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Cop Out Film Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 16 Jahre
Länge: 107 Min | Kinostart: 15.04.2010 | DVD/BD: 27.08.2010 (DVD) | ©  Warner Bros. Pictures | 
 
 
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Cop Out Film Trailer: Infos & Links


Noch ein Trailer zum Film
Noch ein dritter Trailer zum Film
Ausschnitte aus dem Film
Making of


Die Story zu Cop Out Film Trailer:
Die Detectives Jimmy und Paul halten seit vielen Jahren die New Yorker Straßen von großen und kleinen Ganoven frei. Doch plötzlich sieht sich das Cop-Duo einem gnadenlosen Gangster gegenüber, der als besessener Sammler von Baseball-Raritäten ausgerechnet bei Jimmy zuschlägt: Er klaut ihm eine extrem seltene, historische Baseball-Sammelkarte in druckfrischem Zustand. Jimmy setzt alles daran, seinen wertvollsten Schatz wieder in eigenen Besitz zu bringen, denn durch den Verkauf will er die einzige Möglichkeit nutzen, seiner über alles geliebten Tochter die Hochzeit zu finanzieren. Leider kann er sich dabei nicht mehr auf seinen Partner Paul verlassen. Der ist seit kurzem von der fixen Idee besessen, seine Frau würde ihn betrügen und ist deshalb nicht ganz bei der Sache...

Schauspieler:
Bruce Willis, Jason Lee, Michelle Trachtenberg, Seann William Scott, Rashida Jones, Adam Brody, Tracy Morgan, Kevin Pollak, Fred Armisen, Mark Consuelos, Ana de la Reguera, Guillermo Diaz, Adrian Martinez, Eddie J. Fernandez, Jim Norton, Jordan Carlos, Stracy Diaz, Sean Cullen, Eliezer Meyer, Guillermo Diaz, Marshall Factora, Joe Mancini


 

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In „Cop Out“ (Cop Out – Geladen und Entsichert) übernehmen Action-Star Bruce Willis und Comedy-King Tracy Morgan die Hauptrollen als in Brooklyn eingesetzte NYPD Detectives Jimmy Monroe und Paul Hodges, die gemeinsam auf der Jagd nach einem gestohlenen, sehr wertvollen Sammlerstück sind … und diesmal nehmen sie es sehr persönlich: Die entwendete, äußerst seltene Baseball-Sammelkarte gehört Jimmy – ohne sie hat er keine Chance, die bevorstehende Hochzeit seiner Tochter zu finanzieren. Doch bei ihren Ermittlungen kommen die Partner einem äußerst gefährlichen Gangster in die Quere, der sein Geschäft expandieren will.

Für Regisseur Kevin Smith ist „Cop Out“ in vielerlei Hinsicht eine Reminiszenz an eines der beliebtesten Filmgenres: die klassischen Buddy-Cop-Movies. Allerdings hat Smith wie üblich seine ganz eigene, besonders schräge Sicht der Dinge. Erstmals inszeniert er ein Drehbuch, das er nicht selbst verfasst hat. Seine erste Reaktion auf das Skript war: „Die Bezüge zur Geschichte des Genres sind überdeutlich zu spüren. Als ich es las, dachte ich: ‚Wow, wenn ich jemals ein Buddy-Cop-Movie geschrieben hätte, würde es so aussehen.“‘ Dazu Produzent Marc Platt: „Kevins Stärke sind vor allem die Beziehungen in seinen Filmen, insbesondere zwischen Männern. Sie sind aufrichtig, nachvollziehbar, sie zeigen Jungs, die uns allen vertraut erscheinen.“

Produzent Michael Tadross sieht das ähnlich: „Bruce spielt als Jimmy den ganz normalen Typ, während Tracy als Paul ausflippen darf – und das funktioniert.“ „Ich habe laut gelacht, als ich das Drehbuch las“, sagt Willis. „Echt urkomisch … das ist genau einer von den Filmen, die man seinen Freunden gern empfiehlt.“

Morgan hat vor fast zehn Jahren schon einmal mit Smith gearbeitet – er sagt über den Regisseur: „Er weiß, was er will, und das erreicht er auch. Er ist der Comedian für Comedians. Wenn er eine Szene inszeniert, die mir bereits sonnenklar erscheint, gibt er uns Anweisungen, die alles in einem ganz neuen Licht zeigen. Ich finde es toll, wie er Regie führt.“

