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Tron Legacy Kino Film Trailer und Filmkritik

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 12 Jahre
FSK Trailer: 6 | Länge: 125 Min | Kinostart: 17.12.2010 | DVD/BD: 01.06.2011 (DVD&BD) | ©  Disney | Action
 

Originaltitel: TRON: Legacy

  |  Mit: Garrett Hedlund, Jeff Bridges
 
 
 
 

Tron Legacy Kino Film Trailer und Filmkritik: Mehr dazu

Tron Legacy Kino Film Trailer und Filmkritik: Infos & Links


Video der Premiere

Noch ein Trailer zum Film
Dritter Ausschnitt zum Film
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Sechster Ausschnitt zum Film

Der Olivia Wilde Style
Clu
Die Fahrzeuge
Lichtrenner
Der Raster
Die Tron Story
Beziehungen
Die Welt von Tron
Der Tron Style
Tron Day Trailer

Die Story zu Tron Legacy Kino Film Trailer und Filmkritik:
Sam Flynn ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn, der Schöpfer des revolutionären Computerspiels TRON, verschollen. Bis Flynns alter Freund Alan Bradley eine Nachricht erhält - aus Flynns früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Es ist der Zugang in die virtuelle TRON-Welt, in der sein Vater seit Jahrzehnten gefangen ist. Als Sam unabsichtlich einen digitalen Scanner aktiviert, wird auch er in das Cyber-Universum hineingezogen. Dort entdeckt er seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra. Aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt von Lichtrennen, Wurfduellen und unberechenbaren Programmen geht es für Kevin, Sam und Quorra auch ums Überleben...

Schauspieler:
Garrett Hedlund, Jeff Bridges, Olivia Wilde, Bruce Boxleitner, Michael Sheen, James Frain, Beau Garrett, Yaya DaCosta, Serinda Swan, Elizabeth Mathis, Amy Esterle, Owen Best, Brandon Jay McLaren, Michael Teigen, Daft Punk, Ron Selmour, Conrad Coates, Kis Yurij, Cillian Murphy, Aaron Toney, Darren Dolynski, Catherine Lough Haggquist, Shaw Madson, Belinda Montgomery

Regie:
Joseph Kosinski, Elspeth Grafton, Portia Tickell

Produktion:
Donald Kushner

Drehbuch:
Richard Jefferies, Steven Lisberger, Edward Kitsis, Adam Horowitz

Hintergrund:
Produziert von keinem Geringeren als Steve Lisberger, der 1982 den zum Kultfilm avancierten Vorgänger TRON inszenierte, will TRON: LEGACY neue Maßstäbe in der 3D-Animation setzen! Unter der Regie von Joseph Kosinski und untermalt mit dem Sound des international gefeierten Duos Daft Punk verschwimmen hier die Grenzen zwischen Realität und Computerspiel auf spektakuläre Weise. Oscar-Preisträger Jeff Bridges (CRAZY HEART, IRON MAN), TROJA-Entdeckung Garrett Hedlund (VIER BRÜDER), Olivia Wilde, Shooting-Star in Film (ALPHA DOG – TÖDLICHE FREUNDSCHAFT) und Fernsehen (Dr. House), sowie Michael Sheen (DIE QUEEN, NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE) spielen die Hauptrollen in diesem aufregenden Hi-Tech-Abenteuer.

Filmmusik:
Daft Punk, Charles Paley, Jason Bentley, Donald D. Brown, Michael Silvers, Cheryl Nardi, Dennie Thorpe, Jana Vance, Brian Chumney, Steve Boeddeker, Teresa Eckton, Ken Fischer, Josh Gold, Warren Hendriks, Adam Kopald, Kyrsten Mate, Christopher Scarabosio, Mac Smith, Chris Barron, Ronald G. Roumas, Gary Rizzo, Christopher Boyes, Gwendolyn Yates Whittle, Addison Teague

Rollen:
Garrett HedlundSam Flynn
Jeff BridgesKevin Flynn / Clu
Olivia WildeQuorra
Bruce BoxleitnerAlan Bradley / Tron
Michael SheenCastor / Zuse
James FrainJarvis
Beau GarrettGem
Yaya DaCostaSiren
Serinda SwanSiren
Elizabeth MathisSiren
Amy EsterleYoung Mrs. Flynn
Owen BestYoung Sam
Brandon Jay McLarenSobel
Michael TeigenGreen Light Cycle Rider
Daft PunkMasked DJ's
Ron SelmourChattering Homeless Man
Conrad CoatesBartik
Kis YurijHalf Faced Man
Cillian MurphyEdward Dillinger
Aaron ToneyBlack Guard
Darren DolynskiYoung Man on Recognizer
Catherine Lough HaggquistReporter #2
Shaw MadsonReporter #3
Belinda MontgomeryGrandma Flynn

