FUFIS #201: Meghan und Harry: Adelsexperte Michael Begasse hat das Interview schon gesehen

 
 

Meghan und Harry haben über Omi gepetzt und das geht um die Welt. FUFIS heute mit dem Klatschthema Nummer eins: die bad guys der britischen Royals, Harry und Meghan, haben Oprah Winfrey heute Nacht deutscher Zeit ein exklusives Interview gegeben.

Adelsexperte Michael Begasse, was ist da passiert während wir geschlafen haben?

Es ist schon ein royales Beben, was da heute Nacht aus den USA nach Europa rüber geschwappt ist. Das große Interview von Meghan und Harry mit Oprah Winfrey, der Talk Königin. Und die hat den beiden wirklich eine ganze Menge entlockt. Zum Beispiel hatte Meghan wirklich sehr glaubwürdig erzählt, dass sie in ihrer Zeit in London Selbstmordgedanken hatte und dass sie psychologische Hilfe in dieser Situation wollte, dass der Palast aber das Ganze abgelehnt hat. Never complain, never explain. Das ist die Leitlinie der königlichen Familie. Also erkläre dich nicht und beschwer dich nicht. Mach einfach deinen Job. Und als Meghan nicht mehr konnte, hat man ihr keine Hilfe angeboten. Mehr noch, man hat zu ihr gesagt Bitte stell dich doch ganz einfach nicht so an. Du wusstest, auf was du dich einlässt. Du hast einen Prinzen geheiratet. Du bist jetzt working member, also arbeitendes Mitglied der royalen Familie.

Klingt ja schon ein bisschen nach hartem Tobak, was da Harry und Meghan entgegengeschlagen ist. Aber was genau wollen die beiden jetzt bezwecken mit diesem Interview? Warum gehen sie jetzt an die Öffentlichkeit und erzählen das?

Wir müssen eines unterscheiden: Der Angriff von Meghan geht vor allem gegen den Palast, also gegen diese Institution, gegen diesen großen Apparat, den die Queen immer gerne als The Firm, also die Firma, bezeichnet. Es geht nicht gegen einzelne Mitglieder, vor allem nicht gegen die Queen. Die kommt bei diesem Interview sehr, sehr gut weg. Meghan sagt, sie sei wie eine nette Oma zu ihr gewesen. Es gab eine Situation, wo die Queen sogar eine Wolldecke über ihre Knie gelegt hat und sie geteilt hat mit Meghan. Die Queen ist nicht die Böse. Es ist auch nicht Kate, wo ja immer viele gesagt haben, da gibt es eine Rivalität. Sie sagt: Es ist diese Institution. Diese Firma. Dieser royale Haushalt mit vielen Beamten. Mit royalen Beamten. Dieser royale Haushalt habe ihr das Leben zur Hölle gemacht.

Die Briten an sich lieben ja ihre Royals. Wie reagieren die auf das Interview?

Die Briten sind natürlich komplett geschockt über dieses Interview. Das ist seit dem Interview von Prinzessin Diana, als sie damals gesagt hat, dass Camilla schon immer ein Verhältnis hatte mit Prinz Charles. "Wir waren drei in dieser Beziehung". Jeder erinnert sich dran. Also dieses Interview ist wirklich ein royales Erdbeben, was da ausgelöst worden ist. Die Einschaltquoten aus den USA liegen noch nicht vor. Wir in Deutschland zeigen bei RTL dieses Interview in kompletter Länge. Heute ab 15 Uhr in einer Sondersendung 85 Minuten. Wir schneiden da nix dran rum. Frauke Ludowig und Guido Maria Kretschmer und ich, wir freuen uns auf ganz, ganz viele Zuschauer und auf ihre Fragen. Das ist ein Ding. Darüber reden wir nicht nur heute. Über dieses Interview reden wir auch noch die nächsten Tage und vielleicht noch die nächsten Wochen.

Da haben wir schon mal super Werbung für die Sendung heute Nachmittag gemacht. Verrate noch mal ganz kurz: Hat der Palast schon reagiert und wenn ja, wie?

Der Palast hat sich natürlich noch nicht geäußert, ganz klar, weil die Queen wird zu einer solchen privaten Geschichte auch nichts sagen. Wir dürfen nicht vergessen Harry und Meghan sind nicht mehr Mitglieder des königlichen Haushaltes. Das heißt, sie haben dieses Interview als Privatpersonen gemacht und da wäre die Queen ganz, ganz schlecht beraten, wenn sie dazu überhaupt irgendetwas sagen würde.

Was sagt denn der Adeles Experte zu diesem Interview? Wie kann man das bewerten?

Insgesamt ist es für mich wirklich ein kleines Erdbeben, das ich so nicht erwartet hätte. Mit dieser Offenheit und auch mit dieser Ehrlichkeit. Weil ich habe mir die 85 Minuten heute Nacht angeschaut und ich habe ihr geglaubt. Klar, Meghan steht immer im Verdacht, dass sie als Schauspielerin auch Tränen auf Knopfdruck produzieren kann. Den Eindruck hatte ich bei diesem Interview auf gar keinen Fall. Aber davon können sich die Hörer ja dann heute ab 15 Uhr bei RTL selbst überzeugen. Wie glaubhaft ist Meghan und wie emotional ist Harry? Harry ist für mich ein ganz großer Gewinner bei diesem Interview. Er hat einen wunderschönen Vergleich gezogen zu seiner Mutter, zu Prinzessin Diana. Er sagt: Das, was wir erlebt haben, hat mich zurückgeführt auf die Zeit, als meine Mutter in diese königliche Familie eingeheiratet hat. Und Prinzessin Diana war aber damals alleine. Sie hatte nicht die Unterstützung durch Prinz Charles. Das heißt, Harry sagt: Wie dramatisch muss es für meine Mama gewesen sein, damals das durchzumachen, dass meine Frau ebenfalls durchmachen musste. Aber das Gute jetzt ist: Wir haben uns und wir unterstützen uns. Und wir haben neue Pläne. Und vor allem freuen die beiden sich jetzt auf das zweite Kind und es wird ein Mädchen.

Falls ihr übrigens heute Nachmittag nicht dazu kommt, das Interview zu gucken: Vox zeigt es auch nochmal heute Abend, dann ab 22.15 Uhr.

 

 
 

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Autor: Jochen Becker | Gesprächswert: 99%