„Kevin versteht es, die Erwartungshaltung des Publikum zu erfüllen – das grenzt schon ans Wunderbare“, stellt Produzentin Polly Johnsen fest. „Seine Filme stellen Helden in den Mittelpunkt, die die Zuschauer als komische Varianten ihrer selbst erkennen – umso intensiver sind sie bei dem Abenteuer mit dabei: eine verblüffende, unterhaltsame Erfahrung. Ich möchte in meinem nächsten Leben jedenfalls als Kevin Smith wiedergeboren werden.“

Über das Gespann Willis und Morgan sagt Smith: „Mein Markenzeichen ist, zwei Typen miteinander reden zu lassen. Das prägt auch diesen Film – hinzu kommt aber mehr Action, als ich jemals gemacht habe. Man kann allerdings noch keine Action-Figuren zu diesem Film kaufen – zumindest bis jetzt noch nicht. Aber ich lass’ mir etwas einfallen“, sagt der Regisseur augenzwinkernd – er ist als Sammler bekannt.

Smith weiter: „Mein deutlichstes Vorbild bei ,Cop Out‘ waren Abbott und Costello. ‚Cop Out‘ sieht aus wie einer von ihren Filmen – aber mit Kanonen. Falls ich diesen Film zu Lebzeiten meines Vaters gemacht hätte, hätte er gesagt: ‚Du kannst ja richtige Filme drehen! Ich hatte immer den Eindruck, du und deine Freunde lauft immer nur mit der Kamera herum und quatscht darüber, dass ihr keine Tussie ins Bett bekommt. Aber hier gibt es ja eine richtige Handlung und Kanonen … und Bruce Willis spielt mit!‘ Er wäre furchtbar stolz auf mich.“ Die Mischung aus Smiths subversivem Talent für Komik und Improvisationstechnik beim Drehen, die schnellen, sehr realitätsnahen Dialoge der Autoren Mark Cullen und Robb Cullen, die auch als Executive Producers beteiligt sind, ergeben laut Smith „genau die Art Film, die ich mir mit meinem Dad angeschaut hätte, als ich 13 war.“

Die Cullen-Brüder, die das Drehbuch lieferten, kennen Smith bereits seit einiger Zeit. „Wir mochten uns sofort“, sagt Mark. „Er ist der klügste und sympathischste Mensch, den ich kenne.“

Und Robb fügt hinzu: „Kevin war für uns die optimale Wahl, denn wenn es um schwarzen Humor und traumhaft gemeine Hinterhältigkeit geht, dann gibt es niemanden, der schwärzeren Humor hätte und traumhaft gemeiner und hinterhältiger wäre als Kevin Smith. Es lag also auf der Hand: Wir haben den gleichen Humor, dieselbe Wellenlänge.“

„Ich habe mich sofort für die Chemie der beiden Hauptfiguren begeistert, wie sie sich im Drehbuch entwickelt“, sagt Platt. „Ihre Beziehung als Cops, ihre Freundschaft – man kann sich voll und ganz in ihre Lage versetzen. Sie haben Probleme im Privatleben, versuchen aber ihre Arbeit gut zu machen. Was mich aber letztlich für sie einnahm, ist die Freundschaft, die unverbrüchliche Loyalität der beiden, egal wie unterschiedlich ihre Persönlichkeiten sind.“

Der Film spielt in den New Yorker Bezirken Queens und Brooklyn, wo es die Polizei mit zunehmender Gewalttätigkeit und Raubdelikten zu tun bekommt, die vor allem auf die Banden des mexikanischen Drogenkartells zurückzuführen sind. Die Autoren informierten sich eingehend bei ihren Kontaktpersonen im Police Department von Los Angeles – so erfuhren sie von den echten Problemen, mit denen Polizisten und Detectives tagtäglich konfrontiert werden. Daraus entwickelten sie ihre Filmhandlung.

„Wir hörten uns aber nicht nur ihre beruflichen Probleme an“, sagt Mark. „Vielmehr hieß es immer wieder: ‚Tja, wir lassen uns scheiden, meine Frau betrügt mich, ich betrüge meine Frau.‘ Dieses Thema taucht in Cop-Kreisen regelmäßig auf, weil sie beruflich eben sehr viel unterwegs sind. Es ist ein sehr harter Beruf, wenn die Beziehung intakt bleiben soll – tagsüber setzt man jede Sekunde sein Leben aufs Spiel, und dann fährt man nach Hause. Dort will man aber darüber nicht reden, weil es einfach zu grausig ist. Man will sich einfach nur noch entspannen.“

