Hier Kommt Lola Film Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 0 Jahre
Länge: 96 Min | Kinostart: 04.03.2010 | DVD/BD: 04.09.2010 (DVD&BluRay) | ©  Constantin Film | 
 
 
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Die Story zu Hier Kommt Lola Film Trailer:
Lola ist eine aufgeweckte 9-Jährige mit einem blonden Lockenkopf, einer Schwäche für Mulla Hulla-Kaugummis, einer Frosch-Phobie und sehr viel Phantasie. Sie hat einen brasilianischen Vater, den sie liebevoll Papai nennt und eine Mutter, die in Erinnerung an Pippi Langstrumpf mit Vornamen Viktualia heißt. Zudem hat sie eine 80 Zentimeter große Tante und sehr ungewöhnliche Großeltern. Und wenn sie sich nachts in ihren Träumen in die berühmte Sängerin Jacky Jones verwandelt, hat sie sogar ein paar Millionen Fans. Was Lola nicht hat, ist eine beste Freundin. Dabei wünscht sich Lola die am allermeisten. Lolas Eltern sind nämlich erst kürzlich aus einem kleinen idyllischen Örtchen namens Plötze in die Großstadt Hamburg gezogen. Denn auch wenn sich Lola dort wohl fühlte, begegneten die Dorfbewohner dem für diese ländlichen Verhältnisse ungewöhnlich exotisch anmutenden Vater von Lola mit unverhohlener Feindseligkeit. In Hamburg leben Vickys Eltern Felix und Aurelia Jungherz, die eine Buchhandlung betreiben, mit ihrer kleinen Tochter Lisbeth. Die gar nicht alten Großeltern nehmen die Velosos herzlich auf, und auch sonst scheint der Neuanfang in Hamburg unter einem guten Stern zu stehen. Schwiegersohn Fabio und Schwiegervater Felix planen, gemeinsam ein brasilianisches Restaurant zu eröffnen. Alle sind aufgekratzt und voller Pläne. Nur Lola fällt der Start schwer. Wie gerne hätte sie endlich eine beste Freundin. Eine, mit der sie Spaß haben, Abenteuer erleben und alle Geheimnisse teilen könnte. Aber in ihrer neuen Schule gibt es nur diese komische Flo, die sich für Lola zu interessieren scheint. Nur stinkt die wirklich ganz entsetzlich nach Fisch! Die schöne Annalisa dagegen, mit der Lola gerne befreundet sein möchte, hat nach einem ersten Besuch bei Lolas unkonventioneller Familie die Nase voll: Lolas Vater Fabio stürmt splitterfasernackt durch die Wohnung, Vicky und Aurelia haben keine Bio-Äpfel im Haus und Leberwurstbrote oder Erdbeerkuchen mag Annalisa auch nicht. Das Schlimmste aber ist: Annalisa interessiert sich absolut nicht für Lolas selbst gebaute Bühne, für ihr Superweltallexpressraumschiff oder ihre Abenteuerburg, sondern will nur mit ihrer albernen Plastikpuppe Mini Mindy spielen. Es ist nicht zu übersehen: Annalisa ist nicht die richtige Spielgefährtin für die phantasievolle Lola. Auf einem Schulfest lernen sich Lolas Eltern und Flos Mutter Penelope kennen, die sich auf Anhieb sympathisch sind. Fabio bietet Penelope sogar sofort einen Job an. Zusammen mit seinem Stiefvater möchte er das brasilianische Restaurant Perle des Südens eröffnen, für das er noch eine Kellnerin sucht. Als am Schluss des Festes alle Kinder Luftballons mit Wunschzetteln in den Himmel steigen lassen, ist klar, was auf Lolas Zettel steht: endlich eine beste Freundin finden. Und tatsächlich erhält Lola schon bald Antwort auf ihren Luftballon- Brief. In einer Flaschenpost! Ein Mädchen namens Stella schreibt zurück und wird sehr schnell zu Lolas hoch geschätzter Brieffreundin. Ihr vertraut Lola ihre geheimsten Wünsche und Träume an, beispielsweise den, endlich eine berühmte Sängerin zu werden. Doch Stella umgibt ein Geheimnis, das Lola erst noch lüften muss.

