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Justice League Star legt sich mit Film-Boss an und wird gefeuert

 
 

Schon vor fast einem Jahr erhob Cyborg-Schauspieler Ray Fisher Rassismus-Vorwürfe gegenüber dem Justice League Regisseur Joss Whedon und den Produzenten Geoff Johns und Jon Berg. Nun wurde der Darsteller von DC gefeuert und äußert sich erneut zu dem Thema.

In "Justice League" war Ray Fisher als Viktor Stone zu sehen, ein junger Sportler und Sohn eines Wissenschaftlers, der nach einer Explosion lebensgefährlich verletzt wird. Doch sein Vater rettet Viktor das Leben, in dem er ihm Naniten ins Blut injiziert und einige Körperteile mit experimenteller Technologie austauscht. Mit seinem neuen Körper ist Cyborg nicht nur schneller und stärker also zuvor, sondern kann auch per Gedanken auf das Internet und andere geheime Datenbanken zugreifen. In "Justice League" und dem kommenden "Justice League: Snyder's Cut" wird Cyborg von Ray Fisher verkörpert. Danach werden wir den Schauspieler aber wohl nie mehr im DCEU sehen.

Nachdem Ray Fisher bereits im Sommer 2020 Rassismusvorwürfe gegen seine Vorgesetzten bei DC erhob, wurde er nun von Warner entlassen und die Rolle des Cyborgs aus dem kommenden Filmen gestrichen. In einem langen Statement auf Instagram äußerte Fisher seine Meinung zu dem Thema und bezog sich auch auf DC-Boss Walter Hamada. Seines Erachtens nach sei Hamada nicht für eine solche Führungsposition geeignet, da er die Schuldigen beschütze und sich der Sache nicht annehme. In der heutigen Zeit sollte niemand mit seinem Vorgesetzen über Rassismus oder Missbrauch diskutieren müssen. Die Verantwortlichen bei Warner wollen die Sache vertuschen, anstatt sich damit auseinander zu setzen, so der Schauspieler.

Harte Worte, die ihm nun seinen Job gekostet haben. Eigentlich hätte er eine Rolle im kommenden "The Flash"-Film gehabt. Doch auch wenn er sich traurig zeigt, die Rolle verloren zu haben, sehe er dies als große Chance, auf eine derartige Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.

Justice League

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Bruce Wayne alias Batman hat wieder Vertrauen in die Menschheit – auch dank Superman, der im Kampf gegen das Monster Doomsday wahre Selbstlosigkeit bewies und sich opferte. Justice League.

 

 
 
 
Autor: Fynn Sehne | Gesprächswert: 83%