 

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Autor: unbekannt

DIE CHARAKTERE


KEVIN FLYNN (Jeff Bridges)

Als eines der ersten Computergenies betrat der Schöpfer von Videospielen absolutes Neuland, als er die digitale Welt des Rasters kreierte. Flynn machte den Technologie-Konzern ENCOM zu einer Informationssupermacht, bevor er 1989 spurlos verschwand.

Der brillante Gamedesigner Kevin Flynn wollte immer das Beste aus beiden Welten - der digitalen wie auch der realen. Nachdem es ihm als erstem Menschen gelungen war, die erstaunliche digitale Welt des Rasters zu betreten, kam er zu dem Entschluss, dass die Kombination der beiden Welten der beste Weg war, dieses Ziel zu ereichen. Deshalb entwickelte er das komplexe Programm Clu 2.0, um mit seiner Hilfe in einer Geheimaktion  eine utopische Welt zu entwerfen, in der die wichtigsten Ideale der realen menschlichen und der digitalen Welt vereint sind. So wurde aus dem Tagarbeiter und Wunderkind des Konzerns ein Mann, der nachts die digitale Welt des Rasters erschuf. Eines Tages aber im Jahr 1989 verschwand Kevin Flynn unter mysteriösen Umständen. Jetzt hatte er am eigenen Leib erfahren, wie zutreffend die Warnung „Sei vorsichtig, was du dir wünschst!“ war. In der Welt gefangen, die er selbst erschaffen hat, kann Flynn fortan nur warten und hoffen, dass sich etwas verändern und er damit wieder die Chance haben wird, nach Hause und so auch zu seinem Sohn zurückzukehren.

Jeff Bridges ist wieder in der Rolle zu sehen, die er vor 28 Jahren in TRON erstmals spielte. Wahrscheinlich ist das für einen Schauspieler der längste Zeitraum, der je zwischen der erstmaligen und erneuten Darstellung einer Figur verstrich.

TRON: LEGACY führt Jeff Bridges wieder mit Bruce Boxleitner, der wie schon in TRON („Tron“, 1982) Alan Bradley spielt, und Steven Lisberger zusammen, den Autor-Regisseur von TRON, der jetzt zu den Produzenten von TRON: LEGACY zählt.

Kevin Flynn, den Jeff Bridges darstellt, lebt in den Outlands, einem düsteren und gefährlichem Gebiet jenseits des Rasters. Von seinem sicheren Haus aus kann er weit entfernt das leuchtende Stadtbild des Rasters sehen.


SAM FLYNN (Garrett Hedlund)

Der einzige Sohn von Kevin Flynn ist ein rebellischer 27-jähriger Abenteurer, der sich vom ENCOM Vermögen abgewendet hat und vom Verschwinden seines Vaters verfolgt wird.

Kevin Flynns einziger Sohn Sam wurde 1983 geboren. Bevor er 1989 verschwand, standen er und sein Sohn sich sehr nahe. Kevin Flynn bedeutete Sam alles – und es schien, als wäre Sam dazu bestimmt, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der längst eine Symbolfigur war. Nach Kevins Verschwinden übernahm dessen Freund und Geschäftspartner bei ENCOM, Alan Bradley, die Rolle eines Ersatzvaters für Sam. Jetzt, 20 Jahre später, ist aus Sam ein zorniger Einzelgänger geworden, der lieber von einem Gebäude springen oder die Grenzen eines Motorrads austesten würde, als sich in einem Anzug in die Konzernintrigen bei ENCOM zu stürzen. Als Bradley Sam mitteilt, dass er eine Nachricht erhalten habe, von der er überzeugt ist, dass sie von seinem Vater stammt, beginnt sich Sam widerwillig in Kevins alter Spielhalle umzusehen und wird plötzlich in die Cyberwelt hineingezogen, deren Gefangener sein Vater seit zwei Jahrzehnten ist. Anstatt Firmenmanagern gegenüberzutreten, sieht sich Sam dort mit einem digitalen Universum jenseits aller  Vorstellungskraft konfrontiert – und bekommt so die Chance, seinen Vater, von dem er dachte, dass er ihn vor Jahren im Stich gelassen hätte, zu finden und zu retten.

