VG Wort Zählpixel

Eclipse - Biss Zum Abendrot Film Trailer und Filmkritik

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 12 Jahre
Länge: 121 Min | Kinostart: 15.07.2010 | DVD/BD: 02.12.2010 (DVD) | ©  Concorde | Drama
 

Originaltitel: Eclipse

 
Trailer

Trailer
Eclipse - Biss Zum Abendrot Film Trailer und Filmkritik

Abgeschnitten

Abgeschnitten
 VIDEO-TIPP

Die Defekte Katze

Die Defekte Katze
 VIDEO-TIPP

The Hate U Give

The Hate U Give
 VIDEO-TIPP

 
 
 

Eclipse - Biss Zum Abendrot Film Trailer und Filmkritik: Infos & Links

Weiterer Trailer zum Film

Video vom Fototermin
Video von der Pressekonferenz mit Kristen & Taylor

Ausschnitte
Blick hinter die Kulissen
Interviews
MUSE Musikvideo

Die Story zu Eclipse - Biss Zum Abendrot Film Trailer und Filmkritik:
In ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT, dem dritten Film nach Stephenie Meyers sensationell erfolgreicher Buchreihe, ist Bella Swan (Kristen Stewart) ein weiteres Mal in großer Gefahr. Seattle wird von einer Serie mysteriöser Todesfälle heimgesucht – und ein bösartiger Vampir setzt seinen Rachefeldzug fort. Inmitten all dieser Geschehnisse muss Bella sich zwischen ihrer Liebe zu Edward Cullen (Robert Pattinson) und ihrer Freundschaft zu Jacob Black (Taylor Lautner) entscheiden, im Wissen, dass ihre Wahl einen endlosen Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen auslösen kann. Kurz vor ihrem Schulabschluss steht Bella so vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens. Ihre Klassenkameraden auf der High School kümmern sich darum, wo sie studieren wollen und verschicken ganz sorglos Karten aus Anlass ihres bestandenen Abschlusses – doch für Bella geht es darum, auf ewig mit Edward, der Liebe ihres Lebens, verbunden zu sein. Doch noch tut sie sich schwer mit dem Kompromiss, den Edward ihr abverlangt: ihn erst zu heiraten, bevor er einwilligt, sie zu einem Vampir zu machen. Und ebenso schwer wiegen für sie die Folgen, die ihr Handeln für sie selbst, ihre Freunde und ihre Familie haben wird. Währenddessen rückt ein Krieg immer näher. Einer unerklärlichen Macht ist es gelungen, eine Schwachstelle in den übernatürlichen Kräften der Cullens zu finden und nutzt diese, um eine Armee neugeborener Vampire aufzustellen – gerade erst Vampir gewordene Wesen, die in den ersten Monaten ihres neuen Daseins besonders kräftig, erbarmungslos und blutrünstig sind. Sind die Neugeborenen Werkzeuge der rachsüchtigen Victoria (Bryce Dallas Howard), oder gehorchen sie den Befehlen der allmächtigen Volturi, die sicherstellen wollen, dass Bella ihre Ankündigung, Vampir werden zu wollen, auch wirklich wahr macht? Während die Neugeborenen-Armee unter dem Kommando von Riley (Xavier Samuels) immer näher an Forks und das Stammesgebiet der Quileute heranrückt, müssen die Cullens und das Wolfsrudel ihre uralte Rivalität für den Moment beiseite stellen und gemeinsam Bella und ihre eigene Gemeinschaft vor der herannahenden Gefahr bewahren. Bei den Vorbereitungen auf die große Schlacht erfährt Bella, was es mit der geheimen Geschichte der Quileute, des immer größer werdenden Wolfsrudels und der Vergangenheit von Jasper und Rosalie auf sich hat – Wissen, das ihr helfen wird, die Treue der Wölfe zueinander zu verstehen, sich über ihre Liebe zu Jacob im klaren zu werden und so ihren Teil dazu zu tun, alle die zu beschützen, die ihr etwas bedeuten.

