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Kokowääh Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 6 Jahre
Länge: 126 Min | Kinostart: 03.02.2011 | DVD/BD: 19.08.2011 (DVD&BD) | ©  Warner Bros. Pictures | Comedy
 
 
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Kokowääh

 
 

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Die Story zu Kokowääh Trailer:
Drehbuchautor Henry hangelt sich von einer glücklosen Liebschaft zur Nächsten und beruflich kommt er auch auf keinen grünen Zweig. Wie aus heiterem Himmel erhält er ein sensationelles Angebot: er soll als Co-Autor an einer Bestsellerverfilmung arbeiten - zusammen mit der Autorin, seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina. Während Henry auf seine große zweite Chance hofft, taucht plötzlich die 8-jährige Magdalena vor seiner Wohnungstür auf und stellt sein Leben auf den Kopf. Sie soll seine Tochter aus einem vergessenen One-Night-Stand sein und Henry soll sich erst mal - solange die Kindsmutter Charlotte in den USA eine Gerichtsverhandlung hat - um Magdalena kümmern. Henry ist genauso wie Tristan, der sich bisher für den Vater der Kleinen hielt, mit der neuen Situation überfordert. Von jetzt auf gleich Vater werden ist nicht leicht. Erst recht, wenn man nebenher das Buch seines Lebens schreiben und die große Liebe zurückgewinnen muss...

Schauspieler:
Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Samuel Finzi, Meret Becker, Friederike Kempter, Miranda Leonhardt, Anna Julia Kapfelsperger, Jessica Richter, Mišel Maticevic, Katharina Thalbach, Ulrich Wickert, Fahri Yardim, Sönke Möhring, Birthe Wolter, Johann Von Bülow, Genoveva Mayer, Sanny Van Heteren, Numan Acar, Jahmar Walker, Anne-Sophie Briest, Gode Benedix, Leni Berlin, Luna Schweiger

Hintergrund:
In den überaus erfolgreichen Komödien Keinohrhasen und Zweiohrküken war Emma Tiger Schweiger bereits in einer kleinen Rolle zu sehen, jetzt spielt die Siebenjährige unter der Regie ihres Vaters eine Hauptrolle. Til Schweiger fungiert wieder als Hauptdarsteller, Co-Autor, Produzent und Regisseur. Das Drehbuch verfasste er zusammen mit Co-Produzent Béla Jarzyk. Tom Zickler als weiterer Produzent und Kameramann Christof Wahl komplettieren das bewährte Barefoot-Films-Team.


 

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Zeit ist Geld: Die Ökonomie des Schnitts

Im Laufe ihrer Zusammenarbeit haben die Barefoot-Filmemacher eine sehr ökonomische und effektive Arbeitsweise entwickelt. Produzent Zickler berichtet: „Wir hatten wieder drei Schneideräume: einen im ‚Werk‘, einen am Set und einen bei Til zu Hause – der Cutter musste jeweils dort schneiden, wo Til sich gerade aufhielt. Diesmal gelang es auch, das Geyer- Kopierwerk auf unseren Rhythmus einzuschwören: Wir ließen das belichtete Filmmaterial nicht erst am Ende des Drehtages zum Kopieren bringen, sondern in mehreren Phasen jeweils nach drei, vier Stunden, sodass es schon parallel zum Dreh entwickelt werden konnte. Bei Geyer wurde nachts durchgearbeitet, um 4 Uhr wurde das entwickelte Material dort abgeholt und zum Werk gebracht, wo das Licht bestimmt wurde. Dann wurde es elektronisch abgetastet. Um 8 Uhr wurde es zu Til nach Hause geliefert, wo im Schneideraum der Ton angelegt wurde. Gegen 9.30 Uhr fuhr das Fahrzeug mit dem gesamten Material (auf Festplatte) ans Set. Schon in der ersten Drehpause des Tages konnte Til sich alle Muster vom Vortag anschauen und mit dem Schnitt beginnen. Auch die Mittagspause nutzte er für den Schnitt. Auf diese Weise konnten wir uns drei Tage nach Drehschluss bereits den gesamten Film anschauen. Zwei Wochen nach Drehschluss lief die erste Testvorführung vor 400 Zuschauern.“

Der Riesenvorteil besteht darin, dass die Filmemacher noch während des Drehs feststellen können, ob die Szenen funktionieren. Wenn etwas nicht stimmt, befinden sie sich noch in derselben Dekoration und können gegebenenfalls Teile nachdrehen. Das kommt in Ausnahmefällen auch vor. Doch niemand würde das tun, wenn es bedeuten würde, das Team erneut zusammenzuholen und wieder zum Motiv fahren zu müssen. Aber wenn man auf diese Weise einige fehlende Zwischenschnitte erhält, ist das durchaus wirtschaftlich. Und nichts wird dem Zufall überlassen.

