Das Omen - 666 Filmtipp

DAS OMEN ist ein moderner Thriller, der auf einem Klassiker aus dem Jahre 1976 beruht. Damals spielten Gregory Peck und Lee Remick die Hauptrollen in der Twentieth Century Fox Produktion, Regie führte Richard Donner. Der Film stand in der Tradition von „Der Exorzist“ und „Rosemarys Baby“ und zog das Publikum nicht nur durch seine Schock- und Gruseleffekte, sondern auch durch eine spannende Handlung und eine hervorragende Besetzung in seinen Bann. „Das Omen“ war einer der größten Erfolge des Jahres.

Regisseur John Moore zählt zu den Bewunderern dieses Films. Er erkannte, dass die Studie des Bösen, wie sie in „Das Omen“ betrieben wird, heute noch ebenso aktuell ist wie damals. Er brannte darauf, eine neue Version dieser Geschichte zu erzählen.

„Gerade in unserer Zeit ist es wichtig, Menschen daran zu erinnern, dass das Böse kein Konzept oder eine Theorie ist“, erklärt Moore. „Es hat ein menschliches Gesicht und es gewinnt an Macht durch menschliche Taten. Die wahre Natur des Bösen war nie zuvor so offensichtlich.“

„Allein in den letzten vier Jahren“, fährt Moore fort, „wurde die Welt von mehreren schrecklichen Ereignissen - politischen, natürlichen und von Menschen verschuldeten - erschüttert. Dieser macht einen schon nachdenklich.“

DAS OMEN hat die Struktur und die Themen aus David Seltzers im Jahr 1976 entstandenen Drehbuchs weitgehend beibehalten, aber es gibt auch einige wichtige Änderungen, um die Geschichte und die Charaktere zu modernisieren. „Der Originalfilm hatte sein sehr solides Fundament“, sagt Moore, „aber er bot uns auch die Gelegenheit, die Charaktere moderner zu gestalten.“

In „Das Omen“ von 1976 sind Robert und Kathryn Thorn ein wohlhabendes Ehepaar mittleren Alters. Robert hat bereits eine steile Karriere als Regierungsbeamter hinter sich. In der neuen Version sind sie bedeutend jünger. Produzent Glenn Williamson sagte dazu. „Wir haben Robert und Kathryn jünger gemacht, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um Menschen handeln, die in ihrem Privatleben und im Beruf aufsteigen werden. Sie sind zwar gebildet und erfolgreich, aber sie arbeiten auch hart daran, etwas aus ihrer Ehe und ihrer Karriere zu machen. Das verstärkt ihr Entsetzen und ihre Verwirrung, als ihnen langsam klar wird, wer Damien wirklich ist.“

„Sie sind sehr komplexe, echte Menschen“, fügt John Moore hinzu. „Da man sich mit diesen Charakteren besser identifizieren kann, kommt der Zuschauer schnell an einen Punkt, wo er denkt: wenn ein so aufrechter und sympathischer Mann zugrunde gehen kann, dann könnte das jedem passieren.“

Zu Beginn der Geschichte fällt Robert aus Liebe zu seiner Frau eine Entscheidung, die sich als katastrophal erweist. John Moore sagt dazu: „Der Film stellt die folgenden Fragen; was würdest du für jemanden tun, den du wirklich liebst? Was würdest du tun, um diese Person glücklich zu machen? Thorns Entscheidung, seine Frau vor den Konsequenzen einer Totgeburt zu beschützen, ist auf den ersten Blick gütig. Menschen adoptieren Kinder, das passiert ständig. Aber diese scheinbar unschuldige Lüge und sein Versuch, Gutes zu tun, bringt das Böse in sein Leben und in die Welt.

„Das ist eine sehr persönliche Tragödie, die seine Familie betrifft“, fährt Moore fort. „Auf einer globalen Ebene hat Robert jedoch das Tor zur Hölle geöffnet, da er unwissentlich dem Teufel die Hand geschüttelt hat.“



ÜBER DIE BESETZUNG


DAS OMEN stellte Moore, Williamson und ihr Team vor eine ganze Reihe kreativer Herausforderungen und logistischer Hürden. Die Besetzung der Hauptfiguren gehörte jedoch nicht dazu.

Bei seiner Suche ging Moore erstaunlich einfach vor. „Ich habe DAS OMEN auf die gleiche Weise wie all meine anderen Filme besetzt. Ich schrieb die Namen der Figuren auf eine große Tafel und hing Portraitfotos von Schauspielern daneben“, erklärt der Regisseur. „Ich hing Julia Stiles’ Foto auf. Wochenlang hing dort kein anderes Bild. Auf dieser Tafel gab es für die Rolle von Kathryn Thorn eigentlich nur ihr Foto.“

Stiles, die mit Filmen wie THE BOURNE IDENTITY („Die Bourne Identität“, 2001), SAVE THE LAST DANCE („Save the Last Dance“, 2000) und TEN THINGS I HATE ABOUT YOU („10 Dinge, die ich an Dir hasse“, 1998) bekannt wurde, hatte vorher noch keinen Horrorthriller gedreht. Sie war sehr überrascht, als Moore ihr anbot, Kathryn zu spielen. „Eigentlich war ich eher erschrocken“, erinnert sie sich. „Der Gedanke an DAS OMEN machte mir wirklich zu schaffen. Gleichzeitig wusste ich aber, dass ich in Johns Version des Films und des Charakters etwas finden würde, in das ich mich vertiefen konnte.“

Kathryn Thorn ist die einzige unschuldige Figur des Films, denn sie ahnt nichts von den wahren Hintergründen der Geburt ihres Kindes. Kathryn ist aber auch die Figur, die im Vergleich zum Original am stärksten verändert werden musste. „Wir konnten die Kathryn-Figur aus dem Originalfilm nicht übernehmen, weil sie nicht sonderlich vielschichtig war“, erklärt Produzent Glenn Williamson. John Moore fügt

hinzu: „Die gesellschaftliche und persönliche Sichtweise der Mutterrolle hat sich in den letzten dreißig Jahren stark gewandelt. In unserer Geschichte muss Kathryn damit klarkommen, dass sie eine junge Hausfrau und Mutter ist, die im Ausland lebt und nur wenige Freunde hat. Dieser innere Konflikt eskaliert natürlich, als Damiens wahre Identität enthüllt wird.“



Kathryn wandelt sich von einer glücklichen und selbstsicheren jungen Frau zu einer verängstigten Mutter, die von Misstrauen und Zweifeln geplagt wird. „Kathryn entfernt sich emotional von Damien, was weder sie noch Robert anfangs verstehen können“, sagt Stiles. „Nach und nach erkennt sie, dass die Angst vor ihrem Sohn berechtigt ist. Hinzu kommt, dass sie den Eindruck hat, dass niemand ihr wirklich zuhört. Sie verdrängt ihre Ängste, bis sie schließlich nicht mehr kann und zusammenbricht.“

Liev Schreibers Name stand ebenfalls ganz oben auf Moores Besetzungsliste. Der Schauspieler hatte kurz bevor Moore ihn bat, Robert Thorn zu spielen, mit EVERYTHING IS ILLUMINATED („Alles ist erleuchtet“, 2005) seine erste Regiearbeit, einen von Kritikern sehr positiv aufgenommenen Independentfilm abgeliefert. Dem Schauspieler gefiel die Idee, einen erfolgreichen Film zu modernisieren. „Es gibt Geschich-ten, die man immer wieder erzählen kann“, sagt Schreiber. „DAS OMEN hat einen Aspekt mit Shakespeares Stücken gemeinsam: es kann sich alle zwanzig oder dreißig Jahre neu erfinden, weil es auf etwas zurückgreift, mit dem sich viele Menschen identifizieren können.“

Moore sieht DAS OMEN hauptsächlich als eine Studie des Bösen, während Schreiber den Film als eine Glaubensgeschichte betrachtet. „Dieser Film hat unterschiedliche Bedeutungen auf unterschiedlichen Ebenen“, erläutert er. „Ich habe mich vor allem auf die Aspekte des Vertrauens und des Glaubens in DAS OMEN konzentriert. Diese beiden Aspekte stehen im Zentrum von Thorns Handeln.“

Durch die Besetzung von Mrs. Baylock schlägt DAS OMEN eine Brücke zu einem anderen Klassiker des modernen Horrorfilms: ROSEMARY’S BABY („Rosemarys Baby“, 1967). DAS OMEN bringt Mia Farrow wieder auf die Leinwand. Filmfans ist sie als die ahnungslose Mutter des Teufelskindes aus Roman Polanskis klassischem Thriller im Gedächtnis geblieben. Diese Rolle begründete ihre Filmkarriere.

