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Ailos Reise Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 0 Jahre
FSK Trailer: 0 | Länge: 86 Min | Kinostart: 14.02.2019 | ©  NFP | Doku/Reportage
 

Originaltitel: Ailo: Une odyssée en Laponie

 
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FSK 0

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Ailos Reise Trailer - Bild 1 von 2

Bild zu Ailos Reise

Die Story zu Ailos Reise Trailer:
Eine unendliche, schneebedeckte Weite: Doch was auf den ersten Blick wie eine mysteriöse Winterlandschaft aussieht, entpuppt sich als Nahaufnahme vom Schnee auf dem Fell eines Rentiers: Es ist April, doch noch hat der Winter das nördliche Lappland fest im Griff. In der Morgendämmerung brechen die Tiere der Herde auf; ihr Instinkt treibt sie von den Bergen herab auf die Sommerweiden, wo die weiblichen Rentiere ihre Jungen zur Welt bringen werden. Eines der hochschwangeren Rentierweibchen kann jedoch nicht länger warten - sie muss ihr Kind jetzt schon zur Welt bringen, und entfernt sich dazu von der Herde, um einen geeigneten Ort für die Geburt zu finden. So wird der kleine Ailo fernab der Herde geboren, die neugeborenen Rentieren und ihren Müttern normalerweise Schutz gewährt - ein Start ins Leben mit großem Risiko! Die Mutter scheint nicht sicher, ob sie es schaffen kann, das Neugeborene aufzuziehen, doch nach kurzem Zögern entschließt sie sich, das Kleine sauber zu lecken und zu säugen. Nun gilt es, zurück zur Herde zu finden. Dazu muss Ailo noch an seinem ersten Lebenstag lernen, seine vier Beine zu koordinieren und zu laufen. Denn dort, wo der Wald ihnen keinen Schutz mehr bietet, müssen Mutter und Sohn immer auf der Hut vor Raubtieren sein. Der Abstand zur Herde wird immer größer, und nun muss Ailo, seiner Mutter folgend, einen eiskalten, reißenden Fluss durchqueren - tropfnass und erschöpft kommt Ailo am anderen Ufer an. Doch die beiden können sich keine Pause erlauben. Schließlich aber erreichen sie den Fjord, an dessen Ufern die Sommerweiden liegen - und dort stoßen sie auch auf den Rest der Herde, die sich dort über die ersten Moose und Flechten, die der schmelzende Schnee freigegeben hat, hermacht. Ailo hat seine Familie gefunden! Und er entdeckt auch die vielen Cousins und Cousinen, die ebenfalls gerade zur Welt gekommen sind. Nach wenigen Tagen am Fjord zieht die Herde weiter, um neues fruchtbares Land zu finden. Einige Wochen später stromert Ailo, der kräftig wächst, schon furchtlos durch die Gegend. Zwar ist das Jungtier Ailo für den Polarfuchs schon zu groß als Beute, doch eine Wölfin hatte die Herde bereits am Fjord entdeckt und kehrt nun, mit ihren beiden Jungen als Verstärkung, zurück. Sommer in Lappland. Ailo ist gewachsen, sein Fell hat sich verdunkelt, und schon ist auch der erste Ansatz seines Geweihs zu sehen. So schön das Sommerwetter ist, können die Rentiere doch nicht in Frieden leben, weil sie gnadenlos von Mückenschwärmen attackiert werden. Doch bald geht der kurze Sommer dem Ende entgegen, und die Rentiere machen sich wieder auf den Weg zu den Bergen - wohin ihnen die Mücken nicht folgen können. Nun ist Ailo fünf Monate alt, und für ihn gilt es, so viel zu fressen wie nur möglich, um genug Reserven für den Winter zu haben. Der Herbst ist bei den Rentieren auch die Paarungszeit, und die ausgewachsenen Ren-Hirsche duellieren sich um den höchsten Rang in der Herde. Das nutzen die Wölfin und die Jungwölfe, die nun zum ersten Mal gemeinsam jagen. Ahnungslos grast die Herde an einem Seeufer, doch als die Wölfe auftauchen, fliehen die Rentiere. Die Wölfe versuchen, einzelne Tiere von der Herde zu trennen und verfolgen Ailo! Indem er einen Fluss durchquert, kann er sie zunächst abhängen, doch ein Jung-Wolf nimmt die Fährte wieder auf. Nur der Ruf der Wölfin, die Beute gemacht hat, bringt den Jung-Wolf wieder von seiner Fährte ab. Ailo ist gerettet; ein anderes Rentier aber wird nicht zur Herde zurückkehren. Die Herde ist im ganzen Wald verstreut, und Ailo hat sich verlaufen. Schon wartet die nächste Gefahr auf ihn: ein Vielfraß. Das Raubtier folgt lautlos seiner Spur, klettert auf einen Baum und legt sich dort auf die Lauer. Als Ailo auf eine Zucht-Rentier-Herde stößt, wittert der Vielfraß jedoch dort noch reichere Beute und lässt ihn ziehen. Nach stundenlangem Herumirren findet Ailo schließlich seine Mutter wieder. Der Winter kommt - und die Rentiere müssen so schnell wie möglich zu den Gipfeln zurückkehren, wo auch im Winter Flechten zu finden sind, bevor tiefer Schnee ein Vorankommen unmöglich macht. Wer zurückbleibt, fällt dem Vielfraß und anderen Räubern zum Opfer... Die Herde kommt an einen zugefrorenen See. Das Eis ist noch dünn und hält sie kaum, doch sie können nicht warten, bis die Eisschicht dicker wird, weil sie sonst die Berge nicht rechtzeitig erreichen würden. Mutig geht Ailo voran und zeigt den anderen Jungtieren und seiner Mutter den Weg. Die Herde zieht ununterbrochen weiter und erreicht schließlich den Waldrand. Bis hierhin haben die Wölfe sie noch verfolgt. Doch nun müssen die Wölfe aufgeben: Für sie ist der Schnee einfach zu tief. Ailo ist zu einem großen Rentier herangewachsen, dem auch Schneestürme und Temperaturen von bis zu minus 40 Grad kaum etwas anhaben können. Das kommende halbe Jahr werden die Rentiere auf den Gipfeln leben und sich von Flechten ernähren. Schon bald wird Ailo ein Jahr alt sein. Seine Mutter ist wieder schwanger und wird im Frühjahr ein neues Junges zur Welt bringen. Für Ailo ist es an der Zeit, allein klarzukommen und seine Reise fortzusetzen.