Schauspieler:
Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Ashley Greene, Billy Burke, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Nikki Reed, Kellan Lutz, Jackson Rathbone, Michael Sheen, Dakota Fanning


 

Surftipps: User, die hier waren, besuchten übrigens auch diese Seiten:

ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT bietet noch mehr von all dem, was die ersten beiden „Twilight“-Filme TWILIGHT – BISS ZUM MORGENGRAUEN und NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE zu weltweiten Mega-Hits gemacht hat: Action, Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Leidenschaft. ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT, gleichzeitig Romanze und Rache-Drama, setzt die Handlung der weltweit erfolgreichen Vampir-Story fort. Stephenie Meyers Romanserie und ihre Verfilmungen sind zu einem wahren Phänomen geworden, deren glühende Fans ungeduldig auf die jeweils nächste Lieferung warten. In noch nicht einmal fünf Jahren ist Stephenie Meyer zu einer weltweit gefeierten Bestseller-Autorin geworden. In fast 50 Ländern sind Übersetzungen ihrer Bücher erschienen, deren Gesamtauflage inzwischen bei 100 Millionen Stück liegt. In den USA stehen ihre Bücher seit nunmehr fast drei Jahren ununterbrochen auf den Bestsellerlisten.
Die Regie von ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT, nach einem Drehbuch von Melissa Rosenberg, hat David Slade (HARD CANDY, 30 DAYS OF NIGHT) übernommen; in den Hauptrollen sind wieder Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner zu sehen.


