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Diese Streiche gingen furchtbar schief

 
 

Streiche macht jeder gern. Zum 1. April hat wohl jeder schon mal jemanden auf den Arm genommen. Es ist Tradition. Doch in den vergangenen Jahren hat die Welle an Streichen, die sich neudeutsch Pranks nennen, ungeahnte Höhen erreicht. Nicht zuletzt durch die Aufmerksamkeit, die man auf YouTube damit erhalten kann. Millionen Menschen können die eigenen Streiche und die Reaktion der Opfer verfolgen. Doch aufgepasst, manchmal kann ein Streich auch fürchterlich daneben gehen, man könnte fast von tragisch sprechen.

Der Soldat und sein Haus: In das Haus eines Soldaten einbrechen, nur um seine Reaktion zu sehen? Keine gute Idee. Dennoch entschied sich jemand, seinen Bekannten damit aufs Korn zu nehmen. Um fünf Uhr am Morgen stieg er durch das Fenster in das Haus des Soldaten ein, mit einer Spielzeugpistole in der Hand. Der Soldat zögerte nicht lange und setzte dem Maskierten ordentlich zu, bis dieser die Maske abnahm, und sich zu erkennen gab.

Leg dich nie mit dem Falschen an: Sich niemals mit dem falschen Opfer anzulegen ist eine gute Überlebensgarantie für jeden selbsternannten Prankster. Tragisch nur, dass sich nicht alle daran halten. Einer dieser Scherzbolde fragte seine Opfer, ob sie abgestochen werden wollten. Dafür gab es immer wieder Prügel, doch bei einem eskalierte die Situation völlig. Dieser Herr war auch noch um einiges breiter als der Prankster und so kam es, wie es kommen musste. Ein zu Hilfe eilender Freund des Scherzkekses bekam auch noch etwas ab.

Auto gegen Geist: Jeder hat sich als Kind als Geist verkleidet und andere damit geärgert. Doch tragisch, wenn man das auf einer Straße versucht und auch noch Autofahrer damit erschrecken will, die mit ihren tonnenschweren Vehikeln durch die Gegend fahren. Der Scherzgeist platziert sich vor dem Auto und bringt es zum stehen, ein anderer Geist taucht hinter dem Auto auf. Erschreckend, vielleicht. Doch ein Fahrer war so hellsichtig, dass er den Geist einfach anfuhr. Gefahr gebannt!

Der Massenmörder: Der Sprung aus dem Fenster schien die einzige Rettung vor dem Killer, der den eigenen Bruder scheinbar in zwei Hälften geschnitten hatte. Dabei war es doch nur ein Scherz. Bloß gut, dass das Haus nicht hoch war und nur der Knöchel verstaucht war. Der Streichespieler hatte dann aber sicher nicht mehr viel zu lachen, wer jemandem solch einen Schrecken einjagt, ist nicht mehr lustig.

Keine Abgase einatmen: Ein Typ schläft im Auto. Keine große Sache, doch ein selbsternannter Scherzkeks pumpt alle Abgase in das offen stehende Auto hinein, in welchem das Opfer schläft. Lustig? Wohl eher nicht. Gesundheitsschädlich? Auf jeden Fall! Das hätte tragisch enden können, denn Rauchvergiftungen sind nicht zu unterschätzen!

 

 
 


 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 90%