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Die Legende Von Aang Film Trailer (Avatar)

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 6 Jahre
Länge: 102 Min | Kinostart: 19.08.2010 (auch in 3D) | DVD/BD: 06.01.2011 (DVD&BD) | ©  Paramount | 
 
 
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Die Legende Von Aang Film Trailer (Avatar): Infos & Links


Noch ein Trailer zum Film
Noch ein dritter Trailer zum Film
US Trailer zum Film
Interviews
Video der Pressekonferenz
Das Videogame zum Film

Special: M. Night Shyamalan
Special: Jackson Rathborne
Special: Die Stunts
Special: Die Filmsets
Special: Grönland
Special: Dev Patel

Ausschnitt: Eis
Ausschnitt: Flucht
Ausschnitt: Feuer
Ausschnitt: Zuko gegen Katara


Die Story zu Die Legende Von Aang Film Trailer (Avatar):
Wasser, Luft, Erde und Feuer: Vier Elemente und zugleich vier stolze Nationen, die seit jeher von ihrem Meister, dem Avatar, im Gleichgewicht gehalten werden - zumindest in längst vergangenen Zeiten. Mittlerweile ist ein Jahrhundert vergangen und die Schreckensherrschaft der Feuernation hat durch einen rücksichtslosen, brutalen Krieg gegen die anderen drei Nationen ein Zeitalter voller Zerstörung und Hoffnungslosigkeit eingeläutet. Befreit aus seinem Gefängnis im ewigen Eis, erkennt der junge Aang seine Bedeutsamkeit als der nächste Avatar und dass nur er die Macht besitzen wird, alle vier Elemente zu beeinflussen und die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aang, der das Element Luft beherrscht, schließt sich der Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz) und ihrem Bruder Sokka an und begibt sich gemeinsam mit ihnen auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren und schwieriger Prüfungen, um den Einklang der Nationen und den Frieden der gesamten Welt wiederherzustellen.

Schauspieler:
Jackson Rathbone, Dev Patel, Cliff Curtis, Noah Ringer, Nicola Peltz, Shaun Toub, Seychelle Gabriel, Jessica Andres

Hintergrund:
DIE LEGENDE VON AANG ist ein fesselndes Fantasy-Abenteuer um den zwölfjährigen Avatar-Krieger Aang, der das Schicksal der Welt in seinen Händen hält. Mit atemberaubenden Effekten, einem jungen, talentierten Cast und einem beeindruckenden Team hinter der Kamera kreiert Regisseur M. Night Shyamalan das Kinoereignis des Sommers. In der Hauptrolle debütiert Noah Ringer als Aang, an seiner Seite kämpfen Nicola Peltz (Harold) und Jackson Rathbone (Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen, Twilight – New Moon) in den Rollen der Geschwister Katara und Sokka. Slumdog Millionär Dev Patel stellt sich dem Trio in ihrem erbitterten Kampf als Prinz Zuko, Sohn des Anführers der Feuernation, in den Weg. Für sein kreatives Team konnte M. Night Shyamalan u.a. den mit einem Oscar® ausgezeichneten Kameramann Andrew Lesnie (Der Herr der Ringe-Trilogie) sowie den Filmkomponisten James Newton Howard (The Dark Knight) gewinnen. Die Produktion von DIE LEGENDE VON AANG übernahmen zusammen mit Shyamalan Sam Mercer (The Sixth Sense, Unbreakable, The Village – Das Dorf) und Frank Marshall (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Seabiscuit). DIE LEGENDE VON AANG basiert auf der erfolgreichen Animations-TV-Serie Avatar – Der Herr der Elemente.


 

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DAS ELEMENT DES WASSERSTAMMS – DAS WASSER

Egal ob flüssig oder gefroren: Wasserbändiger beherrschen das Element Wasser in allen Aggregatzuständen. Ein Wasserbändiger schöpft seine Kraft aus seiner grenzenlosen inneren Lebensenergie, seinem 'Chi'.

Dieses Wort entstammt dem Thai Chi und ist auch als chinesisches Schattenboxen bekannt. Es dient der Gesundheit und der allgemeinen Entspannung. Praktiziert wird diese Methode schon seit mehreren Jahrhunderten im fernen Osten. Die langsamen, ruhigen Bewegungen werden in völliger Entspannung ausgeführt.

Daher sind die Kraft und die Kunst eines Wasserbändigers häufig eng an seinen emotionalen Zustand geknüpft. Tagsüber sind die Kämpfer sehr geschwächt, bei Vollmond ist ihre Kraft am größten. Ein mögliches Problem entsteht für einen Wasserbändiger dann, wenn er sich an einem Ort befindet, an dem es kein Wasser gibt.  
 

DAS ELEMENT DER LUFTNOMADEN – DIE LUFT

Die Luftnomaden sind friedliche Mönche, die es gelernt haben, die Kraft der Winde und Luftströme zu bändigen. Sie leben hoch oben in den Bergen und werden in einem der vier Lufttempel ausgebildet.

