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„DEINE, MEINE UND UNSERE ist im wahrsten Sinn eine romantische Komödie – allerdings kommt die Romanze erst, nachdem die Kinder gekommen sind“, sagt Dennis Quaid, der in eben dieser Komödie neben Rene Russo die Hauptrolle spielt. Quaid spielt einen verwitweten Admiral der Küstenwache mit acht Kindern, der spontan seine freigeistige Jugendliebe heiratet, die wiederum – 30 Jahre nach ihrer High-School-Liebelei – ebenfalls verwitwet ist und ihrerseits zehn Kinder hat.

„Der Film hat jede Menge Elemente einer romantischen Komödie“, bemerkt auch Russo. „Kinder werden ihn natürlich lieben, aber deren Eltern genauso. Und das ist etwas, das alle Eltern wollen – ich will meine Kinder mit ins Kino nehmen, in einen Film, der mir auch gefällt.“

„Es hat mir sehr gefallen, einen Klassiker wie DEINE, MEINE UND UNSERE neu interpretieren zu können“, sagt Regisseur Raja Gosnell. „Wir haben eine sensationelle Besetzung mit Dennis Quaid und Rene Russo – in einem dieser seltenen Projekte, die Comedy, Romanze und die Dynamik einer Geschichte über Stief-Geschwister verbinden. Der Film strotzt vor Charme und wird der gesamten Familie gefallen.“

„Ich bin sehr stolz auch die Tatsache, dass DEINE, MEINE UND UNSERE eine romantische Komödie und gleichzeitig eine Familienkomödie ist“, pflichtet ihm sein Produzent Robert Simonds bei. „Wir haben zwei sexy Stars, die uns zeigen, dass zwischen ihnen die Funken sprühen können – egal, wie viele Kinder dabei im Haus herum toben.“

„Meiner Meinung nach funktioniert der Film als romantische Komödie ebenso wie als Familienkomödie, weil er Eltern, die etwas mit der Romanze Erwachsener anfangen können, ebenso anspricht wie deren Kinder, die es nachvollziehen können, wenn zwei Familien verschmelzen. Schließlich geschieht das in der heutigen Zeit nicht selten“, sagt Produzent Michael Nathanson. „Was ich an der unterschwelligen Geschichte unseres Films so liebe ist die Aussage, dass die Romanze nicht nach den Flitterwochen endet. Stattdessen beginnt sie manchmal in einem deutlich späteren Abschnitt des Lebens!“

Die Filmemacher und Schauspieler gingen mit einer hohen Bewunderung für das Original ans Werk – einen Familienklassiker aus dem Jahr 1968 mit Henry Fonda und Lucille Ball in den Hauptrollen. Dennoch spiegelt die Neuverfilmung eine Generation wieder, in der sich das soziale Geflecht Familie in den letzten 37 Jahren einigen Veränderungen unterziehen musste.

Linda Hunt, die Mrs. Munion spielt, die Rechte Hand der Beardsleys, sagt: „Ich weiß nicht, ob es so richtig ist, wenn man das jetzt Remake nennt. Das Original ist sicher die Inspiration für unseren Film. Wir haben die Essenz genommen – ein Paar, von dem jeder seinen früheren Partner verloren hat, einer hat acht Kinder, der andere zehn – und auf dieser Basis haben wir unseren Film aufgebaut.“

Für Nathanson markiert der Film gar einen Wendepunkt und nimmt somit einem ganz besonderen Stellenwert ein: „Als ich vor Jahren zum ersten Mal das Original sah, dachte ich mir, das sei ein großartiger Kandidat für ein Update – denn die Comedy ist immer noch frisch. Ich war begeistert, als ich die Produktion als letzten meiner Filme bei MGM anschieben konnte. Mit Raja als Regisseur und Bob als Produktionspartner hatten wir das perfekte Team, um diese Geschichte auf die große Leinwand zu bringen.“

Über die Eltern

Frank und Helen hatten eine typische High-School-Liebe, haben sich nach ihrem Abschluss allerdings aus den Augen verloren, als sie ihre getrennten Wege gingen. Als sie sich 30 Jahre später wieder treffen, sind sie zuerst mal schockiert von der Vielzahl der Kinder, die jeder von ihnen im Haus hat. Dennoch geben sie ihrem Impuls nach, gehen den Bund fürs Leben ein – und überraschen ihre Kinder mit einem neuen Elternteil.

Die Schwierigkeiten beginnen allerdings, als Helen und Frank zwei völlig unterschiedliche Erziehungsmethoden anwenden, um die bunt zusammen gewürfelte Familie zu erziehen. Frank, ein Admiral der Küstenwache, ist sehr rigoros und streng und achtet darauf, dass alles in geregelten Bahnen läuft und wie ein Uhrwerk funktioniert. Helen dagegen ist der Ansicht, dass man sich „Zuhause frei ausdrücken soll und keinen guten Eindruck machen muss“. Und so finden sich sowohl die Beardsleys als auch die Norths in einem Kulturschock wieder.

„Dennis und Rene waren die perfekte Wahl, um diese Figuren zu spielen“, sagt Robert Simonds. „Neben der Tatsache, dass beide exzellente Schauspieler sind, haben sie das, was man braucht, wenn man mit 18 Kindern arbeiten muss: unendliche Geduld und die Fähigkeit, die Situation zu kontrollieren. Sie waren unsere perfekten Eltern.“

Und Michael Nathanson ergänzt: „Dennis ist ein unglaublicher Profi, und er war meine erste Wahl für die Rolle von Frank. Er hat eine Begabung für physische Comedy, die er viel zu selten einsetzen darf, und diese Begabung unterstreicht seinen Jedermann-Charme. Rene ist eine der wenigen begabten Schauspielerinnen, die neben einem echten Kerl bestehen kann. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Schönheit sind eine perfekte Kombination und machen Helen zu einer Mutter und Ehefrau, von der man die Augen nicht abwenden will.“

„Wir sind nicht wirklich auf Augenhöhe, wenn es um die Erziehung der Kinder geht – und das führt zu einem gewaltigen Problem“, gibt Rene Russo zu. „Meine Kinder sind sehr wild und chaotisch, und die Beardsley-Kinder sind sehr nett und ordentlich. Wenn sie zusammen kommen, ist das erstmal keine gute Mischung.“

Am Ende müssen Kompromisse geschlossen werden – wie in jeder Beziehung, die funktionieren soll. „Ich denke, dass meine Figur lernt, dass man die Dinge im Leben ruhig mal lockerer angehen kann – es dreht sich nicht alles nur um Regeln und den Terminplan“, sagt Dennis Quaid. „Manchmal verpasst du den Zug, und dann musst du damit umgehen können.“

Ironischerweise sind Quaid und Russo jeweils ganz anders als die Figuren, die sie spielen. Quaid gibt zu, dass er zu Hause „nicht gerade sonderlich diszipliniert“ sein – ein krasser Gegensatz zu Frank (der schon mal droht, „den Hammer rauszuholen“).

Und Rene Russo bemerkt, dass sie mit ihrer eigenen Tochter eher streng sei – ganz anders als Helen, den Freigeist, den sie in dem Film spielt. Dennoch betrachtet sie das Thema von beiden Seiten. „Sie lässt ihre Kinder ein bisschen wild werden, und das gibt ihnen eine bestimmte Freiheit. Das ist sicher großartig, aber meiner Meinung nach sollte sie ihnen ein paar mehr Grenzen setzen.“

Für die beiden Schauspieler, die dem glücklich verliebten Paar Leben einhauchen, hat Gosnell nur Lob übrig: „Dennis und Rene verfügen über eine fantastische Chemie. Dennis hat die wunderbare Fähigkeit, alles zu stemmen und dabei alles so leicht und lebensnah wirken zu lassen. Das finde ich einfach großartig. Und Rene spielt aus ihrem Herzen heraus. Sie geht mit ihrem einzigartigen Zugang an die Arbeit, und so bekommt man den Funken, der Rene Russo ausmacht.“

Die Besetzung von 18 Kindern

Um die beiden Familen mit den insgesamt 18 Kindern zu besetzen, verließ sich Raja Gosnell auf seine Casting-Verantwortliche, die in allen Himmelsrichtungen nach den richtigen Kids für die Rollen suchte. „Mary Vernieu war unser famoser Casting Director – sie suchte in Los Angeles, New York, Chicago und Texas nach Kindern“, erinnert er sich.

„Die Besetzung der Kinder war einer der schönsten Teile während der Zeit, in der der Film hergestellt wurde. Jedes Kind, das ich sah, war wunderbar und individuell. Wir pinnten ihre Fotos an eine Wand und schrieben den Namen der Figur darunter, und dann wechselten wir immer öfter Namen und Fotos aus, als wir uns immer mehr Kinder ansahen.“

Gosnell bemerkt weiter, dass die Filmemacher stets offen dafür waren, was die kleinen Schauspieler für die jeweilige Rolle mitbrachten – manchmal sogar ein ganz anderes Geschlecht. „Zuerst haben wir uns Naoko beispielsweise als Jungen vorgestellt. Dann haben wir Miki Ishikawa getroffen und uns auf Anhieb in sie als Schauspielerin für diese Rolle verliebt.“

„Wir haben nach Kindern gesucht, die auf der Leinwand leuchten können, die viel Energie haben und über Motivation verfügen. Die Kinder, die wir schließlich engagiert haben, können wirklich strahlen und sich ihre Rollen zu eigen machen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt er.

