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Geliebtes Leben Trailer - Life, Above All

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 12 Jahre
FSK Trailer: 6 | Länge: 105 Min | Kinostart: 09.11.2011 | ©  Senator | Drama
 
 
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Geliebtes Leben Trailer - Life, Above All: Infos & Links


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Die Story zu Geliebtes Leben Trailer - Life, Above All:
Die 12-jährige Chanda wächst in einfachen, aber liebevollen Verhältnissen im ländlichen Township Elandsdoorn in der südafrikanischen Provinz auf. Sie ist eine gute Schülerin und blickt zuversichtlich auf ihr Leben und ihre Zukunft. Doch Chandas Welt verändert sich schlagartig, als ihre einjährige Schwester Sara stirbt und kurz darauf ihr Stiefvater Jonah verschwindet. Als auch noch ihre geliebte Mutter Lillian schwer erkrankt, ist Chanda völlig auf sich gestellt und muss die Verantwortung für ihre zwei jüngeren Geschwister übernehmen. Seltsame Dinge passieren: die einst so zuvorkommende Nachbarschaft meidet die Familie zunehmend, und nur die unangenehm neugierige Mrs. Tafa mischt sich mehr ein, als dem Mädchen lieb ist. Chanda ahnt, dass alles mit der Krankheit ihrer Mutter und dem Tod ihrer Schwester zu tun haben könnte, aber niemand spricht offen mit ihr. Tabus, Geheimnisse und Angst sind allgegenwärtig. Da entschließt sich Chanda gegen jede Regel, Fragen zu stellen und das Schweigen zu brechen...

Schauspieler:
Khomotso Manyaka, Lerato Mvelase, Harriet Manamela, Keaobaka Manyane, Aubrey Poolo

Hintergrund:
Was macht eine 12-Jährige, deren Lebensumstände sich über Nacht dramatisch verändern? In der bewegenden Adaption des internationalen Romanerfolgs Chanda\'s Secrets (unter dem deutschen Titel Worüber keiner spricht erschienen bei dtv) nimmt ein junges Mädchen im heutigen Südafrika beherzt den Kampf um den Zusammenhalt seiner Familie auf. Mit dieser außergewöhnlichen Heldin verlieh der kanadische Autor Allan Stratton einem gebeutelten Kontinent, in dem Millionen Kinder zu Aids-Waisen wurden, eine hoffnungsvolle, lebensbejahende Stimme. Jetzt hat diese Stimme auch ein Gesicht bekommen.


 

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Ausführliche Inhaltsbeschreibung:

Kleine Mädchen sollten Hausaufgaben machen oder mit Puppen spielen. Doch Chanda erledigt an diesem Tag einen Erwachsenenjob. Denn in der Nacht ist ihre Schwester Sara gestorben, und Chanda muss beim Bestatter einen Sarg aussuchen. Als die 12-Jährige von diesem schweren Gang heimkehrt, erfährt sie von ihrer trauernden Mutter Lilian, dass sämtliche Ersparnisse weg sind. Chanda ahnt, wer dahinter steckt, und macht sich auf die Suche nach ihrem Stiefvater Jonah, den sie in einer Kneipe findet. Ohne viel Federlesen nimmt Chanda ihm das Diebesgut wieder ab. Bei ihrer Nachbarin Mrs. Tafa, die ein Telefon besitzt, ruft sie schließlich die Familie ihrer Mutter an und teilt ihnen den Tod der kleinen Schwester mit. Unterdessen lamentiert Mrs. Tafa, das arme Kind sei an den Folgen einer Grippe gestorben – obwohl alle, sie und Chanda eingeschlossen, natürlich den wahren Grund kennen. Zurück in ihrem Zimmer, versteckt Chanda das wiederbeschaffte Geld in einer Schachtel, in der sie auch ein Foto ihres Vaters aufbewahrt, Lilians erstem Mann, der vor langer Zeit bei einem Arbeitsunfall starb.