Dort leben sie nach ihrer Ausbildung als Mönch bzw. Nonne. Zudem haben sie als Erkennungszeichen einen blauen Pfeil tätowiert. Während die anderen Nationen durch Monarchien regiert wurden, herrschte bei der Luftnation Theokratie, d.h. die Herrschaft verteilte sich auf alle Mönchsoberhäupter.

Im Gegensatz zu den Kindern der anderen Nationen verfügen alle Luftnomaden von Geburt an über die Fähigkeit des Luftbändigens. Das Luftbändigen ist eine sehr vielseitige Form der Kriegskunst, die hauptsächlich bei Verteidigungsmanövern und zur Fortbewegung zum Einsatz kommt.

Die Luftbändiger beherrschten es sogar, das Wetter zu beeinflussen oder einen Vulkan zu erschaffen. Im Herbst waren ihre Kräfte am stärksten. Leider wurden bei einem brutalen Krieg zwischen den einzelnen Elementen alle Luftnomaden, bis auf den Avatar Aang, vernichtet.


DAS ELEMENT DES ERDKÖNIGREICHS – DIE ERDE

Die kraftvollen Bändigerfähigkeiten der Erdbändiger sind tief in der Erde selbst verwurzelt. Erdbändiger  können  den Boden, auf dem sie stehen, mit Händen und Füßen bearbeiten und dabei Staub und Stein manipulieren und kontrollieren.

Sie beherrschen den Hung-Gar-Stil des Wushu, der zu den südlichen Kung-Fu Stilen gehört und sie unheimlich stark macht. Im Frühling ist die Kraft der Erdbändiger am stärksten. Die größte Schwäche der Erdbändiger ist, dass sie nicht in der Lage sind, Metall zu bändigen und sich somit als Gefangene in den metallbewehrten Gefängnissen der Feuernation nicht wehren können.


DAS ELEMENT DER FEUERNATION – DAS FEUER

Die größte Stärke der Feuerbändiger besteht darin, dass das Feuer auch dann noch Zerstörung anrichten kann, wenn sie das Bändigen schon längst eingestellt haben. Sie verwenden die Kampftechniken der nördlichen Shaolin-Wushu.

Benannt wurde diese Technik nach dem Shaolin Kloster in der Provinz Henan, also mitten in China. Da die Feuerbändiger ihre Stärke aus der Kraft des Kosmos schöpfen, kann sich die Dunkelheit negativ auf ihre Fähigkeiten auswirken. Während einer Sonnenfinsternis kann das Feuer von niemandem kontrolliert werden.

Die Sonne hat einen positiven Effekt auf die Feuerbändiger. Tagsüber sind sie in der Lage, die Bändigungskräfte der Kämpfer zu verstärken. Die Fähigkeit der Wasserbändiger, Flammen zu löschen, macht die Feuerbändiger ebenfalls angreifbar und ihre schwachen Verteidigungskünste können sich im direkten Zweikampf als Nachteil erweisen.


Die Bedeutung Heute
Heute haben die vier Elemente vor allem in der Astrologie große Bedeutung: Da sich ihre Eigenschaften in den Temperamenten des Menschen widerspiegeln, ist jedes Sternzeichen einem der Elemente zugeordnet. Während die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze als spontan, lebhaft und aufgeschlossen gelten, werden die Erdzeichen (Stier, Jungfrau und Steinbock) als ruhig, ausdauernd und gründlich bezeichnet. Neugierig, scharfsinnig und anregend sind die  Eigenschaften der Luftzeichen (Zwilling, Waage und Wassermann). Krebse, Skorpione und Fische sind als Wasserzeichen emotional, ausdrucks- und gefühlvoll. Von welchen Elementen ein Mensch beeinflusst werden kann, lässt sich anhand seines Horoskopes ablesen.

 

Weitere Infos zum Film:
Im Jahr 2005 begann der auf Kinder- und Jugendprogramme spezialisierte Sender Nickelodeon mit der Ausstrahlung der Animationsserie „Avatar – Der Herr der Elemente“, die von Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko erschaffen worden war. Die Sendung traf den Nerv einer großen Bandbreite von Zuschauern. Schnell verbreitete sich das „Avatar“-Fieber und machte aus der Serie ein internationales Phänomen, das aktuell in mehr als 120 Ländern gesendet wird.

Bald wurde auch das Interesse eines der versiertesten Geschichtenerzählers Hollywoods geweckt: M. Night Shyamalan. Der zweifach Oscar®-nominierte Filmemacher merkt an: „,Avatar – Der Herr der Elemente‘ fiel mir in den Schoß. Es war, als hätte ich eine Erscheinung gehabt.“

Shyamalans Töchter sind begeisterte Fans der Serie, vor allem von der Figur der jungen weiblichen Wasserbändigerin Katara. Die in dieser Form davor noch nicht da gewesene Begeisterung und unbedingte Fanloyalität weckte das Interesse von Shyamalan, der beschloss, sich die Sendung gemeinsam mit ihnen anzusehen. Danach wollte auch ihn die Serie nicht mehr loslassen.