„Wir haben uns auf einem sehr schmalen Grat bewegt“, ergänzt der Produzent Robert Simonds. „Man möchte Kinder haben, deren natürliche Energie durchscheint, aber gleichzeitig braucht man sehr professionelle Schauspieler, wenn die Kamera läuft. Außerdem haben wir Wert darauf gelegt, dass die Kinder auch mit der richtigen Chemie untereinander zusammengestellt werden. Die Besetzung der Kinder war unsere größte Herausforderung während der Vorproduktion, und ich könnte mit dem Ergebnis nicht glücklicher sein.“

„Es wäre einfach gewesen, wenn wir eine Batterie populärer Kinderdarsteller in den kleinen Rollen besetzt hätten“, schließt Michael Nathanson. „Aber wir wollten in unserem Film eine Besetzung von Kindern, die diese Familie zu dem wundervollen Durcheinander macht, das sich schließlich zu einem starken Band entwickelt. Wir haben Schauspieler ausgewählt, die in der Familie unseres Films funktionieren – einen Mix aus etablierten Darstellern und viel versprechenden Newcomern.“

Dürfen wir vorstellen? Die Beardsleys:

Es gibt acht Beardsley-Kinder. Der Jüngste ist Ethan, 4 (Ty Panitz), dann folgen die 6jährigen Zwillinge Otter (Bridger Palmer) und Ely (Brecken Palmer), Kelly, 8 (Haley Ramm), Michael, 10 (Tyler Patrick Jones), Harry, 12 (Dean Collins), Christina, 16 (Katija Pevec), und schließlich der Älteste – William, 17 (Sean Faris).

Faris, der in den USA aus der Fox-Serie „Reunion“ bekannt ist, übernahm den Part des selbstbewussten, disziplinierten William. „Er verehrt seinen Vater“, sagt Faris. „William möchte ein Anführer sein, so wie sein Vater, also nimmt er die Dinge in die Hand, als die Familien die Eltern dazu bringen wollen, sich wieder zu trennen. Als sie das erreicht haben, erkennt er allerdings, dass er alles falsch gemacht hat.“

„Ich habe immer geglaubt, ich käme aus einer großen Familie – wir sind zu Hause vier Kinder“, fährt Faris fort. „Aber diese Familie hier ist noch mal etwas ganz anderes.“

Pevec, deren Serie „Just for Kicks“ im letzten Herbst auf dem US-Sender Nickelodeon gestartet ist, bemerkt, dass die Absicht der Kinder, ihre Eltern auseinander zu bringen, nicht auf Gemeinheiten zurück geht. „Sie möchten, dass Frank und Helen glücklich sind, aber die Tatsache, dass sie hinter dem Rücken ihrer Kinder geheiratet haben und die Dinge so schnell angehen ohne ihren Kindern Bescheid zu sagen – das verletzt sie. Und das bringt sie dazu, Maßnahmen zu ergreifen.“

Weiterhin bemerkt Pevec, dass sie die Inspiration für die Beardsleys in ihrer eigenen Familie gefunden hat: „Mein Vater ist eines von acht Kindern“, sagt sie. „Mit allen Tanten, Onkeln und Cousinen sind wir schon einen große Gruppe… aber die Beardsleys lassen uns echt klein aussehen.“

Dürfen wir vorstellen? Die Norths:

Es gibt zehn North-Kinder. Der Jüngste ist Aldo, 4 (Nicholas Roget-King), es folgen die 8jährigen Zwillinge Marisa (Jessica Habib) und Bina (Jennifer Habib), Lau, 9 (Andrew Vo), Joni, 10 (Miranda Cosgrove), Jimi, 11 (Lil’ JJ), Mick, 12 (Slade Pearce), Naoko, 14 (Miki Ishikawa), Dylan, 16 (Drake Bell) und Phoebe, 17 (Danielle Panabaker).

„Phoebe hat definitiv ihren eigenen Kopf“, sagt Panabaker, die schon in Sky High (Sky High – Diese Highschool hebt ab!, 2005) und in der HBO-Miniserie „Empire Falls“ Hauptrollen gespielt hat. „Mit neun Geschwistern versucht sie natürlich, sich so individuell wie möglich zu geben. Das findet sie in der Musik – sie singt und schreibt ihre Songs selbst.“ Im wahren Leben ist Panabaker freilich keine Musikerin: „Ich singe höchstens mal unter der Dusche“, lacht sie.

Für Panabaker war die Arbeit mit insgesamt 18 Kindern am Set eine interessante Erfahrung. „Die Energie nahm niemals ab“, sagt sie. „Immer wurde irgendeine Geschichte zum Besten gegeben, oder jemand führte etwas vor. Die meisten Kids stehen ganz am Anfang ihrer Karriere, also war für sie alles aufregend, faszinierend und neu.“

Drake Bell, einer der Stars der Nickelodeon-Serie „Drake and Josh“, übernahm in DEINE, MEINE UND UNSERE seine erste Spielfilm-Rolle. „Dylan ist ein Graffiti-Künstler“, sagt er, und bemerkt, dass sein Talent die Kinder dazu bringt, sich zu vereinen. „William lässt sich als Klassensprecher aufstellen, aber Dylan sorgt dafür, dass seine Wahlplakate besser aussehen. Sie bemerken, dass es durchaus in beiden Familien Positives gibt – sie ergänzen sich.“

Abschließend stellt Bell fest, dass Raja Gosnell, der Regisseur, für die Ideen seiner jungen Darsteller stets offen war. „Er war so entspannt, er war immer sehr einfach, mal auf ihn zuzugehen“, sagt er. „Es ist echt cool, wenn man einen Regisseur hat, mit dem man zu jeder Zeit reden und Vorschläge machen kann wie: ‚Ich glaube, meine Figur würde in dieser Szene so und so reagieren‘. Es gab so dermaßen viele Kinder, denen er seine Aufmerksamkeit widmen musste, aber er hat es wunderbar geschafft.“

Die Arbeit mit 18 Kindern!

„Ich habe immer sehr viel Wert darauf gelegt, dass ich mit Kindern und Hunden arbeiten kann, wenn immer es möglich ist“, witzelt Dennis Quaid, der seit etlichen Jahren das Kinopublikum mit Blockbustern wie The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) und Komödien wie zuletzt der charmanten In Good Company (Reine Chefsache, 2004) unterhält.

„Das Großartige an Kindern ist, dass sie so spontan sind. Alles kann mit ihnen passieren, und sie können wunderbar geradeheraus sein“, fährt er fort.

„Es gibt kein besonderes Kind, mit dem ich mich am besten verstanden habe – aber es scheint, dass ich mehr Szenen mit den ganz Kleinen habe. Sie sind wie kleine Hunde, und sie bekommen einfach mehr Aufmerksamkeit“, gibt Quaid zu.

Gosnell, der während der Dreharbeiten eine Engelsgeduld an den Tag legte, gibt zu Protokoll: „Dennis und ich hatten diese unausgesprochene ‚Good Cop/Bad Cop‘-Art, mit den kleinen Kindern zu arbeiten. Ich habe ihnen vor komplizierten Szenen alles langsam und ruhig erklärt, bis ich das Gefühl hatte, sie hätten alles verstanden. Dann, kurz vor der Einstellung, bellte Dennis sie an: ‚Du weißt hoffentlich, was du zu tun hast!‘, so dass sie gedanklich auch bei der Sache waren.“

„Kids können nicht automatisch improvisieren“, fährt Gosnell fort. „Sie wollen geführt werden. Sie sprühen vor Leben, vor Natürlichkeit… aber manchmal, wenn die Kamera lief, wurden sie auf einmal ganz formell. In den Szenen mit Rene haben wir hin und wieder einfach die Kamera ohne Klappe mitlaufen lassen, um so den natürlichen Funken einzufangen, den die Kinder versprühten.“

„Manchmal improvisiert man ein bisschen mit den kleinen Kindern, so dass sie vor der Kamera nicht mehr so angespannt sind“, erläutert Rene Russo. „Es gab einige Momente, in denen ich den Kameramännern zugeflüstert habe, dass sie die Kamera einfach mal laufen lassen sollen, ohne dass die Kids es wussten. Das war ein gutes System, denn sie haben sich ganz frei und natürlich bewegt – bis sie das Wort ‚Action!‘ hörten. Dann waren sie wieder angespannt.“

Über die romantische Komödie zwischen den Figuren von Rene Russo und Dennis Quaid hinaus, die den Film antreibt, gibt es eine weitere, unerwartete Liebesgeschichte: die zwischen Quaids Figur und dem Schwein Fiona (das von sich selbst gespielt wird). „Wie haben eine Schlafzimmerszene“, grinst Quaid, ohne zuviel verraten zu wollen. „Ich habe vorher noch nie mit einem Schwein gearbeitet – ich frage mich, wie sie sich wohl gefühlt hat.“

Eine helfende Hand bekommen die gestressten Eltern von Mrs. Munion, die von Linda Hunt verkörpert wird. „Meine Figur kommt einfach rein und haut wieder ab, macht irgendwas Sinnvolles, wenn sie da ist, und danach geht sie wieder“, sagt Hunt. „Ich musste nicht den ganzen Tag mit einer Bande von 18 Kindern verbringen. Stattdessen hatte ich kleine Infusionen von Energie und Verrücktheit, und das war sehr liebenswert.“

„Es ist eine sehr zärtliche Geschichte“, fährt Hunt fort. „Diese Familie scheint es nicht zu schaffen, irgend etwas gemeinsam zu wuppen außer einem großen Chaos und jeder Menge Durcheinander, aber im Verlauf der Geschichte kommen sie zusammen und stellen fest, dass sie sich alle mögen.“

„Es ist komisch, es ist süß, ohne allzu sentimental zu sein – die Geschichte fühlt sich sehr real an, so real wie eine familiäre Situation mit 18 Kindern nun mal sein kann“, ergänzt Dennis Quaid. „Das Wichtige war, etwas Universelles zu erzählen, etwas, mit dem jeder etwas anfangen kann. Ich denke, dieser Film hat genau das geschafft.“

Und Regisseur Gosnell schließt: „Es ist ein großartiger Film, den man mit der ganzen Familie besuchen kann – wir haben für jeden was. Für die Eltern haben wir die Liebesgeschichte und die kleinen Kämpfe, denen man als Eltern ausgesetzt ist. Für die Kinder haben wie die neuen Geschwister und neuen Freunde, mit denen man sich auseinander setzen muss. Und darüber hinaus wird meiner Meinung nach jeder die chaotische Comedy genießen, die nur entstehen kann, wenn 18 Kinder unter einem Dach leben.“

Über die Besetzung

DENNIS QUAID (Frank Beardsley)

Dennis Quaid ist einer der charismatischsten Schauspieler unserer Zeit. Zu den jüngsten Filmen des vielseitig begabten und bei den Fans beliebten Darstellers zählen In Good Company (Reine Chefsache, 2004), The Flight of the Phoenix (Der Flug des Phoenix, 2004) und der Action-Blockbuster The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004). Im Jahr 2002 ehrte ihn der New York Film Critics Circle und die Independent Spirit Awards mit Preisen in der Sparte Best Supporting Actor für seine gefühlvoll interpretierte Rolle als versteckte Homosexueller in dem von der Kritik hoch gelobten Far From Heaven (Dem Himmel so fern, 2002). Seine mitreißende Darstellung brachte ihm außerdem Nominierungen für den Golden Globe und von der Screen Actor’s Guild ein.

