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Resident Evil: Afterlife Film Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 16 Jahre
Länge: 97 Min | Kinostart: 16.09.2010 (auch in 3D) | DVD/BD: 03.03.2011 (DVD&BD) | ©  Constantin Film | 
 
 
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Mach ihn platt, den Zombie!

Die Story zu Resident Evil: Afterlife Film Trailer:
Die Apokalypse, ausgelöst von der Umbrella Corporation, hat fast die gesamte Menschheit mit ihrem Virus infiziert und in mörderische Untote verwandelt. Alice, die auf der Suche nach weiteren Überlebenden ist, macht sich bereit, den skrupellosen Konzern endgültig zu vernichten. Sie begibt sich nach Los Angeles in der Hoffnung, dort für die letzten verbliebenen Menschen eine Oase des Friedens vorzufinden. Doch es ist zu spät! Auch hier haben sich bereits tausende Infizierte ausgebreitet und Alice und ihre Begleiter finden sich in einer scheinbar ausweglosen und tödlichen Falle wieder...

Schauspieler:
Milla Jovovich, Ali Larter, Kim Coates, Shawn Roberts, Sergio Peris-Mencheta, Spencer Locke, Boris Kodjoe, Wentworth Miller

Hintergrund:
Neuer Kampf, neuer Look: Bildgewaltiger denn je geht die Schlacht gegen die Umbrella Corporation in eine neue Dimension. Dank James Camerons Fusion Camera System erhält der Kampf um das Überleben der Menschheit ein brandneues und atemberaubendes Design. Auch diesmal übernimmt Milla Jovovich die Rolle der unerschrockenen Power-Amazone Alice.


 

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Aufbruch in eine neue Dimension: Dreharbeiten in 3D

Vom unterirdischen High-Tech-Hauptquartier der Umbrella Corporation in Tokio bis zu den rauchenden Ruinen von Los Angeles bietet Resident Evil: Afterlife jede Menge atemberaubender Stunts, spektakulärer Sets und überwältigender visueller Effekte, die alle Vorteile von 3D zu nutzen wissen.

„Ich wusste schon beim Schreiben des Drehbuchs, dass wir in 3D drehen würden“, sagt Anderson. „Deshalb versuchte ich bei allen Szenen und Schauplätzen zu bedenken, wie man dabei 3D-Effekte einsetzen könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir derzeit durch 3D einen epochalen Wandel im Kino erleben. Bald wird das der allgemein gültige Maßstab für die Branche sein. Ich finde es sehr spannend, einen der ersten echten 3D-Filme drehen zu dürfen. Das ‚echt‘ meine ich ernst, denn wir haben einen dreidimensionalen Film gedreht - nicht einen 2D-Film, dem dann nachträglich 3D übergestülpt wird.“

Das Spannende an 3D ist die Möglichkeit, die Zuschauer voll in die Story eintauchen zu lassen, wie der Regisseur berichtet: „Das Publikum wird in den Schauplatz hinein gesogen. Das ist vergleichbar mit den Ton-Innovationen, die seit meiner Jugend entwickelt wurden. Der Ton kam nicht mehr nur von der Leinwand, sondern es gibt auch Lautsprecher an den Seiten und an der Rückwand des Kinos - man wird vom Sound also komplett eingehüllt. Jetzt gelingt es den 3DBildern, was der Ton schon seit 20 Jahren schafft: Man taucht ein die Welt, die der Film präsentiert.“

Durch die Arbeit mit der neuen Technik müssen sich praktisch alle Abteilungen der Produktion dem neuen Verfahren anpassen. „Ich habe glücklicherweise sehr fähige Mitarbeiter“, sagt Anderson. „Sowohl unser Produktionsdesigner Arvinder Grewal als auch der für die visuellen Effekte verantwortliche Dennis Berardi haben schon lange mit mir an den Entwürfen gearbeitet, bevor wir auch nur ein Filmbild belichtet haben.“

Im Film wirkt das Hauptquartier der Umbrella Corporation hell, elegant und sorgfältig designt. Die postapokalyptische Welt draußen wirkt dagegen grau-braun und immer ist der Himmel bewölkt. „Die fantasievolle Zukunft in unserem Film entstand zunächst auf Pauls Drehbuchseiten“, sagt Grewal. „Paul dachte sich zwei unterschiedliche Bereiche aus - die unterirdische Welt der Umbrella Corporation und die zerstörte Erdoberfläche. Die Umbrella Corporation verfügt über alles Lebensnotwendige oder weiß, wie man es beschafft. Der Rest der Welt kämpft ums Überleben. Die von uns erdachte Zukunft besteht in der Konfrontation dieser beiden Welten.“

