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Vorstadtkrokodile 3: Spektakuläre Gefängnisausbrüche

09.12.2010 20:23

Die Vorstadtkrokodile stehen in ihrem dritten Abenteuer vor ihrer größten Herausforderung, denn Frank erleidet einen verhängnisvollen Unfall auf der Kart-Bahn und braucht schnellstmöglich eine Organspende.

Dabei wird die Situation noch aussichtsloser, als die Krokodile erfahren, dass der mögliche Organspender der Bruder von Frank ist, der im Gefängnis schmort.

Deswegen bleibt den Freunden nichts anderes übrig, als einen spektakulären Plan zu schmieden und zu versuchen in das Gefängnis einzubrechen. Damit stehen die Vorstadtkrokodile ziemlich alleine da, denn im Gegenzug gab es in der Geschichte des Verbrechens zwar immer wieder Leute, die sagenhafte Kreativität bewiesen haben, um aus dem Knast zu entkommen, aber keinen der unbedingt hinein wollte. Wir stellen drei unglaubliche Gefängnisausbrüche vor, die in der Vergangenheit für Furore gesorgt haben.


Per Hubschrauber aus dem Knast

Der Franzose Pascal Payet hat anscheinend herausgefunden, dass ein Helikopter der beste Weg ist aus einem Gefängnis zu fliehen. Denn ihm verhalf das Fluggerät gleich zweimal (!) zur Flucht. Drehbuchreif eroberten seine vier Komplizen im Juli 2007 einen Hubschrauber, um damit auf dem Dach des Gefängnisses zu landen, in dem Pascal eingesperrt war. Mit einem Schneidbrenner schafften sie es in den Hochsicherheitstrakt zu gelangen, der während des Schichtwechsels nur unzureichend bewacht war. Innerhalb weniger Minuten gelang es, Pascal zu befreien und mit dem Helikopter wegzufliegen. Die Flucht wäre weit weniger spektakulär, wenn Pascal nicht 2001 schon einmal auf die selbe Art geflohen wäre.


Die Texas Seven

Am 23. Dezember 2000 gelang sieben Insassen eines texanischen Hochsicherheitsgefängnisses eine kinoreife Flucht. Damit Sie ihren Fluchtplan in die Tat umzusetzen konnten, mussten sie die Werkstatt des Gefängnisses in ihre Gewalt bringen, um sich dann mit den Werkzeugen und Uniformen der Arbeiter zu tarnen. Nach und nach überwältigten sie jeden in der Werkstatt und schafften es tatsächlich, Uniformen, Werkzeuge und Ausweise der Arbeiter zu erbeuten. Mit Hilfe ihrer Tarnung gelang es ihnen, bis zu einem geeigneten Fluchtfahrzeug vorzudringen und zu entkommen. Allerdings währte die Freude nicht lange, denn Sie wurden bereits nach wenigen Wochen wieder geschnappt.


Die Mutter aller Gefängnisausbrüche

Im dritten Ausbruch, den wir vorstellen möchten, holt eine Mutter ihren Sohn auf sehr ruppige Weise aus dem Knast. Denn was tut eine Mutter, wenn sie keinen Schlüssel für das Gefängnis hat, in dem ihr Sohn sitzt? Sie benutzt einen Truck, um durch die Sicherheitszäune des Gefängnisses zu pflügen. Genau genommen hat sie einen Komplizen gefunden, der für sie den Truck durch die Zäune steuerte. Die Mutter des Gefangenen dachte sich lediglich den Plan aus und fuhr mit einem Auto dem tonnenschweren Gefährt hinterher. Als der Laster sich durch alle Absperrungen durchgearbeitet hatte, stiegen sowohl der Fahrer des Trucks als auch ihr Sohn in das Fluchtfahrzeug der Mutter und verschwanden. Der Ausbruch ereignete sich im April  1998 und ihr Sohn wurde kurze Zeit später wieder geschnappt.


Das waren drei Möglichkeiten aus dem Gefängnis zu entfliehen, aber wie kommt man unbemerkt in das Gefängnis hinein? Den wohl aufregendsten Gefängniseinbruch aller Zeiten könnt ihr ab dem 20. Januar 2011 in den deutschen Kinos miterleben. In Vorstadtkrokodile 3 erwartet euch das bislang spannendste Abenteuer der Ruhrpott-Bande, denn diesmal geht es um Leben und Tod!



 


 
 

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