Schauspieler:
Meira Durand, Julia Jentsch, Nora Tschirner, Fernando Spengler, Margareta Broich, Axel Prahl

Hintergrund:
Lola ist ein aufgewecktes neunjähriges Mädchen aus Hamburg – mit einer Vorliebe für brasilianische Musik, einer Schwäche für Mulla-Hulla-Kaugummis, einer Frosch-Phobie und sehr viel Phantasie – weswegen Lola oft erstaunliche Dinge passieren. Regisseurin Franziska Buch verfilmte das Drehbuch von Vanessa Walder und Uschi Reich, das auf dem gleichnamigen ersten Roman der Lola-Buchreihe von Isabel Abedi basiert. Lolas Abenteuer sind nicht nur hierzulande längst Bestseller, sondern auch international überaus erfolgreich. Sie wurden bereits in dreizehn Sprachen übersetzt. Die Erwachsenen-Hauptrollen in HIER KOMMT LOLA! spielen Julia Jentsch, Nora Tschirner, Fernando Spengler, Margarita Broich und Axel Prahl. Die Kinderrollen sind mit jungen Talenten besetzt, allen voran Neuentdeckung Meira Durand als Lola. Produziert wurde HIER KOMMT LOLA! von Uschi Reich für die Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH in Co- Produktion mit Martin Moszkowicz und Eberhard Wecker.


 

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„Alles hat seine Zeit.“ Uschi Reich, Erfolgsproduzentin gelungener Jugendbuchadaptionen wie Erich Kästners DAS FLIEGENDE KLASSENZIMMER, BIBI BLOCKSBERG oder DIE WILDEN HÜHNER, erinnert sich: „Als der Loewe Verlag, in dem die LOLA-Bände von Isabel Abedi erscheinen, sich erstmals wegen einer möglichen Verfilmung an mich gewandt hatten, konnte ich mir das noch nicht so recht vorstellen. Ich war skeptisch, ob diese Traumwelt, in der Lola als Sängerin Jacky Jones auftritt, auch im Film funktionieren würde.“ Da Uschi Reich damals ohnehin mit der Produktion der drei WILDE HÜHNER-Filme vollkommen ausgelastet war, blieb eine mögliche LOLA-Adaption erst einmal in der Schublade. Als die HÜHNER-Trilogie dann abgeschlossen war und parallel dazu der sechste LOLA-Band sogar noch in die oberen Ränge der Bestsellerlisten aufstieg, fielen Uschi Reich die turbulenten Geschichten rund um die hinreißende Multikulti-Familie in Hamburg wieder ein. „Inzwischen gab es im Fernsehen außerdem Mädchenfiguren wie Hannah Montana, die ja auch zwei Leben führt und als Sängerin auftritt und plötzlich fand ich, dass ich mir die LOLA-Bücher unbedingt noch einmal vornehmen muss. Alles hat eben seine Zeit, und manches braucht etwas länger, bis es ausgereift ist.“

Danach ging alles sehr schnell: Die Rechtefragen mit dem Loewe Verlag waren rasch geklärt, und das erste Treffen von Produzentin und Autorin verlief überaus angeregt: „Isabel Abedi kannte einige meiner Filme, besonders EMIL UND DIE DETEKTIVE, und mochte sie zum Glück sehr gern. Ich habe ihr gleich meine Vorschläge für einen ersten Film erklärt, und wir waren uns bald einig, dass sich der erste Band, in dem es um die Suche Lolas nach einer besten Freundin geht, am besten für eine Verfilmung eignen würde“, erklärt die Produzentin. Sehr bald stand auch Franziska Buch als Regisseurin fest. Reich und Buch kennen sich seit vielen erfolgreichen gemeinsamen Produktionen und sie verbindet, wie Buch bestätigt „eine ganze Menge“. „Wir beide möchten Kindern und ihren Familien wirklich hochwertige Unterhaltung bieten und zugleich ein möglichst breites Publikum erreichen. Dafür muss man Kinder und Eltern nicht mit flachem Entertainment einlullen, sondern das tun, worum es auch bei guter Kinder- und Jugendliteratur immer geht: Nämlich von den Problemen erzählen, die Kinder in ihrem Leben haben, von den Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Kindheit ist keine rosarote Wolke. Wer das glaubt, ist naiv oder unehrlich.“ Wichtig ist für die Regisseurin, den jungen Zuschauern zu zeigen, „dass das Leben ein Abenteuer ist, manchmal auch hart und schmerzhaft, das man aber meistern kann.“