Das „Twilight“-Phänomen: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Die „Twilight“-Saga mit ihren Stars Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner erzählt die Geschichte der 17-jährigen Bella Swan, die in die kleine Stadt Forks im Nordwesten der USA zieht, wo ihr Vater wohnt und wo sie Edward Cullen kennenlernt. Ihr Klassenkamerad hat sehr blasse Haut, benimmt sich sehr merkwürdig und scheint vor allem entschlossen, mit Bella nichts zu tun zu haben. Doch keiner der beiden kann sich darüber hinwegtäuschen, wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen – selbst als Edward ihr gesteht, dass er und seine ganze Familie Vampire sind. Was alles noch viel schlimmer macht: Bellas bester Freund Jacob Black ist ein Werwolf – und die Mission der Werwölfe ist es, Vampire zu töten…
Die actiongeladene moderne Vampir-Liebesgeschichte TWILIGHT – BISS ZUM MORGENGRAUEN, der erste Film der Serie, wurde bei seinem Start im November 2008 sofort zum Blockbuster; der zweite Film der „Twilight“-Saga NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE folgte im November 2009. Beide Filme zusammen haben über 1,1 Milliarden Dollar weltweit eingespielt – und setzten auch bei ihrem Erscheinen auf DVD neue Rekorde: von NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE, der im März 2010 erschien, wurden über 4 Millionen Stück allein in der ersten Verkaufswoche abgesetzt, darunter an hunderttausende von Fans, die die DVDs bei speziellen Mitternachtsöffnungen von Läden im ganzen Land erwarben. Was selbst die imposanten 3,8 Millionen verkauften Exemplare der ersten Verkaufswoche von „Twilight“ im März 2009 noch übertraf. Insgesamt verkaufte sich NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE über 9 Millionen Mal und wurde damit zur meistverkauften DVD in den USA.
Die Zahlen allein zeigen schon zur Genüge, wie heiß die „Twilight“-Fans auf die Verfilmung von „Bis(s) zum Abendrot“, dem dritten Teil des Geschichte, sind. Wie im Buch, so ist auch im Film dieser Teil ein entscheidender Wendepunkt der Dreiecksbeziehung von Bella Swan, Edward Cullen und Jacob Black, während die Cullens und das Wolfsrudel sich zusammentun müssen, um gegen einen gemeinsamen Gegner zu kämpfen. „Als wir mit den Vorbereitungen zur Serie anfingen, hörten wir von vielen Leute, dass der dritte Teil sicherlich der spannendste Film werden würde“, sagt Wyck Godfrey, der alle drei bisherigen „Twilight“–Filme mitproduziert hat: „Ich glaube, das geht vielen Leuten deshalb so, weil in „Bis(s) zum Abendrot“ die meiste Action steckt, mit der Schlacht zwischen Wölfen und Vampiren und Neugeborenen als Höhepunkt. Und außerdem weiß man ja auch schon, dass die Beziehung zwischen Bella, Edward und Jacob zerbrechen wird.“
„Aber für mich“, fügt Godfrey hinzu, geht es in ,Bis(s) zum Abendrot’ eigentlich darum, dass Bella sich zu der Entscheidung durchringen muss, zum Vampir zu werden und versteht, was für einen Preis sie für die Entscheidung bezahlen muss, auf ewig Edwards Geliebte zu werden.“
So sieht es auch die Autorin Stephenie Meyer: „Für mich ist das Hauptthema der Geschichte ohnehin, dass man sich den Folgen seiner Handlungen stellen muss, und dass selbst die richtigen Entscheidungen Folgen haben und dass es schließlich auch Folgen hat, wenn man sich vor einer Entscheidung herumdrückt. Das Entscheidende am Erwachsenwerden ist, dass man, wenn man groß ist, merkt, wenn ich A tue, dann muss ich mit als Folge daraus mit B rechnen. Bella muss erwachsen werden und mit dem Konsequenzen dessen, was sie tut, umgehen lernen.“
Die komplizierte Beziehung zwischen den zahlreichen Figuren nimmt im Lauf der Geschichte an Vielschichtigkeit zu. „Eifersucht und Vertrauen spielen in jeder menschlichen Beziehung eine Rolle. Für mich als Schriftstellerin ist es sehr interessant, dieses Thema zu verfolgen und wenn ich schreibe, merke ich, dass ich mich immer stärker in die Wirrungen menschlicher Beziehungen verstricke“, erklärt Stephenie Meyer. „Hier gibt es so viele Geschehnisse um Victoria, Riley und Bree, die im Buch gar nicht vorgekommen waren. Als wir am Drehbuch zu ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT arbeiteten, musste ich mich mit Melissa und den Leuten von Summit zusammensetzen, um noch einmal Schritt für Schritt zu erklären, was Victoria eigentlich vorhat, so dass es im Film zu einer stimmigen Geschichte wird. Das hat mir unglaublich Spaß gemacht, denn die Geschichte hat so viele Aspekte, die keiner kennt, weil sie eben nicht Teil des Buches sind. Das war ziemlich cool und ich bin wirklich froh und glücklich darüber, dass wir einiges davon in den Film aufnehmen konnten. Jetzt können die Leute besser nachvollziehen, was vorher vorgefallen war, von dem Bella keine Ahnung hat.“