Zu den nächsten Projekten von Quaid zählen Paul Weitz’ Satire American Dreamz (2006) und Quaids erster Kinofilm als Autor und Regisseur: Shame on You (2006).

Der gebürtige Texaner stand unter anderem in Filmen wie The Rookie (Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte, 2002), Traffic (Traffic – Die Macht des Kartells, 2000), Frequency (Frequency, 2000), Any Given Sunday (An jedem verdammten Sonntag, 1999), The Parent Trap (Ein Zwilling kommt selten allein, 1998), Savior (Savior – Soldat der Hölle, 1998), Wyatt Earp (Wyatt Earp – Das Leben einer Legende, 1994) und The Right Stuff (Der Stoff, aus dem die Helden sind, 1983) vor der Kamera. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen Hauptrollen in The Alamo (The Alamo, 2004), Cold Creek Manor (Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss, 2003), Switchback (Switchback – Gnadenlose Flucht, 1997), Gang Related (Gangland – Cops unter Beschuss, 1997), Something to Talk About (Power of Love, 1995), Dragonheart (Dragonheart, 1996), Flesh and Bone (Flesh and Bone – Blutiges Erbe, 1993), Come See the Paradise (Komm und sieh das Paradies, 1990), Everybody’s All American (Ein Leben voller Leidenschaft, 1988), Suspect (Suspect – Unter Verdacht, 1987), D.O.A. (D.O.A. – Bei Ankunft Mord, 1988), The Big Easy (The Big Easy – Der große Leichtsinn, 1987) und Innerspace (Die Reise ins Ich, 1987). Darüber hinaus spielte der talentierte Musiker auch in The Night the Lights Went Out in Georgia (Amanda lässt die Puppen tanzen, 1981), Tough Enough (Der Fighter, 1983) und Great Balls of Fire! (Great Balls of Fire, 1989).

Fürs Fernsehen drehte Quaid unter der Regie von Norman Jewison „Dinner With Friends“ (2001), der 2002 für einen Emmy in der Kategorie Best TV Movie nominiert war. Außerdem spielte er neben Mickey Rooney in dem mit einem Emmy Award ausgezeichneten „Bill“ (1981) und dessen Fortsetzung „Bill: On His Own“ 1983). Darüber hinaus gab Quaid sein Regiedebüt mit dem TNT-Spielfilm „Everything That Rises“ („Nathan gibt nicht auf“, 1998), der 1998 uraufgeführt wurde.

Dennis Quaid begann schon während seiner Zeit auf der High School mit der Schauspielerei und studierte später Theater an der University of Houston. Kurz nach seiner Ankunft in Hollywood bekam er die Rolle eines harten Arbeiters in Breaking Away (Vier irre Typen, 1979) und stach mit einer Performance hervor, die seine Karriere ins Rollen brachte. Zu seinen weiteren frühen Filmen zählen The Long Riders (Long Riders, 1980) in dem er an der Seite seines Bruders Randy spielte, 9/30/55 (1977), Crazy Mama (Verrückte Mama, 1975), Dreamscape (Höllische Träume, 1977), All Night Long (Jede Nacht zählt, 1981), Our Winning Season (1978), Caveman (Caveman – Der aus der Höhle kam, 1981), I Never Promised You a Rose Garden (Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen, 1977) und Enemy Mine (Enemy Mine – Geliebter Feind, 1985). Darüber hinaus stand er auch auf etlichen Theaterbühnen, unter anderem trat er in Sam Shepards off-Broadway-Produktion von „True West“ auf, das er später auch in Los Angeles spielte.

Im November 2005 bekam Dennis Quaid seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, mit dem seine exzellenten Darstellungen während seiner Karriere als Schauspieler geehrt wurden.

RENE RUSSO (Helen North)

Rene Russo hat im Laufe ihrer viel beachteten Karriere ihre außergewöhnliche Bandbreite und Vielseitigkeit bewiesen und fährt immer noch fort, mit jeder Rolle neue Grenzen auszuloten. Sie war unwiderstehlich als sexy, smarte und getriebene Detektivin in The Thomas Crown Affair (Die Thomas Crown Affäre, 1999), zeigte ihr Händchen für Comedy in Tin Cup (Tin Cup, 1996) und bewies ihr Talent als dramatische Schauspielerin in Ransom (Kopfgeld, 1996). In Kürze kann man sie neben Al Pacino und Matthew McConaughey in Two for the Money (2005) bewundern.

Mit Filmen wie Showtime (Showtime, 2002), Big Trouble (Jede Menge Ärger, 2002), In the Line of Fire (In the Line of Fire – Die zweite Chance, 1993), Outbreak (Outbreak – Lautlose Killer, 1995) und Get Shorty (Schnappt Shorty, 1995) auf ihrer Filmografie zieht Rene Russo immer wieder die Aufmerksamkeit von Zuschauern und Kritikern auf sich. Neben diesen Hits stand sie auch in Lethal Weapon 3 (Lethal Weapon 3 – Die Profis sind zurück, 1992) und Lethal Weapon 4 (Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf, 1998) neben Mel Gibson und Danny Glover vor der Kamera. Ihr Spielfilmdebüt gab sie in Major League (Die Indianer von Cleveland, 1989), danach spielte sie unter anderem in The Adventures of Rocky and Bullwinkle (Die Abenteuer von Rocky und Bullwinkle, 2000), Buddy (Buddy – Mein haariger Freund, 1997), Mr. Destiny (Mr. Destiny – Voll daneben, 1992), One Good Cop (Selbstjustiz – Ein Cop zwischen Liebe und Gesetz, 1991) und Freejack (Freejack – Geisel der Zukunft, 1992).

Die gebürtige Kalifornierin Russo wuchs in Burbank auf. Im Alter von 18 Jahren wurde sie auf einem Konzert der Rolling Stones „entdeckt“ und ermutigt, Model für Modeaufnahmen zu werden. Kurz danach zog sie nach New York und wurde zu einem der Top-Models der Ford Agency. Im Laufe ihrer Karriere als Model in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern zierte sie die Titelbilder von jedem renommierten Modemagazin.

RIP TORN (Kommandant Sherman)

Rip Torn kann auf eine mittlerweile vier Dekaden umspannende, ereignisreiche und preisgekrönte Karriere im Film-, Theater- und TV-Business zurück blicken. Zuletzt spielte der vielseitige Schauspieler seine komödiantische Ader in dem Hit Dodgeball: A True Underdog Story (Voll auf die Nüsse, 2004) sowie in Men in Black (Men in Black, 1997) und dessen Fortsetzung aus. Auch wegen seiner Rolle in der erfolgreichen TV-Serie „The Larry Sanders Show“, die schon seit etlichen Staffeln läuft und die ihm bereits einen Emmy eingebracht hat, ist er allseits beliebt.

Zu den künftigen Rollen Torns zählen König Ludwig XV. in Sofia Coppolas Marie Antoinette (2006), der in diesem Jahr in die Kinos kommen soll. Seine Filmografie aus dem vergangenen Jahrzehnt umfasst unter anderem Welcome to Mooseport (Willkommen in Mooseport, 2004), Eulogy (2004), The Insider (Insider, 1999), Wonder Boys (Die Wonder Boys, 2000), Freddie Got Fingered (2001), Where the Rivers Flow North (Am Ende des großen Traums, 1994), Payday (Zahltag, 1972), Heartland (1979), und Defending Your Life (Rendezvous im Jenseits, 1991). Darüber hinaus bekam er für seine Performance in Cross Creek (1983) an der Seite von Mary Steenburgen eine Oscar®-Nominierung.

Wegen seiner markanten Stimme und seinem interpretativen Talent ist Rip Torn außerdem ein gefragter Sprecher. Die Dokumentation The Fires of Kuwait (1992), an dem er als Erzähler mitgearbeitet hat, wurde mit dem Oscar® in der Sparte Best Documentary ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er an Cat Tale (2006) im Synchronstudio, und danach wird er gemeinsam mit Jerry Seinfeld und Renee Zellweger für Bee Movie (2007) am Mikrofon stehen.

LINDA HUNT (Mrs. Munion)

Auch Linda Hunt hat schon eine Vielzahl der unterschiedlichsten Charaktere im Kino, im TV und auf der Theaterbühne dargestellt. Sie wurde mit einem Academy Award® für ihre Rolle als Billy Kwan in The Year of Living Dangerously (Ein Jahr in der Hölle, 1982) ausgezeichnet, nachdem sie ihr Kinodebüt in Robert Altmans Popeye (Popeye, 1980) gegeben hatte. Zu ihren weiteren Filmen gehören Dragonfly (Im Zeichen der Libelle, 2002), Twenty Bucks (Twenty Bucks – Geld stinkt nicht, oder doch?, 1993), Prêt-à-Porter (Prêt-à-Porter, 1994), Kindergarten Cop (Kindergarten Cop, 1990), Waiting for the Moon (Warten auf den Mond, 1987), She-Devil (Die Teufelin, 1989), Silverado (Silverado, 1985), The Bostonians (Die Damen aus Boston, 1984) und David Lynchs Dune (Der Wüstenplanet, 1984). Darüber hinaus sprach sie die Figur der Großmutter Weide in dem Zeichentrickfilm Pocahontas (Pocahontas, 1995).

