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Interview mit Lisa Bitter zu Das Hochzeitsvideo

10.05.2012 17:53

FILM.TV: Nach dem Abi hast du erstmal ein Biologie-Studium angefangen und bist jetzt aber doch bei der Schauspielerei gelandet. Was ist denn da schief gelaufen? 

 Ich wollte unbedingt Mikrobiologin werden und in einem Labor sitzen tagaus tagein. Ich habe aber ganz schnell festgestellt, dass ich nicht solange stillsitzen kann und mich schnurstracks darum gekümmert mein Hobby zum Beruf zu machen! 

FILM.TV: Du hast viel Theater gespielt und warst auch schon im Tatort zu sehen.Das Hochzeitsvideo ist dein erster großer Kinofilm und dann auch noch gleich mit Sönke Wortmann als Regisseur. Wie hast du denn diesen Jackpot geknackt?

Es war wie immer mit einer gehörigen Portion Glück verbunden. Ich war in Proben am Stuttgarter Theater als die Casting-Einladung kam. Dem damaligen Regisseur sei dank dass ich frei gekriegt habe um nach Berlin zu kommen um mich vorzustellen – und da hat es dann einfach geklappt! 


FILM.TV: Wie ist denn der große Sönke Wortmann so?

 Er ist ein sehr ruhiger und gelassener Mensch, das hat mir sehr imponiert bei der Arbeit. Da es ja mein erster großer Film war, war ich sehr dankbar dafür und konnte mich fallenlassen und vertrauensvoll arbeiten. 

FILM.TV: Mit dem Hochzeitsvideo erzeugst du als Schauspielerin zum ersten Mal bundesweit riesige Aufmerksamkeit. Hast du Angst vor bösen Kritiken?

 Natürlich!

FILM.TV: Ich habe dich (wenn mich nicht alles täuscht) mal den erstaunlichen Satz sagen hören "Schauspielerei und Sport haben einiges gemeinsam" – was denn?

Als Sportler wie als Spieler braucht man um bestehen zu können, eine gehörige Portion Disziplin. Ich habe jahrelang Leistungssport (Leichtathletik) gemacht, die Konzentration vor dem letzten Versuch im Hochsprung um über eine persönliche Bestleistung zu springen und die vor einem wichtigen Bühnenauftritt oder einem wichtigen Take beim Film ist eine sehr ähnliche! In beiden Bereichen spielt Adrenalin eine große Rolle. Gesunde Konkurrenz und Fair Play ist genauso im Ensemble wie in einer Sportmannschaft gefragt. der Nervenkitzel bei einem sportlichen Wettkampf und bei einer Filmpremiere sind für mich genau das gleiche Gefühl!

FILM.TV: Warum sollte sich der Leser dieses Interviews unbedingt DAS HOCHZEITSVIDEO im Kino angucken?

Weil es ein lustiger schräger Sommerfilm ist! Und man mit einem Lächeln das Kino verlässt!




Autor: Jochen Becker


 
 

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