Farrows Mrs. Baylock tritt als freundliche, zurückhaltende Frau und erfahrenes Kindermädchen auf. Dank ihres angenehmen Auftretens, der positiven Referenzen und ihrer großen Kinderliebe gewinnt sie rasch die Herzen von Kathryn und Robert. Anfangs besorgt und dann mit

steigendem Entsetzen erkennen die Eltern jedoch, dass es sich bei Mrs. Baylock um die Beschützerin Damiens handelt. Sie ist eine Abgesandte der Hölle, die ihr eigenes Leben opfern würde, um den Antichristen zu beschützen.

Farrow war begeistert von der Aussicht, zum ersten Mal eine wahrhaft böse Figur auf der Leinwand darstellen zu dürfen. „Aber ich fragte mich schon, warum man mich wollte“, erinnert sie sich. „In ersten Film “Das Omen„ ist Mrs. Baylock, gespielt von Billie Whitelaw, von Anfang an sehr unheimlich. Es hat Spaß gemacht, sich vor ihr zu gruseln. Ich war nicht sicher, ob ich diese Art der Boshaftigkeit darstellen konnte. Aber John Moore sagte, er wolle die Figur anders angehen. ‘Ich will ihr Geheimnis bewahren’, erklärte mir John. ‘Mrs. Baylock

verbirgt etwas, das erst im Verlauf der Geschichte enthüllt werden soll.’“

Zufällig probte Farrow gerade gemeinsam mit Julia Stiles für das Theaterstück „Fran’s Bed“, als sie Moores Anruf erhielt. „Das war witzig“, sagt Farrow. „Ich probte ein Stück mit Julia Stiles, in dem ich ihre liebende Mutter spielte. Julia und ich beendeten unser Engagement an einem Sonntag Abend, und nur eine Woche später sorgte ich als Mrs. Baylock in DAS OMEN für gewaltigen Ärger in ihrem Leben.“

Moore wandte sich für die Rolle des Jennings an den britischen Schauspieler David Thewlis, der durch seine raue und leidenschaftliche Darstellung in dem Indie-Hit NAKED („Nackt“, 1992) bekannt geworden ist. Zu Beginn der Geschichte taucht Jennings, ein professioneller Fotograf, der ständig auf das entscheidende Foto hofft, das ihn reich machen wird, kaum auf. Erst als sich Damiens Kindermädchen auf

seiner Geburtstagsparty erhängt, wird er zu einem Teil von Robert Thorns Leben. „Jennings findet einige äußerst verstörende Dinge heraus“, sagt Williamson. „Er glaubt fast schon, er würde den Verstand verlieren. Aber dann trifft Jennings auf Thorn und erhält Beweise für den beginnenden Schrecken. Daraufhin wird Jennings zur Stimme der Vernunft.“

Br1nnan, der Priester, der den Schlüssel zu Damiens Geheimnis trägt, wird von dem britischen Schauspieler Pete Postlethwaite gespielt, der eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für IN THE NAME OF THE FATHER („Im Namen des Vaters“, 1993) erhielt und kürzlich in THE CONSTANT GARDENER („Der ewige Gärtner“, 2005) zu sehen war. Thorn hält die Besessenheit des Priesters anfangs für Wahnsinn. „Fast jeder Charakter missversteht die Ereignisse“, sagt Williamson. „Wenn man sich dieser Situation darüber im klaren wäre, was passiert, würde einen das in den Wahnsinn treiben. Es fällt allen Charakteren sehr schwer, die Realität wirklich zu begreifen und danach zu handeln.“

Der bekannte britische Schauspieler Michael Gambon, der unter anderem kürzlich als Dumbledore in HARRY POTTER AND THE

PRISONER OF AZKABAN („Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“, 2004) zu sehen war, spielt Bugenhagen. Dieser scheinbar

geistesgestörte Archäologe kann beweisen, wer Damien wirklich ist. Er bittet Thorn, eine schreckliche Tat zu begehen, um die Apokalypse abzuwenden.

Damien wird von Seamus Davey-Fitzpatrick gespielt, der damit seine ersten Filmauftritt absolviert. „Ich suchte nach einem ganz bestimmten Gesichtsausdruck, den Seamus perfekt beherrschte“, erklärt Moore. Bereits während des Vorsprechens war Moore von dem jungen Schauspieler beeindruckt. Er filmte Seamus auf einer Schaukel sitzend, während ein Furcht erregender schwarzer Rottweiler neben ihm Wache hält. „Seamus’ Gesichtsausdruck überzeugte mich sofort“, sagt Moore. Die Aufnahmen waren so eindrucksvoll, dass das Studio sie für den ersten „Teaser“-Trailer des Films verwendete.

Moore benutzte eine Art Code-System, um dem jungen Schauspieler seine Anweisungen zu geben. „Seamus erkannte, wann er besonders

intensiv wirken musste“, sagt Moore. „Er konnte sich konzentrieren und half sogar den anderen Schauspielern. Es war toll, wie sehr er sich in

seine Rolle vertiefte und es schaffte, die richtige Stimmung rüberzubringen. Es war ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten.“



ÜBER DIE PRODUKTION


John Moore konnte seinen einzigartigen visuellen Stil, den man bereits in seinen frühen Werbefilmen und den Kinofilmen BEHIND

THE ENEMY LINES („Im Fadenkreuz - Allein gegen alle“, 2001) und FLIGHT OF THE PHOENIX („Der Flug des Phoenix“, 2004) erkennen konnte, in DAS OMEN perfektionieren. Gemeinsam mit seinem Team gelang es ihm, scheinbar harmlose Ereignisse wie einen Kindergeburtstag mit Clowns, Puppen und einem Karussell in einen Albtraum zu verwandeln. Ein Sonntagsgottesdienst endet in einem

hysterischen Ausbruch, und ein Kind, das auf einem Roller fährt, versetzt seine Eltern in Angst und Schrecken.

