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Martin Moszkowicz über Die Drei Musketiere

30.08.2011 14:05

Übermorgen kommt die Geschichte von Athos, Porthos, Aramis und D'Artagnan in einer brandneuen, actiongeladenen Version als 3D-Abenteuerfilm ins Kino.

Martin Moszkowicz, Vorstand Film & Fernsehen der Constantin Film, zu der außergewöhnlichen Produktion:

Was ist neu an DIE DREI MUSKETIERE?
Zunächst einmal ist neu, dass der Film in echtem 3D mit der gleichen Kameratechnik wie Avatar hergestellt wurde. Dann ist diese zeitlose Abenteuerstory von Alexandre Dumas noch nie in Deutschland gedreht worden, und schließlich haben wir versucht eine zeitgemäße Interpretation des Stoffes für die heutige Generation zu machen. Unser 'D'Artagnan ist 18 Jahre jung - bei seiner Verabschiedung meint er etwas genervt zu seinen Eltern - 'Ich passe schon auf - und mache keine Fehler' aber sein Vater gibt ihm auf den Weg mit: "Kämpfe, liebe, lebe und MACHE Fehler! Die Welt gehört der Jugend!" Die Begegnung dieses von Selbstvertrauen strotzenden jungen Helden mit den Musketieren, die kurz vor dem Ausrangieren stehen, macht die Spannung des Filmes aus.

Was hat Sie dazu gebracht, eine erneute Verfilmung des bekannten Stoffes zu produzieren?
Viele der Filme, die wir in der Constantin herstellen, basieren auf bekannten neuen Romanen. Warum also nicht einmal eine der besten Geschichten der Weltliteratur neu adaptieren? Dumas und sein Co-Autor Auguste Maquet waren Meister in Bezug auf Plot, Emotion und Dialog. Deshalb ist diese Geschichte unsterblich und der Hintergrund für viele Adaptionen auf der ganzen Welt. Wichtig war mir, dass man einen historischen, literarischen Stoff mit den Mitteln des modernen Kinos neu erzählt.

Was ist für Sie das Besondere daran, dass DIE DREI MUSKETIERE in Deutschland entstanden ist?
Das Besondere ist, dass eine derartige Mega-Produktion eine Infrastruktur benötigt, die es in Deutschland erst seit kurzem gibt. Hier müssen unendlich viele Abteilungen auf Weltniveau zusammen arbeiten. Mithin ist der Film auch ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft. Anders als bei vielen Produktionen, die bei uns ein Gastschauspiel geben - ist dieser Film von der Constantin entwickelt, finanziert, produziert und vermarktet worden. Das hat es bisher im Bereich der großen kommerziellen Filme mit weltweitem Markt und Focus auf alle Zuschauerschichten kaum gegeben.

Was war das Beeindruckende an den bayerischen Schauplätzen?
Ich selbst hatte - obwohl ich in Bayern lebe - keine Ahnung von dem Reichtum des Landes - der sich in den historischen Bauten in Bayern und Franken wiederspiegelt. Das zeigt sich z.B. im Antiquarium in der Residenz in München - die größte Renaissance Halle nördlich der Alpen oder im Cour d'honneur vor der Residenz in Würzburg. Der erstklassige Zustand dieser architektonischen Juwelen hat mich am meisten beeindruckt.

 

Hier könnt ihr euch den Trailer und viele weitere Videos zu Die Drei Musketiere ansehen.



 


 
 

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