Weil es sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv war, die Darsteller in ihre Leuchtanzüge zu stecken, wurden spezielle Inversionsbänke bereitgestellt. Diese erlaubten es den Schauspielern, ihre Füße hochzulegen und sich zurückzulehnen, ohne die Anzüge zu beschädigen.

Garrett Hedlund trainierte Motorradfahren, Nahkampf, den Umgang mit Stützdrähten, die Kampfkunst Capoeira und Parkour, um sich auf die Rolle des Extremsportlers Sam Flynn vorzubereiten.

Garrett Hedlund, der Sam Flynn verkörpert, und Olivia Wilde, Darstellerin von Quorra, wollten schon immer zusammenarbeiten, seit sie sich vor sieben Jahren kennen lernten – als sie beide gerade ihre Filmdebüts drehten.


CLU (Jeff Bridges)

Clu ist ein Master-Programm, das aussieht wie sein Schöpfer Kevin Flynn, und die Ausdehnung des digitalen Rasters überwachen soll.

Als Kevin Flynn das erste Clu-Programm entwickelte, wollte er mit dessen Hilfe beweisen, dass die besten Ideen des Computergenies von seinem Auftraggeber im Konzern gestohlen worden waren. Kevin Flynn fand zwar den Weg zurück aus der digitalen Welt des Rasters in die reale, doch das erste Clu-Programm wurde zerstört. Deshalb kreierte Flynn das neue verbesserte Programm Clu 2.0, das ihm äußerlich erneut exakt nachempfunden war und die Entwicklung eines geplanten Utopia überwachsen sollte, wo das Menschliche und das Digitale miteinander existieren konnten. Aber wie bei so vielen anderen Erfindungen, hinter denen gute Absichten stecken, entwickelten sich die Dinge anders als geplant. Dem neuen Clu-Programm genügte es nicht mehr, Flynn zu unterstützen. Clu will Flynn vernichten und alleiniger Herrscher dieser neuen Welt werden.

Weil Flynn das neue Clu-Programm 1984 entwickelte, sieht es auch heute noch so aus wie sein Schöpfer mit 35 Jahren. Ermöglicht wurde dies durch eine erstaunliche Technologie, mit deren Hilfe eine jüngere digitale Version von Jeff Bridges erstellt werden konnte und somit die Zeit zurückgedreht wurde.

Jeff Bridges ist der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der auf der Leinwand an der Seite einer jüngeren Ausgabe von sich selbst zu sehen ist.

Der Regulierer, Clus fliegendes Schlachtschiff, ist dreimal größer als jeder Flugzeugträger in der Realwelt und beherbergt die gesamte Armee des abtrünnigen und skrupellosen Avatars.


QUORRA (Olivia Wilde)

Quorra ist ein einzigartiges Programm, das als Vertraute und gelegentlich auch als Kriegerin Kevin Flynn dabei hilft, im Exil zu überleben.

Das einzigartige Programm Quorra ist wie eine Tochter für Kevin Flynn – eine intelligente, wissbegierige Vertraute und eine starke Kämpferin, die so gut wie jeden besiegen kann. Flynn lehrt Quorra alles über die reale Welt und als Gegenleistung bietet sie ihm grenzenlose Loyalität. Doch als Folge ihrer Ausbildung hat Quorra Flynns Verlangen nach Wissen übernommen und sehnt sich nun danach, die Welt der ‚User’ kennenzulernen, die für sie unmöglich zu erreichen ist. Als sich ihre und Sam Flynns Wege kreuzen, scheint der junge Flynn der Mensch zu sein, auf den sie und Kevin gewartet haben. Als das friedliche kleine Leben, das diese Ersatzfamilie in Kevin Flynns Haus führt, buchstäblich explodiert, müssen sie sich durch die gefährliche Cyberlandschaft schlagen, die der ältere Flynn selbst erschaffen hat.

Olivia Wilde erwies sich beim Martial-Arts-Training als Naturtalent. Selbst die Stuntleute waren beeindruckt und rieten ihr, nach Ende der Dreharbeiten das Training fortzusetzen.

Olivia Wilde liebte ihre Rolle und deren körperliche Herausforderungen, trat in Kampfsequenzen zum Angriff an und war Garrett Hedlund bei jedem Stunt ebenbürtig. Weil sie aber vor ihrer Einkleidung durch die Kostümdesigner in flachen Schuhen trainiert hatte, musste sie ihr Training von vorn beginnen, weil Quorra Schuhe mit 10 Zentimeter hohen Absätzen trägt.

