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Netflix und Co: Politiker fordern EU-Quote beim Streaming

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04.05.2017 15:00
 

Amazon Prime Video, Netflix, Maxdome und Co sollen verpflichtet werden, deutlich mehr Filme und Serien anzubieten, die in Europa produziert wurden. Diese Forderung kommt vom Kulturausschuss des Europäischen Parlaments. Bedeutet das weniger US-Serien und Hollywood-Blockuster bei den großen Streaming-Diensten? Wir klären auf und verraten euch im Video, warum eine Europa-Quote sogar etwas gutes bewirken könnte. Jetzt mit einem Klick in unserem Player starten!

Amazon Video - Netflix und Co

Amazon Video - Netflix und Co
Europa-Quote beim Streaming

Roma

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Creed 2

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Dumbo

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Netflix und Co: Politiker fordern EU-Quote beim Streaming: Infos & Links

Das Europäische Parlament will Streaming-Anbieter wie Amazon Video, Netflix und Maxdome zwingen, mehr Serien und Filme ins Programm zu nehmen, die in der EU produziert wurden. Es soll eine Quote eingeführt werden, die bei mindestens 30 Prozent liegt fordert der Kulturausschuss der EU. Damit müsste fast jeder dritte Film auf den Video On Demand-Plattformen und jede dritte Serie bei Netflix, Amazon Video und Co aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Italien oder einem anderen Land aus Europa kommen.

Was albern klingt, ist in vielen Ländern schon Realität. In Frankreich müssen zum Beispiel 60 Prozent des TV-Angebots aus der EU kommen. Und tatsächlich ist es so, dass bei Netflix und Amazon Video schon viele Filme und Serien aus Europa zu finden sind. Dabei sind beispielsweise You Are Wanted mit Matthias Schweighöfer aus Deutschland, Die Brücke aus Dänemark oder Sherlock aus England.

Für den europäischen Film- und Serienmarkt bietet die Europa-Quote eine Chance. Sollte die Forderung nach den 30 Prozent beim Streaming vom Europäischen Parlament durchgewinkt werden, pumpen Netflix und Amazon wahrscheinlich mehr Geld in diesen Markt und mutige Projekte können endlich wieder öfter realisiert werden. Schade nur, dass es dafür erst etwas so albernes wie eine Quote vom Kulturausschuss der EU braucht.


 

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Autor: Dennis Pöring | Gesprächswert: 96%