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Exklusiv Interview mit Valeria Eisenbart zu Fünf Freunde

FILM.TV: 
Viele Leute in deinem Alter gucken grundsätzlich keine deutschen Filme, weil die angeblich “uncool” und schlechter als Hollywood-Filme sein sollen. Wie siehst du das?


Valeria Eisenbart: 
Mir ist wichtig, dass der Film gut ist. Und deutsche Filme sind oft richtig gut. Ich meine z.B. "Groupies Bleiben Nicht Zum Frühstück" war einfach nur genial und ist eine deutsche Produktion. Natürlich sind amerikanische Filme ein bisschen spektakulärer was die Effekte angeht, aber nur weil eine Filmproduktion dort viel mehr Geld bekommt als eine deutsche.

FILM.TV: 
An welchen Moment bei den Dreharbeiten erinnerst du dich gerne zurück?


Valeria Eisenbart: 
An den Moment, als Timmy (Coffey) bei einer Szene plötzlich die Steilklippen runter gerannt ist. Ich habe einen riesigen Schock bekommen, musste danach aber auch richtig lachen, denn ihm ist zum Glück nichts passiert.

FILM.TV: 
Wie finden es deine Klassenkameraden, dass sie neben einem “Star” die Schulbank drücken?

Valeria Eisenbart: 
Ich finde nicht, dass ich ein "Star" bin. In der Schule bin ich für alle eine ganz normale Schülerin oder Freundin.

FILM.TV: 
Wie kriegst du Schule und Dreharbeiten unter einen Hut? Du musstest ja auch schonmal sechs Wochen am Stück fehlen, das geht ja vermutlich nicht einfach mit einer Entschuldigung der Eltern, oder?


Valeria Eisenbart: 
Nein, dafür braucht man eine Genehmigung. Darauf müssen Arzt, Jugendamt, Schule und die Erziehungsberechtigten unterschreiben. Wenn das geregelt ist, bekomme ich zwar Schulfrei, aber lernen muss ich natürlich trotzdem.

FILM.TV:  
Wenn du nicht am Set bist und drehst, wie glamourös ist dann dein Alltag?


Valeria Eisenbart: 
Überhaupt nicht glamourös, sondern ganz normal. Ok, ab und zu bekomme ich Fanpost, gebe Interviews oder gehe zu einer Veranstaltung. Aber davon abgesehen ist bei mir alles wie bei anderen Kindern.

FILM.TV: 
Kommt es auch mal vor, dass du dir wünschst, niemals mit der Schauspielerei angefangen zu haben?


Valeria Eisenbart: 
Sehr, sehr selten. Manchmal kann ich halt nicht die Sachen machen, die andere machen dürfen. Z.B konnte ich nicht auf die Abschlussparty von der Grundschule und hab die ersten Wochen am Gymnasium verpasst. Ansonsten würde ich die Schauspielerei gegen nichts in aller Welt eintauschen. 

FILM.TV: 
Dankeschön für das Interview!


Valeria Eisenbart: 
Bitte, sehr gerne :)









24.02.2012 14:04

 

Valeria Eisenbarts erster Film war "Die Tür". Ausserdem spielte sie u.a. mit in "Hier Kommt Lola!" und in "Das Sandmännchen". Spätestens seit letztem Jahr kennt ihr sie bestimmt aus "Wickie Auf Großer Fahrt" und jetzt kommt sie als George in "Fünf Freunde" in die Kinos. Für uns hat sie sich Zeit zu einem exklusiven Interview genommen:

 

FILM.TV:
Wie kommst du zur Rolle als George in “Fünf Freunde?”

Valeria Eisenbart:
Meine Agentur hat mich für den Film vorgeschlagen. Dann musste ich bei Castings mit vielen Mitbewerberinnen einige Probeszenen spielen. So kam eins zum anderen.

FILM.TV: 
Du bist 1998 geboren, also 45 Jahre nach den “Fünf Freunden”. Wie gut kanntest du die Geschichten vor dem Rollenangebot?

Valeria Eisenbart: 
Ich wusste schon vorher, dass es die Bücher gab und hab ein oder zwei gelesen, aber das richtige Interesse an den Büchern kam erst mit dem Angebot, George zu spielen.

FILM.TV: 
George will in den Büchern lieber ein Junge sein, hasst Kleider und Puppen und wird als abweisend, frech und mürrisch beschrieben. Wie viel hast du mit ihr gemeinsam?

Valeria Eisenbart: 
Ich bin so eigenwillig wie George und würde ich mich auch für gute Freunde einsetzen! Ansonsten bin ich aber ganz anders. Ich trage andere Klamotten und bin offener Fremden gegenüber. Noch dazu will ich kein Junge sein oder mich so verhalten.

FILM.TV: 
George hat ja Timmy, den Hund. Du bist ja privat ebenfalls ein stolzes Frauchen. Wie gut kann deine Hündin Verbrechen aufklären?

Valeria Eisenbart: 
Meine Hündin kann keine Verbrechen aufklären sondern begeht eher welche. Sie hat mal eine ganze Schachtel voller Kekse aufgefressen. Aber dafür ist sie umso niedlicher und ich kann ihr nicht böse sein.



 


 
 

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