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Waffenstillstand Film Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 12 Jahre
Länge: 102 Min | Kinostart: 01.04.2010 | DVD/BD: 13.10.2010 (DVD&BD) | ©  3L | 
 
 
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Waffenstillstand Film Trailer: Infos & Links

Die Story zu Waffenstillstand Film Trailer:
Irak, April 2004: Der offizielle Krieg ist vorbei, aber in den sunnitischen Städten wird noch immer erbittert gekämpft. Falludscha, eine Hochburg des irakischen Widerstands, wird seit zwei Wochen von den amerikanischen Truppen belagert. Die humanitäre Lage ist katastrophal: Nahrungsmittelvorräte schwinden, das einzige Krankenhaus ist ausgebombt, selbst eine medizinische Grundversorgung der Verletzten ist kaum noch möglich. Während eines 24-stündigen Waffenstillstands zwischen den irakischen Aufständischen und den amerikanischen Truppen machen sich die Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation, Kim (34), und der Arzt Alain Laroche (63) auf in das Kriegsgebiet, um dringend benötigte medizinische Hilfsgüter nach Falludscha zu bringen. Als der junge Fernseh-Journalist Oliver (30) das Angebot bekommt, den Transport nach Falludscha zu begleiten, zögert er keine Sekunde. Er wittert sofort die lang ersehnte Chance auf eine exklusive Story in der von der Außenwelt abgeschnittenen Stadt. Sein wesentlich erfahrenerer Kameramann Ralf, 48, hält den Plan für viel zu gefährlich, er will sein Leben nicht für irgendwelche Karriereambitionen eines Journalistenschulabgängers riskieren. Letztlich ist aber Oliver der Boss und setzt mit dem nötigen Druck seinen Willen durch. Kim hat das Elend mit eigenen Augen gesehen und ist bereit, fast jedes Risiko einzugehen, um den Verletzten zu helfen. Der andere Mitreisende, Alain Laroche, ist einer der letzten Ärzte, die noch im Kampfgebiet tätig sind. Wie Husam, der Fahrer, hat er sehr eigene Gründe, nach Falludscha zu wollen. Gemeinsam verlassen die fünf Bagdad. Wenige Stunden Zeit bleiben ihnen für Hinund Rückweg: Dann ist der ohnehin brüchige Waffenstillstand vorbei. Beim Durchqueren der vom Krieg zerstörten unwirtlichen Landschaft, als fahrende Zielscheibe zwischen den Fronten, entsteht in der bedrohlichen Enge des Kleintransporters eine Zweckgemeinschaft sehr unterschiedlicher Idealisten. Sie wollen andere Leben retten und müssen plötzlich um ihr eigenes Leben kämpfen.

Schauspieler:
Mathias Habich, Thekla Reuten, Hannes Jaenicke, Max von Pufendorf, Husam Chadat

Hintergrund:
Europapremiere feierte die deutsch-schweizerische Koproduktion Waffenstillstand am 1. Oktober 2009 im Deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb auf dem 5. Zurich Film Festival.

Technikinfos:
Bildformat: 1,85:1; Ton: Dolby Digital, Dolby SRD


 

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Irak, April 2004: Während eines 24-stündigen Waffenstillstands zwischen den irakischen Aufständischen und den amerikanischen Truppen wollen Kim, logistische Leiterin einer Hilfsorganisation, und der Arzt Alain Laroche ins Kriegsgebiet, um dringend benötigte medizinische Hilfsgüter nach Falludscha zu bringen. Gegen den Rat seines erfahreneren Kameramanns Ralf, zögert der junge Fernsehjournalist Oliver in der Hoffnung auf einen journalistischen Coup keine Sekunde, den Transport zu begleiten: In der beklemmenden Enge des Kleintransporters begibt sich diese Zweckgemeinschaft unterschiedlicher Idealisten, die Gefahr eines Angriffs stets vor Augen, auf die Fahrt von Bagdad nach Falludscha. Vier Stunden bleiben, um es zurück bis nach Bagdad zu schaffen. WAFFENSTILLSTAND ist eine Mischung aus Drama, Politthriller, Roadmovie und psychologischem Kammerspiel.

Lancelot von Naso, der auch das Drehbuch mitschrieb, erzählt in WAFFENSTILLSTAND im Unterschied zu den meisten anderen, fast ausschließlich amerikanischen Produktionen den Krieg nicht aus einer Soldatenperspektive, sondern aus der Sicht von Helfern und Journalisten, die alles riskieren, um anderen zu helfen . Mit seinem Realismus, großer Spannung und starken emotionalen Momenten wirft uns WAFFENSTILLSTAND mit seiner eindringlichen Bildsprache mitten hinein in den Konflikt im Irak und bleibt dabei doch so universell, dass seine Aussage auch auf andere internationale Krisenregionen übertragbar bleibt. „Nachrichtensendungen zeigen meistens die Toten, ein Spielfilm kann die Menschen zeigen, die übrig bleiben“, so Lancelot von Naso.