Zu Saras Beerdigung reist als einziges Familienmitglied Chandas Tante Lizbet an. Sie und die restliche Verwandtschaft nehmen es Lilian immer noch übel, dass sie nicht den vorbestimmten Mann heiratete, sondern mit Chandas Vater durchbrannte. Auch an Chandas bester Freundin Esther lässt Lizbet kein gutes Haar: Die Göre sei kein geeigneter Umgang, weil sie nach dem Tod ihrer Eltern auf die schiefe Bahn geraten sei. In der Nacht randaliert Jonah betrunken vor dem Haus, doch Lilian lässt ihn nicht herein. Notgedrungen schläft er seinen Rausch im Hof aus und wirft seiner Frau am nächsten Morgen vor, sie habe Sarah so krank gemacht. Mit Ausflüchten konnte Lilian ihren Jüngsten Iris und Soly den Tod der kleinen Schwester bislang verheimlichen. Doch die Kinder spüren, dass etwas nicht stimmt, mutmaßen, dass Sara weggegeben wurde, und befürchten das gleiche Schicksal. Als ihre Mutter vorschlägt, dass sie ein paar Tage bei Jonahs Schwester verbringen sollen, sehen sie ihre schlimmsten Ahnungen bestätigt. Dabei möchte Lilian den beiden nur Kummer und Schmerz ersparen.

Während der Totenwache, die bis in die Nacht dauert, ziehen sich Chanda und Lilian von den Besuchern zurück, um mit ihrem Schmerz allein zu sein. Unterdessen spendet die Trauergemeinde traditionsgemäß für die Hinterbliebenen ein wenig Geld. Auf dem Friedhof gelobt Jonah am nächsten Tag Besserung und versöhnt sich mit Lilian, die ihrem Mann widerstrebend die Rückkehr gestattet. Unmittelbar nach der Beerdigung reist Lizbet ab, nicht ohne Lilian vorher an der Bushaltestelle mit der ungeheuren Behauptung zu verletzen, sie sei Schuld an Saras Tod. Als Chanda und Lilian nach Hause kommen, hat sich Jonah mit dem Geld von der Trauerfeier erneut aus dem Staub gemacht.

Drei Monate später ist es Sommer. Als Chanda die Kleidung, die Lilian genäht hat, ausliefert, trifft sie Jonahs Kneipenbekanntschaft Dudu, die Jonah seit Wochen nicht gesehen haben will. Ihrer Mutter gegenüber, die plötzlich über Schmerzen klagt, flunkert Chanda vor, Jonah sei nach Johannesburg gegangen. Das löst bei Lilian einen Wutanfall aus, sie rafft die Kleidung ihres Mannes zusammen und wirft sie auf die Straße.

Bei einem Besuch an Saras Grab beobachten Chanda, ihre Mutter und Mrs. Tafa, wie sich Esther um das Grab ihrer Eltern kümmert. Wieder verlangen die beiden Frauen, Chanda solle sich von ihrer Freundin fern halten. Mrs. Tafa behauptet sogar, Esther verkaufe sich und ihren Körper an Lastwagenfahrer. Chanda lässt sich aber nicht abhalten und fährt zu Esther. Als diese im Gesprächsverlauf nicht nur Lilians Magerkeit erwähnt, sondern auch Chandas häufige Abwesenheit in der Schule, geraten die Mädchen in Streit. Chanda behauptet, mit ihrer Mutter sei alles in Ordnung. In Wahrheit hat sie natürlich stark abgenommen, und dass sie mitten im Sommer ständig friert, ist auch nicht normal. Mrs. Tafa gelingt es, Lilian von der Notwendigkeit eines Arztbesuches zu überzeugen. In der Praxis des von der Gemeinde hoch angesehenen Mediziners nimmt Chanda seine gerahmten Diplome unter die Lupe und erkennt, dass sie Makulatur sind. Als sie den vermeintlichen Doktor auffliegen lassen will, erkauft er sich Chandas Schweigen, indem er Lilian Medikamente schenkt, die einen ganzen Monat reichen. Tatsächlich scheint es ihr bald besser zu gehen. Lange nicht mehr war die Stimmung im Haus so unbeschwert.