Entscheidend war dabei Berardis Umsetzung dieser Konzepte, denn die Schauplätze bestehen zu gleichen Teilen aus realen Locations und im Computer erstellten Bildern. „Wir schaffen in Los Angeles eine total zerstörte Stadtlandschaft“, sagt er. „So haben wir L.A. noch nie gesehen. Auch Tokio haben wir völlig in Schutt und Asche gelegt. In manchen Einstellungen sind mehr als 500.000 untote Zombies zu sehen. Wir legen größten Wert darauf, unsere Effekte nahtlos in die Optik des Films zu integrieren - man kann nicht erkennen, was real gefilmt und was digital hinzugefügt wurde. Durch die 3D-Technik erreicht das Franchise eine ganz neue Ebene - das wirkt in jeder Szene wie ein Ausrufezeichen. Durch 3D bekommen die visuellen Effekte eine spannende Dimension - man wird von der Geschichte buchstäblich vereinnahmt. Dieser optische Aspekt ist brandneu.“

„Resident Evil“ wäre undenkbar ohne die bei den Filmzuschauern und Spielern gleichermaßen beliebten Hunde. „Jetzt erscheinen sie zum vierten Mal auf der Leinwand - sie sind grauenvoll, weil auch sie sich vier Jahre lang auf den Virus eingestellt haben“, sagt der für die Spezialmasken verantwortliche Paul Jones. „Doch diese Hunde sind viel ausgeklügelter als alle Vorgänger. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie diese Viecher auf der großen Leinwand wirken.“

Auch den mutierten Zombies verpasste Jones einen neuen Look. „Es gibt Höhlen-Zombies und Wasser-Zombies“, sagt er. Eine bestimmte Spezies nennen wir L.A.-Zombies. Es machte richtig Spaß, jeder dieser Kreaturen individuelle Züge zu verpassen. Die Höhlen-Untoten haben sich in die Kanalisation zurückgezogen - mit ihren Zähnen und Fingernägeln graben sie sich durch Erde, Zement und Stahlbeton. Dabei verlieren sie ihre Lippen, ihre Gesichtshaut und ihre Fingerkuppen. Und weil sie durch den T-Virus mutieren, ragen ihnen wunderschöne zungenähnliche Gebilde aus dem Mund.“

Kameramann Glen MacPherson hat bereits „Final Destination 4“ in 3D gedreht. Sein Team war überrascht von den vielen neuen Geräten, die für den Dreh gebraucht wurden. Er berichtet: „Das ist unübersehbar: Bei unserer ersten Szene nahm das Set die eine Hälfte der Studiohalle ein und die andere war komplett mit Technik vollgestellt.“

Obwohl MacPherson vorwiegend zwei gekoppelte Sony-F35-Kameras verwendete, wurden bei Resident Evil: Afterlife für bestimmte Szenen erstmals zwei gekoppelte Phantom- Kameras eingesetzt. Während herkömmliche Kameras 24 Bilder pro Sekunde aufzeichnen, vermag die Phantom 1000 Bilder in der Sekunde aufzunehmen. Ursprünglich wurde diese Kamera von der NASA entwickelt, um exakte Risse und Materialveränderungen auf der Oberfläche der Space Shuttels während des Starts aufzeichnen zu können.

MacPherson erzählt, dass die Phantom vor allem zum Einsatz kam, wenn Geschosse oder Wassertropfen gezeigt werden. Ein Beispiel ist die Regenszene an der Shibuya-Kreuzung zu Beginn des Films. „Es ist erstaunlich, wenn man Regentropfen mit 200 Bildern pro Sekunde dreht. Man kann den einzelnen Tropfen bis zum Aufprall folgen. Durch die 200 Bilder pro Sekunde wirkt das Bild viermal langsamer als normal. Wenn man mit 1000 Bildern pro Sekunde filmt, könnte man den Kinosaal verlassen, sich einen neuen Becher Popcorn besorgen und zu seinem Sitz zurückkehren und die Einstellung wäre immer noch nicht vorbei.“