Ganz eindeutig besaß die Serie Filmpotenzial. Allerdings stellte es eine nicht unerhebliche Herausforderung dar, mehr als 30 Stunden an Geschichte in einen einzelnen Film zu packen – noch dazu handelte es sich um ein Genre, das für den Filmemacher trotz seiner Versiertheit absolutes Neuland darstellte.

„Mir war von dem Moment an, als ich versuchte, die ersten Worte zu Papier zu bringen, klar, dass man in einen Film von solch enormer Komplexität richtig Arbeit stecken müsste. Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko, auf deren Konto die „Avatar“-Serie geht, haben sechs Jahre an der Konstruktion der Mythologie gestrickt.“

„Es hat mir die Augen geöffnet und war zugleich ein interessanter Lernprozess für mich, ein Projekt von dieser Größe in Angriff zu nehmen und gleichzeitig immer noch das gewohnte Maß an Perfektion zu bewahren“, fährt Shyamalan fort. „An jedem Drehtag wurde ich von Todesangst heimgesucht, weil die Erfahrung einfach überwältigend war und so viele unbekannte Größen eine Rolle spielten. Der Film ist wenigsten zweieinhalbmal größer als meine bislang größte Produktion.“

Weil die Filmemacher von DIE LEGENDE VON AANG ergebene Anhänger der originalen Serie sind, hatten sie sich vor allem ein großes Ziel gesetzt: „Wir wollten einen Film erschaffen, der nicht nur die Erwartungen der Fans erfüllt, sondern auch ein weltweites Kinopublikum in einer Weise anspricht, wie es eben nur ein abendfüllender Realfilm kann“, sagt Shyamalan.

Die „Avatar“-Schöpfer DiMartino und Konietzko erwiesen sich bei der Entwicklung des Drehbuchs als enorm hilfreich für Shyamalan. Ihr Rat war essenziell bei den Anstrengungen, all die Geschichten auf Filmformat zu bringen. „Ich kann gar nicht sagen, wie ausgesprochen hilfreich es war, stets zum Telefon zu greifen oder eine E-Mail losjagen zu können, wenn ich gerade einmal feststeckte. Ihre ,Avatar‘-Mythologie ist so perfekt durchdacht, dass sie auf all meine Fragen eine Antwort wussten und sie obendrein mit der nötigen Hintergrundgeschichte ausschmücken konnten.“

Schon seit Jahren hatte M. Night Shyamalan mit der Idee gespielt, einen großen Franchise-Film zu drehen, einzig das Material, zu dem er den richtigen Zugang hatte, hatte er bislang nie finden können. Aber DIE LEGENDE VON AANG schien all die Elemente zu besitzen, die den Filmemacher seit seiner Jugend faszinieren, seitdem er erstmals STAR WARS („Krieg der Sterne“, 1977) gesehen hatte – eine epische Fantasy, befeuert von einer ihr innewohnenden Spiritualität und mit faszinierenden Martial Arts in ihrem Kern.

Produzent Frank Marshall, der mit Shyamalan bereits an dessen Filmen THE SIXTH SENSE („The Sixth Sense“, 1999) und SIGNS („Signs – Zeichen“, 2002) gearbeitet hatte, erklärt: „Night hat einen ganz unverkennbaren Stil des Filmemachens und eine einzigartige Art, Geschichten zu erzählen. Er hat die Fähigkeit, ein Publikum auf eine Weise zu berühren, die eine große Bandbreite an Menschen anspricht. In diesem Film erweitert er seine Talente und seine Palette – ich finde das eine unglaublich spannende Aussicht.“

Produzent Sam Mercer ergänzt: „Night war im Verlauf seiner Karriere mehrfach an Franchise-Filmen interessiert und hatte auch entsprechende Angebote auf dem Tisch, aber bis zu DIE LEGENDE VON AANG fand er nicht den rechten Stoff, den er glaubte, sich zu Eigen machen zu können – ganz organisch, vom ersten Wort an, das er zu Papier bringt.“

Shyamalan gesteht, dass er sich im Thrillergenre zu Hause und entsprechend wohl fühlt: „Es ist gut, sich auf etwas anderes einzulassen. Ich wollte mir etwas Neues beibringen und etwas machen, was ich zuvor noch nie gemacht hatte.“

DIE LEGENDE VON AANG behandelt das Buch eins der „Avatar“-Serie, in dessen Mittelpunkt das Element Wasser steht. Der Film folgt Aang, dem Avatar, bei dessen Bestreben, alle vier Elemente zu beherrschen, um damit die Welt vor dem Untergang retten zu können. Wie die Fernsehserie reist auch DIE LEGENDE VON AANG vom Süd- zum Nordpol.