Um die sich steigernden Gruselmomente zu realisieren, setzten Moore und sein Kameramann Jonathan Sela gekonnt Licht- und Schatteneffekte ein. „Optisch betrachtet geht es in DAS OMEN um Helligkeit und Dunkelheit“, erklärt Moore. „In jeder Einstellung kämpft das Licht gegen die Dunkelheit.“

Moore setzte die neuesten Filmtechniken ein, um bestimmte Themen und Handlungen umzusetzen. Für eine der Schlüsselszenen, in der Kathryn von einem Balkon gestoßen wird, verwendeten Moore und Sela eine Kamera, auf der sie einen Libra-Kopf anbrachten, der Bewegungen verlangsamen und quasi absorbieren kann. Durch diese besondere Ausrüstung wirkt Kathryns Fall auf beinahe übernatürliche Weise sanft. Glenn Williamson sagt dazu: „Die Kamera wurde direkt über Julia angebracht und folgte ihr auf dem Weg nach unten, so als würde sie von einem Dämon gejagt.“

Diese Magie des Filmemachens verleiht dem Horror in Moores Szenen einen poetischen Aspekt: Kathryn, mit ihren blonden Haaren und der hellen Haut, eingehüllt in beigefarbenen Stoff, stürzt umgeben von blutroten Blütenblättern zu Boden. „Das Bild von Gabriel und dem

gefallen Engel hat mich dazu inspiriert“, erklärt Moore. „Kostüm-Designer George Little und ich gaben Kathryn einen Schal. Während des Falls sah es so aus, als habe sie Flügel.“

Da sich die Kamera so nahe an der Darstellerin befand, konnte kein Stuntdouble eingesetzt werden. Also musste Stiles sich der Herausforderung stellen. Als sie davon erfuhr, sagte sie mutig: „Na dann mal los.“

Dieser anfängliche Mut verflog jedoch schon bald. „Ich wachte voller Panik mitten in der Nacht auf und dachte: ‘Oh Gott, sie wollen den Stunt an meinem letzten Drehtag machen - ob das einen Grund hat?“ Die Schauspielerin lacht. „Da bekam ich richtig Angst“. Doch als die Stuntcrew ihr den Aufbau zeigte und die Szene auf einen früheren Zeitpunkt verlegt wurde, verflog Stiles’ Furcht.

Für diese Aufnahmen musste Stiles drei Tage in einer Art Geschirr verbringen. Gegen Ende, so sagt die Schauspielerin, kehrte die Angst ein wenig zurück. „Ich hing eine ganze Weile in der Luft. Es gab ein Sicherheitsschloss an dem Gerüst, und zwei Stuntmen hielten drei Tage lang das Seil fest. Ich sah nach unten und fragte mich: ‘Was ist denn, wenn sie müde werden oder einen Muskelkrampf bekommen?’“. Der Szene wurde jedoch erwartungsgemäß problemlos gedreht.

Auch Schreiber führte einige Stunts selbst aus. So kämpfte er gegen wild gewordene Hunde, drehte sich mit einem Auto im Regen und kämpfte gegen Mia Farrow, während er gleichzeitig einen um sich schlagenden und tretenden Seamus Davey-Fitzpatrick in den Armen hielt.

Die Angst, die das Publikum in einer Friedhofsszene auf Schreibers Gesicht sieht, ist echt. In dieser Szene werden Thorn und Jennings von angriffslustigen Hunden attackiert. Einige Monate vor diesen Aufnahmen begegnete Schreiber einer freundlichen Rottweiler-Hündin, die, wie er annahm, die Szene mit ihm drehen würde. Doch als Schreiber schließlich am Drehort eintraf, wartete dort ein ganz anderer Hund. „Das war ein sehr großer Rüde, der mich nicht leiden konnte“, sagt Schreiber.

„Der Hund sollte mich in meinen Arm beißen, den wir extra gepolstert hatten“, fährt Schreiber fort. Allerdings zerrte der Hund wesentlich länger als erwartet an seinem Arm. Der Rottweiler drückte Schreiber mit solcher Wucht gegen einen schmiedeeisernen Zaun, dass der Schauspieler beinahe ohnmächtig wurde und sich eine Rippe brach.

Mia Farrow hatte ebenfalls einige Actionszenen. In einer Schlüsselszene, die nachts bei starkem Regen stattfand, musste sie voller Wut mit einem Croquet-Schläger die Windschutzscheibe eines Wagens einschlagen, der von Schreiber gefahren wurde. „Die meisten Schauspieler

drehen gern Sachen, bei denen sie den Körper einsetzen können“, sagt Farrow. „Das ist wie ein Spiel.“

In der Thorn-Baylock-Kampfszene trat Schreiber Farrow versehentlich ins Gesicht, als sie nach seinem Bein griff. Trotz dieses Zwischenfalls (Farrow wurde nicht verletzt), gefiel Moore die Aufnahme so gut, dass er sie verwenden wollte. Leider wird das Publikum sie wegen eines unerklärlichen technischen Fehlers niemals zu sehen bekommen.

Das war nur einer von mehreren merkwürdigen Zwischenfällen. Ein weiterer ereignete sich als Matt Johnson, der Leiter der visuellen Effekte, eine spezielle Aufnahme mit Krähen im Hintergrund ausmessen wollte und das Messinstrument die Zahl 666 zeigte. Johnson überprüfte das Instrument daraufhin sehr genau, denn diese Zahl hatte er noch nie bei Messungen erhalten.

Als das Team eine Szene drehte, in der Thorn ein Telefongespräch führt, explodierte, noch während die Kamera lief, eine der Lampen, die über dem Set angebracht war. Nur ein Seidentuch, das man als Lichtschutz unter der Lampe angebracht hatte, verhinderte, dass die Scherben auf das Kamerateam regneten.


Am 6. Oktober (da ist die Zahl schon wieder) litt die Hälfte der Crew und der Besetzung plötzlich an einer rätselhaften, aber glücklicherweise harmlosen Lebensmittelvergiftung. Die Lebensmittel wurden daraufhin untersucht, aber es wurden keine Bakterien gefunden.

Der unheimlichste Zwischenfall betraf den Set-Fotografen Vince Valitutti. Er entwickelte gerade einen Film, als er bemerkte, dass einige Aufnahmen von Pete Postlethwaite als Vater Brennan merkwürdig verschwommen waren. Valitutti und der Rest der Crew sahen sofort die Parallelen zur Handlung des Films, denn Jennings’ Aufnahmen von Brennan sind ebenso verschwommen und kündigen den brutalen Tod der Figur an.

DAS OMEN entstand hauptsächlich in Prag. „Unsere Geschichte hat eine sehr europäische Atmosphäre, deshalb passte Prag perfekt“, sagt der Ausführende Produzent Jeffrey Stott über die Entscheidung, den Film in Tschechien zu drehen.

Ursprünglich hatte man drei Wochen Dreharbeiten in Kulissen angesetzt, aber die meisten Szenen wurden dann doch an realen Orten gedreht. Diese Orte sind eng mit der tschechischen Geschichte verbunden.

DAS OMEN beginnt in den Tiefen des Vatikans, aber die Szene entstand in den Hallen des Schlosses Troja in Prag. Das Schloss war eine ideale Kulisse für die Szene, in der die Geburt des Antichristen angekündigt wird.

Die Handlung wird danach in die Privatgemächer des Papstes verlegt, eine Kulisse, für die sich die Bibliothek des Klosters Strahow hervorragend eignete. In ihr befinden sich Bücher aus mehr als 1200 Jahren tschechischer Geschichte, und sie wurde noch nie von einer großen Filmproduktion genutzt. Die Bibliothek wurde 1140 von einem gelehrten und streng religiösen Orden gegründet und gehört zu den besten Bibliotheken des Landes. Sie umfasst mehr als 125.000 Bücher. Das Deckenfresco stammt von dem Künstler Franz Maulbertsch und zeigt den Kampf der Menschen um die Erlangung wahren Wissens - ein passender Hintergrund für den Film.

