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Nach 30 Jahren Wartezeit: Kultfilm-Fortsetzung sprengt das Budget

Nach 30 Jahren Wartezeit: Kultfilm-Fortsetzung sprengt das Budget

Bild von Fynn Sehne
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Die Nachricht, dass Michael Mann endlich eine Fortsetzung zu seinem Kultfilm "Heat" plant, versetzte Action-Fans in Ekstase. Nun gab es aber doch einen kleinen Dämpfer für die Euphorie.

Das Sequel zu seinem 1995er Meisterwerk, auf das Fans seit fast 30 Jahren warten, schien in greifbare Nähe zu rücken. Noch vor wenigen Monaten erklärte Micheal Mann, er arbeite intensiv am Drehbuch, das ähnlich episch wie das Original werden solle. Von einem Drehstart Ende 2024 oder spätestens 2025 war die Rede. Doch nun gibt es besorgniserregende Neuigkeiten, die das Projekt ins Wanken bringen könnten.

Laut einem Bericht der Filmseite World Of Reel habe Warner Bros. Zweifel an der Realisierung des Films. Der Grund: die rasant steigenden Produktionskosten. Quellen aus dem Studio berichten, dass das von Michael Mann veranschlagte Budget mittlerweile auf 150 Millionen US-Dollar angewachsen sei – eine Summe, die das Studio nervös mache. Besonders nach den enttäuschenden Einspielergebnissen "Joker: Folie À Deux", der mit 190 Millionen Dollar Budget ins Rennen ging, scheint Warner vorsichtiger geworden zu sein, wenn es um teure Prestigeprojekte geht.

Ein Kostentreiber von "Heat 2" ist die geplante Integration von Prequel-Szenen mit Al Pacino und Robert De Niro, die digital verjüngt werden müssten. Das sogenannte De-Aging ist eine aufwendige und kostspielige Technologie, die das Budget erheblich belastet. Diese Szenen sollen einen Teil der Handlung tragen, was die Bedeutung dieser Technik für den Film unterstreicht, gleichzeitig jedoch die Kostenexplosion erklärt.

Obwohl es sich bisher nur um Gerüchte handelt, lassen die Berichte aufhorchen. Fans sollten vorerst nicht in Panik verfallen, doch die Zweifel an der Umsetzung des Projekts scheinen berechtigt. Warner Bros. hat sich bislang nicht offiziell geäußert, aber die Entwicklungen zeigen, dass "Heat 2" möglicherweise doch nicht so sicher in Planung ist, wie es noch vor wenigen Monaten schien.

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