Olivia Wildes vielleicht bekannteste Rolle ist die von ihrem Chef „Dreizehn“ genannte Ärztin, die sie an der Seite von Hugh Laurie im Emmy®-nominierten Seriendauerbrenner „House M.D.“ („Dr. House“) spielt. Nicht zuletzt dank dieser Rolle kennt sich Wilde mit der Darstellung komplexer Figuren wie Quorra aus.


CASTOR (Michael Sheen)

Castor ist ein anpassungsfähiges, extravagantes Programm, das im Raster den Nachtclub End of Line betreibt.

Laut seiner Programmierung speichert Castor eine Fülle von Informationen, kann sich schnell anpassen und so in einer sich ständig verändernden Welt überleben. Dank dieser speziellen Kombination von Fähigkeiten ist Castor das perfekte Programm um eine Bar zu führen. Deshalb betreibt er natürlich den Club End of Line, auf der Spitze des höchsten Turms, der über dem Raster thront. Castor prahlt gerne, kennt keine Scham und ist mehr als ein bisschen zwielichtig. Er will es jedem recht machen, wodurch sich ihm die Chance bietet, von nahezu jedem Geschäft zu profitieren. Ist Castor Freund oder Feind? Welche Seite er zeigt, hängt vielleicht nur davon ab, wie sehr er das will, das ihm angeboten wird.

Michael Sheen ließ sich für seine Darstellung des extravaganten Nachtclubbesitzers Castor von vielen berühmten „Entertainern“ inspirieren – das Spektrum reicht dabei von Mae West bis zu Ziggy Stardust.

Michael Sheen sah TRON erstmals mit 12 Jahren in seinem Heimatland Wales und wurde sofort ein Fan. Niemals hätte er sich vorstellen können, dass sich ihm später die Gelegenheit bieten würde, eine Rolle im Hi-Tech-Abenteuer TRON: LEGACY zu übernehmen.

Castors Club End of Line erstreckte sich über ein riesiges Set, das für den Film errichtet wurde – mit Daft Punk als Hausband und Hunderten von Statisten.


ALAN BRADLEY (Bruce Boxleitner)

In den goldenen Jahren des Konzerns war Alan Bradley Kevin Flynns Partner und hat sich nach dessen Verschwinden als Vormund um Sam gekümmert. In der Zwischenzeit wurde Bradley bei der Geschäftsführung von ENCOM entmachtet.

Im Geschäftsleben ist es das Beste, mit Vorsicht in die Zukunft zu blicken, denn das Genie von gestern kann heute schon vergessen sein. Vor fast 30 Jahren reifte Alan Bradley von einem vielversprechenden Programmierer zum Mitgeschäftsführer von ENCOM heran. Nach dem Verschwinden von Kevin Flynn aber begann er, die Kontrolle über den Vorstand zu verlieren, der ihn heute mehr oder weniger wie ein notwendiges Ärgernis behandelt. Ähnlich erging es Bradley im Privatleben. Welches Mitspracherecht er früher auch im Leben von Sam Flynn hatte, wird heute vom erwachsenen Sam als unberechtigter Rat betrachtet. Deshalb hofft Bradley um seiner und Sams willen, dass das von ihm aus Flynns Spielhalle aufgefangene Signal zur Rückkehr von Kevin Flynn führen könnte.

Bruce Boxleitner verkörpert, wie schon 1982 in TRON („Tron“), Alan Bradley.

Für die Rückblenden wurde auch Boxleitner mit Hilfe der Hairstylisten, Make-up-Spezialisten und der digitalen Effektzauberer verjüngt.

Boxleitners Erfahrungen mit Hi-Tech-Abenteuern beschränken sich nicht auf TRON und TRON: LEGACY, denn er machte sich auch einen Namen im futuristischen Seriendauerbrenner „Babylon 5“ („Babylon 5“), in dem er John Sheridan verkörperte.  


JARVIS (James Frain)

Jarvis ist der wichtigste Gefolgsmann von Clu – ein Programm, das sich darauf versteht, geheime Informationen zu sammeln.