Den Autoren schwebte ein humorvolle Grundposition vor, auf die die Action aufbauen kann. Dazu Robb: „Komik wird noch komischer, wenn sie aus einer tragischen, schmerzlichen Situation entsteht.“

Tadross verrät ein Geheimnis: „Wenn man einen Cop in einer Komödie darstellt, muss man ihn besonders ernst nehmen. Wir müssen die Cops von Anfang an respektieren – als Autoren und auch als Schauspieler. Erst dann kann man mit den komischen, humorvollen Aspekten spielen. Wenn man wie die Cullens die Rolle eines trotteligen Cops wie Paul schreibt oder wie Tracy einen trotteligen Cop spielt, muss man dem Job Respekt erweisen. Dann wird er glaubwürdig. Dann funktioniert’s.“

In „Cop Out“ setzt Smith auf den Humor ebenso wie auf die Action und behandelt beide Elemente gleichberechtigt. Paul und Jimmy sind seit neun Jahren Partner im Polizeidienst und verhalten sich wie ein altes Ehepaar: Sie zanken sich, nörgeln herum und streiten um des Streitens willen. Aber ihre Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, ihre Familien sind miteinander befreundet – sie bilden zusammen eine große Familie. Das Zusammenspiel des typisch raubeinigen, aber ironischen Action-Helden Bruce Willis mit der clownesken Blödheit und Sensibilität des Vollblut-Komikers Tracy Morgan funktionierte so gut, dass man es kaum fassen konnte.

Tadross, der zwei der „Die Hard“-Filme (Stirb langsam) produziert hat, berichtet: „Als ich die Chance bekam, wieder mit Bruce zu arbeiten, habe ich sofort zugesagt. Der Mann ist ein Genie, er weiß, was er will, er ist mein Freund – es bringt also Spaß, mit jemandem wie ihm zu arbeiten. Bruce Willis, Tracy Morgan und Kevin Smith in einem Raum? Ich konnte gar nicht abwarten, was daraus entstehen würde. Die drei sind Spitzenvertreter ihrer Zunft.“ Aber nicht nur Tadross hatte bereits mit Willis an den „Die Hard“-Filmen gearbeitet. Dazu Smith: „Ich bin neben Bruce als Schauspieler in ‚Live Free or Die Hard‘ (Stirb langsam 4.0) aufgetreten. Und eines Tages rief er mich an: ‚Ich bin Schauspieler, du bist Regisseur, wir stammen beide aus Jersey … wir sollten irgendwann mal was zusammen machen.‘ Als Marc Platt mir dann sagte: ‚Mensch, vielleicht macht Bruce Willis mit‘, war ich ganz aus dem Häuschen.“

Platt bestätigt das: „Bruce Willis ist eine Ikone des Action-Kinos. Seine Besetzung als Jimmy war ein toller Coup.“

„Jimmy ist ein launenhafter, leicht reizbarer Cop, der ständig komische Sprüche klopft“, ergänzt Willis. „Er schießt erst und dann fragt er nach, und bei jeder Gelegenheit macht er Witze.“

Dazu Smith: „Während der Dreharbeiten habe ich tagsüber herumgesessen und den Film auf dem kleinen Monitor angeschaut, wie Regisseure das so machen – wir sehen das, was die Kamera aufnimmt. Im Grunde habe ich den ganzen Tag einen Bruce-Willis-Film gesehen – was ich zu Hause auch mache, ohne dass ich dafür bezahlt werde.“

Die Cullen-Brüder beschreiben die Jimmy-Rolle als einen Detective mit über 20 Berufsjahren – er ist geschieden und fühlt sich einsam. „Er hat nie die Chance bekommen, in der Abteilung aufzusteigen. Er ist wie der Revolverheld aus den alten Western, der nur seinen eigenen Gesetzen folgt“, sagt Mark.

Robb fügt hinzu: „Jimmy hat große Probleme, weil seine Ex-Frau anschließend eine gute Partie gemacht hat und heute ein angenehmes Leben führt. Seine Tochter Ava hat sich an den Lebensstil der Reichen gewöhnt, während er immer noch allein in einem Apartment haust. Der Gipfel ist schließlich, dass Avas unausstehlicher Stiefvater Jimmy bewusst in die Verlegenheit bringt, Avas Hochzeit finanzieren zu müssen. Wahrscheinlich führt all das dazu, dass Jimmy sich manchmal wie ein Versager vorkommt.“

Jimmy will sich aber auf der Hochzeit seiner eigenen Tochter nicht an den Rand drängen lassen. Deshalb hat er sich entschlossen, seine unschätzbare Pafko-Baseball-Sammelkarte von 1952 gegen etwas noch Wertvolleres einzutauschen – das Glück seiner Tochter. Doch beim Verkauf wird die Pafko das „Opfer“ eines Raubüberfalls – noch dazu unter dem nicht besonders wachsamen Auge von Jimmys Partner Paul. Denn Paul steckt leider selbst bis zum Hals in einer Familienkrise … obwohl er sie selbst verschuldet hat. Er jagt nämlich nicht nur Verbrecher, sondern will auch seine Frau in flagranti erwischen – beim Ehebruch.