Um eine solche Geschichte anpacken zu können, baute Shyamalan auf die Unterstützung eines jahrelangen Mitstreiters, Storyboard-Künstler Brick Mason. Gemeinsam arbeiteten die beiden den kompletten Film ein Jahr vor Beginn der Produktion auf Storyboards aus. Als  Kameramann Andrew Lesnie in der entscheidenden Storyboard-Phase zu ihnen stieß, begann die Prävisualisierungsphase, an der auch Industrial Light & Magic sowie VFX-Leiter Pablo Helman beteiligt waren.

An diesem Punkt wurden Szene für Szene Animatics in Echtzeit gerendert und damit eine Blaupause geschaffen, die es dem Film ermöglichte, animierte und geschnittene Versionen von Sequenzen zu sehen (mehr als ein Drittel des Films wurde in der Prävisualisierungsphase vor Beginn des eigentlichen Drehs festgelegt).

Im Verlauf der Dreharbeiten zeigte sich, dass das Betrachten der Aufnahmen am Set von unschätzbarem Wert war. Sie auf iPhones anzusehen, erwies sich als deutlich einfacher, als sich gemeinsam vor einen Monitor zu drängen.


AUFRUF AN ALLE BÄNDIGER
Bei der Besetzung zeigte sich Shyamalan ebenso progressiv denkend. Er berichtet: „Ich suchte nach einem Spektrum von Schauspielern mit völlig unterschiedlichen darstellerischen Fähigkeiten. Man kann nicht einfach nur eine Art von Schauspieler auswählen.“ Die Filmemacher hatten auch immer im Auge, dass die Menschen der vier Nationen unterschiedlicher Herkunft sein mussten.

AANG – DER HERR DER ELEMENTE
Das Epizentrum dieser Welt ist Aang, der Avatar. Die Suche nach einem geeigneten Darsteller nahm sechs Monate in Anspruch und zog sich durch mehrere Länder. Schließlich erhielten die Filmemacher eine DVD mit Aufnahmen eines jungen Kampfkunst-Champions aus Dallas, Texas. Zufall und Schicksal prallten in diesem Moment zusammen.

Noah Ringer hatte im Alter von zehn Jahren mit der Kampfsportart Taekwondo begonnen, dem Nationalsport in Südkorea. Dank seines außergewöhnlichen Talents konnte er schnell Auszeichnungen gewinnen, darunter den Titel des American Taekwondo Association Texas State Champion. Schon früh hatte Noah damit begonnen, sich den Schädel kahl zu rasieren, was ihm half, sich während des Trainings abzukühlen.

Als seine Freunde und seine Ausbilder, allesamt Fans der Animationsserie, bemerkten, wie ähnlich er dem Helden im Fernsehen sah, begannen sie, Noah den Spitznamen Avatar zu geben. Das wiederum weckte sein Interesse, und er sah sich die Serie auf DVD an – und war sofort gefesselt, weil ihn die unablässigen Action-Kampfkunst-Szenen ansprachen.

Als bekannt wurde, dass Paramount in aller Herren Länder nach den geeigneten Darstellern für eine Verfilmung von „Avatar – Der Herr der Elemente“ suchte, gab Noah dem Drängen seines Taekwondo-Ausbilders nach und nahm ein Probeband von sich auf. Dafür malte er sich sogar den für Aang unverzichtbaren blauen Pfeil auf seinen ohnehin kahl rasierten Kopf.

„Noah ist Aang. Da gibt es kein Deuteln. Als wir seine Probeaufnahmen sahen, konnten wir sofort seine Aufrichtigkeit in diesen großen braunen Augen erkennen“, sagt Shyamalan. „Er widmet sich mit großer Ernsthaftigkeit seinem Sport. Er ist ihm wirklich wichtig, und er möchte jeden Tag etwas besser werden. Diese Disziplin ist ohne Beispiel für einen jungen Mann in seinem Alter.“

Und Produzent Frank Marshall ergänzt: „Gleich von Anfang an hatte Noah eine Qualität an sich, die ich nur mit Zen beschreiben kann. Genau das war es, wonach wir immer für diese Figur gesucht hatten.“

Um die Rolle spielen zu können, musste er die Kunst eines Darstellers mit seinem Martial-Arts-Können verbinden. Dazu sagt Noah: „Night half mir wirklich, den richtigen Fokus zu spüren und die richtige Kraft und Energie in meine Schauspielerei fließen zu lassen, was mir für den Rest meines Lebens immer helfen wird.“

In jeder ansprechenden Geschichte, in der es zum Zweikampf zwischen Gut und Böse kommt, ist es von grundlegender Bedeutung, einen großartigen Bösewicht als Gegenspieler zu haben. Der Schlüssel dafür war es, für die Figur des Prinzen Zuko einen Darsteller zu finden, der es mit Noah Ringer aufnehmen konnte.