In der neuen Ordnung des Rasters – wie vielleicht in jeder Weltordnung – bedeutet Wissen Macht. In Clus Reich wird dieses Wissen in der Regel von Jarvis bereitgestellt, einem Programm, das seine rechte Hand und leitender Geheimdienstoffizier ist. Jarvis, der  programmiert ist, Informationen zu stehlen und Clu Bericht zu erstatten, scheint nur ein Schmeichler ohne eigene Absichten zu sein. Aber in diesem düsteren neuen Universum ist die Codierung eines Programms nicht immer offensichtlich. Es scheint also das Beste, die gesamte Programmierung auf dem Diskus zweimal zu prüfen, bevor man sich ein Urteil über die Motive eines Programms bildet.

James Frain kennt sich aus mit der Darstellung von Männern, die mächtigen Herrschern dienen. In ELIZABETH („Elizabeth“, 1998) spielte er Alvaro de la Quadra, den spanischen Botschafter am Hofe von Königin Elizabeth I, außerdem Thomas Cromwell, der in der Serie „The Tudors“ („Die Tudors“) seinem König Heinrich VIII ergeben war, und schließlich auch Mott, der in der Serie „True Blood“ („True Blood“) dem Vampirkönig dient.

Die von Frain und anderen Schauspielern getragenen Helme wurden von den Kostümdesignern im Einklang mit den Charakteren und dem Look von TRON: LEGACY entworfen – Helme aus der Requisite wurden nicht verwendet.

Programme, die wie Frains Figur Jarvis loyal zu Clu sind, tragen Anzüge und steuern Fahrzeuge, die in den Farben Orange, Rot und Gelb, den Farben von Clus Herrschaftsbereich, leuchten. Dagegen sind die Bewohner des Rasters und ihr gesamtes Umfeld durch kühle Weiß-, Blau- und Silbertöne gekennzeichnet.  


RINZLER (Anis Cheurfa)


Rinzler ist Clus ergebenster und gefährlichster Gefolgsmann – ein furchtloser Krieger, der Clu und seinem Regime mit uneingeschränkter Loyalität dient.

Als Clus wichtigster Beschützer, Vollstrecker und Meisterkämpfer ist Rinzler ein Programm, das überragende Kampfqualitäten aufweist und weder gestoppt noch zerstört werden kann. Rinzler, der sich immer hinter einem Helm versteckt und sich konstant im Angriffsmodus befindet, redet nicht viel, denn seine Taten sagen mehr als Worte.

Anis Cheurfa, der Rinzler spielt, ist ein weltbekannter Martial-Arts-Kämpfer, der als Pionier im Martial-Arts-Tricking gilt.

Rinzler ist der beste Spieler bei den Wettbewerben im Raster und besitzt die Fähigkeit, seinen Diskus in zwei Waffen zu teilen.

Rinzlers Kopf und Gesicht werden komplett von seinem Helm verdeckt, ohne den er im Film nie zu sehen ist.


SIRENEN / GEM  (Beau Garrett)

Gem ist das bedeutendste unter mehreren Sirenen-Programmen. Die digitalen Sirenen sind so schön wie jene aus der griechischen Mythologie und bereiten Programme vor, die bei den Gladiatorenspielen im Raster in den Kampf ziehen.

Gem gehört einer Gruppe von Programmen an, die als Sirenen bekannt sind. Ihre Aufgabe ist es, andere Programme, die im Raster zu den Gladiatorenspielen antreten, vorzubereiten, ihnen Waffen und (wie in Sams Fall) einen Diskus zu geben. Die freundlichen Gesichter der Sirenen sind wahrscheinlich auch die letzten, die diese Programme zu sehen bekommen, sollten sie bei den Spielen ein unglückliches Ende finden. Weil schöne Programme immer gern gesehen sind, sind Gem und ihre Schwestern auch häufig zu Gast in Castors Club End of Line. Sirenen sind Frauen, die nicht viel reden. Es ist unklar, ob ihre Schönheit mehr als nur Oberfläche ist. Führen sie vielleicht noch etwas anderes im Schilde?

Die extrem hohen und angewinkelten Absätze, die die Sirenen tragen müssen, stellten für Beau Garrett in der Rolle der Gem eine große Herausforderung dar. Bevor sie ihre Szenen drehte, konnte man sie deshalb dabei beobachten, wie sie auf der Treppe des Sets für den Nachtclub End of Line das Gehen übte.

Die Darstellerinnen der Sirenen arbeiteten mit einem Choreographen zusammen, um Gang und Gestik zu synchronisieren, damit ihre Bewegungen absolut gleich aussehen.

Ein Team von Hairstylisten und Make-up-Spezialisten brauchte in Zusammenarbeit mit zwei Ankleidern für die „Anzüge“ drei Stunden, um die Schauspielerinnen in Rasters zu verwandeln.