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Diese junge Frau hat schon 15 Drogenentzüge hinter sich

 
 

Dass Heroin so ziemlich das Schlimmste ist, was man sich und den Personen, die einem nahe stehen, antun kann, weiß so ziemlich jeder. Doch was bedeutet es, tatsächlich abhängig zu sein und wie fühlt sich ein Entzug an? Davon kann diese junge Frau leider sehr detailliert berichten. Bereits 15 Entzüge hat sie hinter sich.

Julia ist 24 Jahre alt und scheint zumindest äußerlich topfit. Sie sieht gesund aus und man kann auf den ersten Blick nicht im Geringsten erahnen, was sie in ihren jungen Jahren bereits durchgemacht hat. Doch Julias Leben war nicht einfach. Auch wenn sie eine gute Kindheit hatte rutschte sie von einer Essstörung in eine Heroinsucht, die fast ihr Leben zerstörte. Die Beziehung ihrer Mutter wurde schlechter, sie verlor eine gute Freundin an die Droge Heroin und letztendlich landete Julia im Krankenhaus.

Trotz 15 Entzügen schaffte sie es nicht, mit der Droge aufzuhören. Die Entzüge wurden dadurch aber nicht angenehmer. So wird man bei einem Opiat-Entzug von diversen körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen geplant. Einige davon sind bestens bekannt, doch es gibt auch Symptome, über die selten gesprochen wird. So hatte Julia zum Beispiel das Problem, dass sie dauerhaft Orgasmen bekam. Was im ersten Moment nicht schlimm klingt, ist auf Dauer aber wohl extrem unangenehm. All diese Entzugserscheinungen sorgten dafür, dass Julia trotz Substituierung mit einem anderen Medikament ihre Entzüge abbrach.

Es brauchte ein einschneidendes Erlebnis, damit Julia mit dem Heroin aufhörte. Denn nach einer verunreinigten Injektion erlitt sie vor einigen Jahren einen Schlaganfall. Seitdem ist sie clean, doch bekommt weiterhin Entzugserscheinungen, sollte sie ihre Medikamente absetzen. Eine Heroinsucht ist also auch lange nach der letzten Injektion noch eine Bürde. Wenn ihr wissen wollt, wie Julia ihre Sucht sieht und wie sich die Entzüge angefühlt haben, dann klickt auf das Video. Auch Julias Mutter äußert sich zu dem Thema und es ist schön zu sehen, dass sie nach wie vor zu ihrer Tochter hält.

 

 
 

 
 
Autor: Fynn Sehne | Gesprächswert: 80%