PRINZ ZUKO
Dev Patel hatte gerade einen sensationellen Erfolg mit dem überraschenden Oscar®-Gewinner SLUMDOG MILLIONAIRE („Slumdog Millionär“, 2008) gefeiert und suchte für seinen nächsten Film nach einer Rolle, die grundlegend anders sein sollte als die SLUMDOG-Figur des Jamal.

Während er Öffentlichkeitsarbeit für den Independenthit machte, fertigte er ein Band von sich an, in dem er den Prinzen spielte. Wenig später erhielt er den ersehnten Anruf von Shyamalan. Patel hatte den Part.

Shyamalan erklärt: „Tatsächlich ist seine Verletzlichkeit die entscheidende Stärke von Zuko. Dev Patels ganz besondere Spezialität ist Verletzlichkeit. Dev entsprach genau meiner Vorstellung dieses Mann-Kindes, als wir ihm die Rolle anboten, er hat diese perfekte Mischung aus Zorn und Mitgefühl.“

Patel, der sich „Avatar – Der Herr der Elemente“ während der Produktion von SLUMDOG MILLIONAIRE stets in den Drehpausen ansah, sieht es so: „Prinz Zuko ist hin- und hergerissen zwischen seiner Leidenschaft und seinem Ringen darum, seine Ehre vor seinem ungnädigen Vater wiederherzustellen.

Ich habe die Geschichte immer geliebt, weil man aus ihr so viel lernen kann. Und ich war immer ein großer Fan von Bruce Lee – selbstverständlich gefielen mir immer auch die Martial Arts in der Fernsehserie.“

Als sich Noah Ringer und Dev Patel am ersten Drehtag kennenlernten, war ihre Begegnung sofort von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet. Patel erinnert sich: „Ich sah, wie dieser Zwölfjährige an den Set dieses gewaltig großen Films kam, und war überrascht zu erleben, dass er absolut nicht einzuschüchtern war. Sein Martial-Arts-Training hat ihm wirklich eine Standfestigkeit und Entschlossenheit gegeben, einfach alles auf sich zukommen zu lassen, egal wie groß die Herausforderung auch sein mag.

FEUERLORD OZAI & GENERAL IROH
Prinz Zukos Reise wiederum wird bestimmt von den Pflichten einer Familie. Weil er bei einer Schlacht Schande über sich gebracht hat, ist Zuko von seinem Vater, dem regierenden Feuerlord Ozai, gespielt von Cliff Curtis, verstoßen worden.

Zuko ist wild entschlossen, die Liebe seines Vaters zurückzugewinnen und sein Ansehen wiederherzustellen. Zuko wird dabei unterstützt von seinem Onkel Iroh, gespielt von Shaun Toub, einem ehemaligen General und Veteran zahlreicher Kriege, der als Mentor und Vertrauter des jungen Prinzen auftritt.

KOMMANDANT ZHAO
Die Feuernation regiert mit dem Militär und wird auch von ihm regiert. Es ist also keine Überraschung, dass die Philosophie, wer Macht hat, hat auch recht, auch auf privater Ebene zutrifft. Es ist die Pflicht der Starken, die Schwachen zu unterjochen und die Kontrolle zu übernehmen.

Kommandant Zhao, gespielt von Aasif Mandvi, hält sich für einen besseren Führer als Zuko. Deshalb unternimmt er alles in seiner Macht Stehende, um an die Stelle des gestrauchelten Prinzen zu rücken. Er schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Feuerlords zu gewinnen.

KATARA – WASSERBÄNDIGERIN
“Wie Ringer hatte sich auch die junge Schauspielerin Nicola Peltz entschieden, es einfach zu versuchen, eine Rolle in Shyamalans jüngstem Film zu ergattern. Sie wurde eingeladen, für die Rolle der Wasserbändigerin Katara vorzusprechen – und kurz darauf wurde ihr der Part tatsächlich angeboten.

Peltz kannte sich in dem Universum von „Avatar – Der Herr der Elemente“ bereits bestens aus, sie hatte sich die Serie regelmäßig mit ihren jüngeren Zwillingsbrüdern angesehen.

Wie Shyamalans Töchter sind junge Mädchen überall auf der Welt begeistert von Katara und bewundern ihre Stärke als junge Frau. Peltz sagt: „Sie ist ein wunderbares Vorbild für Mädchen. Alles, was sie sich in den Kopf setzt, setzt sie auch um. Ihre Stärke ist sowohl körperlicher wie auch geistiger Natur.“

SOKKA
Weil sie ohne ihre Eltern aufwächst, hat die Rolle des Aufpassers und Beschützers Kataras älterer Bruder Sokka übernommen. Obwohl Sokka über keinerlei Fähigkeiten als Bändiger verfügt, ist er doch im Tiefsten seiner Seele ein geborener Krieger. Wenn Katara bedroht wird, schreitet er mit seinem Speer oder seinem Bumerang sofort zur Tat. In dieser Rolle wurde Jackson Rathbone, bekannt aus TWILIGHT („Twilight – Biss zum Morgengrauen“, 2008), besetzt, der den Part mit einer glühenden Körperlichkeit ausfüllt.