Gerade die Traumwelten in HIER KOMMT LOLA! hält Franziska Buch deswegen für besonders wichtig: „Ich glaube, das Traum- und Phantasiewelten für Kinder ein extrem wichtiges Thema sind. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mir als Kind abends vor dem Einschlafen regelmäßig eine andere Identität erträumt habe. Nicht deswegen, weil ich so kreuzunglücklich mit meinem Leben war, sondern weil ich, wie jedes Kind, in Kontakt mit Mangelgefühlen, Sehnsüchten, Problemen und Ängsten gekommen bin. Und weil ich in meiner Traum- und Phantasiewelt all die Dinge hatte oder konnte, die mir im realen Leben fehlten.“

Musik spielt in diesem Film eine enorme Rolle. Schließlich ist Lola in ihren Träumen ein gefeierter Popstar. „In meinen Filmen gibt es immer viel Musik, das finde ich sehr wichtig“, erläutert Reich. „Diese enge Verbindung zur Musik in LOLA hat mir großen Spaß gemacht. Genau genommen kann man den Film ja schon fast als kleines Musical sehen.“ Da auch die anderen Charaktere in diese Traumwelt von Lola ab und zu hineingeraten, mussten Schauspieler gesucht werden, die nicht nur gut agieren, sondern auch gut singen konnten. „Das war eine ganz schöne Herausforderung“, sagt Uschi Reich dazu. Am langwierigsten gestaltete sich die Suche nach Lolas Vater Papai. „Wir brauchten jemanden, der überzeugend einen Brasilianer verkörpern kann, der also dunkelhäutig ist, aber nicht zu afrikanisch aussieht. Außerdem, und das war extrem wichtig, muss er sehr sympathisch wirken. Singen und Tanzen sollte er ebenfalls können. Und es war darüber hinaus noch sehr wichtig, dass er gut deutsch spricht. Denn er sollte zu seinen jungen Kollegen ja auch jenseits der Kamera eine gewisse Beziehung aufbauen können.“ Es ist der erfahrenen Casterin Ann Dorte Braker zu verdanken, die irgendwann verzweifelt noch einmal die Besetzungslisten aller deutschen Musicaltheater durchging, dass man schließlich noch den idealen „Papai“ Fabio Veloso gefunden hat. Der junge Fernando Spengler spielt gerade den „Simba“ im Musical „König der Löwen“ und wollte immer schon einmal eine Filmrolle übernehmen. „Da hat sich plötzlich alles ganz wunderbar gefügt und ich bin mir sicher, dass die Zuschauer ihn genauso lieben werden wie wir, weil er so wahnsinnig sympathisch und lustig ist“, freut sich Uschi Reich.

Wesentlich schneller fand man die Darstellerinnen für Lola und ihre beste Freundin Flora. „Die zwei Mädchen, Meira und Felina“, erinnert sich Uschi Reich, „waren bereits im allerersten Casting mit dabei. Wir konnten aber natürlich noch gar nicht glauben, wie gut die beiden passen würden, und casteten stattdessen immer weiter. Wirklich lange. Aber Meira und Felina überstanden jedes Auswahlverfahren und blieben Runde um Runde mit dabei. Bis zuletzt. Das war wirklich ungewöhnlich.“

