Fenster zum Flur“ im Theater am Kurfürstendamm. Der Basketball- und Schwimmfan trat in einer Episode der Krankenhausserie „Für alle Fälle Stefanie“ (2003) auf sowie im TV-Film „Was heißt hier Oma“ (2004). Vor seiner Rolle als Willi in DIE WILDEN HÜHNER absolvierte Vincent bereits 2004 sein Kinodebüt in Andreas Dresens SOMMER VORM BALKON.

 

DER STAB

Uschi Reich (Produzentin)


Nach ihrem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film und nach einigen Semestern Romanistik und Germanistik arbeitete Uschi Reich als freie Autorin, Regisseurin und Produzentin. In dieser Zeit entstanden u.a. DIE UTOPIE DES DAMENSCHNEIDERS WILHELM WEITLING (1973), „Keiner kann was dafür“ (1977) und ABSCHIED VOM BLAUEN LAND (1985). Von 1987 bis 1995 zeichnete sie als Produzentin der Bavaria Film u.a. verantwortlich für die Serie „Vera Wesskamp“, den erfolgreichen Dreiteiler „Vater wider Willen“ (1997) und als Chefdramaturgin für mehr als 200 Folgen des „Marienhof“, den sie von Anfang an aufbaute. Im April 1995 wechselte Uschi Reich zur Constantin Film, wo sie gemeinsam mit Bernd Eichinger für die Produktion der German Classics Reihe „Das Mädchen Rosemarie“ (1996), „Charley’s Tante“ (1996) und „Es geschah am hellichten Tag“ (1996) zuständig war.


Im Dezember 1996 kehrte sie dann zur Bavaria Film als Produzentin und gleichzeitig Geschäftsführerin der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH zurück. Dort produzierte sie zusammen mit Lunaris Film den Kinofilm FRAU RETTICH, DIE CZERNI UND ICH (1998), der auch für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde. Im Sommer 1998 produzierte Uschi Reich wieder mit der Lunaris Film die Neuverfilmung des Erich-Kästner-Klassikers PÜNKTCHEN UND ANTON (1998) unter der Regie von Caroline Link. Dieser gehörte zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1999 und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Es folgten die TV-Movies „Die Zauberfrau“ (1999) und „Models“ (2000). Im Dezember 2000 kam Marco Petrys SCHULE in die Kinos und entwickelte sich mit mehr als 900.000 Besuchern zum Überraschungs-Hit des Winters 2000/2001. Nur zwei Monate später folgte die nächste Erich-Kästner-Adaption: Franziska Buchs EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001) brachte es auf über 1,7 Millionen Zuschauer und wurde damit wieder einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2001. Bevor Reich mit DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER (2002) ihren dritten Erich-Kästner-Film anging, realisierte sie die ProSieben-Produktion „Was ist bloß mit meinen Männern los?“ (2002), bei der Reto Salimbeni Regie führte. Es folgten die aufwändige Realverfilmung Bibi Blocksberg (2002) unter der Regie von Hermine Huntgeburth mit Ulrich Noethen, Katja Riemann, Corinna Harfouch und mit Sidonie von Krosigk als Bibi in den Hauptrollen, der der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2002 wurde, sowie „Unsre Mutter ist halt anders“ (2003), ein Fernsehfilm mit Martina Gedeck und Richy Müller unter der Regie von Franziska Buch. Zuletzt realisierte Uschi Reich BIBI BLOCKSBERG 2 unter der Regie von Franziska Buch und Hendrik Hölzemanns Kinofilm KAMMERFLIMMERN mit Jessica Schwarz und Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen sowie das TV-Movie „Schiller“. Neben DIE WILDEN HÜHNER bereitete sie die Kinoadaption der erfolgreichen Kinderbuch- und Hörspielkrimireihe TKKG vor, zu der die Dreharbeiten Ende August begonnen haben, mit Ulrich Noethen und Jürgen Vogel in den Hauptrollen. Uschi Reich wurde mit dem Deutschen Filmpreis, dem Bayerischen Filmpreis sowie zahlreichen weiteren in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet.