Shyamalan sagt: „Ich habe Sokka im Film etwas bodenständiger dargestellt. Es gibt zwar Humor, aber er ist nicht einzig und allein deshalb mit dabei, um für befreiende Lacher zu sorgen. Das gab Jackson eine größere Palette an Ausdrucksmöglichkeiten. Im Verlauf des Films kann man also buchstäblich miterleben, wie aus dem Jungen ein Mann wird.“

Zusätzlich zu der Reise, die er mit seiner Schwester unternimmt, begibt Sokka sich auf einen emotionalen Trip, als er Prinzessin Yue, gespielt von Seychelle Gabriel, kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Rathbone überlegt: „Man könnte es so beschreiben, dass Sokka ein Landei vom südlichen Wasserstamm ist, das in die große Stadt des Nordstammes kommt, wo er eine wunderschöne und weltgewandte Prinzessin kennenlernt. Durch ihre Beziehung lernt er enorm viel dazu. Er macht einen entscheidenden Schritt in Richtung Erwachsensein.“

PRINZESSIN YUE
Zusätzlich zu der Reise, die er mit seiner Schwester unternimmt, begibt Sokka sich auf einen emotionalen Trip, als er Prinzessin Yue, gespielt von Seychelle Gabriel, kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Rathbone überlegt: „Man könnte es so beschreiben, dass Sokka ein Landei vom südlichen Wasserstamm ist, das in die große Stadt des Nordstammes kommt, wo er eine wunderschöne und weltgewandte Prinzessin kennenlernt. Durch ihre Beziehung lernt er enorm viel dazu. Er macht einen entscheidenden Schritt in Richtung Erwachsensein.“

Um die weiteren Rollen der verschiedenen Stammesmitglieder der vier Nationen zu besetzen, gab es öffentliche Casting-Aufrufe überall an der amerikanischen Ostküste. Die Schauspieler mussten unterschiedliche Talente und Fähigkeiten mitbringen – Kenntnisse in Martial Arts, Militär, Tanz und Gymnastik waren gefragt. Man suchte Darsteller in allen Altersschichten, darunter auch Kinder von sechs bis fünfzehn Jahren.

Wer von der Ethnie her an Menschen aus dem Nahen Osten, Indien, dem Mittelmeerraum und Italien erinnerte, wurde als Krieger der Feuernation besetzt. Eine Mischung von Männern, Frauen und Kindern, die an Koreaner, Japaner, Mongolen und Afrikaner erinnerten, wurden als Bürger des Erdkönigreichs, das von der Feuernation regiert wird, gewählt. Hunderte von Männern, Frauen und Kindern wiederum, die kaukasischen Ursprungs waren, kamen als Dorfbewohner der südlichen und nördlichen Wasserstämme zum Einsatz.

Summa summarum wurden mehr als 6.000 Schauspieler angestellt, die die Welt von DIE LEGENDE VON AANG bevölkerten.


WIE MAN DIE KUNST DES BÄNDIGENS MEISTERT
Nachdem Noah Ringer besetzt worden war, blieb ihm lediglich ein Monat Zeit, um sich auf seine Rolle vorzubereiten – als Schauspieler, wohlgemerkt. Er war überrascht, wie sehr sich die Schauspielerei und das Praktizieren einer Kampfkunst ähnelten. Ringer meint: „Beim Taekwondo hört man seinem Lehrer zu und antwortet dann. Bei der Schauspielerei ist des nicht anders: Man hört seinem Regisseur zu und reagiert darauf.“

Ringer trainierte einige Monate vor Drehstart mit der Stuntabteilung und arbeitete seine Martial-Arts-Techniken in komplizierte, penibel choreografierte Kampfsequenzen ein. Shyamalan erklärt: „Noah hat eine Art, seine Bewegungen sehr poetisch aussehen zu lassen, gleichzeitig aber nie aus den Augen zu verlieren, was genau Aang als Person ausmacht.

Beim Dreh mussten wir uns manchmal förmlich kneifen, weil wir uns immer wieder vor Augen führen mussten, dass das tatsächlich nicht nur sein erster Film war, sondern auch sein erster Job als Schauspieler überhaupt. Ich forderte ihn jeden Tag heraus, um seine Integrität als Schauspieler auf den Prüfstand zu stellen. Und er hatte immer neue Ideen und Interpretationen als Antwort auf Lager. Er hat den Instinkt eines Wettkämpfers, bei allem, was er macht, immer der Beste sein zu wollen.“
Nicola Peltz hatte einige Jahre Eishockey gespielt – tatsächlich hatte sie mit dem Gedanken gespielt, den Sport als Beruf zu betreiben, bevor sie sich dann doch für die Schauspielerei entschied. Ihre Sportlichkeit erwies sich als sehr praktisch, als sie sich auf die Rolle der Katara vorbereitete, wozu eine fünfmonatige Ausbildung in Martial Arts vor Beginn des Drehs gehörte.