Die Filmcrew verlegte die Produktion für eine Woche nach Lednice, wo die Innen- und Außenaufnahmen von Thorns Anwesen entstanden. Das Chateau Lednice stellt mit seinen neugotischen Räumen eines der schönsten Beispiele tschechischer Romantik dar. Das Chateau liegt im Lednice-Park, der Mitte des 13. Jahrhunderts von der Familie Liechtenstein erworben wurde. 1666 erbaute Karl Eusebius Liechtenstein dort eine Residenz im frühen Barockstil, sowie eine Orangerie und Gärten. In diesen Gärten entstand Damiens Geburtstagsparty und der Selbstmord seines Kindermädchens.

Zwei unterschiedliche Drehorte wurden für die Szene, in der Thorn ein letztes Mal den Priester Brennan trifft, nahtlos miteinander verwoben. Die erste Hälfte der Szene entstand unter der Karlsbrücke, Prags bekanntestem Wahrzeichen. Die alten Sandsteinblöcke und eleganten Bögen der Brücke verliehen der Szene eine besondere visuelle Dramatik.

Diese Schlüsselszene des Films sollte siebzig Kilometer von Prag entfernt, in der Kirche eines Ortes namens Kutna Hora fertiggestellt

werden. Doch Produktionsdesigner Patrick Lumb bemerkte nur wenige Tage vor dem angesetzten Drehtermin, dass man im Inneren der Kirche ein Gerüst aufgebaut hatte.

Lumb und sein Team mussten so schnell wie möglich einen neuen Drehort finden und entdeckten schließlich eine private Kirche in einem Ort namens Kladbury, nur eine Autostunde von Prag entfernt. Angeblich handelt es sich bei dieser Kirche um die größte in der tschechischen Republik.

Die Prager Burg Vysehrad verwandelte sich für die Szene, in der Thorn und Jennings Bugenhafen in einem uralten unterirdischen Labyrinth treffen, in Jerusalem. Dort erfahren sie die Wahrheit über Damien.




DIE SCHAUSPIELER



JULIA STILES (Kathryn Thorn)


Julia Stiles trat zuletzt als Glenna neben William H. Macy, Dylan Walsh, Joe Mantegna und Mena Suvari in David Mamets Film EDMOND (2005) auf. Der Film feierte seine Premiere 2005 auf den Filmfestspielen in Venedig. Sie war außerdem neben Forest Whitaker in Baltasar Kormakurs Film A LITTLE TRIP TO HEAVEN zu sehen, der 2005 auf den Filmfestspielen in Toronto uraufgeführt wurde.

Davor spielte sie in Paul Greengrass’ THE BOURNE SUPREMACY („Die Bourne Verschwörung“, 2004) der Fortsetzung von Doug Limans THE BOURNE IDENTITY („Die Bourne Identität“, 2001) erneut in die Rolle der Nicky. Außerdem konnte man sie in den Filmen MONA LISA SMILE („Mona Lisas Lächeln“, 2003), THE BUSINESS OF STRANGERS (2001), SAVE THE LAST DANCE („Save the Last Dance“, 2000) und in David Mamets STATE AND MAIN (2000) sehen. Letzterer gewann 2000 den National Board Review Award für die Beste Ensemble-Besetzung.

Stiles war auch in einigen Filmen zu sehen, die auf Shakespeare-Stücken basieren, unter anderem in Tim Blake Nelsons O („O - Wenn Liebe zum Verhängnis wird“, 2001), einer modernen Adaption von „Othello“, in Michael Almereydas HAMLET („Hamlet“,2000), in dem sie neben Liev Schrieber und Ethan Hawke auftrat und in TEN THINGS I HATE ABOUT YOU („10 Dinge, die ich an Dir hasse“, 1998), einem Film, für den sie einen Chicago Film Critics Award gewann.

Stiles begann ihre Karriere auf den Bühnen New Yorks. Im La Mama Theater und im Kitchen Theater war sie in mehreren Stücken zu sehen, unter anderem in „Everyday, Newt Burman“, „Matthew School of Life“ und „The Sandalwood Box“. Vor kurzem trat Stiles ebenfalls in

New York neben Gloria Reuben und Mary Testa in Eve Enslers „Die Vagina-Monologe“ auf. Im Sommer 2002 konnte man sie auf dem New Yorker Shakespeare-Festival im Central Park als Viola in „Was ihr wollt“ sehen.

Am Londoner West End gab Stiles gab ihr Debüt neben Aaron Eckhart in einer Neuinszenierung von David Mamets „Oleanna“. Das Stück wurde von Kritikern gefeiert.



LIEV SCHREIBER (Robert Thorn)


Liev Schreiber gewann 2005 den Tony Award für seine Darstellung des Ricky Roma in der neuen Broadway-Inszenierung von David Mamets „Glengarry Glen Ross“. Mit EVERYTHING IS ILLUMINATED („Alles ist erleuchtet“, 2005), nach dem Bestseller von Jonathan Safran Foer, gab Schreiber unlängst sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor.

Auf der Kinoleinwand war Schreiber zuletzt in Jonathan Demmes THE MANCHURAN CANDIDATE („Der Manchurian Kandidat“,

2004) zu sehen, in dem er Raymond Shaw darstellte, den Sohn der mächtigen Senatorin Eleanor Prentiss Shaw (Meryl Streep), der für das Amt des amerikanischen Vizepräsidenten kandidiert.

Zu Schreibers weiteren Filmarbeiten zählen THE SUM OF ALL FEARS („Der Anschlag“, 2001), KATE & LEOPOLD („Kate & Leopold“, 2001), HAMLET („Hamlet“, 2000), THE HURRICANE („Hurricane“, 1999), A WALK ON THE MOON („A Walk on the Moon“, 1999), TWILIGHT („Im Zwielicht“, 1998), SPHERE („Sphere - Die Macht aus dem All“, 1998), SCREAM („Scream - Schrei!“, 1996), SCREAM 2 („Scream 2“, 1997), SCREAM 3 („Scream 3“, 2000), LIFESAVERS („Lifesavers - Die Lebensretter“, 1994) und

RANSOM („Kopfgeld“, 1996). Schreiber ist auch als Darsteller von Independentfilmen bekannt, wie THE DAYTRIPPERS („Seitensprung in Manhattan“, 1996), PARTY GIRL (1995), BIG NIGHT („Big Night“, 1996), WALKING AND TALKING („Walking and Talking“,

1996), MAD LOVE („Mad Love“, 1995) und DENISE CALLS UP („Hier spricht Denise“, 1995). Außerdem spielte er in dem von ihm auch produzierten SPRING FORWARD (1999).

Obwohl er sich ursprünglich dem Schreiben von Theaterstücken widmen wollte, studierte Schreiber zunächst ein Jahr Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Arts in London. 1992 beendete er sein Studium mit einem Abschluss an der Yale School of Drama. Auf der Bühne

sah man Schreiber in der von der Kritik hoch gelobten Aufführung von „Heinrich V“ in der Inszenierung der „Shakespeare in the Park“-Reihe des New Yorker Delacorte Theatres. Unter der Regie von Neil Labute spielte er an der Seite von Sigourney Weaver in „The Mercy Seat“. Außerdem zählen zu seinen Theaterarbeiten Harold Pinters „Betrayal“ (zusammen mit Juliette Binoche) sowie „Moonlight“ mit Blythe Danner und Jason Robards.

Aus Schreibers enger Beziehung zum Public Theatre’s New York Shakespeare Festival sind von der Kritik hoch gelobte Auftritte hervorgegangen, dazu gehören Hauptrollen in „Hamlet“, „Othello“, „Macbeth“, „Der Sturm“ und „Cymbeline“. Für seine Rolle im letztgenannte Stück erhielt er den Obie Award.

