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Western-Slang für Greenhorns


Howdy! Allen Greenhorns, die mit dem Slang des Wilden Westens noch leichte Schwierigkeiten haben, wird mit dem folgenden Mini-Wörterbuch der Einstieg in das traditionsreiche Filmgenre etwas erleichtert:

 

„Howdy!“– Cowboy-Gruß, bedeutet so viel wie „Wie geht es dir?“

Greenhorn – Neuling, Grünschnabel, Leser dieser Zeilen

Schießeisen – Pistole/ Gewehr

Rodeo - populärer Reitwettbewerb mit Hämatom-Garantie

Yankee - US-Amerikaner oder Einwohner der US-Nordstaaten

Revolverheld - eine Person, die sehr gut mit dem Revolver umgehen kann

Saloon - Kneipe, teils mit Live-Musik

„Adiós Muchacho!“ - freundliche Verabschiedung durch einen Spanisch-Muttersprachler bzw. (im ungünstigeren Fall) die letzten Worte, die ein Cowboy hört, bevor er mit dem Schießeisen eines Spanisch-Muttersprachlers (z. B. mexikanischer Herkunft) tödliche Bekanntschaft macht

Trapper  – Pelztier-Jäger, der (zu diesem Zweck) Fallen aufstellt

Muli - Synonym für Maultier

Weißer Mann - indianische Bezeichnung für einen Cowboy

„Yee-haw!!!“ - Cowboy-Ausruf bei großer Freude oder beim Rodeo-Reiten

Rothaut - (ggf. abwertende) Bezeichnung für einen Indianer

Outlaw - Gesetzloser, Gangster

Bandit - siehe Outlaw

Fort - militärische Befestigungsanlage

„Howgh!“ - Indianer-Slang für „Ich habe gesprochen!“

Nugget - Goldklumpen

Amigo - spanisch für „Freund“ (Vorsicht! Kann mitunter auch ironisch gemeint sein...)

Bronco - ungezähmtes Pferd

Forty-niner (49er) - Teilnehmer des Goldrauschs von 1849

Marshal - von Outlaws besonders gefürchteter höherrangiger Justizvollzugsbeamter

Gringo - spanisch für Cowboy/ US-Amerikaner

Sheriff - Gesetzeshüter, kann zu seiner Unterstützung Deputys ernennen

Deputy - Hilfssheriff (ein ehrenhafter, aber meist lebensgefährlicher Job)

 

 

Western Film-Tipps: 

Mit "Pfad der Gewalt" erscheint am 10. Mai 2012 ein klassisches Western-Erlebnis auf DVD. Die spannende Geschichte rund um eine Siedler-Familie, die es mit den skrupellosen Banditen der Prärie aufnimmt, überzeugt durch seinen realistischen Stil und die bewährte Westerndramaturgie. In den Hauptrollen sind neben dem jungen Sam Elliott (TOMBSTONE) als kauziger Grenznachbar auch der vornehmlich als Theaterschauspieler bekannte Tom Conti (THE TEMPEST – DER STURM) und Steven Spielbergs Ehefrau Kate Capshaw (IM SUMPF DES VERBRECHENS) zu sehen. Die Vorlage zum Film von 1987 stammt aus der Feder des US-amerikanischen Schriftstellers Louis L’Amour, der für seine zahlreichen Western-Romane bekannt ist. Eindrucksvoll wird das Schicksal der eigentlich friedliebenden Siedler erzählt, die sich unter Einfluss von Nachbar Con Vallian (Sam Elliott) zu einem echten Dorn im Auge der Banditen entwickeln. Für Freunde von Western-Stories ein echter Genuss – inklusiver wilder Schießereien und der ganz eigenen Gesetze des Wilden Westens. 

Düster und brutal präsentiert sich der Neo-Western "Der letzte Ritt des Ransom Pride", welcher am 24. Mai 2012 auf DVD und Blu-ray Disc erscheint. Neben seinem namhaften Cast besticht dieser vor allem durch die fesselnde Handlung und sein authentisches Flair. Neben Lizzy Caplan (CLOVERFIELD) agieren hier Jason Priestley (TOMBSTONE), Kris Kristofferson (CONVOY), Blu Mankuma (ROBOCOP), Peter Dinklage (DIE CHRONIKEN VON NARNIA) und Scott Speedman (UNDERWORLD) als kurioses Gefolge, die den Leichnam von Ransom Pride zurück nach Texas bringen möchten. Auf ihrem Weg dorthin begegnen sie so manchem Feind des berühmt-berüchtigten Revolverhelden, die nur allzu gerne ihre offene Rechnung mit diesem begleichen möchten und alles daran setzten, ihm die letzte Ruhe streitig zu machen. Ob dieser letztendlich sein Seelenheil in Texas finden wird, entscheidet in gewohnter Western-Manier der schnellere Schuss. Von Quentin Tarantino empfohlen, kommen bei diesem Film alle auf ihre Kosten, die es gerne wild und etwas ausgefallener mögen. 

Diese beiden Western-Highlights sind bestens geeignet für einen echten Männerabend, bei dem nicht lange geredet, sondern geschossen, geritten und getrunken wird. Aber auch Frauen kommen mit den attraktiven Hauptdarstellern Sam Elliott und Jason Priestley als kernige Cowboys ganz auf ihre Kosten.



Autor: Jochen Becker | mit Material von S&L Medianetworx GmbH


 

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