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Viagra-Musical: Star-Regisseur Spike Lee verfilmt das Potenzmittel

 
 

Die Erfindung des Medikaments Viagra wird verfilmt. Das ist nichts ungewöhnliches, schließlich veränderte das Potenzmittel Millionen von Leben auf der ganzen Welt. Ungewöhnlich ist lediglich die Art der Verfilmung. Spike Lee macht nämlich ein Viagra-Musical.

Das US-Amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer, dass derzeit auch fleißig an einem der Corona-Impfstoffe mitarbeitet, entdeckte im Jahr 1998 durch Zufall die Wirkung des Wirkstoffs Sildenafil, der eigentlich zur Blutdrucksenkung eingesetzt werden sollte. Unter dem Namen Viagra kam das Medikament dann zur Behandlung von Erektionsstörungen auf den Markt. Die interessante Entstehungsgeschichte in Kombination mit diesem sehr bekannten Medikament dürfte jede Menge Stoff für eine Verfilmung bieten.

Genau das wird nun auch passieren, denn Regisseur Spike Lee wird zusammen mit Theater-Regisseur Kwame Kwei-Armah ein Musical über die Erfindung von Viagra inszenieren. Wann genau die Dreharbeiten beginnen werden, oder wann mit dem Film gerechnet werden kann, ist noch unklar. Ein Musical dürfte aber deutlich schneller fertig gestellt werden als ein aufwändiges CGI-Spektakel und so könnte das Viagra-Musical noch 2021 oder vielleicht 2022 erscheinen.

Auch die Art des Releases vom Musicals ist noch unklar. Noch vor 2020 hätte man wetten können, dass der Film in die Kinos kommt. Mit der Corona-Pandemie und der schlechten Situation, in der sich die Kinos befinden, wäre es durchaus möglich, dass das Musical am Ende bei einem großen Streamingdienst landet. In der jüngeren Vergangenheit haben wir bereits erlebt, welche Summen Netflix und Co. für die Rechte an Filmen anbieten. Regisseur Spike Lee hat außerdem Erfahrungen mit großen Streamingdiensten. Seine letzten beiden Werke "Da 5 Bloods" und "American Utopia" wurden bei Netflix und HBO Max veröffentlicht. Wo das Viagra-Musical am Ende landet, wird sich noch zeigen.

 

 
 


 

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Autor: Fynn Sehne | Gesprächswert: 83%