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Stranger Things: das taugt die neue Serie mit Winona Ryder

VoD: 15.07.2016 | ©  FILM.TV | News
 
27.07.2016 09:33
 

Wir befinden uns in der Kleinstadt Hawkins in Indiana. Einer Stadt die nur so vor Langweile strotzt. Als jedoch eines Nachts der Junge Will verschwindet, ist das der Beginn einer Reihe von mysteriösen Fällen. Neben der Polizei und der Familie machen sich auch die Freunde des Jungen auf die Suche nach ihm und stoßen dabei im Wald auf "Elf". Neben dem Wissen, dass das kahlrasierte Mädchen scheinbar Macht über den gesuchten Freund besitzt, stellt sich auch schnell heraus, dass sie übersinnliche Kräfte hat.

Stranger Things ist dabei einer der wenigen Serien die es schafft das 80er Feeling so richtig schön rüber zu bringen. Egal ob Soundtrack oder Setting, in dieser Serie stimmt in der Hinsicht einfach alles. Gerade bei Kindern der 80er dürfte das viel Schmunzeln hervorrufen. Man merkt der Serie an, wie sehr man hier die 1980er liebt. An Anekdoten in Richtung E.T., Poltergeist oder Explorers fehlt es hier keinesfalls.

Aber auch die mystische Atmosphäre der Kleinstadt und die Abenteuer der Protagonisten schaffen es, einen sofort in den Bann zu ziehen. Einzig der etwas übertriebene Teenager-Kitsch nervt an manchen Stellen, schadet dem Ganzen aber schlussendlich nicht. Nicht zu vergessen sind hier natürlich auch die Schauspieler. Hier hat man vor allem gute Arbeit bei der Auswahl der Kinder-Darsteller geleistet. Das ist auch gerade deshalb wichtig, weil die Kinder quasi die Story der kompletten Staffel tragen müssen. Aber auch bei den volljährigen Schauspielern sind einige nennenswerte wie David Harbour und Matthew Modine zu verzeichnen. Besonders hervor zu heben ist hierbei Winona Ryder, welche die Mutter des vermissten Wills in vielen Facetten super darstellt. Stranger Things ist im Ganzen eine ziemlich einzigartige Serie.

Zwar driftet die Entwicklung der Charaktere manchmal zu sehr in das Klischee der Achtziger ab, schafft es aber das wieder durch gute schauspielerische Leistungen wett zu machen. Auch die Geschichte der Serie ist nichts Innovatives, aber die Art wie sie hier dargestellt wird, ist bedeutend anders und lässt einen darüber hinwegsehen.

Groß hervorzuheben ist, dass die Serie trotz der vielen Anlehnungen an John Carpenter und Stephen King einen höheren Grusel-, als Horror-Faktor besitzt. Dadurch gibt es in der Serie eher wenige Schreckmomente aber davon lebt die Serie schlussendlich nicht. Ein kleiner Minuspunkt ergibt sich dann jedoch noch durch das etwas zurückgebliebene Erklären des mythologischen Hintergrunds der Geschichte. Einige der Hintergründe werden zwar erklärt, jedoch lässt man hier auch einige Fragen offen, was dann leider zu kleinen Logiklöchern führt. Nicht unerwähnt bleiben darf der hervorragende Soundtrack zur Serie. Die Mischung aus Klassikern der Achtziger und Synthesizer-Klängen rundet die ganze Serie gut ab.

Fazit: Insgesamt ist Stranger Things eine liebevolle Hommage an die 80er und funktioniert als solche super. Auch durch die mystische Stimmung, die guten Schauspieler und den Soundtrack macht die Serie einen guten Eindruck. Netflix neues Aushängeschild hat zwar ein paar kleine Schwächen, die aber dem Spaß beim Schauen keinen Abbruch tun. 

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