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Blackpills Programm: Sex und Gewalt bei kostenlosem Netflix-Konkurrent

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04.07.2017 11:15
 

Wer neben Platzhischen wie Netflix oder Amazon bestehen will, muss auffallen. Das scheint sich der neue Streaming-Anbieter Blackpills gedacht zu haben und setzt von Anfang an auf Sex, Drogen und allerhand Brutalitäten. Das krasse Programm kommt zudem auch noch völlig kostenlos auf eure Handys. Neugier geweckt? Unter dem Trailer zur Blackpills-Serie Exposed, der sehr vielversprechend aussieht, erfahrt ihr mehr über den neuen Streaming-Anbieter in Deutschland.

 
 
 

Blackpills Programm: Sex und Gewalt bei kostenlosem Netflix-Konkurrent: Infos & Links

Macht es heutzutage überhaupt noch Sinn, ein neues Streaming-Portal zu starten? Schließlich scheint fast jeder potenzielle Zuschauer bereits entweder bei Netflix oder den bekannten Konkurrenten wie Amazon oder Maxdome einzuschalten. Was bleibt da noch übrig für einen Streaming-Neuankömmling wie Blackpills? Der Streaming-Anbieter versucht die Kundschaft mit Themen zu locken, die gewagter und visionärer sein sollen als anderswo. Kurz: Sex und Gewalt – radikal und ohne Tabu.

Auch das Zielpublikum ist klar definiert: Millenials zwischen 18 und 25 Jahren, die schon mal auf dem Nachhauseweg im Bus kurz via Handy unterhalten werden wollen. Deshalb produziert Blackpills Serien, die für den Genuss per Smartphone optimiert sind. Jede Folge dauert höchstens 15 Minuten – einen größeren Zeitaufwand will man der YouTube-Generation offenbar nicht zumuten.

Das Konzept klingt simpel und höchst interessant. Genauso wie die ersten 16 Blackpills-Serien. Jede einzelne kostet zwischen 500.000 und drei Millionen US-Dollar. Der Zuschauer zahlt (vorerst) nichts. Werbung finanziert das Blackpills-Angebot, das in dieser Woche in Deutschland startet und sein Konzept davor bereits in den USA und diversen europäischen Ländern austesten konnte.

Im Startangebot findet ihr beispielsweise eine Serie namens Playground, die auf einer Idee von niemand Geringerem als Luc Besson basiert, der aktuell auf der großen Leinwand mit Valerian – Die Stadt der tausend Planeten wieder von sich reden macht. Playground klingt fast wie aus einer Parallelwelt zu Bessons Klassiker Leon – Der Profi: Ein weiblicher Teenager besucht eine Auftragskillerschule.

Genauso wie Leon – Der Profi ist auch das restliche Angebot von Blackpills laut Mitgründer Patrick Holzman „keine Familienunterhaltung“. Die Serie Exposed soll sich nur um Sex und Macht drehen. Genauso wie Virgin, in der ihr eine junge Frau auf ihrem Weg zur Entjungferung begleitet. Nicht jede Blackpills-Serie dreht sich um Sex: So geht es in You Got Trumped um die ersten hundert Tage Trump-Regierung und X-Men-Regisseur Bryan Singer arbeitet mit Blackpills an der Science-Fiction-Serie August One.

Dass auch August One provokativ an die Grenzen gehen wird, scheint sicher zu sein. Schließlich vergleicht Holzman das gesamte Blackpills-Programm als eine Mischung aus HBO und Snapchat. Kurze, krasse Szenen für junge Menschen und jede Woche eine neue Serie. Wer jetzt neugierig geworden ist, muss einfach nur die Blackpills-App im App Store oder bei Google Play suchen und einschalten.


 

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Autor: Michael Zeis | Gesprächswert: 95%