Im TV konnte man Schreiber in der Rolle des Orson Wells in „RKO 281“ sehen, wofür er eine Emmy und Golden Globe Nominierung erhielt, außerdem spielte er neben Halle Berry, Jeffrey Wright und Rosie Perez die Hauptrolle in „Lackawana Blues“.



MIA FARROW (Mrs. Baylock)


Mia Farrow wird in Kürze in Luc Bessons Spielfilm ARTHUR & THE MINIMOYS „Minimoys“ zu sehen sein sowie an der Seite von Jason Bateman und Zach Braff in FAST TRACK.

Vor den Dreharbeiten zu DAS OMEN spielte Farrow an der Seite von Julia Stiles eine Hauptrolle in der Playwrights Horizons Main Stage Production von „Fran’s Bed“, das James Lapine geschrieben und inszeniert hat. Darüber hinaus sah man sie in Jessica Blakes und Eric Jensons „The Exonerated“ auf der Bühne.

Die Tochter von Regisseur John Farrow und der Schauspielerin Maureen O’Sullivan gab ihr Theaterdebüt in einer Off-Braodway-Produktion von „Ernst sein ist alles.“ Danach gehörte sie zwei Jahre zur Besetzung der populären Seifenoper „Peyton Place“. Die Arbeit an dieser Serie machte sie weltweit bekannt. Begeisterte Kritiken erhielt sie schließlich für ihre Hauptrolle an der Seite von John Cassavetes in Roman Polanskis ROSEMARY’S BABY („Rosemarys Baby“, 1967).

Mia Farrow setzte ihren Erfolg im Fernsehen, auf der Bühne und schließlich im Kino mit Filmen wie THE GREAT GATSBY („Der große Gatsby“, 1974), DEATH ON THE NILE („Tod auf dem Nil“, 1977) und vielen anderen fort.

1982 spielte sie eine Hauptrolle in Woody Allens A MIDSUMMER NIGHT’S SEX COMEDY („Eine Sommernachts-Sexkomödie“). Fortan wirkte sie als seine Muse und gemeinsam arbeiteten sie an 13 Filmen zusammen. Darunter befinden sich u.a. HANNAH AND HER SISTERS („Hannah und ihre Schwestern“, 1985), CRIMES AND MISDEMEANORS („Verbrechen und andere Kleinigkeiten“, 1989), HUSBANDS AND WIVES („Ehemänner und Ehefrauen“, 1991), SHADOWS AND FOG („Schatten und Nebel“, 1992) sowie ALICE („Alice“, 1990) für den Mia Farrow den NBR Award für die Beste weibliche Hauptrolle erhielt.

1997 veröffentliche Mia Farrow ihre Memoiren, „Dauer hat, was vergeht. Erinnerungen“, die einen Spitzenplatz in der New York Times Bestsellerliste belegten.

Zuletzt sah man sie in dem Spielfilm PURPOSE (2002) sowie in der TV-Produktion „Samantha: An American Girl Holiday.“



DAVID THEWLIS (Jennings)


David Thewlis erregte erstmals die Aufmerksamkeit von Kritikern und Publikum in Mike Leighs NAKED („Nackt“, 1993), in dem er die Hauptrolle spielte. Er stellte Professor Lupin in Alfonso Cuarons Verfilmung von HARRY POTTER AND THE PRISONER OF AZKHABAN („Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“, 2004) dar und man sah ihn in Ridley Scotts epischen Drama KINGDOM OF HEAVEN („Königreich der Himmel“, 2005), Terrence Malicks THE NEW WORLD („The New World“, 2005) und Michael Caton-Jones’ BASIC INSTINCT 2 („Basic Instinct 2“, 2006)

Zu seinen weiteren Filmen gehören GOODBYE CHARLIE BRIGHT (2001), GANGSTER NO. 1 („Gangster Nr. 1“, 2000), WHATEVER HAPPENED TO HAROLD SMITH („Was geschah mit Harold Smith?“, 1999), BESIEGED („Shandurai und der Klavierspieler“, 1998), THE BIG LEBOWSKI („The Big Lebowski“, 1998), DIVORCING JACK („Starkey“, 1998), SEVEN YEARS IN TIBET („Sieben Jahre in Tibet“, 1997) und THE ISLAND OF DR. MOREAU („DNA - Die Insel des Dr. Moreau“, 1996). Thewlis schrieb und inszenierte außerdem den Spielfilm CHEEKY (2002), in dem er auch die Hauptrolle spielte und der 2003 auf dem Toronto Film Festival ur-aufgeführt wurde.

Des weiteren sah man ihn in DRAGONHEART („Dragonheart“, 1996), TOTAL ECLIPSE („Total Eclipse – Die Affäre von Rimbeaud und Verlaine“, 1995), RESTORATION („Restoration“ a.k.a. „Zeit der Sinnlichkeit“, 1995) BLACK BEAUTY („Black Beauty„, 1994), THE

TRIAL („Der Prozess“, 1993), RESSURECTED (1989), VROOM („Vroom – Ab in die Freiheit!“, 1988) sowie in den Mike-Leigh-Filmen THE SHORT AND THE CURLIES (1987) und LIFE IS SWEET („Das Leben ist süß“, 1990)

Zu seinen TV-Arbeiten zählen „Dinotopia“, „Endgame“, „Dandelion Dead“, „Prime Suspect 3“, „Frank Stubbs“, „Journey to Knock“, „Filipina Dream Girls“, „Skuldugerry“, „A Bit of a Do“, und die Kultserie „The singing Detective“.

Unter der Regie von Sam Mendes stand er im Royal National Theatre in dem Stück „The Sea“ auf der Bühne, zu seinen weiteren Bühnenarbeiten gehören Max Stafford-Clarks „Ice Cream“ im Royal Court, „Buddy Holly“ im Regal in Greenwich sowie in Joe Mortons „Ruffian on the Stairs/The Woolley.“



PETE POSTLETHWAITE (Father Brennan)


Pete Postlethwaite sah man zuletzt in AEON FLUX („Aeon Flux“, 2005) sowie in dem von der Kritik hoch gelobten THE CONSTANT GARDENER („Der Ewige Gärtner“, 2004). Er spielt außerdem eine Hauptrolle in dem von Robert de Niro inszenierten Spielfilm THE GOOD

SHEPHERD (2006) neben Matt Damon und Angelina Jolie.

Seine Karriere umspannt bemerkenswerte Arbeiten fürs Fernsehen, auf der Bühne sowie im Kino. In der Kategorie Bester Schauspieler wurde er gleich dreimal für den BAFTA für seine Hauptrollen in den TV-Produktionen „The Sins“, „Lost for Words“ und „Martin Chuzzlewit“ nominiert. 1994 erhielt er außerdem eine Academy Award Nominierung als Bester Nebendarsteller für seine Rolle des Guiseppe Conlon in Jim Sheridans IN THE NAME OF THE FATHER („Im Namen des Vater“, 1993). Für THE USUAL SUSPECTS („Die üblichen Verdächtigen“, 1995) teilte er sich zusammen mit seinen Mitstreitern den National Board of Review für die Beste Ensemble-Leistung.

Postlethwaite hat mit einigen der wichtigsten und innovativsten Regisseure unserer Zeit zusammengearbeitet, wie mit Lasse Halström bei THE SHIPPING NEWS („Schiffsmeldungen“, 2001), mit Baz Luhrmann bei ROMEO & JULIET („Romeo & Julia“, 1996), mit Steven Spielberg bei AMISTAD („Amistad“, 1997) und THE LOST WORLD: JURASSIC PARK 2 („Vergessene Welt: Jurassic Park“, 1996). Er wirkte

mit bei Michael Manns THE LAST OF THE MOHICANS („Der letzte Mohikaner“, 1993), David Finchers ALIEN3 („Alien 3“, 1992), Franco Zefferellis HAMLET („Hamlet“, 1990) und Bryan Singers in THE USUAL SUPSECTS („Die üblichen Verdächtigen“, 1995).

