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Stranger Things: Klage gegen Macher der Netflix-Serie

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09.04.2018 08:55
 

Haben Matt und Ross Duffer, die Macher der beliebten Netflixserie Stranger Things, die Idee für ihre Serie letztendlich nur gestohlen? Charlie Kessler hat die Brüder nun verklagt und ein Gericht muss über die Zukunft der Serie entscheiden.

In einer Anklageschrift beruft sich Charlie Kessler darauf, dass er die Brüder Duffer 2014 bei einer Party von einer Idee erzählt hat über eine Sci-Fi-Geschichte, die nahe einer stillgelegten Militärbasis spielen soll. Laut des Anwalts des Klägers sei damit ein branchenüblicher implizierter Vertrag eingegangen worden, aufgrund dessen Kessler nun ein Recht auf Entschädigung hätte.

In der Tat hat Kessler schon 2011, also fünf Jahre vor der Erstausstrahlung von Stranger Things, einen Kurzfilm namens Montauk veröffentlicht und ebenso ein Drehbuch mit dem Titel The Montauk Projekt. Kurzfilm und Drehbuch spielen beide in dem kleinen Städtchen Montauk im US-Bundesstaat New York. Dieses Städtchen ist jedoch allgemein bekannt für seine Verschwörungstheorien, weil es dort seit 1980 angeblich heimliche Experimente zu Zeitreisen, Telekinese, Teleportation und ähnlichen Forschungsfeldern gegeben haben soll.

Der frühere Titel der Serie könnte jedoch Schwierigkeiten für Matt und Ross Duffer bedeuten. Ursprünglich sollte die Serie nämlich ebenfalls Montauk heißen und in gleichnamiger Stadt spielen. Die Brüder begründen diesen Namen jedoch als eine Hommage an Steven Spielberg, da auch dieser in seinem Film Der Weiße Hai Montauk als Vorlage für seinen fiktiven Ort nahm.

Die Zukunft der Serie liegt nun also in den Händen des Gerichts. Die Richter müssen entscheiden, ob die Duffer Brüder die Idee von Kessler gestohlen haben oder ob die Serie eher von den allgemeinen Gerüchten über die Stadt, ihren Verschwörungstheorien und dem Volksmund inspiriert ist.

Der bisher eher unbekannte Kessler, der in der Vergangenheit bei namenhaften Marvel Verfilmungen ein Teil der Filmcrew war und sich an vereinzelten Kurzfilmen als Regisseur und Produzent versucht hat, fordert nun von den Duffers eine nicht unerhebliche Entschädigung, um die verlorenen Gewinne auszugeichen. Zudem verlangt er, dass Matt und Ross sein Konzept nicht weiter nutzen und das gesamte Material, das auf seinem Konzept beruht, zerstören. Sollte Kessler mit seiner Klage recht bekommen, könnte das große Probleme für die Serie bedeuten, da die Experimente des US-Militärs ein elementarer Bestandteil der Serie sind.

Da Gerichtsmühlen aber zum Glück langsam mahlen, ist die dritte Staffel von Stranger Things davon noch nicht betroffen, also genießt sie. Es könnte die letzte sein.

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Autor: Jessica Neumayer | Gesprächswert: 90%