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Dark: Wer ist Elisabeth Doppler?

 
 

Sie ist nicht nur die Jüngste in der Doppler-Familie, sondern sie ist dazu auch noch gehörlos. Die Rede ist von Elisabeth Doppler, die eigentlich ansonsten ein ganz normales Leben führt. Doch die Ereignisse in Winden gehen auch nicht an ihr so einfach vorbei, denn sie ist, wie so viele andere, mittendrin. Wir erzählen euch alles über Elisabeth Doppler.

Mit ihrer Schwester Franziska versteht sie sich eigentlich ganz gut, auch wenn es immer mal wieder kleinere Streitigkeiten gibt. Ihre andere Bezugsperson ist Yasin Friese, ein Mitschüler von ihr, der ebenfalls gehörlos ist und den sie sogar als ihren “Boyfriend” bezeichnet. 

Nach dem Verschwinden der Kinder in Winden, sind alle Eltern natürlich sehr aufgebracht. Daher soll auch Elisabeth von der Schule abgeholt werden, um sich nicht auf den alleinigen Rückweg zu machen. Als sie jedoch länger wartet und niemand kommt, macht sie sich entgegen der Anweisung ihrer Eltern auf den Heimweg. Nachdem ihre Eltern gemerkt haben, dass Elisabeth bereits aufgebrochen ist und sie nach mehreren Stunden noch nicht zurückkehrt ist, denken sie, dass Elisabeth das nächste Opfer der Kinder-Entführer ist. 

Doch nach einigen weiteren Stunden kommt sie zurück und erzählt von ihrer Begegnung mit einem mysteriösen Mann namens Noah. Dieser hat Elisabeth außerdem eine goldene Uhr für ihre Mutter mit dem Schriftzug “Für Charlotte” mitgegeben. Aufgrund der Beschreibungen ihrer Tochter fertigt Charlotte Doppler ein Phantombild von Noah an. Er gilt ab nun als Hauptverdächtiger im Fall der vermissten Kinder. Am darauffolgenden Tag verschwindet auch Elisabeths bester Freund Yasin, woraufhin sie in Tränen ausbricht.

Ebenfalls gehörlos ist die Anführerin der postapokalyptischen Gesellschaft in Winden im Jahre 2053. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der inzwischen erwachsen gewordenen Person um Elisabeth Doppler handelt. Im Gesicht hat sie einige markante Narben. Da sie gehörlos ist, hat sie eine Dolmetscherin, die ihre Ansagen für die anderen übersetzt. Den vielen Anhängern verspricht sie so, dass bald die Erlösung eintritt. 

Was Elisabeth ihren Mitmenschen jedoch verschweigt ist, dass sich am Ort des zerstörten Atomkraftwerkes eine Möglichkeit zum Zeitreisen befindet. Daher darf auch niemand das Gebiet betreten. Als der in der Zeit gereiste Jonas probiert sich Zugang zum Sperrgebiet zu verschaffen, wird dieser daraufhin von Elisabeth zum Tode verurteilt. Sie entscheidet sich aber im letzten Moment noch dagegen. 

Die Apokalypse hatte Elisabeth in einem Bunker mit ihrem Vater Peter überlebt. Dort trifft sie auch das erste Mal auf den jungen Noah. Die beiden werden einmal zusammen ein Kind haben, dies sorgt andererseits aber für einen großen Twist. Das Kind der beiden ist nämlich Charlotte Doppler, damit ist sie die Mutter ihrer eigenen Mutter. Dabei handelt es sich um ein Bootstrap-Paradox, welches durch Zeitschleifen auftreten kann. 

Als am 27. Juni 2020 im Atomkraftwerk bei der Durchsuchung ein Gottesteilchen aktiviert wird, entsteht ein Riss in der Zeit. Charlotte Doppler, die als Polizeichefin von Winden, bei der Durchsuchung des Atomkraftwerkes dabei ist, kann durch den Riss eine erwachsene Person im Jahr 2053 sehen. Sie spürt, dass es sich dabei um ihre Tochter Elisabeth handelt und auch Elisabeth kann die Person auf der anderen Seite als ihre Mutter bzw. Tochter identifizieren. Kurz bevor sich die Beiden berühren, bricht die Apokalypse aus.

Nach der Apokalypse wohnt Elisabeth mit ihrem Vater Peter in einem alten Wohnwagen. Die Beiden suchen monatelang nach Charlotte und Franziska, aber sie können die beiden weder tot noch lebendig finden. Sie begegnen auch dem jungen Noah, der Elisabeth erzählt, dass er in den Höhlen wohnt. 

An einem anderen Nachmittag kehrt Elisabeth zurück zum Wohnwagen und muss mit Entsetzen feststellen, dass dort gerade ein Einbrecher am Werk ist. Dieser bemerkt Elisabeth sofort, überwältigt diese und fesselt sie schlussendlich. Beim Versuch Elisabeth zu vergewaltigen, wird der Einbrecher jedoch von Peter Doppler überrascht. Es kommt letztendlich zu einem Kampf, bei dem Peter Doppler tödlich verletzt wird. Elisabeth kann sich befreien und den Einbrecher töten, danach rennt sie in die Höhlen zu Noah.

Elisabeth und Noah wohnen daraufhin zusammen in den Windener Höhlen. Sie hört gerne zu, wenn Noah über die Prophezeiung erzählt. In dieser geht es darum, dass sich die Passage öffnet und die Menschen ins Paradies geführt werden. In den durch die Apokalypse eingestürzten Gängen der Windener Höhlen legen die Beiden die Tür zur Zeitreise-Passage mit der Inschrift “Sic Mundus Creatus Est” frei.

Später bekommen sie dann ihr Kind Charlotte, dieses wird jedoch im Babyalter entführt. Noah vermutet dabei, dass Jonas und Claudia etwas damit zu tun haben könnten. Noah verspricht Elisabeth, dass er sich auf die Suche nach Charlotte machen wird und reist daher in eine andere Zeit, er kehrt jedoch nicht wieder zurück. 

Durch den Riss in der Zeit, wo sich Charlotte und Elisabeth damals im AKW sehen konnten, wird Charlotte ins Jahr 2053 transportiert. Sie bemerken, dass es sich bei Charlotte um ihr gestohlenes Baby handelt. Doch es kommt noch komplizierter, denn nachdem sich Elisabeth entschlossen hatte mit Adam zu arbeiten, bekommt sie von ihm eine spezielle Mission. Für diese reist Elisabeth ins Jahr 2041 und entführt ihr eigenes Kind. Von dort bringt sie es dann ins Jahr 1971 zum Uhrmacher, der Charlotte großzieht. Später wird sie die Mutter von Elisabeth sein, womit sich alles wiederholt. 

 

 
 

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Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 87%