Tracy Morgan, der die Rolle des Paul übernimmt, ließ sich von dem Projekt überzeugen, weil „das Skript urkomisch ist – mir gefällt die Figur ausnehmend gut. Sie passt zu mir wie der Fisch ins Wasser. Paul fühlt sich im Grunde seines Herzens sehr unsicher: ‚Betrügt sie mich oder nicht?‘ Er liebt sie zwar, übertreibt es aber eindeutig.“

Dazu sagt Platt: „Tracy Morgan ist ein irre lustiger Typ, der völlig abgedrehte Ideen entwickelt – wenn man die Punkte mit einer Linie verbindet, scheint dabei zunächst nicht unbedingt etwas Sinnvolles herauszukommen, aber es gehört zu seiner Art von Comedy, dass es schließlich doch funktioniert.“

„Die Leute fragten mich immer wieder: ‚Ist Tracy wirklich so verrückt?‘ Und ich antwortete: ‚Total übergeschnappt.‘ Er weiß, wie man das dosiert“, berichtet Smith. „Das ist sein Spiel. Jeder kann sich hinstellen und dumme Sprüche aufsagen, aber Tracy kann sie uns verkaufen. Das ist eine Gabe, und er hat sich mit Haut und Haaren in die Rolle eingebracht.“ „Weil Kevin ihm diese Freiheit ließ, konnte sich Tracy in seinem Spezialgebiet austoben und der Rolle seinen ganz persönlichen Stempel aufdrücken, und Bruce hatte ein Gegenüber, auf das er reagieren konnte“, fügt Platt hinzu.

„Die Chemie stimmt“, stellt Smith fest. „Unser aller Bruce sorgt für das nötige Schwergewicht; Tracy ist für den Spaß, die Originalität, das Ungewöhnliche zuständig.“ „Man kann unmöglich vorhersagen, was Tracy als Nächstes sagen wird. Ein Großteil der Komik entsteht aus diesen Improvisationen, aus der Atmosphäre, die Kevin für die Schauspieler am Set schafft“, sagt Platt.

„Wir hatten von Anfang an ein tolles Drehbuch, auf dessen Grundlage die Darsteller geniale Stegreif-Ideen einbrachten. Immer war klar, dass wir uns bei einem Take eng an das Skript halten würden, und bei den weiteren Takes durften sie abweichen und schauen, wie es sich entwickelte“, sagt Smith. „Einige der tollsten Szenen im Film entstanden durch die Geistesblitze, die sich direkt am Set ergaben.“

Einige der besten Improvisationen lieferte Seann William Scott, der als Dave zufällig zum dritten Stichwortgeber in Jimmys und Pauls Partnerschaft eindringt – er ist ein Dieb, der bei seinen Raubzügen die Extremsportart Parkour einsetzt … und der sich mit Jimmys kostbarer Baseball-Sammelkarte davonmacht.

„Seann übernahm die Dave-Rolle“, sagt Smith. „Eine wunderbare, tolle Figur, und Seann trifft sie genau auf den Punkt: Er ist eine Art Bugs Bunny des 21. Jahrhunderts: charmant, aber auch ein Aufrührer. Natürlich behauptet Seann ständig, dass er kein Comedian ist, sondern immer nur in komischen Rollen besetzt wird. Aber ich habe Seanns Filme gesehen und beobachtet, wie er seine Rolle in diesem Film spielt – wenn er kein Comedian ist, wer dann? Genau wie Bugs hat er einen leichten, mühelosen Charme.“

„Dave ist ein total lustiger und völlig abgedrehter Typ“, sagt Scott. „Mir gefällt die Rolle, weil sie sich von meinen bisherigen abhebt. Er ist weder sportlicher Trottel noch Student, aber dennoch unangepasst und genauso durchgeknallt.“

„In gewisser Weise erlebt Paul Dave so wie Jimmy Paul. Daher findet Jimmy Dave so sympathisch – weil er Paul derart frustriert“, grinst Smith.

