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Baumarkt-Silikon in den Po gespritzt

 
 

Um einem Ideal zu folgen, lassen manche Zeitgenossen die verrücktesten Prozeduren über sich ergehen. Und das nicht erst seit die Mode- und Trendmacher Medien wie Fernsehen, Radio, Hochglanzmagazine oder weltweit Social Media in verschiedensten Ausgaben zur Verfügung haben. Bereits zu antiken Zeiten entwickelten sich teilweise bizarre Rituale, die selbst vor roher Gewaltanwendung nicht zurückschreckten.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war in Japan das Füßebinden durchaus gebräuchlich. Dabei wurden jungen Mädchen die Knochen in den Füßen gebrochen und anschließend auf eine besondere Art bandagiert, damit ein Idealmaß erreicht werden konnte. Das damalige Schönheitsbild verlangte kaum 10 Zentimeter kurze Füße. Die wurden nach erfolgreicher Behandlung in luxuriöse Seidenschuhe gesteckt, die auf Maß gefertigt wurden.

Ebenso skurril muten die Langhalsfrauen an. In den Bergen Myanmars lebt das Volk der Pandaung und in Südafrika sind es die Ndebele, die mithilfe von Ringen eine anatomische Anomalie erzeugen. Die massiven Ringe um den Hals, die bei den Pandaung eigentlich eine Spirale sind, werden von Kindheit an immer wieder durch längere Versionen mit mehr Windungen ergänzt. Dadurch nimmt die Zahl der Halsringe zu und der Abstand zwischen Schultern und Kopf vergrößert sich permanent. Dabei werden aber nicht die Halswirbel gestreckt, sondern der Brustkorb wird an der Wirbelsäule nach unten gepresst. Diese Maßnahme bewirkt einen gedrungen Brustkorb und damit einen optisch größeren Busen und der Hals wir augenscheinlich deutlich länger.

Dagegen muten die Tätowierungsrituale der Maori und Samoan geradezu zivilisiert an. Und das, obwohl die traditionellen Motive mit einer Art Hammer und einer groben Nadel tief in die Haut eingestochen werden. Im modernen Deutschland bedienen sich Menschen anderer Methoden, um ihr tristes Dasein oder ihre farblose Persönlichkeit etwas aufzuputschen. Piercings und Tattoos vom angesagten Künstler sind Trend. Genau wie die Schönheitsoperation zur Busenvergrößerung mit Implantaten aus Silikon, der Nasenkorrektur oder das Einspritzen von Botox, um die sich verabschiedende Jugendlichkeit eine Weile länger vortäuschen zu können. Nur sind solche Maßnahmen in der Regel mit einem tiefen Griff in die Tasche verbunden.

Ist das notwendige Kleingeld für Silikon, Botox oder Push-Ups nicht vorhanden, aber der anstehende Schönheitswettbewerb ist momentan das höchste aller Ziele, dann können bei einigen Mädchen schon einmal das logische Denkvermögen und die rationale Wahrnehmung aussetzen. Mit dem unbedingten Willen zum Sieg wird die eigene Gesundheit und sogar das noch so junge Leben auf Spiel gesetzt, nur die lebenswichtige Auszeichnung zu ergattern.

Auf was für eine fatale Idee eine offensichtlich überaus naive, junge Dame gekommen ist und wie Sie auf einen Hobby-Schönheits-Chirurgen hereinfiel, nur um einen Beauty-Contest zu gewinnen, seht Ihr hier!

 

 
 


 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 92%