Die Drehbuchautorin Melissa Rosenberg bestätigt, dass Stephenie Meyer auch für die Story der Filme eine entscheidende Rolle spielte: „Ich habe mich von Anfang an ganz stark auf Stephenie verlassen, und das ist von Film zu Film nur noch stärker geworden“, sagt sie: „Für ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT sind wir über den Text hinausgegangen und haben die Mythologie, die dem Ganzen zugrunde liegt, noch detaillierter entwickelt. Sie hat sich mir da vollkommen anvertraut und so konnte ich die Story des Films besser herausarbeiten, auch deshalb, weil man viele der Figuren von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten kann.“
Eine wichtige Rolle im dritten Film spielt der mysteriöse Riley. „Weil die Bücher ja aus Bellas Perspektive geschrieben sind, taucht Riley erst dann auf, als sie ihm vorgestellt wird. Aber Stephenie hatte sich natürlich ganz genau ausgedacht, was Rileys Vorgeschichte war, und so war es mir möglich, Riley zu einer echten, vielschichtigen Figur zu machen und ihn nicht einfach in den dritten Akt hineinzuschmeißen“, erzählt Rosenberg.
„Mit ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT hatte ich beim Schreiben die bisher meisten Schwierigkeiten“, fügt Rosenberg hinzu: „Dabei dachte ich vorher, es würde bestimmt am einfachsten, weil so viele tolle Actionszenen darin vorkommen. Aber als ich mich dann ans Schreiben machte, merkte ich schnell, dass die Action eigentlich erst im letzten Filmdrittel dominiert. Also war es meine Aufgabe, die Spannung und auch Teile der Action in den Rest des Filmes vorzuziehen. Das Drehbuch war die bisher größte Herausforderung, aber es ist jetzt auch das Drehbuch, was mir am meisten am Herzen liegt.“
Nach Catherine Hardwicke und Chris Weitz, den Regisseuren von Teil 1 und Teil 2, fiel es nunmehr an David Slade, den so actiongeladenen dritten Teil filmisch umzusetzen.
„Es war von Anfang an unsere Absicht gewesen, den Filmstil von Teil zu Teil zu verändern“, erklärt Godfrey. „Es war uns deshalb auch klar, dass wir jeden Film von einem anderen Regisseur drehen lassen würden. Bei ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT ging es uns darum, jemanden zu finden, der gut mit jungen Schauspielern umgehen konnte und ihnen tolle Performances entlocken würde, aber es musste eben auch jemand sein, der einen Sinn für große Filmbilder hat und packende Actionszenen hinbekommt. David Slade wurde dann sehr schnell einer der heißesten Kandidaten. Und dazu ist er noch jemand, der Mythen und das Übernatürliche sehr mag. Sein Film HARD CANDY funktionierte so gut, weil er die Schauspieler so sehr in den Mittelpunkt rückte, und sein zweiter Film 30 DAYS OF NIGHT, zeigt dann, was er visuell alles drauf hat. Er stellte uns seine Ideen vor, wie ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT aussehen könnte und wir merkten, dass er derjenige war, der uns liefern würde, was wir haben wollten, insbesondere was die entscheidenden Actionszenen betraf.“
Regisseur David Slade hat dazu folgendes zu sagen: „Mich hat diese Projekt so sehr angezogen, weil es einfach ein tolle Geschichte ist – und gleichzeitig eine enorme Herausforderung für jeden Filmemacher. Ich habe keine Lust, dasselbe immer wieder und wieder zu machen, denn ich lerne nur dann etwas neues, wenn ich mich neuen Herausforderungen stelle. Was das betrifft, war dies sicherlich auch die größte Herausforderung, die es geben konnte: einen Film dieser Größe zu machen, innerhalb dieses knappen Zeitrahmens und außerdem noch in einem Genre zu arbeiten, das ich nicht wirklich kannte. Gut, ich hatte schon einen Vampirfilm gedreht, aber ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT ist dann noch einmal etwas ganz anders. Es ist eine romantische Liebesgeschichte, die aber zwischen Momenten tiefster Verzweiflung und Momenten von reiner Leidenschaft schwankt. Solche gefühlvollen Szenen zu drehen, war für mich eine große Herausforderung. Es hat aber auch sehr viel Spaß gemacht, und es ging für mich letzten Endes auch darum, als Filmemacher zu wachsen. Vor allem aber suche ich als Regisseur immer nach einer großartigen Story – und als Kenner aller „Twilight“-Bücher kann ich sagen, dass ,Bis(s) zum Abendrot’ mein Lieblingsroman ist.“ Slade fügt lachend hinzu: „Die Geschichte hatten wir also schon im Sack, und Regisseure lieben es einfach, wenn die Geschichte gut ist, weil dann die Hauptarbeit schon erledigt ist.“