Enorm wichtig für die Auswahl der jungen Darstellerinnen war Uschi Reich, „dass ich für die Rollen der neunjährigen Mädchen auch wirklich Neunjährige finde. Weil diese neunjährigen Mädchen, die haben so einen ganz besonderen Zauber. Sie sind einerseits bereits sehr intelligent und reif und verstehen schon sehr viel. Auf der anderen Seite sind sie aber noch wirkliche Kinder. Das ist mir damals schon bei PÜNKTCHEN UND ANTON aufgefallen, und deswegen war es mir wichtig, nicht eine Elfjährige zu besetzen, die hier jünger spielt. In dieser Zeit, bevor Mädchen unwiderruflich in die Pubertät eintreten, haben sie noch einen ganz besonderen kindlichen Charme. Das habe ich gesucht und mit Meira und Felina glücklicherweise auch gefunden.“ Franziska Buch ergänzt: „Wenn ein Kind gut gecastet ist, hat es oft eine darstellerische Qualität, die so unmittelbar und wahrhaftig ist, dass professionelle Darsteller da bisweilen nicht mithalten können. Das Spiel von Kindern kennt keine Technik, ist nicht gemacht, sondern echt – und deshalb so berührend. Das finde ich immer wieder verblüffend. Auch in HIER KOMMT LOLA! hat es mich wieder total überrascht.“

Gedreht wurde vom 4. September bis 26. Oktober 2009, hauptsächlich in Hamburg. Drei Tage verbrachte das Team in der Holsteinischen Schweiz direkt an der Ostsee, auf einem Gutshof, auf dem Trakenerpferde gezüchtet werden. „Wir hatten das Glück, in einem alten Restaurant in Hamburg drehen zu können, das nur noch für spezielle Events genutzt wird. Dort bauten wir nach und nach das brasilianische Lokal ein, das am Ende von Fabio (Fernando Spengler) und seinem Schwiegervater Felix Jungherz (Axel Prahl) eröffnet wird“, beschreibt Uschi Reich. Mit einer gigantischen Eröffnungsparty und viel Musik, versteht sich. „Die vielen großen Szenen mit sehr vielen Komparsen, die waren das Komplizierte an diesen Dreharbeiten“, seufzt sie. „Sei es in der Schule, bei einer der zahlreichen Rockkonzertszenen oder eben am Ende bei der Restauranteröffnung: Das waren immer 80 bis 300 Komparsen, auch jede Menge Kinderkomparsen, und das ist natürlich eine enorme logistische Herausforderung“, gesteht die erfahrene Produzentin.

Isabel Abedis Mann Eduardo Macedo, ein brasilianischer Musiker, der in den Achtzigern das legendäre „Tropical Brasil“ auf der Reeperbahn gegründet hatte, steuerte zwei eigene Kompositionen für den Film bei. Außerdem hat Macedo, der echte „Papai“ für Abedis Töchter, den Film-„Papai“ Fernando Spengler beim Singen der Lieder und beim Gitarrespielen gecoacht.

Aber obwohl ihr Mann dadurch intensiver mit den Dreharbeiten verbunden war als die Autorin selbst, war sie doch diejenige, die vom Film-Virus am Schwersten befallen wurde: „Set-Junkie“ nannte das Filmteam Isabel Abedi schon nach ein paar Tagen Dreharbeiten, weil sie sich an manchen Tagen gar nicht mehr trennen konnte von den Figuren, die sie da erschaffen hatte.

„Wenn nicht viele andere Aufgaben auf mich gewartet hätten, hätte ich glatt Lust gehabt, mich noch einmal als Praktikantin zu bewerben“, lacht Abedi über sich selbst. Doch die stete Anwesenheit hat sich gelohnt: Tatsächlich kann man die filmbegeisterte Erfinderin von Lola, ihrer Mutter Vicky, ihrem Papai Fabio, Oma und Opa Jungherz, der kleinen Tante Lisbeth und allen anderen Menschen rund um die phantasievolle Neunjährige jetzt auch in HIER KOMMT LOLA! sehen: Zusammen mit ihrer Familie hat sie eine kleine Komparsenrolle und darf die Eröffnung im Restaurant „Perle des Südens“ mitfeiern. Doch trotz aller Begeisterung über die erste Verfilmung eines ihrer Kinderbücher – ernsthaft erwägt Isabel Abedi den Wechsel in die Filmbranche nicht. „Ich bin Schriftstellerin mit Leib und Seele“. Für mich ist es viel spannender mitzuerleben, wie andere Künstler diesen Film ins Leben gerufen haben.“

 

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