Zuletzt stand Hunt in einer Rolle für Stranger Than Fiction (2006) von Regisseur Marc Forster vor der Kamera. Ihre berufliche Laufbahn als Schauspielerin begann vor über dreißig Jahren beim Long Wharf Theatre in New Haven, Connecticut, wo sie in Stücken von Shakespeare, Strindberg, O’Neill und Tennessee Williams auftrat. Für ihre Arbeit in Arthur Kopits „End of the World“ wurde sie mit einer Tony-Nominierung geehrt, und für Rollen in Caryl Churchills „Top Girls“ und dem auf dem Roman von Franz Kafka basierenden „A Metamprphosis in Miniature“ gewann sie Obie Awards. Zu ihren anderen bemerkenswerten Theater-Arbeiten zählen die Titelrolle in „Mother Courage and Her Children“, „Aunt Dan & Lemon“, in dem sie die Rolle der Aunt Dan in London und New York spielte, sowie „The Cherry Orchard“ in einer Inszenierung von Peter Brook. Im Jahr 1974 kam sie erstmals nach Los Angeles, um in einer kleinen Rolle in „Hamlet“ an der Seite von Stacy Keach und unter der Regie von George Davidson im Mark Taper Forum zu spielen.

Im Fernsehen spielte Linda Hunt die Richterin Zoey Hiller in den ersten sechs Staffeln der Serie „The Practice“. Außerdem war sie die Stimme von „Management“ in der erfolgreichen und von der Kritik viel gepriesenen Serie „Carnivale“. Des weiteren ist Hunt immer wieder als Sprecherin in Dokumentationen des Discovery Channel, von National Geographic und PBS zu hören.

JERRY O’CONNELL (Max)

Jerry O’Connell kann ebenfalls schon auf ein beeindruckendes Resümee seiner Arbeit in Kino, Fernsehen und Theater zurück blicken. Er ist in den letzten Jahren zu einem der vielseitigsten und am meisten gefragten jungen Schauspieler Hollywoods avanciert. Neben seiner dauerhaften Rolle in der erfolgreichen NBC-Serie „Crossing Jordan“ spielte er für Fox und den Sci-fi-Channel in „Sliders“, in dem TV-Film „What the Deaf Man Heard“ („Explosion des Schweigens“, 1997) und in der Miniserie „The 60s“ („Die wilden 60er“, 1999). Im Kino stand er neben Estella Warren in Jerry Bruckheimers Komödie Kangaroo Jack (Kangaroo Jack, 2003) vor der Kamera und wird demnächst an der Seite von Ben Affleck in Man About Town (2006) zu sehen sein. Außerdem hat er gerade die Dreharbeiten zu dem übernatürlichen Independent-Thriller Room 6 (2006) mit Christine Taylor beendet und spricht ebenfalls eine Rolle in dem Zeichentrickfilm Cat Tale.

Seine Karriere als Schauspieler begann O’Connell mit einer Nebenrolle in Stand By Me (Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers, 1986) unter der Regie von Rob Reiner. Danach machte er eine Pause von der Schauspielerei, um seine Ausbildung an der New York University zu beenden. Nach seinem Abschluss widmete er sich wieder der Arbeit an Kinofilmen und wurde für seine Rolle als Cush in Jerry Maguire (Jerry Maguire, 1996) mit Tom Cruise von der Kritik gefeiert. Außerdem trat er in Scream 2 (Scream 2, 1997), Can’t Hardly Wait (Ich kann’s kaum erwarten, 1998) und Mission to Mars (Mission to Mars, 2000) auf.

DAVID KOECHNER (Darrell)

David Koechner hat er erfolgreich geschafft, sich vom reinen Comedian zum gefragten Nebendarsteller hoch zu arbeiten. Seine blendende Vorstellung als chauvinistischer Sportmoderator in Anchorman (Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy, 2004) an der Seite von Will Ferrell hat ihn nicht nur bei den Zuschauern populär gemacht. Zu seinen weiteren Filmen zählen A Guy Thing (Gelegenheit macht Liebe, 2003), Austin Powers: The Spy Who Shagged Me (Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung, 1999), Man on the Moon (Der Mondmann, 1999) und My Boss’s Daughter (Partyalarm – Hände weg von meiner Tochter, 2003). Zuletzt spielte er Nebenrollen in Daltry Calhoun (2005), The Dukes of Hazzard (Ein Duke kommt selten allein, 2005) und The 40-Year-Old Virgin (Jungfrau (40), männlich, sucht…, 2005). Demnächst wird er zusammen mit Aaron Eckhart, Katie Holmes, Robert Duvall und Maria Bello in Thank You For Smoking (2005) in die Kinos kommen.

Koechner, geboren und aufgewachsen in Tipton, Missouri, studierte Politikwissenschaften an der University of Missouri. Statt sich dem Familienunternehmen – der Herstellung von Ställen für Truthähne – zu widmen, zog er nach seinem Abschluss nach Chicago und studierte Improvisations-Schauspiel und Comedy unter der Aufsicht des Improvisations-Meisters Del Close. Ein Engagement am Second City Theater in Chicago führte zu seinem Durchbruch, als Lorne Michaels, der Erfinder der legendären Show „Saturday Night Live“, sein Talent erkannte. David Koechner bekam eine Rolle in „Late Night With Conan O’Brien“ und trat in so erfolgreichen US-Sitcoms wie „Mad About You“ und „Dharma & Greg“ auf, bevor er sich der Welt des Films widmete.

Die Beardsley-Kinder:

SEAN FARIS (William Beardsley)

Sean Faris spielt William, den ältesten Sohn der Beardsleys, der in die Fußstapfen seines Vaters treten will. Faris ist in den USA bekannt aus der Fox-Serie „Reunion“, die in den Jahren zwischen dem High-School-Abschluss einer Freundesclique und ihrem Klassentreffen zwanzig Jahre später spielt, auf dem die geheime Wahrheit hinter dem Tod eines der Kameraden aufgedeckt wird. Jede Episode umfasst ein Jahr ihres Lebens.

Sean Faris spielte außerdem eine Hauptrolle in der hoch gelobten tragikomischen Serie „Life As We Know It“ von ABC, für die er von den Branchen-Magazinen Daily Variety und Hollywood Reporter auf deren „10 to Watch“-Liste aufgenommen wurde. Das Spielfilmdebüt von Faris folgte kurz nach seiner Ankunft in L.A. von Ohio, als er in Michael Bays Pearl Harbor (Pearl Harbor, 2001) mit Ben Affleck und Josh Hartnett in den Hauptrollen besetzt wurde. Der gebürtige Texaner spielte außerdem eine Hauptrolle in der MGM-Komödie Sleepover (2004).

KATIJA PEVEC (Christina Beardsley)

Katija Pevec spielt Christina, die älteste Tochter der Familie und Cheerleader der Gruppe, die es liebt, J. Crew-Kleidung zu tragen.

Pevec begann ihre Karriere bei einem Musical-Theater, als sie auf Hawaii aufwuchs. Nach ihrem Umzug nach Los Angeles bekam sie kleine Rollen in Sleepover und Air Bud: Spikes Back (2004). Mittlerweile ist sie der Star der Nickelodeon-Serie „Just For Kicks“.

DEAN COLLINS (Harry Beardsley)

Dean Collins spielt den Sohn, der immer auf gepackten Koffern sitzt und immer bereit für den nächsten Zug ist. Der junge Schauspieler ist sowohl als Komödiant als auch als dramatischer Darsteller ein Talent und war bereits in einer Vielzahl verschiedenster Rollen zu sehen.

Im vergangenen Jahr spielte Collins eine wiederkehrende Rolle in elf Episoden der viel beachteten Serie „Jack & Bobby“. Derzeit ist er bei Fox in der Serie „The War at Home“ zu sehen, einer unglaublich komischen halbstündigen Sitcom, die Sonntagabends vor dem Hit „Family Guy“ läuft. Collins stellt den jüngsten Sohn von Michael Rapaport in der Comedy-Serie dar.

Demnächst wird Dean Collins eine Hauptrolle in dem New Line-Spielfilm Hoot (2006) neben Luke Wilson und Logan Lerman übernehmen.

TYLER PATRICK JONES (Michael Beardsley)

Tyler Patrick Jones trägt als Michael seine Pfadfinder-Uniform mit dem selben Stolz wie sein Vater, wenn dieser sein eindrucksvolles Outfit der Küstenwache anzieht. Jones ist im Kino-Business kein Fremder – er spielte bereits den gekidnappten Sohn von Tom Cruise in Steven Spielbergs Minority Report (Minority Report, 2002) und Edward Nortons Sohn in Red Dragon (Roter Drache, 2002). Zuletzt stand er als einer der Bad News Bears (2005) für Paramount Pictures vor der Kamera.

Darüber hinaus drehte Tyler Patrick Jones Episoden von „Judging Amy“, „Family Law“ und „So Little Time“ sowie etliche Werbespots, bevor er sich auf eine Karriere beim Film konzentrierte. Im Jahr 2003 arbeitete er mit dem Emmy Award-Gewinner Bradley Whitford in „Fathers and Sons“ zusammen und spielte danach eine wiederkehrende Rolle in der WB-Serie „Summerland“, in der er den schelmischen Nachbarsjungen Chris darstellte. Im vergangenen Jahr spielte er in „Feast“ von Project Greenlight und in einer Episode von „Crossing Jordan“.

