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Fliegen Und Engel Film

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 0 Jahre
Länge: 90 Min | Kinostart: 13.05.2010 | ©  RealFiction | 
 

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Fliegen Und Engel Film: Infos & Links

Die Story zu Fliegen Und Engel Film:
Ilya Kabakov zählt weltweit zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Gegenwart. Es gibt kaum ein wichtiges Museum der Gegenwartskunst, das nicht wenigstens eine Arbeit von Ilya Kabakov präsentiert. Seit Jahrzehnten schafft er - gemeinsam mit seiner Frau Emilia - in seinen Installationen eine phantastische Welt, die einen Kontrapunkt zur brutalen Realität und ihren vielen gescheiterten Utopien darstellt. Vor allem Fliegen und Engel bevölkern das Werk von Kabakov. Dazu treten oft Nachbarn, die von einem unerhörten Knall aus dem Schlaf gerissen werden, ein Mann, der sich in eine Leinwand-Welt hineinbegeben kann, die Mutter, die von unvorstellbaren Lebensumständen erzählt. Fliegen stehen für die miserable, schmuddelige Alltagsrealität. Für die Vision eines besseren, humanen Lebens treffen wir auf Engel. All diese Geschichten sind zumeist in eine sanfte Ironie getaucht und erzählen von der lebensrettenden Kraft der Imagination. Kabakov ist einer der letzten großen Utopisten, der mit desillusioniertem Blick auf das 20. Jahrhundert und dessen Trümmer schaut und dennoch auch in Zeiten der pessimistischen Stagnation mit menschlicher Wärme und einer ausgeprägten Einbildungskraft in der Lage ist, sich und damit uns andere Welten vorzustellen. Der Film erzählt diese Geschichten, zu denen auch die Geschichte von Kabakov selbst gehört, und macht sich mit ihm und seinen Protagonisten auf den Weg in eine lichte Zukunft.

Hintergrund:
Geboren wurde Ilya Kabakov als Ilya Jossifovitch Kabakov am 30. September 1933 in der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk. Seine Mutter war Buchhalterin, sein Vater Schlosser. Als die Deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg kurz vor Dnjepropetrowsk stand, wurde sein Vater in die Sowjetische Armee rekrutiert, aus der er sehr schnell wieder desertierte. Ab diesem Zeitpunkt hatte Ilya nur noch seine Mutter, die für ihn sorgte. Seine Mutter, er, Cousinen und Tanten, wurden – da sie der jüdischen Minderheit angehörten – in allerletzter Minute nach Samarkand (Usbekistan) evakuiert. Dort ging Kabakov zunächst auf eine allgemeinbildende Schule. Er war anders als die anderen, hatte einen ukrainischen Akzent und war relativ klein, kurz gesagt: ein Fremder.


 

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