Regie:
Guillaume Maidatchevsky

Drehbuch:
Guillaume Maidatchevsky

Hintergrund:
Für ein kleines Rentier wie Ailo ist die Welt ein großes Abenteuer! Geboren in der wilden und majestätischen Natur Lapplands, muss Ailo zusammen mit seiner Herde eine gefährliche Reise durch die gefrorene Taiga, vorbei an imposanten Fjorden und unwegsamen Bergen antreten, die ein ganzes Jahr dauern wird. Jeder neue Tag bringt für Ailo Überraschungen, aber auch Gefahren: Er trifft auf Polarfüchse, Lemminge, Adler, Wölfe, Eichhörnchen und Hermeline - harmlose Tiere und solche, vor denen sich ein kleines Rentier in Acht nehmen sollte. An der Seite seiner Mutter lernt Ailo zu überleben und wächst auf der Wanderung seiner Herde durchs wilde Lappland zu einem großen Rentier heran. Eine Geschichte im Herzen der spektakulären Natur Lapplands: AILOS REISE zeigt die so noch nie gefilmte Reise eines kleinen Rentierjungen und seiner Herde über hunderte Kilometer durch unberührte Landschaften: Jeder Tag ein neues Abenteuer! Regisseur Guillaume Maidatchevsky und sein Team folgten in einem Zeitraum von zwei Jahren mehrere Monate lang der „Finse“-Herde, einer der letzten vier verbliebenen wilden Rentierherden Lapplands, meist unter extremen Bedingungen. Der Härtetest für die Crew und ihre Ausrüstung wurde mit einer überwältigenden Ausbeute spektakulärer Bilder belohnt: So nah wie in AILOS REISE ist man dem Leben der Rentiere Lapplands noch nie gekommen. Eine herzerwärmende Geschichte für die ganze Familie, die viel mehr ist als eine bloße Natur-Dokumentation. AILOS REISE ist eine Produktion von Valdés, Borsalino Productions, Gaumont und MRP Matila Röhr Productions in Zusammenarbeit mit Ascot Elite Entertainment. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der norwegischen Umweltbehörde Miljødirektoratet und des Norwegian Institute for Nature Research. AILOS REISE wird die ganze Familie verzaubern und unterhalten.

Produktionsland & Jahr:
Frankreich, Finnland, Norwegen 2018

 

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Autor: Sebastian Lorenz | Gesprächswert: 85%