HALEY RAMM (Kelly Beardsley)

Haley Ramm verkörpert Kelly, die Sportskanone der Familie. Die gebürtige Texanerin hatte ihren Durchbruch in der Independent-Komödie Slap Her, She’s French (Freche Biester!, 2002), die in Dallas gedreht wurde. Zuletzt war sie an der Seite von Jodie Foster in Flightplan (Flightplan – Ohne jede Spur, 2005) und in Rob Reiners Rumor Has It (Wo die Liebe hinfällt, 2005) zu sehen. Im kommenden Sommer wird sie die junge Jean Grey in X-Men 3 (2006) darstellen.

BRECKEN und BRIDGER PALMER (Ely und Otter Beardsley)

Brecken und Bridger Palmer begannen im Alter von vier Jahren mit der Schauspielerei und folgten damit dem Beispiel ihrer älteren Schwester Jaelin, die einen kleinen Part als Rüpel in DEINE, MEINE UND UNSERE spielt. Die sechsjährigen Zwillinge traten bereits in einem Pilotfilm, einigen Werbespots und einem Studentenfilm auf und haben nun mit DEINE, MEINE UND UNSERE als schlitzohrige, zänkische Zwillingssöhne von Frank Beardsley ihren ersten großen Auftritt.

TY PANITZ (Ethan Beardsley)

Ty Panitz gebührt die Ehre, das jüngste Mitglied der Besetzung von DEINE, MEINE UND UNSERE zu sein. Er ist kürzlich erst sechs Jahre alt geworden und spielt in dieser Komödie seine erste Rolle. Danach ist der kleine Schauspieler allerdings schon für einen Part in How To Eat Fried Worms (2006) gebucht.

Die North-Kinder:

DANIELLE PANABAKER (Phoebe North)

Danielle Panabaker war kürzlich neben Paul Newman, Ed Harris und Helen Hunt in der von der Kritik viel gepriesenene HBO-Miniserie „Empire Falls“ (2005) zu sehen. Im vergangenen Sommer spielte sie darüber hinaus eine der Hauptrollen in Sky High (Sky High – Diese Highschool hebt ab!, 2005) mit Kurt Russell und Kelly Preston. Zu den TV-Projekten von Panabaker zählen Hauptrollen in „Searching For David’s Heart“ (2004), für den sie im Jahr 2005 mit einem Young Artist Award in der Sparte Best Performance in a TV Movie – Leading Young Actress ausgezeichnet wurde, „Mom at Sixteen“ (2005), „Sex and the Single Mom“ (2005) und der Disney Channel-Film „Stuck in the Suburbs“ (2004). Für ihre Gastrolle in „The Guardian“ bekam sie 2004 bereits einen Young Artist Award, diesmal in der Kategorie Best Performance in a TV Series – Guest Starring Young Actress. Weitere Rollen spielte sie in „Law and Order: SVU“, „CSI“, „Malcolm in the Middle“ und „Summerland“, in der sie an der Seite ihrer Schwester Kay spielen konnte, einem Mitglied der Stammbesetzung von „Summerland“ und von Disneys „Phil of the Future“.

Danielle Panabaker hat kürzlich die Dreharbeiten des Independent-Films Home of the Giants (2006) neben Haley Joel Osment abgeschlossen und arbeitet derzeit wieder mit ihrer Schwester zusammen – an dem Disney Channel-Film „How My Personal Private Journal Became a Best-Selling Novel“ (2006), in dem die beiden Geschwister verschiedene Versionen der gleichen Figur verkörpern. Danielle schafft es, Arbeit und Schule unter einen Hut zu bringen, schloss im Alter von 14 Jahren an der High School ab und studiert derzeit an der UCLA, wo sie im Hauptfach Englisch belegt hat. In ihrer Freizeit liebt sie es zu reisen – sie hat schon alle 50 US-Bundesstaaten besucht.

DRAKE BELL (Dylan North)

Drake Bell zeigt sein künstlerisches Talent mit der Sprühdose als ältester Sohn von Helen North. US-Fernsehzuschauern ist der junge Schauspieler aus der Nickelodeon-Serie „Drake and Josh“ bestens bekannt – mittlerweile wird er von kreischenden Teenager-Mädchen verfolgt, wenn sie ihn in Los Angeles entdecken. Zu den Filmen von Bell zählen das TV-Movie „The Jack Bull“ („Reiter auf verbrannter Erde“, 1999), in dem er den Sohn von John Cusack spielte, sowie ein kleiner Part in High Fidelity (High Fidelity, 2000). Im Fernsehen trat er in kleinen Rollen in „Seinfeld“, „The Drew Carey Show“, „The Pretender“ und „Home Improvement“ auf. Neben seiner Schauspielerei widmet sich Drake Bell auch der Musik: Er hat den Song für seine Nickelodeon-Serie geschrieben und gesungen und bereits ein Album veröffentlicht.

MIKI ISHIKAWA (Naoko North)

Miki Ishikawa spielt die Filmemacherin der Familie North, die ihre Kamera nutzt, um die Hochs und Tiefs der gewaltigen Sippe zu dokumentieren. Ishikawa kam mit der Schauspielerei in Berührung, als sie im Alter von vier Jahren auf Hawaii als Model und Darstellerin für Werbespots gebucht wurde. Nachdem ihre Familie nach Los Angeles umgezogen war, zog sie die Aufmerksamkeit etlicher Casting Directors auf sich, trat in zahllosen TV-Serien und Werbespots auf und verfeinerte ihr Talent. Im Jahr 2004 bekam sie eine wiederkehrende Rolle in der Nickelodeon-Serie „Zoey 101“ und gibt nun in DEINE, MEINE UND UNSERE ihr Spielfilmdebüt.

SLADE PEARCE (Mick North)

Slade Pearce stammt ebenfalls aus Texas und überzeugte seine Mutter, ihre Sachen zu packen und nach Los Angeles zu ziehen, nachdem er bereits in etlichen Anzeigen und Werbespots vor einer Kamera gestanden hatte und nun seine Karriere als Schauspieler anschieben wollte. Kurz nach seiner Ankunft in L.A. bekam er eine Rolle in „Six and the City“, der die Dynamik von politischen Schachzügen auf dem Spielplatz parodiert. Danach spielte er in dem Pilotfilm der Serie „Hope and Faith“.

Als nächstes wird er in Air Buddies (2006) eine Rolle spielen, der im nächsten Sommer in die Kinos kommen wird.

LIL’ JJ (Jimi North)

Lil’JJ spielt den adoptierten Sohn von Helen North und wurde bereits als „Prince of Comedy“ bezeichnet, als er den BET-Comedy-Wettbewerb „Coming to the Stage“ gewonnen hatte. Sein Sieg zog die Aufmerksamkeit von Jay Leno auf sich, der ihn einlud, in seiner „The Tonight Show“ aufzutreten. Mit diesem Auftritt wurde der junge Komiker landesweit berühmt. Für Nickelodeon spielte er in der populären Sketch-Comedy-Serie „All That“. Der Junge gab sein Kinodebüt in Beauty Shop (Beauty Shop, 2005) mit Queen Latifah und wird demnächst in dem Drama Crossover (2006) zu sehen sein.

MIRANDA COSGROVE (Joni North)

Miranda Cosgrove spielt Helens mittlere Tochter. Miranda wird in Kürze in dem Film Lucky 13 (2006) zu sehen sein und spielte bereits in der Nickelodeon-Serie „Drake and Josh“ sowie in dem dreiteiligen Special „Drake and Josh Go Hollywood“. Am besten bekannt ist sie allerdings wegen ihrer herausragenden Rolle in School of Rock (School of Rock, 2003) mit Jack Black. Die Zwölfjährige kann als Synchronsprecherin unter anderem in dem Zeichentrickfilm Peter Cottontail: The Movie (2005) und in Disney Channels „Lilo & Stitch“ sowie in „What’s New, Scooby Doo?“ von WB gehört werden.

ANDREW VO (Lau North)

Andrew Vo, halb Chinese, halb Vietnamese, spielt Helens adoptierten Sohn Lau. DEINE, MEINE UND UNSERE ist sein Schauspiel-Debüt.

Vo war in einer wiederkehrenden Rolle als Ming Nas Sohn in der NBC-Serie „Inconceivable“ zu sehen und wird demnächst in The Santa Clause 3 (2007) einen Elf spielen.

JENNIFER und JESSICA HABIB (Bina und Marisa North)

Auch Jennifer und Jessica Habib geben – als adoptierte Zwillinge aus Indien – ihr Schauspiel-Debüt.

Die achtjährigen identischen Zwillinge sind halb Ägypterinnen und halb Mexikanerinnen und sprechen fließend englisch, spanisch und arabisch. Beide sind echte Leseratten und verschlingen teilweise mehrere Bücher pro Woche. Sie lieben es zu schwimmen, mit ihrem Gameboy zu spielen und ihrer Mutter bei der Erziehung ihres kleinen Bruders zu unterstützen.

NICHOLAS ROGET-KING (Aldo North)

Nicholas Roget-King gibt als jüngstes Kind der North-Familie ebenfalls sein Debüt in einem Spielfilm. Er stammt aus Chicago, hat bereits an der Second City gelernt und ist in Produktionen von Steppenwolf aufgetreten. Der Siebenjährige nimmt an einem Ausbildungsprogramm für besonders Begabte teil, das von der Northwestern University organisiert wird.

Über die Filmemacher

RAJA GOSNELL – Regie

Raja Gosnell begann seine Karriere beim Film im Schneideraum und schnitt unter anderem Blockbuster wie Home Alone (Kevin – Allein zu Haus, 1990), Pretty Woman (Pretty Woman, 1990) und Mrs. Doubtfire (Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen, 1993). Als John Hughes vorschlug, dass Gosnell Home Alone 3 (Wieder allein zu Haus, 1997) inszenieren sollte, übernahm der talentierte Cutter erstmals erfolgreich den Regiestuhl. Seitdem hat er Filme wie Never Been Kissed (Ungeküsst, 1999), Big Momma’s House (Big Mamas Haus, 2000) und die weltweit erfolgreichen Komödien Scooby Doo (Scooby-Doo, 2002) und Scooby Doo 2: Monsters Unleashed (Scooby-Doo 2: Die Monster sind los, 2004) inszeniert.