Als Mitglied der Royal Shakespeare Company sah man ihn in „Ein Sommernachtstraum“, „Richard III“, „Heinrich V“, „King Lear“, „Macbeth“, „Der Widerspenstigen Zähmung“. Am Old Vic wirkte er in der Shakespeare-Produktion „Troilus & Cressida“ mit und stellte den Ulysses dar.



MICHAEL GAMBON (Bugenhagen)


Michael Gambon ist der Darsteller des Albus Dumbledore in HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE („Harry Potter und der Feuerkelch“, 2005), jener Rolle, die er bereits in HARRY POTTER AND THE PRISONER OF AZKABHAN („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, 2004) verkörpert hat. Auch in Robert de Niros Regiearbeit THE GOOD SHEPHERD (2006) ist er neben Matt Damon und Angelina Jolie und darüber hinaus in AMAZING GRACE (2006) von Michael Apted zu sehen.

Die Karriere des britischen Schauspielers umspannt einen Zeitraum von 40 Jahren. Er hat Theater gespielt, ist im Fernsehen aufgetreten und hat Kinofilme gemacht. In dieser Zeit wurde er für eine ganze Reihe von Preisen nominiert, darunter vier BAFTA-Nominierungen jeweils für die Beste Hauptrolle. Er erhielt eine Emmy-Nominierung für seine Mitwirkung in John Frankenheimers Mini-Serie PATH TO WAR (2002) und für seine Rolle in Robert Altmans GOSFORD PARK („Gosford Park“, 2002) erhielt er einen SAG Award für herausragende Leistungen.

Gambon begann seine Karriere am Edwards / MacLiammoir Gate Theatre in Dublin. 1963 wechselte er zur National Theatre Company am Old Vic, dessen Intendant seinerzeit Laurence Olivier war. Am Birmingham Rep spielte er die Hauptrolle in „Othello“, man sah ihn in „Macbeth“, „Coriolanus“ und schließlich wieder „Othello“, dieses Mal am Stephen Joseph Theatre in Scarborough.

Am West End trat Gambon in Simon Grays „Otherwise Engaged“ und in gleich drei London-Premieren von Alan-Ayckbourn-Stücken („The Norman Conquests“, „Just Between Ourselves“ und „Man of the Moment“) auf sowie in „Alice's Boys“ mit Ralph Richardson, in Harold Pinters „Alte Zeiten“, in „Onkel Vanya“ und in „Veterans Day“ an der Seite von Jack Lemmon.

Als Mitglied des Royal National Theatres spielte er Hauptrollen in Harold Pinters „Betrogen“ und „Bergessprache“, in Simon Grays „Close of Play,“ und Christopher Hamptons „Tales from Hollywood“. Er trat in drei weiteren Stücken von Alan Ayckbourn auf, in „Die bessere Hälfte“, „Familienfeste“ und „Alles nur Theater“, wofür er mit dem Olivier Award ausgezeichnet wurde. Zu sehen war er auch in David Hares Stück „Skylight“, das sowohl am West End wie auch am Broadway Publikum und Kritik gleichermaßen begeisterte. Am National Theatre porträtierte er den Falstaff in „Heinrich IV“.

Zuletzt trat er am Almeida Theatre in Nicholas Hytners Inszenierung der „Cressida“ auf. Er spielte in Patrick Marbers „Caretaker“ am West End und am Royal Court stand er auf der Bühne in Stephen Daldrys „A Number“.

Zu Gambons TV-Arbeiten gehört unter anderem Dennis Potters „The singing Detective“, wofür er einen BAFTA Award in der Kategorie Bester Nebendarsteller erhielt. Als Bester Schauspieler wurde er für die BBC-Produktion „Wives and Daughters“ ausgezeichnet. Auch in Mike Nichols Kritikererfolg „Angels in America“ konnte man Gambon sehen.

Zu seinen weiteren Kinoarbeiten zählen u.a. Peter Greenaways THE COOK, THE THIEF, HIS WIFE AND HER LOVER („Der

Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“, 1989), DANCING AT LUGHNASA („Tanz in die Freiheit“, 1998), PLUNKETT & MACLEANE („Plunkett & MacLeane – Gegen Tod und Teufel“, 1999), THE LAST SEPTEMBER (1999), SLEEPY HOLLOW

(„Sleepy Hollow“, 1999), THE INSIDER („The Insider“, 1999), OPEN RANGE („Open Range“, 2003), SKY CAPTAIN AND THE WORLD OF TOMORROW („Sky Captain and the World of Tomorrow“, 2004) und SYLVIA (2003).



SEAMUS DAVEY- FITZPATRICK (Damien)


Seamus Davey-Fitzpatrick gibt in DAS OMEN sein Leinwanddebüt. Er war allerdings bereits in einer ganzen Reihe von Commercials zu sehen, unter anderem für die Marriott Hotels, Home Depot und Danimals Vitamins. Der Sohn eines Künstlerehepaar war einen Monat alt, als er zum ersten Mal für Werbespots gefilmt wurde.




DIE FILMEMACHER



JOHN MOORE (Regie, Produzent)


John Moore ist in Irland geboren und aufgewachsen. Er begann seine Karriere als Nachrichten-Kameramann. Als Kamera-Assistent arbeitete unter anderem für Neil Jordan- und Jim Sheridan-Produktionen.

Er wechselte schließlich ins Regiefach und arbeitete in der Werbung. Mit seiner innovativen Arbeit und dem atemberaubenden Einsatz von Spezialeffekten erhielt er weltweite Anerkennung. Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem bemerkenswerte Kampagnen für Adidas, Guinness und SEGA. 1999, direkt im Anschluss an seinen SEGA-Spot und einer Auftragsarbeit für die MTV Music Video Awards, unterzeich-nete er einen Vertrag mit der Twentieth Century Fox und Davis Entertainment für seine erste Spielfilm-Arbeit BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2001), ein Actionthriller mit Gene Hackman und Owen Wilson.

Nach dem Erfolg dieses Films schloss Moores Produktionsfirma Point Road einen Produktions- und Entwicklungsdeal mit der Fox ab, in deren Rahmen er 2004 THE FLIGHT OF THE PHOENIX („Der Flug des Phoenix“) mit Dennis Quaid und Giovanni Ribisi in den Hauptrollen inszenierte.


DAVID SELTZER (Drehbuchautor)


David Seltzer schrieb das Originaldrehbuch zu THE OMEN („Das Omen“), den die Twentieth Century Fox 1976 in die Kinos brachte. Richard Donner inszenierte den mit Gregory Peck und Lee Remick besetzten Film.

Sein Regiedebüt gab er 1986 mit LUCAS („Lucas“), für den auch das Drehbuch verfasste. Er schrieb und inszenierte PUNCHLINE („Punchline – Der Knalleffekt“, 1988), mit Tom Hanks und Sally Field sowie SHINING THROUGH („Wie ein Licht in dunkler Nacht“, 1992) mit Michael Douglas und Melanie Griffith. Er schrieb außerdem THE HELLSTROM CHRONICLES („Die Hellstrom-Chronik“, 1971), THE OTHER SIDE OF THE MOUNTAIN („Die Kehrseite der Medaille“, 1975), THE PROPHECY

(„Die Prophezeiung“, 1979), SIX WEEKS (1982), TABLE FOR FIVE (1983), A BIRD ON A WIRE („Ein Vogel auf dem Drahtseil“, 1990) und DRAGONFLY („Im Zeichen der Libelle“, 2002).