Nach einem sonntäglichen Gottesdienst sorgt Esther mit ihrer provokanten Kleidung für einen Eklat. Chanda rennt ihrer Freundin nach und entdeckt sie beim Treffpunkt der LKW-Fahrer. Dort trifft sie auf eine enttäuschte und wütende Esther, die ihr sagt, sie solle zu ihren Gläubigen verschwinden und sie in Ruhe das machen lassen, wovon sowieso alle überzeugt sind, dass sie es täte. Schließlich steigt sie zu einem Mann ins Führerhäuschen und fährt davon. Chanda bleibt entsetzt zurück. Nach dem Abendessen geht bricht Lilian unter starken Schmerzen zusammen. Sie klagt über die nutzlosen Medikamente, will aber auch nicht in die Klinik gehen, um den Nachbarn keinen Anlass zum Tratschen zu liefern. Chanda entdeckt an Lilians Bein zahlreiche Wunden, doch ihre Mutter wiegelt ab: Alles was sie brauche, sei ein bisschen Ruhe.

Der nächste Morgen bringt einen weiteren Schock: Jonahs Schwester Ruth und deren Freund fahren mit ihrem Auto vor Chandas Haus vor. Auf einem Holzanhänger ziehen sie Jonah hinter sich her und laden den sterbenskranken Mann wie einen Sack Kohle auf der Straße ab. Obwohl ihr Stiefvater nie besonders nett zu ihr war, sucht Chanda noch am selben Abend die überfüllte Klinik auf. Eine Krankenschwester erklärt ihr, dass Hausbesuche illusorisch seien. Obwohl Chanda zunächst flunkert, Jonah wäre auf der Straße zusammengeschlagen worden, hofft sie, die Schwester mit der Wahrheit umzustimmen. Sie will nicht mehr heucheln, will endlich laut aussprechen, dass ihr Stiefvater Aids hat und Hilfe braucht. Doch es gelingt ihr nicht, das Tabuwort auszusprechen. Panisch läuft das Mädchen davon.

Daheim erfährt Chanda, dass Jonah trotz seines elenden Zustands wieder einmal spurlos verschwunden ist. Im Wohnzimmer trifft sie auf eine Sangoma (Heilerin), die von Mrs. Tafa einbestellt worden ist. Dann beginnt ihr Ritual, in dessen Verlauf sie Lilian eine Faust in den Bauch rammt und ihrem Körper eine Schlange zu entreißen scheint: Chanda beobachtet die gespenstische Szene mit gemischten Gefühlen. Obwohl die Sangoma versichert, dass der Dämon nun vernichtet sei, muss Lilian dennoch zurück in ihr Heimatdorf. Dort wolle sie das Nötige tun, damit der schreckliche Fluch, der auf ihnen lastet, ein für alle Mal gebannt wird. Chanda fleht ihre Mutter an, zu bleiben, doch Lilian lässt sich nicht beirren und reist am nächsten Tag ab.

Nun ist Chanda endgültig auf sich allein gestellt. Und schon bald wird ihr alles zu viel: die Verantwortung für ihre Geschwister, der Haushalt, die Schule, Mrs. Tafas Genörgel, die Sorge um Esther, die schwer verletzt bei ihr Unterschlupf sucht, und nicht zuletzt die Ungewissheit über ihre Mutter, von der sie seit Wochen ohne Lebenszeichen ist. Doch Chanda lässt sich nicht unterkriegen. Nach einer kurzen Phase der Resignation nimmt sie mutig den Kampf um ihre Familie und ihre Zukunft auf...