 

Vivian Naefe (Regie)


Vivian Naefe, am 21. Juli 1958 in Hamburg geboren, machte zunächst einen großen Bogen um die Kinowelt. Sie wuchs in den USA und in München auf und schrieb bereits in ihrer Kindheit Gedichte und Theaterstücke. Als 19-Jährige wollte sie zunächst Medizin studieren, mit dem Ziel, sich auf den Teilbereich der Psychiatrie zu spezialisieren. Stattdessen entschied sie sich aber dann für ein Praktikum bei der Münchner Abendzeitung, schrieb dort bis 1983 und moderierte im Bayerischen Fernsehen die Reihe "Kino Kino".

Schließlich wechselte Vivian Naefe doch an die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Ihr 1982 gedrehter Abschlussfilm, die Kinokomödie ZUCKERHUT - mit Despina Pajanou, Gundi Ellert und Rita Kail in den Hauptrollen, wurde zur besten Sendezeit im Ersten ausgestrahlt. Seitdem zählt Vivian Naefe zu den meist beachteten Regisseurinnen der deutschen Fernseh- und Filmszene. Sie inszenierte eine ganze Reihe bedeutender Filme, darunter witzige Krimi-/Liebeskomödien, hintersinnige Tragikkomödien um außergewöhnliche Frauen sowie packende Psychodramen. Zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen „Der Boss aus dem Westen“ (1988), MEINE TOCHTER GEHÖRT MIR (1992), für den sie den Bundesfilmpreis erhielt, „Zaubergirl“ (1994) mit Herbert Knaup und Jasmin Tabatabai, „Eine ungehorsame Frau“ (1998) mit Veronica Ferres, Michael Degen und Lavinia Wilson, „Einer geht noch“ (1999), für den sie mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde, „Bobby“ (2000) sowie der Kinofilm 2 MÄNNER, 2 FRAUEN – VIER PROBLEME (1998) mit Heino Ferch, Aglaia Szyszkowitz, Hilde van Mieghem und Gedeon Burkhard.



Cornelia Funke (Buchautorin)


Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten geboren und arbeitete nach einer pädagogischen Ausbildung, dreijähriger Arbeit als Erzieherin und einem Grafikstudium als Illustratorin. Mit 28 Jahren machte sie sich als freischaffende Autorin und Illustratorin selbständig und hat inzwischen über 40 Bücher geschrieben. Ihr Spektrum, im Cecilie Dressler Verlag Hamburg erschienen, reicht dabei von Bilder- über Erstlese- und Kinderbücher bis hin zu Büchern für ältere Leser. Besonders wichtig sind Cornelia Funke die fantastischen Romane „Drachenreiter“, „Herr der Diebe“ und die „Tintenherz“-Trilogie. Ihre freie Zeit verbringt die Autorin am liebsten mit ihrem Mann, ihrer Tochter Anna und ihrem Sohn Ben. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, liest gern und reist. Seit Mai 2005 lebt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles, weil dort die Verfilmung des ersten Teils der „Tintenherz“-Trilogie ansteht. Bereits abgeschlossen ist die Verfilmung von HERR DER DIEBE. Der Auslandserfolg von Cornelia Funke ist überragend: Die Gesamtauflage ihrer englischen Bücher liegt bei 2,5 Millionen, ihre Bücher sind derzeit in 42 Länder verkauft worden. Mit Spannung wird in Deutschland und dem Rest der Welt „Tintenblut“, der zweite Teil der Tintenherz-Trilogie, erwartet. Er erscheint am 15. September im Cecilie Dressler Verlag Hamburg, wenige Tage später auch in anderen Ländern. Cornelia Funkes realistische Jugendromane über die Mädchen-bande „Die Wilden Hühner“ haben sich über 1,8 Millionen Mal verkauft. Die deutsche Gesamtauflage ihrer verkauften Bücher liegt derzeit bei 3,8 Millionen Exemplaren.