GLENN WILLIAMSON (Produzent)


Glenn Williamson hat zuletzt HOLLYWOODLAND (2006) produziert, einen Film von Allen Coulter, in dem Adrien Brody, Ben Affleck, Diane Lane und Bob Hoskins die Hauptrollen spielen. Der Film wird im Herbst von Focus Features in die Kinos gebracht. Als Ausführender Produzent zeichnet er sich außerdem verantwortlich für ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND („Vergiss mein nicht“, 2004), für den Charlie Kaufmann 2005 mit dem Oscar für das Beste Originaldrehbuch ausgezeichnet worden ist.

Williamson war Präsident von Focus Features und überwachte in dieser Tätigkeit Produktionen wie Todd Haynes FAR FROM HEAVEN („Dem Himmel so fern“, 2002) mit Julianne Moore und Dennis Quaid, Christine Jeffs SYLVIA (2003) mit Gwyneth Paltrow und Daniel Craig sowie Mira Nairs VANITY FAIR („Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeiten“, 2004), in dem Reese Witherspoon die Hauptrolle spielte.

Vor dieser Tätigkeit war Williamson Präsident von USA Films. Als Senior Production Executive gehörte er ab 1994 sieben Jahre lang zum Stab von DreamWorks. Während dieser Zeit entdeckte er beispielsweise Alan Balls spektakuläres Drehbuch zu AMERICAN BEAUTY („American Beauty“,1999) und verhalf gleichzeitig Sam Mendes zu seinem Regiedebüt. AMERICAN BEAUTY erhielt fünf Academy Awards inklusive Bester Film, Beste Regie und Bestes Originaldrehbuch. Williamson war auch maßgeblich an der Realisierung von Cameron Crowes ALMOST FAMOUS („Almost Famous“, 2000) beteiligt, für den Crowe schließlich einen Academy Award für das Beste Originaldrehbuch erhielt.

Weitere Filme, die Williamson als Senior Produzent für DreamWorks betreute, waren unter anderem Sam Mendes ROAD TO PERDITION („Road to Perdition“, 2002), Gore Verbinskis THE MEXICAN („Mexican – eine heiße Liebe“, 2001) und Bronwen Hughes FORCES OF NATURE („Auf die stürmische Art“, 1999), der auf einer Idee von Williamson beruhte. Schließlich arbeitete er auch an Steven Spielbergs CATCH ME IF YOU CAN („Catch Me If You Can“, 2003) mit.

Als Absolvent der Universität von Virgina begann Williamson seine Karriere beim Film als Mitarbeiter von Aerial Pictures, einer Produktionsfirma, die ausschließlich für Sony arbeitete und den früheren DreamWorks Vorstandsvorsitzenden Walter Parkes und Laurie MacDonald gehörte. Williamson blieb dem Team treu als es zu Amblin Entertainment wechselten, für die er schließlich in Ausführender Produktionstätigkeit unter anderem Barry Sonnenfelds MEN IN BLACK („Men in Black“, 1997) in die Kinos brachte.


JEFFREY STOTT (Ausführender Produzent)


Jeffrey Stott ko-produzierte FAT ALBERT („Fat Albert“, 2004) für die Twentieth Century Fox und war als Ausführender Produzent an Rob Reiners ALEX AND EMMA („Alex and Emma“, 2003) beteiligt.

Stott startete ins Filmgeschäft als Associate Producer gleich mit einem Kultfilm: Rob Reiners THE SURE THING („Der Volltreffer“, 1984). Der Film eroberte die Herzen der Kritik und der Zuschauer, ebenso wie THE PRINCESS BRIDE („Die Braut des Prinzen“, 1987), den er gleichfalls als Associate Producer für Rob Reiner betreute.

Stotts lange Zusammenarbeit mit Reiner und Castle Rock Entertainment setzte sich bis 2003 fort. Als Präsident des Produktionsmanagements brachte er 60 Filme auf den Weg, als Ausführender Produzent galt seine Aufmerksamkeit vor allem THE AMERICAN PRESIDENT („Hallo, Mr. President“, 1995), THE GHOSTS OF MISSISSIPPI („The Ghosts of Mississippi“, 1996) und THE STORY OF US („An deiner Seite“, 1999).

Zu seinen Arbeiten als Ko-Produzent zählen WHEN HARRY MEET SALLY („Harry & Sally“, 1989), MISERY („Misery“, 1990), für den Kathy Bates einen Academy Award als Beste Schauspielerin erhielt, und A FEW GOOD MEN („Eine Frage der Ehre“, 1992), für den Jack Nicholson eine Academy-Awards-Nominierung als Bester Nebendarsteller erhielt. Er zeichnete mitverantwortlich für Filme wie MURDER BY NUMBERS („Mord nach Plan“, 2002), THIS IS SPINAL TAP („This is Spinal Tap“, 1984) und STAND BY ME („Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers“, 1986). Im TV feierte er als Ausführender Produzent von „Seinfeld“ große Erfolge.

Vor seinem Einstieg ins Filmgeschäft studierte Stott Geschichte an der Brigham Young University und an der Universität von Santa Barbara in Kalifornien.



JONATHAN SELA (Kamera)


Jonathan Sela arbeitet fürs Kino und dreht außerdem Commercials und Musikvideos. Zu seinen Kinoarbeiten gehören unter anderem SOUL PLANE (2004), MARILYN HOTCHKISS’ BALLROOM DANCING AND CHARM SCHOOL (2005), RANDY AND THE MOB (2006) sowie der deutsche Film ROTHENBURG (2006) und THE GIRL NEXT DOOR („The Girl next Door“, 2004). Zu seinen Credits zählen auch die Kurzfilme SEASCAPE (2003), THE NEWMAN SHOWER (2001) und DYSENCHANTED (2004). Letztgenannter Film wurde 2004 ins Programm des Sundance Film Festival aufgenommen.

Zu seinen umfangreichen Arbeiten im Musikvideo-Metier gehören Sheryl Crows „The First Cut is the Deepest“, Britney Spears’ „My Prerogative“, Jennifer Lopez’ „Get Right“, Princes „A Million Days“, Destiny's Child’s „Cater 2 U“, Lindsay Lohans „Rumors“, Stainds „Price to Pay“, Enrique Iglesias' „Not in Love“, Metallicas „The Unnamed Feeling“, Green Days „Waiting“, Counting Crows „American Girl“, Alicia Keys' „You Don’t Know“ und 50 Cents „Many Men.“

Zu seinen Arbeiten als Kameramann für Werbefilme gehören Aufträge von Reebok, Coca-Cola, Six Flags Magic Mountain, Nintendo, Burger King, Bacardi, Playstation, McDonald's, Hanes und Fox Sports. In einer Liste der wichtigsten Filmschaffenden der Zukunft nannte The Hollywood Reporter 2004 Selas Namen.


PATRICK LUMB (Produktionsdesign)


Patrick Lumb setzt mit DAS OMEN seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit John Moore fort, für den er bereits BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2001) und THE FLIGHT OF THE PHOENIX („Der Flug des Phönix“, 2004) ausge-

stattet hat.

Lumb zeichnet als Produktionsdesigner für die Gestaltung von über 30 Commercials, Musikvideos und Spielfilmen verantwortlich. Er war Art Director von BATMAN BEGINS („Batman Begins“, 2005) und Supervising Art Producer von THE JOURNALIST („Die Journalistin“, 2003) sowie TO END ALL WARS (To End all Wars – Die wahre Hölle, 2001).