Die gebürtige New Yorkerin sagt: „Ich habe erst einmal ganz allein in Brooklyn erste Schritte gemacht und Kung Fu gelernt, einen Stil der Martial Arts, in dem man Kraft wiederum Kraft entgegensetzt. Ein paar Monate vor Drehstart ging ich dann nach Philadelphia und begann mit dem Training von Tai-Chi, im Anschluss setzten wir die Choreografie der Kämpfe mit Noah und Jackson zusammen.“

Nicola konzentrierte sich bei ihrem Training vornehmlich auf Tai-Chi Chuan, eine Kampfsportart, die sich durch einen milderen und langsameren Stil und fließende Bewegungen auszeichnet. Tai-Chi greift auf innere Energie zurück, um mentale Ruhe und Klarheit hervorzurufen. Es ist der bevorzugte Bändigungsstil, der beim Wasserstamm zum Einsatz kommt.


VIER FILMISCHE „NATIONEN“ VEREINEN IHRE KRÄFTE: MARTIAL ARTS, STUNTS, VFX UND SFX
In der Fernsehserie wird das Bändigen durch die Magie der Animation erzielt. Aber in einem Realspielfilm müssen viele verschiedene Elemente harmonisch Seite an Seite zum Einsatz kommen, um auf der Leinwand die Kontrolle von Feuer, Wasser, Erde und Luft glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Die vier Filmelemente sind Martial Arts, Stuntarbeit, visuelle und Spezialeffekte.

M. Night Shyamalan ist seit langer Zeit ein großer Fan von Martial Arts und von Kampfkunstfilmen: „Ich bin ein richtiger Martial-Arts-Freak. Ich gehöre zu den Typen, in deren Büro eine kleine Statue von Bruce Lee steht und die ENTER THE DRAGON („Der Mann mit der Todeskralle“, 1973) mehrere Dutzend Mal gesehen haben.“

Während Noah Ringer und Dev Patel Inhaber des schwarzen Gürtels in Taekwondo sind, mussten sie daran arbeiten, ihre typischen Bewegungen den Anforderungen des Films anzupassen. Die Welt von DIE LEGENDE VON AANG beruft sich auf eine chinesische Kampfkunst, die man als Wushu kennt, eine Mischung verschiedener Kampfstile.

In der originalen Animationsserie kommen vier Stile des Wushu zum Einsatz, um die vier verschiedenen Arten des Bändigens entsprechend zu kennzeichnen: Baguazhang für Luftbändigen, Tai-Chi für Wasserbändigen, Hung Ga für Erdbändigen und nördliches Shaolin-Kung-Fu für Feuerbändigen.

Diese Stile wurden für den Film übernommen. Das bedeutete, dass sie von den Schauspielern und Stuntleuten in monatelanger Arbeit vor Beginn des Drehs erlernt werden mussten. Der Regisseur zeigte seinem jungen Star Noah Ringer sogar ENTER THE DRAGON, um ihn auf die Arbeit einzustimmen.

Es gibt Tausende verschiedene Arten des Wushu. Die Art und Weise, wie man die Bewegungen durchführt, bestimmt den Stil. Man könnte es mit dem Singen vergleichen. Es gibt viele verschiedene Stile (Pop, Rock, Jazz), und alle werden als Singen anerkannt. Aber tatsächlich kommt es darauf an, wie ein Song gesungen wird, wenn man wissen will, um was für eine Art von Gesang es sich handelt.

Patel erinnert sich: „Als ich jünger war, hatte ich in der Schule immer enorm viel überschüssige Energie, und das brachte mich oft in Schwierigkeiten. Also steckten mich meine Eltern in Theatergruppen, aber sie unterrichteten mich auch in Taekwondo. Ich trainierte acht Jahre lang und erhielt schließlich einen schwarzen Gürtel in Karate. Wer hätte gedacht, dass ich dieses Können jemals würde einsetzen können?“

Der junge Schauspieler erinnert sich noch genau an einen Schriftzug an der Wand des Martial-Arts-Studios, in dem er trainierte: In der Kampfkunst geht es nicht ums Kämpfen, es ist ein Lebensstil.

Für die Beteiligten, für die dieses Statement vor dem Film noch nicht Realität gewesen sein sollte, änderte sich das zumindest für die mehrmonatige Dauer des Drehs von DIE LEGENDE VON AANG radikal.

Egal wie gut ein Darsteller seine Martial Arts auch beherrschte, keiner entkam in der Vorbereitung dem Zugriff der Stuntabteilung. Sollte sich herausstellten, dass die Action für einen der Schauspieler zu fordernd war, konnte man sich auf die 61-köpfige Stuntcrew verlassen – sowie auf ein großes Team von Stunttechnikern, Stuntmännern und einen Wushu-Trainer.