RON BURCH & DAVID KIDD – Drehbuch

Ron Burch & David Kidd haben bereits etliche Drehbücher verfasst. Ihr erstes Skript für einen Kinofilm war Head Over Heels (Hals über Kopf, 2001) mit Monica Potter und Freddie Prinze, Jr. Außerdem haben sie die Bücher für Inspector Gadget (Inspektor Gadget, 1999) und The Adventures of Elmo in Grouchland (Die Abenteuer von Elmo im Grummelland, 1999) geschrieben. Zuletzt ging ihr Skript The Jane Plan (2006) in Produktion.

Die beiden Autoren waren Roman-Schriftsteller in New York, bevor sie sich in Hollywood orientierten und ihren Durchbruch bei dem renommierten Warner Bros. Comedy Writers Workshop hatten. Aus diesem Workshop wurden sie stehenden Fußes als Stamm-Autoren für die CBS-Serie „The Closer“ engagiert, die eine Emmy-Nominierung für den Text des Liedes „You Don’t Know Jack“ in der Sparte Best Song erhielt. Der Song, der von Bernadette Peters interpretiert und von Michael Feinstein gespielt wird und in dem der Schauspieler Ed Asner in einem limettengrünen, hautengen Lycra-Kostüm auftritt, wird mittlerweile als Klassiker bezeichnet.

Neben seiner Arbeit beim Film hat das Duo etliche TV-Pilotfilme für Networks und TV-Sender verkauft und entwickelt.

ROBERT SIMONDS – Produktion

Robert Simonds ist in etwas weniger als einer Dekade bereits zu einem der profiliertesten Hollywood-Produzenten von Komödien avanciert.

Bereits am Anfang seiner Karriere wurde Simonds zu einem der jüngsten Film-Manager in Hollywood, als er sofort nach seinem Studienabschluss als Production Trainee bei MGM engagiert wurde. Kurz danach entwickelte und produzierte er seinen ersten Kinofilm: Problem Child (So ein Satansbraten, 1990), der zum profitabelsten Studio-Spielfilm des Jahres wurde und den damals 26Jährigen in die beneidenswerte Position eines erfolgreichen Produzenten erhob. Danach baute er die Nische, die er mit seinem ersten Film geschaffen hatte, aus – Simonds schuf als Pionier ein Sub-Genre von Komödien für meist jugendliche, männliche Zuschauer, die meisten davon mit Adam Sandler in der Hauptrolle. Dazu gehören Billy Madison (Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben, 1995), Happy Gilmore (Happy Gilmore – Ein Champ zum Verlieben, 1996), The Waterboy (Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden, 1998), The Wedding Singer (Eine Hochzeit zum Verlieben, 1998) und Big Daddy (Big Daddy, 1999). Insgesamt haben die über 30 Filme, die Simonds produziert hat, mehr als 3 Milliarden Dollar eingespielt.

Zu seinen letzten Produktionen zählen die erfolgreiche Komödie Just Married (Voll verheiratet, 2003) mit Ashton Kutcher, die weltweit mehr als 100 Millionen Dollar einspielte, die Steve-Martin-Komödie Cheaper by the Dozen (Im Dutzend billiger, 2003), Herbie: Fully Loaded (Herbie: Fully Loaded, 2005) mit Lindsay Lohan sowie Rebound (2005) mit Martin Lawrence. Aktuell hat Robert Simonds die Filme The Pink Panther (2006) und Cheaper by the Dozen 2 (Im Dutzend billiger 2, 2006), beide mit Steve Martin in der Hauptrolle, sowie The Shaggy Dog (2006) mit Tim Allen und Father Knows Less (2005) mit Dustin Hoffman produziert.

MICHAEL NATHANSON – Produktion

Michael Nathanson ist President und Chief Executive Officer von O.N.C. Entertainment Inc., einer unabhängigen Produktionsfirma und Tochter von Sony Pictures Entertainment, die Spielfilme und TV-Formate produziert. Er hat in den letzten drei Jahrzehnten über 500 Filme produziert oder als Studiochef oder Produzent verantwortet.

Vor der Gründung von O.N.C. Entertainment Inc. war Nathanson acht Jahre lang President und Chief Operating Officer von MGM Pictures. Neben seiner Aufgabe im Marketing und dem Vertrieb von Filmen war er für alle Facetten der Entwicklung, Akquisition und Produktion jener Filme zuständig, die unter dem Banner von MGM Pictures produziert oder veröffentlicht wurden. Einer der erfolgreichsten MGM-Filme unter Nathansons Ägide war Die Another Day (Stirb an einem anderen Tag, 2002), der bis heute der Erfolgreichste in der 43jährigen Geschichte der beliebten James Bond-Serie ist. Außerdem war Nathanson unter anderem für Be Cool (Be Cool, 2005), The Amityville Horror (The Amityville Horror, 2005), Beauty Shop (Beauty Shop, 2005), DeLovely (DeLovely – Die Cole Porter Story, 2004) und Walking Tall (Walking Tall – Auf eigene Faust, 2004) sowie für Franchises wie Legally Blonde (Natürlich blond, 2001) und Legally Blonde 2: Red, White and Blonde (Natürlich blond 2, 2003), Agent Cody Banks (Agent Cody Banks, 2003) und Agent Cody Banks 2: Destination London (Agent Cody Banks 2: Mission London, 2004) sowie für Barbershop (Barbershop, 2002) und Barbershop 2: Back in Business (Barbershop 2: Back in Business, 2004) zuständig.

Vor seiner Zeit bei MGM verbrachte Nathanson drei Jahre als Chairman und Chief Executive Officer bei New Regency Productions, wo er für das Management aller Produktions-, Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten verantwortlich war. Während dieser Zeit überwachte er die Produktion von Filmen wie dem Academy Award®-Gewinner L.A. Confidential (L.A. Confidential, 1997), A Time To Kill (Die Jury, 1996), Tin Cup (Tin Cup, 1996), Natural Born Killers (Natural Born Killers, 1994), Heat (Heat, 1995), Dangerous Beauty (Gefährliche Schönheit – Die Kurtisane von Venedig, 1998), Copycat (Copykill, 1995) und Free Willy 2: The Adventure Home (Free Willy 2 – Freiheit in Gefahr, 1995) sowie Free Willy 3: The Rescue (Free Willy 3 – Die Rettung, 1997).

Michael Nathanson kam von Columbia Pictures zu New Regency. Bei Columbia arbeitete er als President of Worldwide Production, seine Amtszeit dort begann im Januar 1987 als Executive Vice President – Production. Dort war er für alle Aspekte der Produktion verantwortlich, darunter die Entwicklung, die Besetzung und die Führung des kreativen-ausführenden Teams des Studios. Von 1989 bis 1994 war er der Architekt hinter etlichen künstlerischen und kommerziellen Erfolgen wie Awakenings (Zeit des Erwachens, 1990), The Prince of Tides (Herr der Gezeiten, 1991), Boyz N the Hood (Boyz N the Hood – Jungs im Viertel, 1991), A River Runs Through It (Aus der Mitte entspringt ein Fluss, 1992), A League of Their Own (Eine Klasse für sich, 1992), In the Line of Fire (In the Line of Fire – Die zweite Chance, 1993), Groundhog Day (Und täglich grüßt das Murmeltier, 1993) und Bram Stoker’s Dracula (Bram Stokers Dracula, 1992).

Zwischen 1989 und 1985 war Nathanson Vice President – Production von MGM, United Artists und Warner Brothers. Bei Warner Bros. Leitete er die Produktion von Filmen wie Purple Rain (Purple Rain, 1984) und The Neverending Story (Die unendliche Geschichte, 1984). Seine Karriere im Entertainment-Business begann er bei NBC Sports in New York. 1975 zog er nach Los Angeles, um sich auf eine Laufbahn in der Filmindustrie zu konzentrieren. Dort arbeitete er zunächst als Produktionsassistent an Filmen wie The Deep (Die Tiefe, 1977) und Sinbad and the Eye of the Tiger (Sindbad und das Auge des Tigers, 1977).

IRA SHUMAN – Ausführender Produzent

Ira Shuman begann seine berufliche Laufbahn als Produzent von Werbespots, nachdem er die School of Visual Arts in New York abgeschlossen hatte. Nach seinem Umzug nach Los Angeles arbeitete er als Executive Production Manager für Walt Disney Television, wo er unter anderem an Live-action-Filmen wie „Newsies“ („Newsies – Die Zeitungsjungen“, 1992) arbeitete.

Nachdem er sich der Produktion von Kinofilmen gewidmet hatte, arbeitete Shuman an den ersten vier Adam Sandler-Filmen mit – Airheads (Airheads, 1994), Bulletproof (Bulletproof – Kugelsicher, 1996), The Wedding Singer und The Waterboy. Darüber hinaus war er als Co-Produzent für Mr. Wrong (Mr. Wrong – Der Traummann wird zum Alptraum, 1996), Strange Days (Strange Days, 1995), Half-Baked (Half-Baked, 1998) und Head Over Heels zuständig. Zuletzt produzierte Shuman die Publikumserfolge Just Married und Cheaper by the Dozen. Demnächst wird The Pink Panther in die Kinos kommen, an dem er ebenfalls beteiligt war.

RICHARD SUCKLE – Ausführender Produzent

Richard Suckle besuchte die University of Chicago und die New York University. Während seiner Zeit im College begann er bereits seine Karriere in der Unterhaltungsindustrie, als er bei der General-Management-Firma Gatchell & Neufeld am Broadway arbeitete. Dort war er an Andrew Lloyd Webbers „Aspects of Love“ und den Tony Award-Gewinnern „Lettice & Lovage“ und „City of Angels“ beteiligt.