Als Ausstatter von Werbefilmen arbeitete er unter anderem für Ford, Foster Farms, Burger King, Sony Playstation, Pepsi, Coca Cola, UPS, GMC und die Chase Manhattan Bank. Lumb stattete Musicvideos für Ricky Martin („Bon Bon“), TLC („Unpretty“), Methods of Mayhem („Get Naked“) und Will Smith („Wild Wild West“) aus.



DAN ZIMMERMAN (Schnitt)


Dan Zimmerman war für den Effektschnitt von FUN WITH DICK AND JANE („Dick & Jane“, 2005) und John Moores THE FLIGHT OF THE PHOENEIX („Der Flug des Phönix“, 2004) verantwortlich. Als Assistent seines Vaters Don Zimmerman arbeitete er darüber hinaus an Filmen wie CAT IN THE HAT („Ein Kater macht Theater“, 2003), JUST MARRIED („Voll verheiratet“, 2002), GALAXY QUEST („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“, 1999) PATCH ADAMS („Patch Adams“,1998) und LIAR, LIAR („Der Dummschwätzer“, 1997) mit.



MARCO BELTRAMI (Musik)


Der in Italien geborene Marco Beltrami studierte in Venedig Komposition unter Luigi Nono, bevor er ein Stipendium für die Yale School of Music erhielt. Zu den Komponisten die ihn am meisten beeinflusst haben, gehören u.a. Ennio Morricone und Jerry Goldsmith.

1992 zog Beltrami nach Los Angeles, wo ihn Jerry Goldsmith in die besonderen Aspekte des Filmmusikschreibens einwies. Während dieser Zeit schrieb Beltrami Kompositionen für das Chicago Civic Orchestra, das Sao Paulo State Orchestra und das Oakland East Bay Symphony Orchestra. Aufgrund dieser Arbeit bemüht sich Beltrami bis heute darum, in seine Scores Stücke einzubauen, die losgelöst vom Soundtrack auch als Konzertstücke wahrgenommen werden.

Seit seiner ersten Filmmusik für die Sony-Produktion THE BICYLIST 1994 hat Beltrami fast 60 Scores geschrieben. Dazu gehören die Musik zu I, ROBOT („I, Robot“, 2004), TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES („Terminator 3: Rebellion der Maschinen“, 2003) und THE FACULTY („The Faculty – Trau keinem Lehrer“, 1998). Darüber hinaus schrieb er die Soundtracks zu den SCREAM-Filmen , BLADE 2 („Blade 2“, 2002), THE WATCHER („The Watcher“, 2000), THE DANGEROUS LIVES OF THE ALTER BOYS („Lost Heaven“, 2002), XXX: STATE OF UNION („XXX 2: The Next Level“, 2004), RED EYE („Red Eye“, 2005), THE THREE BURIALS OF MELQUIADES ESTRADA (2005) und UNDERWORLD: EVOLUTION („Underworld: Evolution“, 2005).

Für seine Arbeiten wurde Beltrami mehrfach von der American Academy of Arts ausgezeichnet.



GEORGE L. LITTLE (Kostüme)


George L. Little arbeitete bei DAS OMEN zum dritten Mal mit John Moore zusammen, für den er bereits die Kostüme für THE FLIGHT OF THE PHOENIX („Der Flug des Phönix“, 2004) und BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2001) entwarf. Zu den weiteren Filmen, die Little ausstattete gehören THINGS YOU CAN TELL JUST BY LOOKING AT HER („Gefühle, die man sieht“, 2000) und CRIMSON TIDE („Crimson Tide“, 1995).

Während seiner Ausbildung gehörte er als Assistent unter anderem zum Stab von Filmen wie GALAXY QUEST („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“, 1999), THE PEACEMAKER („Projekt Peacemaker“, USA 1997), und STRIPTEASE („Striptease“, 1996). Die Filme THE PELICAN BRIEF („Die Akte“, 1993), TOYS („Toys“, 1992) und BUGSY („Bugsy“, 1991), betreute er als Kostüm-Supervisor.

 

 


    
                                                                                                                         110 Min

Viele Menschen glauben, dass die Prophezeiungen aus der Offenbarung Hinweise auf eine schreckliche Zukunft darstellen ... oder dass es sich um historische Fragmente handelt, die in unserer Zeit zum Leben erwacht sind. Die Gläubigen behaupten, dass die Zeichen überall zu sehen sind: Terrorangriffe, Wetterkatastrophen... die Liste lässt sich fortführen.

Die Prophezeiung beschäftigt sich hauptsächlich mit der Ankunft des Antichristen, der die mystische Zahl „666“ trägt: die Zahl des Tiers. Der Antichrist wird von Satan mit großer Macht ausgestattet werden, um dessen Königreich auf Erden zu errichten. Dies wird der Beginn der Apokalypse sein.

Robert Thorn weiß nichts von solch dunklen Prophezeiungen. Thorn, ein hochrangiger amerikanischer Diplomat, hat andere Sorgen. Seine Frau Kathryn hat gerade eine schwere Geburt hinter sich gebracht und ahnt noch nicht, dass ihr Kind bei der Geburt gestorben ist. Obwohl der Verlust ihn selbst erschüttert, macht sich Robert Thorn größere Sorgen um Kathyrn, die diese Nachricht, nach zwei Fehlgeburten, die sie bereits erleiden musste, nur schwer verkraften wird.

Spiletto, der Priester des Krankenhauses, bietet Thorn ein anderes Kind an, das in der gleichen Nacht geboren wurde, dessen Mutter aber bei der Geburt gestorben ist. Er überredet Thorn, den neugeborenen Jungen als sein eigenes Kind anzunehmen. Kathryn soll die Wahrheit niemals erfahren. Sie nennen ihren Sohn Damien und ziehen ihn als ihr eigenes Kind auf. Kathryn, die nichts von dem Tausch ahnt, blüht in ihrer neuen Rolle als Mutter auf. Anscheinend hat Thorn also die richtige Entscheidung gefällt.

Thorn macht Karriere und wird als US-Botschafter nach Großbritannien geschickt. Dort lässt sich die Familie auf einem Landsitz in der Nähe von London nieder, wo es jedoch immer wieder zu verstörenden Zwischenfällen kommt, die sich alle um den mittlerweile fünfjährigen Damien drehen. Damiens Kindermädchen erhängt sich während seiner Geburtstagsparty, ein seltsamer Priester stößt dunkle Warnungen aus und ein harmloser Zoobesuch sorgt für Panik und Entsetzen. Damien wird während einer Fahrt zum Gottesdienst hysterisch; und verschwommene Bewegungen auf einer Reihe von Fotos künden schreckliche Tode an.

Die Zwischenfälle nehmen drastisch zu, und es wird deutlich, dass etwas Schreckliches mit Damien nicht stimmt. Nur das neue Kindermädchen, Mrs. Baylock, scheint eine echte Beziehung zu Damien aufbauen zu können. Schließlich kommt es zu einer Tragödie in der Familie, und Thorn erkennt die Wahrheit: Damien ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist der seit langem prophezeite Antichrist. Thorn muss nun das ihm größtmögliche Opfer bringen, sonst wird ein furchtbarer Schrecken über die Welt kommen.


Die Prophezeiung ist eindeutig; die Zeichen sind unmissverständlich:

die Apokalypse ist da. Am 6.6.06 wird DAS OMEN enthüllt...

und unsere dunkelsten Ängste werden Wirklichkeit.



 


 

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