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Rooney Mara Exklusiv-Interview zu Verblendung

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Rooney Mara Exklusiv-Interview zu Verblendung: Infos & Links

Hintergrund:
Rooney Mara hat bisher in Düstere Legenden 3, A Nightmare On Elm Street und in The Social Network mitgespielt, zumindest sind das ihre bekanntesten Rollen. Ab sofort wird man sie vor allem als Lisbeth Salander im US Remake zu den Stieg Larsson Büchern kennen. Der erste Teil heisst Verblendung und unser FILM.TV Filmexperte Marcus Fliegel hat sie vor dem Kinostart in Berlin zu einem exklusiven Interview getroffen.


 

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Marcus Fliegel: Wenn man sie jetzt sieht könnte der Kontrat kaum größer sein zu der Rolle die sie spielen. Als sie hörten, dass die Rolle zu haben ist, haben sie da gedacht "Ich muss die Rolle haben, ich bin perfekt dafür" oder hatten sie selbst ihre Zweifel, ob sie der Figur gewachsen sind ?

Rooney Mara: Ich hatte den schwedischen Film gesehen und fand ihn toll, ich dachte Noomi Rapace ist unglaublich in der Rolle. Aber ich damals nicht gedacht " ich muss unbedingt diese Rolle spielen". Als ich dann hörte, dass David Fincher die US-Fassung dreht, habe ich vor den Probeaufnahmen alle drei Bücher gelesen. Danach hatte ich das Gefühl ich muss diese Rolle spielen. Ich verstand, wer dieses Mädchen ist und wass ich damit machen könnte.

Marcus Fliegel: Das Casting-Verfahren dauert dann aber dennoch sehr lange. Glauben sie dass dieser Streß schon Teil der Vorbereitung auf die Rolle war, um sie in die richtige Stimmung zu versetzen ?

Rooney Mara: Ich glaubt nicht, dass das der Grund für das lange Auswahlverfahren war, aber es half. Ich hatte zweieinhalb Monate Zeit, mich in den Charakter einzuleben.

Marcus Fliegel: Zusätzlich haben sie dann auch noch viel Zeit in Schweden verbracht. Wie lange waren sie da und was haben sie dort gemacht ?

Rooney Mara: Ich weiß gar nicht wie lange. Vielleicht eineinhalb Monate bevor die Dreharbeiten losgingen. Ich habe mein Training dort absolviert, Kickboxen, Motorradfahren, Sprachtraining für den Dialekt, Skateboardfahren und meine eigenen Nachforschungen.

Marcus Fliegel: Es war einiges zu lesen über die emotionalen Folgen der Vergewaltigungsszene auf ihren männlichen Kollegen (Yorick van Wageningen), aber auf sie muß die Wirkung doch noch viel stärker gewesen sein....

Rooney Mara: Ja es war ein schwieriger Dreh, eine schwere Woche. Es ist eine intensive Geschichte, da wäre es merkwürdig, wenn es keine emotionale Wirkung auf uns hätte.

Marcus Fliegel: Lisbeth Salander ist eine der stärksten Frauenfiguren der vergangenen Jahre. Man hat sie allerdings gewarnt, dass sie in Zukunft auf solche Rolle festgelegt werden, ich glaube es war sogar David Fincher der sagte, diese Rolle könnte ihre Karriere bestimmen. Haben sie sich auch solche Sorgen gemacht ?

Rooney Mara: Nur ein bißchen. Lisbeth ist so ein einzigartiger Charakter, es gibt niemanden wie sie, schon optisch ist sie völlig anders.Vielleicht liege ich damit auch falsch, aber ich mache mir da keine großen Sorgen.

Marcus Fliegel: Am Ende des Films verändert sich die Figur von Lisbeth Salander, Fincher macht sie emotional etwas zugänglicher. Mochten sie diese Veränderung, denn ich glaube so steht das nicht im Buch.

Rooney Mara: Doch das kommt im Buch vor, nur im schwedischen Film nicht. Im Buch ist Lisbeth sogar noch viel romantischer und überschwänglicher. Wir haben das sogar noch reduziert. Im Buch bringt sie Mikael ein Geschenk, ein Elvis-Poster auf dem "Heart Break Hotel" steht. Sie hat sich selbst klar gemacht, dass sie in ihn verliebt ist und geht zu ihm um ihm das Poster zu geben - aber dann wirft sie es weg. Es ist dasselbe Ende, wir haben nur das Geschenk ausgetauscht. Wir haben sie also nicht weicher gemacht, wir haben es sogar etwas abgemildert, aber das steht definitiv im Buch.

Marcus Fliegel: So weit ich weiß steht noch nicht fest, ob die anderen Bücher auch verfilmt werden. Ich vermute aber mal, das die Produktionsfirmen schon sichergestellt haben dass sie dabei sind, wenn es passiert ?

Rooney Mara: Ja.

Marcus Fliegel: Es gibt also Hoffnung, dass wir sie wiedersehen als Lisbeth Salander ?

Rooney Mara: Ja, das hoffe ich auch.

 

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