„Die Story von ,Bis(s) zum Abendrot’ ist breit angelegt. In ,Bis(s) zur Mittagsstunde’ waren die Gefühle der drei Hauptfiguren sehr geschickt in die Handlung verwoben“ sagt Slade: „Für ,Bis(s) zum Abendrot’, diese so viel größere Geschichte, suchte ich aber nach einem filmischen Zugang. Es steckt so viel Handlung in ‚Bis(s) zum Abendrot’ – es ist ein ganz schön dickes Buch. Und gerade deshalb war ich überzeugt, dass der Film dazu eine ganz spezielle cineastische Qualität haben müsste.“
Slade arbeitete äußerst eng mit Produzenten, der Drehbuchautorin, der Autorin und den Schauspielern zusammen, die von Beginn der Serie an dabei waren. „David ist ein echter Künstler, der außerdem noch einen sehr trockenen Humor hat, mit dem ich viel anfangen kann“, sagt Godfrey: „Er geht jede Szene mit einer genauen Vorstellung an, wie das fertige Bild aussehen soll, und er ist auch in der Lage, seine Vorstellung klar und präzise auszudrücken.“
„Wenn mir ein bestimmtes Bild vorschwebt, ist es mir wichtig, dass diese Idee dann auch im Drehbuch steht“, sagt Slade: „Ich habe Melissa meine Storyboards gezeigt und sie hat sich drangemacht, die Bilder in das Drehbuch einzuarbeiten. Wir sprachen oft auch über die Figuren und ihre Vorgeschichte. Melissa hat ein unglaubliches Gespür für die Story und die Figuren, und außerdem ist sie sehr schlau und arbeitet sehr schnell – und so kommt sie sofort auf eine Idee, wie man das umsetzen könnte, was ich ihr beschrieben habe. Dann haben wir immer wieder mit Stephenie Meyer telefoniert, ihr unsere Ideen vorgestellt, und sie wiederum brachte uns zu tieferen Einsichten in die Zusammenhänge der Geschichte. Melissa war ein großartiger Partner bei diesen Brainstormings, wenn es darum ging, Ideen zu sammeln, wie man das epische Format dieser Geschichte in Spielfilmlänge hinbekommt. Aber erst wenn wir Stephenies Einverständnis hatten, ließen wir es gut sein, denn sie hatte das letzte Wort, weil es nun einmal das von ihr geschaffene Universum ist.“
„Bei jedem Filme lief die Drehbuchentwicklung etwas anders ab“, sagt Meyer: „Bei TWILIGHT – BISS ZUM MORGENGRAUEN bekam ich eine fast endgültige Drehbuchfassung, zu der ich noch einige Anmerkungen hatte, weil ich mir Sorgen machte, dass man es in manche Punkten übertreiben könnte. Beim ersten Film war das Ganze dann wie eine Mädchenparty mit Catherine, Melissa und mir, und ich fühlte mich in ihrer Gesellschaft von Anfang an wohl.“
Meyer fügt hinzu: „Das Tolle an NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE war, das Chris sowohl Autor als auch Regisseur ist. Er verstand meine Sicht der Dinge und ich, umgekehrt, seine. Er bat mich immer um meine Meinung, bei einer bestimmten Szene allerdings sagte er einfach: ,Wir machen’s einfach genau so, wie es im Buch steht!‘ Und so etwas hört man als Autor natürlich gern.“
„Bei ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT ging es immer noch hin und her, selbst als die Dreharbeiten schon begonnen hatten. Es ist einfach ein sehr langes Buch, in dem sehr viel passiert. Wir packten immer wieder Sachen hinein, wir nahmen immer wieder Sachen raus – es war schwierig. Ich habe sehr eng mit Melissa daran zusammengearbeitet. So las sie etwa eine Kurzgeschichte, an der ich gerade schrieb und arbeitete auch etwas davon in den Film ein. Melissa und ich hatten eine wirklich tolle Zusammenarbeit, die sich oft auch in den späten Abend hinein zog und ein Abendessen einschloss. Kurz gesagt: Es hat total Spaß gemacht! Melissa ist wundervoll und es war immer wie bei einer Sleepover-Party, wenn ich mich mit ihr getroffen habe.“
„Jeder Film war bislang eine ganz eigene Erfahrung für mich, denn jeder Regisseur hat eine bestimmte Atmosphäre hineingebracht. David ist ein dufter Typ, und wir sind uns sehr schnell beim Thema Musik näher gekommen. Wir hören nicht nur ähnliche Sachen, er hat auch einige Musikvideos meiner Lieblingsbands gedreht“, erzählt Meyer: „So war da schon einmal eine persönliche Verbindung, und ich glaube, dass das Gefühl für Bewegungen, das er in seinen Musikvideos so deutlich zeigt, ihm auch beim Dreh von ECLIPSE zugute gekommen ist. Am Set war er immer sehr freundlich und auch immer gut gelaunt – es hat wirklich Spaß gemacht, mit ihm zusammenzuarbeiten.“
Dem stimmen auch die Schauspieler zu, die sich zum dritten Film wieder trafen. „Es ist doch einfach toll, dass wir Schauspieler die Gelegenheit haben, an derselben Geschichte mit denselben Kollegen weiterzuarbeiten, aber jedes Mal einen anderen Regisseur zu haben, der seinen ganz speziellen Stil einbringt. Ich bin dafür sehr dankbar“, sagt Taylor Lautner: „Dieser Film wird insgesamt sehr viel düsterer. Wir befinden uns im Krieg, Victoria ist auf Rache aus, und die Werwölfe und Vampire sind diesmal an vorderster Front. Und dafür kann ich mir keinen besseren als David Slade vorstellen.“
