Killshot Film Trailer

FSK Film: Dieser Film hat die FSK Freigabe 16 Jahre
Länge: 96 Min | Kinostart: 16.07.2009 | DVD/BD: 17.02.2010 (DVD & Blu-ray) |
 
 
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Killshot Film Trailer

 
 
 

Die Story zu Killshot Film Trailer:
Der Stahlarbeiter Wayne Colson und seine Frau Carmen befinden sich mitten in einer Ehekrise. Damit nicht genug: Als zwei Ganoven Wayne mit einem ihrer Erpressungsopfer verwechseln, gerät die Situation außer Kontrolle. Wayne schlägt sie in die Flucht und macht damit seine Frau und sich zum Ziel des ungleichen Hitman-Duos. Nachdem das Ehepaar vom FBI zur Sicherheit umquartiert wird, scheint die Situation geklärt. Doch mit der Hartnäckigkeit des alten Profis Blackbird und seines jungen schießwütigen Partners Richie hat niemand gerechnet. Sie inszenieren für das FBI ihren Tod und lassen sich im Haus der Colsons nieder, um auf ihre Rückkehr zu warten.

Schauspieler:
Thomas Jane, Diane Lane, Mickey Rourke, Joseph Gordon-Levitt

Hintergrund:
Die Romanvorlage stammt aus der Feder von Elmore Leonard, der unter anderem die Original-Idee zu Quentin Tarantinos Jackie Brown beisteuerte. Der Thriller verfolgt konsequent den Wahnwitz seiner Figuren, während diese eine Schneise der Verwüstung durch das selbstzufriedene Amerika der Cops und Grundstücksmakler schlagen. Produziert wurde KILLSHOT von Richard Gladstein und Lawrence Bender, die Kamera führte der fünfmal für den Oscar-nominierte Caleb Deschanel.

Technikinfos:
Bildformat: 1:1,85; Ton: Dolby Digital


 

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Elmore Leonard gehört seit vielen Jahren zu den weltweit renommierten Krimiautoren. Als er 1989 den Roman „Killshot“ veröffentlichte, erhielt er großartige Besprechungen, das Buch entwickelte sich schnell zum Bestseller. 1993 wurden die Rechte an „Killshot" zusammen mit drei anderen Leonard-Romanen von Miramax gekauft. Die anderen Titel waren „Rum Punch", „Freaky Deaky“ und „Bandits“. Hinter dem Einkauf steckte Quentin Tarantino, der diese Bücher auf die Leinwand bringen wollte – entweder als Produzent, als Drehbuchautor oder als Regisseur. Aus „Rum Punch“ wurde der Hit JACKIE BROWN, 1997 von Tarantino inszeniert, unter der Produktionsleitung von Richard Gladstein. „Killshot“ wiederum durchlief verschiedene Inkarnationen, bis Harvey Weinstein den Roman an den Drehbuchautoren Hossein Amini gab. Auch suchte Weinstein schon länger nach einem Projekt für den britischen Regisseur John Madden, der SHAKESPEARE IN LOVE („Shakespeare in Love“, 1998) oder CORELLIS MANDOLINE („Captain Corelli's Mandolin“, 2001) gedreht hatte. Erfreut entwickelte Madden mit Amini das Drehbuch. „Alle Bücher von Elmore Leonard schreien geradezu nach einer Verfilmung“, sagt er dazu. „Die Charakterisierung der Figuren ist ausführlich, die Dialoge sind perfekt, die Geschichte nimmt ständig unerwartete Wendungen. Dazu kommt bei 'Killshot' noch ein ironisches Ende.“

Seit er 1996 „Truth Or Dare“ für das britische Fernsehen inszenierte, wollte John Madden Regie bei einem weiteren Thriller führen. „Elmore Leonard ist zweifellos der König des Krimi-Genres. Was seine Bücher hervorhebt, ist die Betonung der Charaktere. Man hat den Eindruck, er überlegt sich den Plot gar nicht selbst, sondern er lässt sich von seinen Figuren dorthin tragen, wo sie hinwollen“, sagt er. „Auch 'Killshot' besitzt alle Leonard-Zutaten: gute Action, einen ironische Erzählton, eine absurde und tödliche Verbindung von gegensätzlichen Schurken, eine Galerie von korrupten, egozentrischen Figuren. Und der Kern der Geschichte ist ein sympathisches Ehepaar.“

Elmore Leonard bekam 1992 vom Verband der amerikanischen Krimi-Schriftsteller (MWA – Mystery Writers of America) den höchsten Preis verliehen, den 'Grand Master Award' für sein Gesamtwerk. Elmore Leonard hat 40 Romane geschrieben, von 35 Büchern wurden die Filmrechte nach Hollywood verkauft, 18 davon sind bereits verfilmt.

„Killshot“ wurde inspiriert von einem Dokumentarfilm über die kanadische Mafia, den Elmore Leonard gesehen hatte. „Darin kam ein alter Mann vor, der behauptete, er sei im Pepperoni-Geschäft. Das war dann der 'Pate', der Mafiaboss“, erzählt Leonard. Das regte ihn zu dem Gedanken an, wer wohl den Auftrag bekommen würde, diesen Mann beiseite zu schaffen, falls die Mafia ihn loswerden wollte. Vielleicht würden sie einen Ojibwa anheuern, einen französisch-kanadischen Halbindianer. Vielleicht würde der Armand heißen und nur dreckige, harte Jobs erledigen. „In dem Dokumentarfilm kommen zwei Brüder vor, die keinerlei Respekt für die Mafia haben. Und ich dachte, das wäre auch die Haltung von Armand, der den Namen Blackbird annimmt, weil seine Großmutter, eine Indianerin, ihn in eine Amsel verwandeln wollte.“

Solche Elemente kommen in dem Roman zusammen, zum Teil sind sie ein wenig surreal, zum Teil sind sie deutlich aus der Realität gegriffen – und dazwischen gerät ein Ehepaar. „Der Mann, der Stahlbauarbeiter, sollte eigentlich die Hauptperson sein“, erzählt Leonard, „aber Carmen, seine Frau, ist ein gutes Beispiel dafür, wie es passieren kann, dass eine Figur plötzlich das Buch übernimmt.“ Elmore Leonard gibt zu, dass der Titel „Killshot“ nicht unbedingt zu seinen Favoriten gehört. „Aber er klingt robust und vielversprechend. 'Killshot' bedeutet, jemanden mit einem gezielten Schuss zu töten, so, wie Blackbird es erklärt.“