 

Peter Zenk (Produzent)

Peter Zenk wurde am 26.9.1943 in München geboren. Nach Ausbildung und Praktikum im Bavaria-Kopierwerk, der Trickabteilung und den Tonstudios München wechselte er in den Bereich Herstellungsleitung und arbeitete an mehreren Kurzfilmen in eigener Produktion zusammen mit Heinz Badewitz, darunter TRÄUME VON ATTENHAM (1968). Von 1969-1972 war Peter Zenk als Produktionsassistent bei diversen Film- und Fernsehproduktionen tätig, darunter MARIE (Regie: Hans W. Geißendörfer) und DISASTER von Reinhard Hauff. Im Anschluss daran zeichnete er als Produktionsleiter bei der Bavaria unter anderem für folgende Produktionen verantwortlich: KREMPOLI (1975) von Michael Verhoeven, Familienbande (1976) von Volker Vogler, SWEETHEARTS (1977) von Klaus Lemke, „Wallenstein“ (4 x 90 Minuten nach Golo Mann) von Franz Peter Wirth und „Das Ding“ (2 x 90 Minuten) von Uli Edel. 1979 wechselte Peter Zenk zur Solaris Filmproduktions GmbH und wurde Partner von Bernd Eichinger und Hans Weth. Unter dem Solaris-Banner entstanden unter anderem die TV-Serie „Theodor Schindler“, Uli Edels preisgekröntes Kinodrama CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO sowie die Komödien KEHRAUS und MAN SPRICHT DEUTSCH mit Gerhard Polt. Darüber hinaus zeichnete Peter Zenk als Produzent unter anderem auch verantwortlich für Klaus Emmerichs TROKADERO und Roland Emmerichs Berlinale Beitrag DAS ARCHE NOAH PRINZIP (1984) sowie für die Erfolgskomödie GIB GAS ICH WILL SPASS mit Nena (Regie: Wolfgang Büld). 1986 gründete er die LUNA-Film, die spätere LUNARIS-Film, mit der er unter anderem Filme wie die Sigi-Sommer-Verfilmung UND KEINER WEINT MIR NACH (Regie: Joseph Vilsmaier) und Joseph Vilsmaiers Kästner-Adaption CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN (1993) produzierte. Für letzteren wurde Peter Zenk 1994 mit dem Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet. Zenk zeichnete als ausführender Produzent verantwortlich für Ralf Huettners VOLL NORMAAAL! und MANTA MANTA (Regie: Wolfgang Büld). Als Produzent realisierte Zenk zusammen mit der Bavaria Film und der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH die Romanverfilmung FRAU RETTICH, DIE CZERNI UND ICH (1998, Regie: Markus Imboden) sowie die beiden Kästner-Verfilmungen PÜNKTCHEN UND ANTON (1998) von Caroline Link und Franziska Buchs EMIL UND DIE DETEKTIVE (2001). Mit DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER produzierte er im darauf folgenden Jahr erneut die Leinwandfassung eines Erich-Kästner-Klassikers. Die behutsam modernisierte Kinderbuchadaption wurde 2003 mit einem Bayerischen Filmpreis, einem Deutschen Filmpreis in Gold und dem Goldenen Spatz des Kinderfilmfestivals in Gera ausgezeichnet.


    
                                                                                                                         107 Min

Jedes Girl braucht ´ne beste Freundin. Sprotte (Michelle von Treuberg) hat gleich drei! Zusammen bilden sie „Die Wilden Hühner“, die coolste Mädchengang der fünften Klasse. Sie sind unzertrennlich, wenn’s darauf ankommt, aber so verschieden wie Hühner und Füchse. Melanie (Paula Riemann) schwärmt für Robbie Williams, Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) für italienisches Essen, Frieda (Lucie Hollmann) ist sozial mega-engagiert und Sprotte selbst findet insgeheim ihre Lehrerin Frau Rose (Jessica Schwarz) ziemlich cool. Und dann gibt es noch Wilma (Jette Hering), die vor ihrer Aufnahme in die Bande noch die eine oder andere Prüfung zu bestehen hat. Einziger Quell des Ärgers für die Mädchen sind die Jungs der Konkurrenzbande „Pygmäen“, bestehend aus dem Anführer Fred (Jeremy Mockridge), dem stets hungrigen Torte (Martin Kurz), dem Karten legenden Steve (Philip Wiegratz) und dem aggressiven Willi (Vincent Redetzki). Und dann passiert das Unglaubliche: Sprotte gibt Fuchsalarm! Oma Slättberg (Doris Schade) will ihre Hennen schlachten, dabei sind Daphne, Kokoschka und die anderen Hühnerdamen doch die Maskottchen der Bande. Die Einzigen, die jetzt noch helfen können, sind ausgerechnet die „Pygmäen“...



 


 
 

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