Später wechselte Suckle in die Musikindustrie und trat der Public Relations-Firma von Shore Fire Media bei, wo er mit Grammy Award-Gewinnern wie Wynton Marsalis und Hall & Oates arbeitete. Nach seinem Abschluss im Jahr 1991 zog der aus Philadelphia stammende Suckle nach Los Angeles, um einen Job bei Roven/Cavallo Entertainment anzutreten. Die Firma ging 1993 in Atlas Entertainment über, die Spielfilm-Produktionsfirma der Mosaic Media Group, einer integralen Multimedia-Firma für Film, TV und Management. Während seiner elfjährigen Amtszeit bei Atlas war Suckle an der Entwicklung und Produktion von etlichen Projekten der Firma beteiligt. Darunter befinden sich Terry Gilliams Twelve Monkeys (12 Monkeys, 1995) und Fallen (Dämon, 1998) mit dem zweifachen Academy Award®-Gewinner Denzel Washington in der Hauptrolle. Diesen Film stellte Suckle auch als Produzent her.

Im Jahr 2002 produzierte er den Box-office-Hit Scooby Doo, dem das Sequel Scooby Doo 2: Monsters Unleashed folgte. Beide Filme haben weltweit mehr als 450 Millionen Dollar eingespielt. Während dieser Zeit formierte Suckle seine Partnerschaft mit dem Scooby Doo-Regisseur Raja Gosnell, mit dem er die gemeinsame Produktionsfirma R&R Entertainment gründete, die auf dem Gelände von Warner Bros. Pictures angesiedelt ist.

TRACEY TRENCH – Ausführende Produzentin

Tracey Trench krönte ihre langjährige, erfolgreiche Karriere im Produktionsgeschäft kürzlich mit der Gründung ihrer eigenen Film- und TV-Produktionsfirma Tracey Trench Productions. Davor hatte sie bei The Robert Simonds Company gearbeitet und neben etlichen anderen Komödien als Ausführende Produzentin Filme wie Just Married mit Ashton Kutcher, Herbie: Fully Loaded mit Lindsay Lohan und The Pink Panther mit Steve Martin hergestellt. Vor ihrer Zeit bei der Firma produzierte sie Ever After (Auf immer und ewig, 1998) mit Drew Barrymore und Anjelica Huston, I’ll Be Home for Christmas (Eine wüste Bescherung, 1998) und die Latino-Komödie Chasing Papi (2003).

Trench startete ihre Karriere, als sie als Rechercheurin für den renommierten Regisseur Alan Parker arbeitete. Danach wechselte sie in die Entwicklung von Filmen und trat einen Job bei der damals neu gegründeten Fox Family Films an. Während ihrer Zeit bei Fox Family Films verantwortete sie ein Projekt, was zu einer langen Leidenschaft werden sollte: die preisgekrönte Dokumentation „Fear and Learning at Hoover Elementary“ (1997) über ein zehnjähriges Mädchen, das eine Grundschule für Immigranten im Los Angeles-Stadtteil Pico Union besucht. Der Film gewann den Freedom of Expression Award beim Sundance Film Festival 1997 und wurde im Rahmen der PBS-Reihe „P.O.V.“ und auf dem Sundance Channel ausgestrahlt. Danach gewann er weitere Preise, darunter den renommierten duPont-Columbia Award, der vom Pulitzer Prize Committee für herausragende Programmierung im Fernsehen vergeben wird. „Fear and Learning“ wurde von dem bekannten Kritiker Roger Ebert in den höchsten Tönen gelobt und zog sogar die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses auf sich. Im Jahr 1998 bekam Trench außerdem eine Emmy-Nominierung für den Film.

Ihre Fähigkeit, mit einem sehr begrenzten Budget eine kraftvolle Geschichte zu produzieren beeindruckte den Fox-Chef Peter Chernin, der ihr die Möglichkeit gab, Ever After zu produzieren. Der Film wurde unter der Regie von Andy Tennant (HitchHitch – Der Date Doktor, 2005) mit Drew Barrymore und Anjelica Huston in den Hauptrollen in der wundervollen, mittelalterlich anmutenden Region Perigord in Südfrankreich gedreht. Ever After avancierte zu einem Geheimtipp und schließlich zu einem Hit für Fox, der über 100 Millionen Dollar weltweit einspielte und Trenchs Karriere als Produzentin anschob.

Die Tochter zweier Lehrer aus Indiana hat einen Abschluss als B.A. with Honors im Fach Sozial-Anthropologie von der Harvard University und einen als M.B.A. in Wirtschaft von der UCLA. Tracey Trench ist weit gereist, hat in Paris als Lehrling eines Bäckers gearbeitet und in China Englisch gelehrt. Sie spricht fließend französisch und Mandarin.

THEO VAN De SANDE, ASC – Kamera

Theo van de Sande, gebürtiger Holländer und Absolvent der Dutch Film Academy in Amsterdam, arbeitet bereits seit 1972 als Chefkameramann. DEINE, MEINE UND UNSERE ist sein 50. Spielfilm. Er hat zahllose spielfilmlange Dokumentationen, Kurzfilme, TV-Serien und Musik-Shows fotografiert. Zuletzt saß er bei Beauty Shop, Out of Time (Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit, 2003) und dem von der Kritik hoch gelobten TV-Film „Tuesdays with Morrie“ („Dienstags bei Morrie“, 1999) mit Jack Lemmon in der Hauptrolle hinter der Kamera.

In den Jahren 1982 und 1987 wurde van de Sande mit dem Goldenen Kalb in der Sparte Beste Kamera ausgezeichnet – der höchste Preis für einen Chefkameramann, der in den Niederlanden nur alle fünf Jahre vergeben wird. Darüber hinaus filmte er De Aanslag (Der Anschlag, 1986), der im Jahr 1986 mit einem Academy Award® und einem Golden Globe in der Kategorie Best Foreign Film bekam.

Colors Straight Up (2005) von Regisseur Michele Ohayon wurde ebenfalls für einen Academy Award® und darüber hinaus für einen DGA Award, einen Independent Spirit Award und neun weitere internationale Preise als Best Feature Lenght Documentary nominiert.

Nach seinem Umzug in die USA hat Theo van de Sande mit Regisseuren wie Robert Wise, Garry Marshall, Joan Micklin Silver, Lasse Hallström, Mick Jackson und Carl Franklin gearbeitet. Zu seinen amerikanischen Filmen zählen Crossing Delancey (Sarah und Sam, 1988), Miracle Mile (Die Nacht der Entscheidung, 1988), Volcano (Volcano, 1997), Cruel Intentions (Eiskalte Engel, 1999) und Blade (Blade, 1998).

LINDA DeSCENNA – Produktionsdesign

Linda DeScenna wird immer wieder von Regisseuren, Produzenten und anderen Filmemachern für ihre Arbeit gepriesen. Als Produktionsdesignerin stattete sie Jimmy Hollywood (Jimmy Hollywood, 1994), Bye Bye, Love (Bye Bye Love, 1995), Father of the Bride Part II (Ein Geschenk des Himmels – Vater der Braut 2, 1995), A Family Thing (Family Thing – Brüder wider Willen, 1996), Liar, Liar (Der Dummschwätzer, 1997), Mouse Hunt (Mäusejagd, 1997), Patch Adams (Patch Adams, 1998), Galaxy Quest (Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall, 1999), Dragonfly (Im Zeichen der Libelle, 2002), Bringing Down the House (Haus über Kopf, 2003), Bruce Almighty (Bruce Allmächtig, 2003) und The Pacifier (Der Babynator, 2005) aus. Als Set Decorator bekam sie fünf Academy Award®-Nominierungen: für Star Trek: The Motion Picture (Star Trek – Der Film, 1979), Blade Runner (Blade Runner, 1982), The Color Purple (Die Farbe Lila, 1985), Rain Man (Rain Man, 1988) und Toys (Toys, 1992).

Linda DeScenna kam in Ohio zur Welt und machte ihren Anschluss als Bachelor of Fine Arts an der Kent State University, wo sie in den Fächern Cinematographie und Malerei graduierte. Nach ihrem Umzug nach Los Angeles arbeitete sie zunächst als Produktionssekretärin und lernte dort die Techniken von Set Dressing und Dekoration. Sie wurde zu einer der ersten Frauen, die in der Gewerkschaft als Set Dresser aufgenommen wurde und stieg dann über den Posten des Set Decorators zur Produktionsdesignerin auf.

STEPHEN A. ROTTER – Schnitt

Stephen A. Rotter gewann den Academy Award® als Mitglied des Teams, das The Right Stuff (Der Stoff, aus dem die Helden sind, 1983) geschnitten hat. Seine Filmografie umfasst Werke wie Head of State (Das Weiße Haus sieht schwarz, 2003), America’s Sweethearts (America’s Sweethearts, 2001), What Women Want (Was Frauen wollen, 2000), Rising Sun (Die Wiege der Sonne, 1993), The Parent Trap (Ein Zwilling kommt selten allein, 1998), The Preacher’s Wife (Rendezvous mit einem Engel, 1996), Father of the Bride Part II, The Unbearable Lightness of Being (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, 1988), Prelude to a Kiss (Bodyswitch – Verhexte Küsse, 1992), True Colors (Der Preis der Macht, 1991), My Blue Heaven (Das Schlitzohr von der Mafia, 1990), Dirty Rotten Scoundrels (Zwei hinreißend verdorbene Schurken, 1988) und The World According to Garp (Garp und wie er die Welt sah, 1982). Früher in seiner beruflichen Laufbahn wurde Rotter mit einem Emmy Award und dem Eddie Award der American Cinema Editors für seine Arbeit an der TV-Miniserie „Holocaust“ („Holocaust“, 1978) ausgezeichnet.

