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Denzel Washington Exklusiv-Interview zu Safe House

Thriller
 
 
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Denzel Washington Exklusiv-Interview zu Safe House

Die Mumie 2017

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Marcus Fliegel: Sie haben schon viele actionlastige Rollen gespielt, sie haben Boxer, Basketballspieler, Bodyguards und Soldaten gespielt. Wie hart war die Rolle in “Safe House” körperlich gesehen ?

Denzel Washington: Man muss seine Hausaufgaben macht, und sich im Vorfeld vorbereiten – und ich liebe es zu Boxen , ich boxe seit 20 Jahren. Ich habe also trainiert und als ich nach Südafrika kam und die Kampfchoreographen traf, ihren dreckigen, körperlichen Stil lernte, war ich bereits gut in Form, daher war es nicht schwer.  Zwar nicht leichter als bei früheren Filmen. Es wäre schwer wenn man sich vorher nicht in Form bringt. Es gibt da eine Kampfszene, in der ich durch ein Dach falle. Also das war sehr sehr hart und körperlich fordernd. Aber auch nicht mehr als in „The Hurricane“.

Marcus Fliegel: Waren sie in ihrem Privatleben auch schon in Kämpfe verwickelt ?

Denzel Washington: Ja, natürlich (lächelt).

Marcus Fliegel: Der Regisseur von “Safe House Daniel Espinosa ist vergleichsweise jung und neu im Geschäft. War das eine andere Erfahrung als mit erfahrenen Regisseuren wie Tony Scott, Ridley Scott oder Spike Lee ?

Denzel Washington: Nun, die haben ja auch Filme gemacht als sie jung waren. Die tauchten ja nicht plötzlich auf und waren sechzig . Tony und Ridley machen schon seit langer Zeit Filme. Spike hat ein paar seiner besten Filme in seinen Zwanzigern gedreht.  Daniel ist jung, er ist jetzt 34. Aber ich habe seinen Film  Easy Money” gesehen. Das Alter hat damit nichts zu tun.  Man kann 70 sein, großartige Filme gemacht haben und trotzdem Mist bauen. Aber er hat einen sehr guten Film mit ungewöhnlichem Stil gedreht und das hat mir imponiert. Als ich ihn traf war ich also schon beeindruckt von ihm. Dann redete er über sein Leben , dass er in Afrika,in Chile und in Stockholm auf der Straße aufwuchs. Er hatte selbst ein paar Kämpfe erlebt und erzählte wie er zum Film kam und wie sehr er das liebte. Das war beeindruckend und ich dachte “Ich will mit dem Typen arbeiten”, egal wie jung er ist. Wenn ich seinen letzten Film nicht gemocht hätte, hätte ich wohl nicht mit ihm gearbeitet. Sein Film war seine Empfehlungsschreibn. Ein großartiger Film - und jetzt hat er noch einen großartigen Film gedreht.

Marcus Fliegel: Daniel Espinosa hat gesagt, er war anfangs eingeschüchtert von ihnen weil er ein Fan ist. Darum verlangte er ein bißchen Zeit um sie kennenzulernen. Fanden sie das ungewöhnlich?

Denzel Washington: Ich würde nicht sagen, dass er das verlangt hat. Er wünschte sich das. Ich fand das eine gute Idee. Hätte ich seinen letzten Film nicht gut gefunden, hätte ich wohl gesagt: "oh, ich kann ihn leider nicht treffen, ich bin krank” (lächelt). Aber ich hatte seinen Film ja schon gesehen. Ich wollte ihn treffen und als ich ihn traf war es noch interessanter als ich erwartete. Ich sagte mir: „ Ich will mit ihm zusammenarbeiten und sehen was er macht, denn der ist was besonderes.

Marcus Fliegel: Sie haben schon einen Film über Südafrika gedreht, “Cry Freedom”, aber damals konnten sie (wegen der Apartheid) nicht vor Ort drehen, darum ist „Safe House“ ihr erster Film in Südafrika. Wie war das für sie ?

Denzel Washington: Wunderschön. Die Menschen dort sind toll. Es ist ein so ungewöhnliches Land und Daniel fand außergewöhnliche Drehorte. Wir waren an vielen verschiedenen Plätzen, auf Farmen, in der Wein-Gegend, am Ozean und in den Townships. In einer Szene steckt Ryan Reynolds mich in den Kofferraum. Das war in einer Gegend namens Bellville, alle Leute dort waren Somalier. Wir standen in der Mitte eines somalischen Marktes und es sah aus als ob dort eine Million Menschen unterwegs sind. Ich glaube die kriegten gar nicht mit, dass wir einen Film drehen. Daniel war wirklich gut darin, interessante Plätze zu finden

Marcus Fliegel: Sie sind auch einer der Produzenten des Films. Das machen sie nicht sehr oft. Wie wählen sie Filme aus, bei denen sie denken: “ den will ich mitproduzieren, ich will stärker mitmischen ?“

Denzel Washington: Ich hatte nicht bewusst gesagt “ich will hierbei Produzent sein“, aber ich wusste, dass ich viel Zeit investiere, noch bevor der Dreh anfängt. Wir haben 6 Monate gearbeitet, bevor es losging, so gesehen habe ich bei derProduktion geholfen. Darum sagte mein Agent “du solltest dafür Anerkennung bekommen und bezahlt werden“. Das ist der einzige Grund. Ich kam nicht an Bord und  sagte „Ich werde Produzent“. Es war ein Ergebnis unserer Arbeit.


 

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