Mehr als 90 Statisten wurden ausgewählt, weil sie über das nötige Martial-Arts-Können verfügten. Sie wurden allesamt vom Stuntteam in ihre Arbeit eingewiesen und gefördert.

Habberstad und sein Team übten die Actionsequenzen vier Monate lang vor Beginn der Dreharbeiten ein. Die geplanten Kämpfe waren eher mit Tänzen zu vergleichen – weil sie bis in jede noch so kleine Bewegung choreografiert waren, mussten sie mit exaktem Timing und einem Höchstmaß an Präzision ausgeführt werden.

„Wir waren auf der Studiobühne und eigneten uns die Grundlagen an, dann kam als Steigerung die Arbeit mit Drähten dazu. Wir hatten etwas in dieser Art noch nie davor gemacht, und wir holten uns die besten Stunttechniker im Geschäft an Bord. Kompromisse kamen nicht infrage, wir wollten die absolut beste Qualität abliefern, alles sollte toll aussehen. Es musste perfekt sein – und obendrein absolut sicher bei der Durchführung.“

Obwohl alle Hauptdarsteller intensiv in Martial Arts ausgebildet wurden, stand fest, dass die besonders fordernden und komplizierten Szenen von Stuntdoubles absolviert werden mussten. Jeder Schauspieler hatte ein Double – mit Ausnahme von Noah Ringer: Der hatte zwei.

Die erfahrenen Stuntfrauen Karine Mauffrey und Jade Quon arbeiteten unermüdlich daran, die mühelos aussehenden Kampfsequenzen zu erschaffen, in denen Aangs Luft- und Wasserbändigen zum Einsatz kamen. Beide Frauen steuerten einzigartige Aspekte zur Rolle bei: Karine ist seit vier Jahren Akrobatin beim Cirque du Soleil, sie ließ Aangs komplizierte Luftbändigungsbewegungen stilvoll und anmutig aussehen.

Jade, eine ausgewiesene Spezialistin für Martial Arts und Gymnastik, stürzte sich – bisweilen buchstäblich – kopfüber in die Ausarbeitung und Durchführung von Aangs großen Moves und die komplexe Arbeit, in der Drähte zum Einsatz kamen: Ein spezielles Geschirr erlaubte es ihr, sich in der Luft gleichzeitig horizontal zu drehen und um ihre eigene vertikale Achse zu bewegen.

Das Stuntteam bediente sich überdies eines Computerprogramms, das Navigator heißt. Damit kann man die Details der Drahtarbeit auf einem Raster vorprogrammieren. Die Geschwindigkeit der Bewegungen lässt sich in einer Kurve darstellen. Zwei Technikern fiel die Aufgabe zu, die punktgenaue Präzision per Knopfdruck zu steuern.

Damit hatten sie die Möglichkeit, einen Stunt absolut perfekt so oft zu wiederholen, wie es den Filmemachern nötig erschien. Waren Anpassungen nötig, konnte man diese ebenfalls problemlos am Computer steuern. Die unglaubliche Kombination verschiedener Technologien erlaubte es den Stuntleuten, regelrecht zu fliegen, während sie an einem lediglich einen halben Zentimeter dicken Drahtseil aufgehängt waren.

Shyamalan berichtet: „Es gibt einige große Momente in unserem Film, in denen Aang seine Feinde überrascht und sie ohne erkennbare Anstrengung bekämpft. Obwohl wir wissen, dass sein innerer Kampf gewaltig ist, ist er immer noch in der Lage, seine Feinde durch den Einsatz von peripherem Sehen abzuwehren – bei ihm sieht das immer aus wie im Ballett. Da gibt es entscheidende Augenblicke im Film, von denen ich mir erhoffe, dass alle Erwachsenen und Kids im Publikum zu sich sagen: ,Ich wünschte, ich könnte das auch. ‘“

Einer für alle, alle für einen: Nach diesem Motto verfuhr die Produktion, um die ungeheuer komplexen Stuntsequenzen überzeugend abwickeln zu können. Gerade bei den besonders haarigen Anforderungen mussten die Abteilungen unbedingt am selben Strang ziehen. „Es war wie eine Fügung, dass wir gerade den Dreh der Hardcore-Action so reibungslos über die Bühne bringen konnten“, erinnert sich Shyamalan. „Alle inspirierten einander, bis wir die gewünschten Resultate erzielen konnten.“

Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Leinwandmagie spielten außerdem die Scharen von Experten für visuelle Effekte, die von VFX-Leiter Pablo Helman angeführt wurden. Sein Team von Industrial Light & Magic (ILM) war besonders entscheidend beim Erschaffen der fantastischen Welt von DIE LEGENDE VON AANG. Er begann seine Arbeit bereits Monate vor Drehbeginn mit der Prävisualisierung des Films.