BRUCE GREEN, A.C.E. – Schnitt

Bruce Green schnitt zuletzt Just Like Heaven (2005) für den Regisseur Mark Waters. Der langjährige Mitarbeiter von Garry Marshall war auch für den Schnitt-Rhythmus von Marshalls erfolgreichen Komödien Raising Helen (Eine Liebe auf Umwegen, 2004), The Princess Diaries (Plötzlich Prinzessin, 2001) und Runaway Bride (Die Braut, die sich nicht traut, 1999) sowie für das Drama The Other Sister (Ganz normal verliebt, 1999) verantwortlich. Außerdem zählen Big Momma’s House mit Martin Lawrence, die Komödie Home Alone 3, Phenomenon (Phenomenon – Das Unmögliche wird wahr, 1996), While You Were Sleeping (Während du schliefst, 1995), Cool Runnings (Cool Runnings – Dabei sein ist alles, 1993), Angels in the Outfield (Angels – Engel gibt’s wirklich, 1994), Two if by Sea (Gestohlene Herzen, 1996), The Vanishing (Spurlos, 1993), Young Guns II (Blaze of Glory – Flammender Ruhm, 1990), Three Fugitives (Das Bankentrio, 1989), Welcome Home, Roxy Carmichael (Ein Mädchen namens Dinky, 1990), Punchline (Punchline – Der Knalleffekt, 1988) und Square Dance (Square Dance – Wiedersehen in Texas, 1987) zu seinen Filmen.

Bruce Green, geboren und aufgewachsen in New York City, besuchte das Bard College und schloss danach am California Institute of the Arts ab, wo er Malerei und Film studiert hatte. Zunächst verfolgte er eine Laufbahn in der Animations- und Dokumentationssparte, arbeitete freischaffend in einer Special-effects-Firma und als Kamera-Assistent. Das führte ihn in den Schneideraum, wo er seine Leidenschaft für den Prozess des Filmschnitts entdeckte.

Green bekam einen Job als Schnitt-Assistent bei Star Wars (Krieg der Sterne, 1977), bei dem er auch seine Kenntnisse über Special-effects nutzen konnte. Er zog nach London und realisierte eines seiner beruflichen Ziele, indem er an Dokumentationen arbeitete. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten lernte er Steven Spielbergs Stamm-Cutter Michael Kahn kennen, der zu Greens Mentor wurde. Als Kahns Assistent war Green an Raiders of the Lost Ark (Jäger des verlorenen Schatzes, 1981), Indiana Jones and the Temple of Doom (Indiana Jones und der Tempel des Todes, 1984), Poltergeist (Poltergeist, 1982) und Table for Five (1983) beteiligt.

MARIE-SYLVIE DEVEAU – Kostümdesign

Marie-Sylvie Deveau designt bereits seit über 15 Jahren die Garderobe für Film- und TV-Produktionen. Zu ihren Filmen gehören Taking Lives (Taking Lives – Für dein Leben würde er töten, 2004), The Sum of All Fears (Der Anschlag, 2002), Serendipity (Weil es dich gibt, 2001), Angel Eyes (Angel Eyes, 2001), Pushing Tin (Turbulenzen – und andere Katastrophen, 1999), The Skulls (The Skulls – Alle Macht der Welt, 2000), Fly Away Home (Amy und die Wildgänse, 1996), Billy Madison und Open Season (1999). Demnächst werden ihre Designs in Two for the Money (2005) und in When a Stranger Calls (2006) zu sehen sein. Fürs Fernsehen entwarf sie die Kostüme für Filme wie „Harrison Bergeron“ („I.Q. Runner – Aufstand der Untermenschen, 1995) und „Thicker Than Blood“ („Nicht ohne meinen Sohn“, 1994) sowie für die Serie „Dark Eyes“ und die Pilotfolge der erfolgreichen Serie „Desperate Housewives“. Deveau kam in Montreal zur Welt und genoss ihre Ausbildung an der National Theatre School sowie bei Theater-Workshops in Paris und Brüssel.

CHRISTOPHE BECK – Musik

Christophe Beck schrieb innerhalb kürzester Zeit die Musik für etliche Filme aus buchstäblich allen Genres. Sein Talent wird in seiner großen Bandbreite offenbar, mit der er Filme wie die mittlerweile klassische Teenager-Komödie Bring It On (Girls United, 2000) oder die Bestseller-Verfilmung Under the Tuscan Sun (Unter der Sonne der Toskana, 2003) musikalisch untermalt hat. Zu seinen jüngeren Filmen zählen Cheaper by the Dozen, Just Married, Confidence (2003) und American Wedding (American Pie – Jetzt wird geheiratet, 2003). Darüber hinaus komponierte er die Scores zu Guinevere (Das Mädchen und der Fotograf, 1999), The Alarmist (Alarm-Profis, 1997), The Tuxedo (The Tuxedo – Gefahr im Anzug, 2001) und Dickie Roberts: Former Child Star (Dickie Roberts: Kinderstar, 2003).

Becks Weg zum Filmkomponisten verlief alles andere als geradlinig. Der gebürtige Montrealer bekam mit fünf Jahren seine erste Klavierstunde und schrieb bereits im Alter von elf Jahren Musik für seine erste Band Chris and The Cupcakes. Während der High School lernte er Flöte, Saxofon, Posaune und Schlagzeug und trat mit verschiedenen Rockbands auf.

Bei seinem Musik-Studium in Yale hatte Christophe Beck eine Offenbarung: „Mir wurde klar, dass mein Talent fürs Komponieren deutlich größer war als das fürs Performen.“ ER schreib zusammen mit seinem Bruder Jason (auch bekannt als Chilly Gonzales, ein Berliner HipHop-Künstler) zwei Musicals und eine Oper, die auf Edgar Allen Poes „The Tell-Tale Heart“ basierte.

Nach seinem Abschluss von Yale im Jahr 1992 zog Beck nach Los Angeles und schrieb sich beim renommierten Film Scoring Program der USC ein, wo er zusammen mit Jerry Goldsmith studierte. Er war sofort fasziniert von den kreativen Herausforderungen, die sich stellten, wenn Musik und bewegte Bilder aufeinander treffen. Nach einer persönlichen Empfehlung von dem legendären Buddy Baker, dem Chef des USC Music Department, bekam Beck einen Job als Komponist für eine kanadische TV-Serie mit dem Titel „White Fang“. Kurz danach wurde er engagiert, um die Musik für eine neue Serie zu schreiben: „Buffy the Vampire Slayer“. Nachdem er einen Emmy in der Kategorie Outstanding Music Composition für seinen Score von „Buffy“ bekommen hatte, konzentrierte sich Beck auf die Arbeit beim Film.


    
                                                                                                                           88 Min

Manchmal ist es Liebe auf den zweiten Blick. Als Frank Beardsley (DENNIS QUAID), Witwer und Vater von acht Kindern, seine alte High-School-Liebe, die ebenfalls verwitwete und sogar zehnfache Mutter Helen North (RENE RUSSO) wieder trifft, sprühen mächtig die Funken. Die beiden fackeln nicht lange – es wird geheiratet! Vielleicht hätten sie vorher allerdings ihre Kinder von ihren Hochzeitsplänen erzählen sollen. Denn die 18köpfige Bande ist alles andere als hingerissen von der Aussicht auf eine bunt zusammen gewürfelte Megafamilie.


Es bahnen sich Schwierigkeiten an, die Frank und Helen eigentlich hätten voraussehen können: Die beiden Familien passen überhaupt nicht zusammen. Auf der einen Seite sind die Beardsley-Kinder, die von ihrem Vater stets diszipliniert und mit strenger Hand erzogen wurden, auf der anderen Seite die North-Kinder, antiautoritär aufgewachsen und immer ein bisschen chaotisch. Außer den Eltern ist keiner begeistert davon, das Haus auf einmal mit einer Horde Fremder teilen zu müssen. Also raufen sich die Kinder Not gedrungen zusammen – allein zu dem Zweck, einen Plan zur Trennung ihrer Eltern zu schmieden.


Nach einigen Startschwierigkeiten funktioniert die konspirative Zusammenarbeit prächtig. Mit perfiden Mitteln säen die Beardsleys und die Norths Zwietracht zwischen ihren Eltern. Dummerweise stellen die Saboteure fest, dass ihre Familien doch eine liebenswerte Einheit bilden – ausgerechnet, als ihr Plan aufgeht… Können es die 18 Kinder auf den letzten Metern doch nich schaffen, die Ehe ihrer Eltern zu retten?



Notiz


Es lebe die Großfamilie! In der turbulenten Komödie MEINE, DEINE UND UNSERE müssen Dennis Quaid (The Day After Tomorrow, In Good Company) und Rene Russo (The Thomas Crown Affair, Ransom) als spät zündendes Liebespaar mit einer ganzen Horde Kinder klar kommen. Ganze 18 Sprösslinge zählt die neue Familie, die sich nach der Blitzhochzeit der Eltern auf einmal arrangieren soll.


Nach dem pfiffigen Drehbuch von Ron Burch und David Kidd, das auf dem Film Yours, Mine and Ours (Deine, meine, unsere, 1968) mit Henry Fonda und Lucille Ball basiert, inszenierte Raja Gosnell (Never Been Kissed, Scooby Doo) eine hinreißende, etwas andere Liebesgeschichte und eine flotte, liebenswerte Familienkomödie gleichermaßen. Neben den beliebten Schauspiel-Stars Quaid und Russo besetzte er in seinem charmanten Kinospaß einige der heißesten Newcomer Hollywoods, darunter Danielle Panabaker (Sky High), Sean Faris (Pearl Harbor) und Drake Bell (High Fidelity). Mit diesem exzellenten Ensemble aus etablierten Hollywood-Größen und viel versprechenden Nachwuchs-Stars schuf Gosnell eine der erfrischendsten Komödien des noch jungen Kino-Jahres: DEINE, MEINE UND UNSERE.



 


 

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