„Die Action steht hier viel stärker im Vordergrund“, fügt Robert Pattinson hinzu: „Bei NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE ging es sehr viel um Gefühle, und der Film hat ein ganz anderes Tempo als dieser hier. ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT ist hektischer und stürzt sich viel mehr ins Getümmel; genau so, wie David es mag. Außerdem ist der Tonfall des Ganzen deutlich harscher. Gerade bei den Kampfszenen geht es viel härter zur Sache. Aber auch, wenn die Figuren nur miteinander sprechen, hat das alles einen viel dringlicheren Charakter. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das höhere Tempo erst einmal wie ein kleiner Schock auf das Publikum wirkt.“
Kristen Stewart sagt dazu: „Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich fand dies den einfachsten der drei Teile, Es fiel mir gar nicht schwer, mich wieder hineinzufinden, besonders nach NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE, wo es so sehr darum geht, was in Bellas Kopf vorgeht und was sie emotional durchmacht. Hier ist Bella viel aktiver – und sie hat einfach mehr zu tun. Sie ist oft gezwungen zu handeln und dabei geht es nicht nur um Sachen, die emotional aufreibend sind“ Und lachend fügt sie hinzu: „Ich war jetzt schon eine Million Mal in entsetzlichen, lebensbedrohlichen Situationen, und ich glaube, ich kann jetzt so langsam etwas besser damit umgehen.“
Lautner fügt hinzu: „,Bis(s) zum Abendrot’ ist mein Lieblingsbuch. Ich bin sicher, dass die Zuschauer den Film lieben werden, weil die Liebesgeschichte hier so mächtig ist wie nie zuvor. Aber auch wenn wir Bella, Edward und Jacob haben, ist es doch so, dass wir uns alle in einem Krieg befinden, und das heißt, dass sich die Action um ein Vielfaches steigert. David Slade hat das Ganze mit einem düsteren, kälteren Tonfall versehen. Dieser Film ist wahrscheinlich mein Lieblingsfilm – bis zum nächsten jedenfalls.“
„Stephenie war bei diesem Film stärker involviert als bei den vorigen. Es ist jetzt nicht so, dass man sich von ihr einschüchtern lässt, aber wenn man weiß, dass sie mit hinter dem Monitor sitzt und sich die Szenen anschaut, macht einen schon ein bisschen nervös. Aber es eben auch sehr hilfreich, besonders, wenn man sich in einer Diskussion durchsetzen möchte und man einfach sagen: Stephenie, kannst du nicht einfach sagen, dass das so im Buch vorkommt – das würde helfen“, lacht Pattinson.
Godfrey fügt hinzu: „Stephenie hatte mehr Zeit, sich um ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT zu kümmern, weil gerade kein neues Buch von ihr erscheinen war. Das tolle daran, sie am Set zu haben, ist, dass sie Dinge sieht, die wir gar nicht so wahrnehmen, einfach, weil sie schon so lange Zeit mit diesen Figuren und dieser Geschichte verbracht hat. Manchmal brauchte sie nur zu sagen: ,Darüber solltet ihr vielleicht noch einmal nachdenken‘ – aber in jedem Fall haben ihre Kommentare die Szenen, die wir zu drehen hatten, noch bereichert. Es war fantastisch, ein weiteres Paar Augen dabei zu haben. Sie brachte sich sehr stark ein, als es darum ging, das Drehbuch zu entwickeln und wollte sicherstellen, dass alle wichtigen Szenen des Buches auch im Film vorkommen. Und sie war auf gewisse Weise auch an der Besetzung beteiligt, weil sie die Figuren in den Büchern so detailliert und lebensnah beschreibt. Wir haben ihr alle Castings gezeigt und ihre Rückmeldung eingeholt. So gesehen, ist sie ein weiterer Produzent des Films.“
Meyer erzählt: „Ich habe wirklich Glück gehabt, dass ich es mit Summit zu tun habe, dass wir so freundlich miteinander umgehen und uns ständig austauschen. Ich weiß wohl, dass das nicht der Normalfall ist – meistens unterschreibt der Autor den Vertrag über die Rechte, und das war‘s dann, und man hört erst wieder von ihnen, wenn der Film fertig ist. Ich finde den ganzen Prozess des Filmemachens absolut faszinierend. Ich habe so viel gelernt und bin so vielen faszinierenden Menschen begegnet. Ich muss sagen, ich bin einfach sehr dankbar, dass ich mich so sehr einbringen konnte und erleben konnte, dass ein Film entsteht, der tatsächlich meiner Vorstellung entspricht – wunderbar! Natürlich bin ich auch manchmal überstimmt worden und ich verstehe auch, warum manches so sein musste – es passt nun einmal nicht alles in zwei Stunden Film. Aber es ist auch schon großartig, einfach nur Teil des Entscheidungsprozesses zu sein.“
Godfrey ist überzeugt, dass sie die Fans mit dem, was sie in ECLIPSE – BISS ZUM ABENDROT auf die Beine gestellt haben, überzeugen werden: „Jetzt kommt ja endlich, worauf alle gewartet haben. Was bisher geschah, fühlt sich eher wie die Vorbereitung für die große Explosion an, wenn all diese Elemente über Forks, Washington zusammenkrachen – und das alles nur, weil Bella sich entschlossen hat, ein Vampir zu werden.“