Jimmys und Pauls unorthodoxe Art, Täter wie Dave einzubuchten, führt dazu, dass zwei andere Detectives des Reviers, Hunsaker und Mangold, die beiden für unabhängiger halten, als ihrer Aufgabe angemessen ist. Hunsaker und Mangold sind aus einem anderen Holz geschnitzt, halten sich für smartere, bessere Cops, die alles richtig machen – indem sie sich an die Regeln halten.

Kevin Pollak spielt Hunsaker – er ist eine Art Mentor des noch nicht so erfahrenen Mangold: „Hunsaker und Mangold glauben, dass sie sich immer korrekt verhalten, während Jimmy und Paul völlig aus dem Ruder laufen, und wir weisen sie sehr gern darauf hin. Als Jimmy und Paul vom Dienst suspendiert werden, weil sie sich als Polizisten lächerlich gemacht haben, weiden sich Mangold und Hunsaker an ihrer Niederlage.“

Adam Brody, der Mangold spielt, stimmt ihm zu: „Da geht es um Konkurrenzneid. Ich glaube kaum, dass Hunsaker und Mangold die beiden abgrundtief hassen. Denn letztlich sind sie doch Kameraden. Aber sie rivalisieren eben und halten sich eindeutig für die besseren Cops. Schlampige Polizeiarbeit ist ihnen ein Gräuel. Denn diese Typen schreiben nicht einmal Berichte, sie tun einfach, was sie wollen.“

Pollak hat bereits vier Filme mit Willis gedreht. Dazu sagt er: „Das macht mir immer wieder Spaß, jedes Mal sogar ein bisschen mehr – wie wenn man in der ersten Liga spielt. Jeder bemüht sich, eine Spitzenleistung zu liefern. Wenn so hochkarätige Leute für die richtige Dynamik am Set sorgen, wird die Sache viel spannender.“

Laut Brody sorgte auch Pollak selbst sehr häufig für gute Unterhaltung am Set: „Hinter der Kamera hört Kevin nie auf zu quasseln“, grinst Brody. „Er läuft den ganzen Tag herum und äfft berühmte Leute nach – wirklich alle von Alan Arkin bis Christopher Walken. Echt zum Schießen.“

Auch Brody zog während des Drehs eine Menge Aufmerksamkeit auf sich, wie Tadross berichtet – aber die bezog sich auf etwas anderes: „Ich ging mit ihm die Straße entlang, und er wurde von den Mädchen angeschwärmt“, erinnert er sich. „Er tat so, als ob er das nicht merkte, aber ich sagte nur: ‚Hey, mich schauen sie bestimmt nicht an.‘“

In seiner Rolle ist Brody allerdings weniger bescheiden. „Ein Typ wie Mangold ist so übereifrig wie ein ganzer Trupp Pfadfinder, und das wird ihm zum Verhängnis, aber letztlich hat er es dadurch auch zu etwas gebracht“, stellt Drehbuchautor Mark Cullen fest. Jimmy und Paul, Hunsaker und Mangold verfolgen alle einen Mann: den mörderischen Boss der mexikanischen Bande, Poh Boy, dargestellt von Guillermo Diaz. „Als Gangster verdient er jede Menge Geld durch den Drogenhandel und das korrupte Unternehmen, das er leitet, aber gleichzeitig ist er von Baseball völlig besessen.“

„Ich wollte unbedingt, dass Guillermo den Poh Boy spielt, weil er ungeheuer begabt ist“, sagt Smith. „Immer fällt ihm etwas Ungewöhnliches ein, nie entscheidet er sich für den einfachen Weg. Er ist ein hervorragender Bösewicht.“

„Ich glaube, Poh Boy hat eine Macke“, stellt Diaz fest. „Ich nenne das das irre Auge – ich hatte das irre Auge, wenn ich ihn spielte – zumindest kam es mir so vor. Er hat so eine Art, die ich als Schauspieler sehr interessant finde.“

Diaz kennt sich mit Schurken bereits aus: „Mir bringt das Spaß. Ich empfinde es gewissermaßen als Therapie, wenn ich einen knallharten Typen spiele. Ich gehe dann abends ganz locker und entspannt nach Hause, jeder Ärger ist wie weggeblasen. Ich lasse ihn raus. Denn Poh Boy ist so gemein und wütend, brüllt ständig und legt Leute um. Deshalb ging es mir abends immer blendend.“