Doch die Kreativität der Filmemacher wurde durch die brandneue Technik auf manch harte Probe gestellt. „Die meisten Teile einer üblichen Kameraausrüstung waren für unsere Zwecke nicht verwendbar“, sagt Anderson. „Denn erschütterungsfreie Stative, Motion-Control- Vorrichtungen und High-Tech-Kamerakräne sind für besonders leichte Film- oder Digitalkameras gebaut. Die 3D-Kamera besteht aber praktisch aus zwei kombinierten Kameras, was das Gewicht erheblich erhöht. Die normale Ausrüstung war also effektiv unbrauchbar. Plötzlich funktionierten die seit 20 Jahren vertrauten Techniken nicht mehr, zum Beispiel die Steadicam- Vorrichtung. Schließlich stellten wir den Kameramann auf einen Segway - das sieht dann genauso aus wie eine Steadicam-Einstellung.“

Niven Howie hat als Cutter bereits „Resident Evil: Extinction“ betreut und schnitt nun auch den vierten Teil. Anderson und Howie haben damit schon drei gemeinsame Filme gemacht, aber dennoch mussten die beiden eine neue Arbeitsmethode entwickeln. „Normalerweise schneidet man den gesamten Film und übergibt ihn dann der Abteilung für visuelle Effekte“, sagt Anderson. „Doch in diesem Fall haben wir uns erst den Feinschnitt der Actionszenen vorgenommen, dann die visuellen Effekte eingefügt, um anschließend den restlichen Film zusammenzustellen. Ich kam mir vor wie bei meinem allerersten Film, als ich weder Geld noch Filmmaterial noch Zeit hatte und nur das drehen konnte, was ich für den Schnitt unbedingt brauchte.“

Nach einer Serie von Testaufnahmen konnte Anderson Strategien entwickeln, um sich auf die besonderen 3D-Anforderungen einzustellen. „Wir merkten, dass wir kaum Nahaufnahmen brauchen“, sagt Howie. „Denn in den Bildern gibt es so viel zu entdecken. Wenn sich jemand durch eine dreidimensionale Umgebung bewegt, schneidet man einfach nicht so oft. Man fühlt sich fast an die altmodische Art des Filmemachens erinnert - aber unter Einsatz extrem moderner Technik.“

Das Franchise ist berühmt für seine Stunts - auch die wurden der neuen Dimension angepasst. Jovovich ist eine erfahrene Stuntfrau, wurde in einer Situation aber doch überrascht: „In 2D kann man sich mit vielem durchmogeln, was in 3D nicht funktioniert - zum Beispiel ein einfacher Fausthieb. In 2D täuscht man einen Schlag vor und der Geschlagene lässt sich rückwärts fallen; dann wird das entsprechende Geräusch darunter gelegt und schon ist der Schlag glaubwürdig. Doch in 3D bekommt die doppelte Kamera fast alles mit, was im 360°-Umfeld passiert - da sieht man genau, dass die Faust das Gesicht gar nicht wirklich berührt. Bei einer Kampfsequenz bekam ich immer wieder zu hören: ‚Du musst näher ran, noch näher ran‘, bis mich der Schlag wirklich am Kopf traf. Als 3D-Erlebnis ist das super! Jetzt geht es nicht mehr nur um die Darstellungen der Schauspieler - in diesem Film bekommt sogar der Zuschauer Schläge ab!“

All das ergibt einen erfrischend neuartigen „Resident Evil“-Film, wie Anderson berichtet: „Selbst wer die anderen Filme kennt, hat garantiert noch nie erlebt, was er in diesem Film zu sehen bekommt. Wir erfinden ‚Resident Evil‘ ganz neu. Leute, die alle vier Filme gesehen haben, sagen mir, dass sie überhaupt nicht den Eindruck eines ‚Resident Evil 4‘ haben. Der Film sieht eher wie ein ‚Resident Evil 1‘ aus, wie der Start eines völlig neuen Franchise.“

Resident Evil: Afterlife ist eine deutsch-kanadische Co-Produktion, die es wirklich in sich hat! Nervenkitzel, Action und visuelle Effekte in der dritten Dimension garantieren ein Kinoerlebnis, wie man es vorher nicht kannte.