Der Barefoot-Drehplan sieht für das Team anfangs eine Fünf-Tage-Woche vor, am Ende ein Vier-Tage-Woche, um den Drehplan zu entzerren. Weil vorgeschrieben ist, dass die Mitarbeiter nach Drehschluss elf Stunden zu Hause ausruhen, beginnt der Arbeitstag am Montag um 8 Uhr, am Dienstag um 10, am Mittwoch um 12. Freitag entwickelt sich meist zur Nachtschicht. Am Ende des Drehs, in der Vier-Tage-Woche, können sich die Mitarbeiter dann wirklich erholen, während die Filmemacher Zeit für die wachsenden Schnittaufgaben gewinnen, wenn Til Schweiger die einzelnen Szenen anpasst. Insgesamt verlängert sich der Dreh durch diese Methode um eine Woche, aber die Mitarbeiter haben auch Anspruch auf anteiligen Urlaub – er muss ebenfalls mit eingeplant werden. Zickler sagt: „Jedenfalls wird die Finanzierung durch dieses Verfahren einfacher, weil wir im anderen Bereich wieder deutlich einsparen. Nach mehreren Filmen haben wir es so perfektioniert, dass die Abläufe reibungslos funktionieren.“

Ohne Musik keine Emotion: Der Soundtrack

Volker Hohmann ist Til Schweigers Fahrer und Assistent – er wird regelmäßig von den Platten-Labels mit geplanten Veröffentlichungen versorgt. Während der Dreharbeiten hört er jeden Tag etwa sechs Stunden Musik, er kennt Til Schweigers Geschmack und trifft eine Vorauswahl der Tracks, die als Filmmusik infrage kommen. Abends auf der 40-minütigen Heimfahrt hört Schweiger sich diese Titel entspannt an und entscheidet, was ihm gefällt. Bei „Kokowääh“ entsteht der Soundtrack in Kooperation mit Sony Music, Four Music und Barefoot Music. „Da sich einige Titel noch in der Demo-Phase befinden, können wir mit den Künstlern sprechen und unsere Wünsche mit einbringen, bevor die Tracks endgültig produziert werden“, berichtet Tom Zickler. „Die Musikbranche weiß seit der Erfolgsgeschichte von ‚Apologize‘ (in ‚Keinohrhasen‘) und ‚I Like‘ (‚Zweiohrküken‘), welche Bedeutung, welchen Schneeballeffekt die Mitwirkung an einem Til- Schweiger-Film haben kann. Deshalb stehen uns die Türen bei den Labels immer offen.“

Familienfeste vor und hinter der Kamera

„Wir sprechen ein großes Familienpublikum an, haben das Konzept auf die FSK-Freigabe ab sechs Jahren angelegt, denn auch die Kinder sollen ‚Kokowääh‘ sehen dürfen, weil uns nach den vorigen Filmen klar ist, wie sehr die Kleinen unsere Emma lieben“, sagt Tom Zickler. „Das haben wir beim Bergfest, bei Set-Partys immer wieder gemerkt. Selbst mein 15-jähriger Sohn, der sonst eher auf Actionfilme steht, ist von Emma begeistert. Sie ist eine moderne Pippi Langstrumpf: Alle Kinder, die bereits Szenen aus unserem Film gesehen haben, wollen unbedingt genau so einen Schlafanzug haben, wie Henry ihn für Magdalena zuschneidet!“

Zickler fährt fort: „Patchwork-Familien gehören inzwischen zum Alltag – für Til ist sie privat Realität, mir geht es genauso, ebenso vielen unserer Freunde. Die neuen sozialen Familienstrukturen haben sich eingebürgert. In jedem Fall geht es darum, Verletzungen zu überwinden, sich gegenseitig zu respektieren und immer das Wohl der Kinder in den Vordergrund zu stellen: Das ist das Entscheidende.“

Über die Arbeit im Barefoot-Team sagt Tom Zickler: „Für Til steht die Kreativität immer im Vordergrund. Es ist manchmal anstrengend, ihm dies möglich zu machen. Aber das Ergebnis spricht für sich.“

Am Set besteht kein Zweifel daran, dass Til Schweiger das Heft in der Hand hält. „Til ist ein autoritärer Regisseur, der zwar immer ein lustiges Wort auf den Lippen hat, aber wenn er konzentriert arbeitet, darf man ihn dabei nicht stören“, sagt Zickler. „Das geht gar nicht anders, weil er als Regisseur ja nicht nur den Überblick behalten muss, sondern sich auch als Darsteller ständig selbst in Szene setzt, immer wieder vor und hinter die Kamera wechselt, während er auch die anderen Schauspieler inszenieren und ihnen Stichworte geben muss. Emma interessiert sich selbst intensiv fürs Filmemachen. Sie ist unwiderstehlich charmant und extrem intelligent – unglaublich, wie schnell sie Dinge begreift.“

Wie überzeugend die Story von „Kokowääh“ ist, beweist die schönste Bestätigung, die Til Schweiger – egal ob als echter oder als Filmvater – während der Vorbereitung des Films von Emma bekam: Vater und Tochter hatten gerade das gesamte Drehbuch gemeinsam durchgelesen – Emma begriff, dass Magdalena im Film zwischen zwei Vätern steht. Sie dachte darüber nach und sagte schließlich: „Ach Papa, ich würde mich dann doch für dich entscheiden!“

 

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