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Das Kreative Universum Film Trailer - Naturwissenschaft Und Spiritualität Im Dialog

Länge: 83 Min | Kinostart: 09.12.2010 | ©  W-Film | 
 
 
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Das Kreative Universum Film Trailer - Naturwissenschaft Und Spiritualität Im Dialog

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Das Kreative Universum Film Trailer - Naturwissenschaft Und Spiritualität Im Dialog: Infos & Links

Die Story zu Das Kreative Universum Film Trailer - Naturwissenschaft Und Spiritualität Im Dialog:
Die Naturwissenschaft gilt heute als die grosse Wissensautorität, deren Erkenntnisse allgemein anerkannt und weltweit gefeiert werden. In ihrem Bereich regieren keine göttlichen oder übernatürlichen Kräfte, sondern messbare Phänomene wie Naturgesetze und Moleküle, die - so die Nachfolger Darwins - im Prozess der Selbstorganisation alles Leben geschaffen haben. Andererseits fühlen sich immer mehr Menschen zu spirituellen Weltbildern hingezogen, die ihnen scheinbar umfassendere Sinnhorizonte bieten. Das Interesse für Esoterik, Buddhismus, Anthroposophie, Naturreligionen, Meditation und die Mystik der Weltreligionen wächst von Jahr zu Jahr. Wie sind diese verschiedenen Welten zu vereinbaren? Leben wir in einer Art kultureller Schizophrenie, wo man sich öffentlich zur Evolutionstheorie bekennt, aber privat doch lieber an Engel, Schamanen, Götter und Geister glaubt? DAS KREATIVE UNIVERSUM befragt einige der interessantesten Querdenker im Bereich der Naturwissenschaften, ob und wie ein Brückenbau zwischen ihren Disziplinen und Fragen nach Gott oder Geist möglich ist.


 

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Die Experten im Film:

Prof. Joachim Bauer
(geb. 1942): Neurobiologe, Albert- Ludwigs-Universität, entwickelte in seinem Buch "Das kooperative Gen" (2008) Thesen über das kreative, kommunikative und kooperative Verhalten der Gene.

Prof. Georg Coyne (geb. 1933): Astronom, University of Tucson/Arizona. Mitglied des Jesuiten-Ordens. Ehemaliger Direktor der Vatikanischen Sternwarte, die Teleskope im italienischen Castel Gandolfo und auf dem Mount Graham in Arizona betreibt.

Dr. Bernd Rosslenbroich (geb. 1957): Biologe, leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke. Rosslenbroich sieht in der beständigen Zunahme von Autonomie in der Evolution die "Spur des Menschen" angelegt.

Prof. Thomas Görnitz (geb. 1943): Quantenphysiker, Universität Frankfurt am Main. Mitarbeiter von Carl Friedrich Weizsäcker, verfasste gemeinsam mit der Psychologin Brigitte Görnitz mehrere Bücher über spirituelle Dimensionen der Quantenphysik.

Dr. Johannes Wirz (geb. 1955): Molekularbiologe, Mitarbeiter am Forschungsinstitut der Naturwissenschaften Sektion am Goetheanum/Dornach mit Schwerpunkt Bio- und Gentechnologie, Genetik und Ökologie.

Prof. Stuart Kauffman (geb. 1939): Biologe, University of Vermont, Pionier der Komplexitätsforschung und Mitbegründer des Santa Fe Instituts, das komplexe Systeme in Physik, Biologie, Technik und Sozialwissenschaften erforscht.

Prof. Arthur Zajonc (geb. 1949): Quantenphysiker am Amherst-College/ Massachusetts. Leiter mehrerer Dialogforen zwischen Naturwissenschaftlern und dem Dalai Lama. Mitarbeiter am "Center for Contemplative Mind", das meditative Techniken in die akademische Ausbildung integriert.

Prof. Simon Conway Morris (geb. 1951): Paläontologe, University of Cambridge/England, international bekannt durch seine Erforschung der Fossilien des Burgess-Schiefers (Kambrische Explosion). Morris sieht in der evolutionären Konvergenz Belege für eine mögliche Richtung innerhalb der Evolution.

Prof. John Polkinghorne (geb. 1951): Teilchenphsyiker und Theologe, 1968-1979 Lehrstuhl für Mathematische Physik an der University of Cambridge/ England, theologische Ausbildung und 1982 Ordinierung zum Priester der anglikanischen Kirche.

Prof. Hans Peter Dürr (geb. 1929): Quantenphysiker, Mitarbeiter von Werner Heisenberg. Ehemaliger Direktor des Max-Plack-Institus für Physik in München. 1987 Gründung der Umweltinitiative "Global Challenges Network" und Verleihung des Alternativen Nobelpreises.

Prof. Wolfgang Schad (geb. 1935): Biologe, ehemaliger Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke, entwickelte die von Rudolf Steiner entwickelte goetheanistische Methode weiter, die die Verbindung von empirischer und ganzheitlicher Forschung anstrebt.

Wolfram Schwenk (geb. 1942): Gewässerbiologe am Institut für Strömungswissenschaften in Herrischried/ Schwarzwald. Schenk geht es darum, das Wasser als eine wesentliche Lebensgrundlage zu verstehen und einen Qualitätsbegriff für "gutes" Wasser zu entwickeln.

Dr. Rupert Sheldrake (geb. 1942): Biologe, der grundlegende Fragen zur Formbildung in der Natur stellt. Da Form nicht restlos aus den Materiebausteinen abgeleitet werden kann, vermutet Sheldrake die Mitwirkung von immateriellen "Feldern".

Dr. Stephan Harding (geb. 1953): Biologe am Schumacher- College in Devon/Südengland. Schüler von James Lovelock, der die "Gaia-Theorie" entwickelte, die erstmals auf das Zusammenwirken aller Lebenssphären der Erde z.B. bei der Temperaturregulierung hinwies.