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Mope Trailer: Vom Porno-Darsteller zum Amokläufer

 
 

Was, wenn der Traum von der großen Schauspielkarriere einfach zerplatzt? Mit seiner Tragikomödie Mope zeigt uns Regisseur Lucas Heyne, wie sich die Erniedrigungen und Beleidigungen am Set auswirken auf einen ehrgeizigen Porno-Darsteller, der sich schlichtweg mehr erhofft hat, als nur der Fußabtreter seiner Vorgesetzten zu sein. Hier ist der Trailer zum Film, der die reale Geschichte filmisch verarbeitet.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt Mope die Geschichte von Stephen Clancy Hill, Künstlername "Steve Driver" (Nathan Stewart-Jarrett) und Herbert Hin Wong, aka "Tom Dong" (Kelly Sry). Die beiden werden seinerzeit zwar als das Rush Hour-Dreamteam Chris Tucker und Jackie Chan der Porno-Branche bezeichnet, kommen jedoch über kleine Rollen in Schmuddelfilmen nicht groß hinaus. Dabei ist es ihr gemeinsamer Traum, eine richtige Karriere zu machen und in die Fußstapfen von Rocco Siffredi und Johnny Sins zu treten.

Daraus wird allerdings nichts. Es bleibt dabei, dass sowohl Stephen, als auch Herbert nur für unwichtige Nebenrollen besetzt wurden, die ihnen oft nicht einmal zusagen. Zudem müssen sich beide Beleidigungen am Set gefallen lassen. Während sich Tom Dong dem Schicksal größenteils fügt, wächst in Steve Driver die Wut auf die Arroganz der Entscheider in der Branche, die schließlich in seinem Amoklauf mündet.

Achtung, Spoiler: Als Tatwaffe dient ihm dabei ein Samurai-Schwert, welches Film-Deko am Drehort sein sollte. Die reale Tat, auf welcher der Film Mope basiert, fand am 1. Juni 2010 in Los Angeles statt. Sein treuer Freund und Kollege Herbert Hin Wong starb durch die schweren Verletzungen im Krankenhaus, weitere anwesende Personen wurden verletzt mit zahlreichen Schnittwunden. Stephen Clancy Hill selbst kam vier Tage später ums Leben, als eine SWAT-Einsatztruppe ihn festnehmen wollte. Laut Polizeiangaben jedoch nicht durch einen tödlichen Schuss, sondern durch den Sturz von einer Klippe. Offenbar soll er zum Zeitpunkt der Festnahme dabei gewesen sein, Selbstmord zu begehen, besagt der offizielle Bericht.

Hierzulande war Mope bisher nur auf Film-Festivals zu sehen und bekam sowohl sehr positive, als auch teils negative Kritiken. Einen deutschen Starttermin gibt es nicht nicht. In den USA erscheint der Streifen aktuell im Heimkino. Stimmt euch schon mal ein auf die verrückte, aber wahre Geschichte mit dem Trailer unten im Videoplayer.


 
 


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Autor: Sebastian Lorenz | Gesprächswert: 91%