Die legendären Videospielfiguren im Film Pixels

Szene aus dem Film Pixels. Videospielmonster greifen die Welt an., FILM.TV
29.06.2015 15:58

Ab dem 30. Juli treten US-Präsident Will Cooper (Kevin James), der 80er Jahre Video Game Champion Sam Brenner (Adam Sandler) und ein Team von Old School Arcaders (Peter Dinklage und Josh Gad) gegen intergalaktische Videospielfiguren an, die die Erde bedrohen.

Mit wem es die „Arcaders“ zu tun bekommen, erfahren Sie in unserem Feature, in dem wir Ihnen Pac-Man, Donkey Kong und Co. vorstellen.

Pac-Man (1980)

Eine der bekanntesten Videospielfiguren überhaupt feiert dieses Jahr ihr 35-jähriges Jubiläum und ist noch immer nicht satt. Seit seiner Arcade-Automaten-Premiere im Jahr 1980 war der kleine Held mit dem großen Hunger in unzähligen Games auf sämtlichen Plattformen zu sehen, mampfte sich so unermüdlich in die Herzen aller Spieler und brachte es auf diesem Weg zum wohl zweitbekanntesten gelben runden Etwas der Welt – gleich nach dem Smiley. Pac-Mans Schöpfer Toru Iwatani muss mächtig stolz sein auf seinen „Sohn“. Dumm nur, dass die Außerirdischen, die in PIXELS die Erde angreifen, den eigentlich überaus sympathischen Vielfraß nun als gefährliche Waffe missbrauchen.

Donkey Kong (1981)

1981 bescherte der Arcade-Automat „Donkey Kong“ uns gleich zwei Videospiel-Ikonen, die auch heute noch große Erfolge feiern: Zum einen gab hier „Super Mario“ sein Debüt – damals noch unter dem Namen „Jumpman“. Zum anderen trat auch der Fässer werfende Affe Donkey Kong erstmals ins Rampenlicht. Während er sich zu Beginn seines Schaffens noch als Bösewicht verdingte, wechselte er ab Mitte der 1990er dann dauerhaft ins Lager der „Guten“ und bewies seitdem in den verschiedensten Genres sein affiges Talent: Ob in Musik-Games, Jump ’n’ Runs, Renn- oder Geschicklichkeitsspielen – „DK“ ist ein wahres Multitalent. In PIXELS können die Erdenbewohner nur hoffen, dass Donkey Kong (von den Aliens in seiner ursprünglichen bösen Gestalt aus den 80ern zurückgebracht) beizeiten einen Schwachpunkt offenbart, der ihn angreifbar macht. Sonst könnte es für den Planeten bald „Game Over“ heißen...

Insekten-Aliens aus „Galaga“ (1981)

Ebenfalls aus dem Jahr 1981 stammt Namcos legendärer Weltall-Shooter „Galaga“. Die Aufgabe des Spielers besteht hier darin, mit seinem Raumschiff die immer wieder auftauchenden Käfer-artigen Aliens abzuschießen und ihren Attacken auszuweichen. Obwohl es im Laufe der Zeit viele Fortsetzungen und Remakes gab, hat auch das allererste „Galaga“ noch immer viele Fans, von denen einige bis heute daran arbeiten, die bereits 1989 aufgestellte weltweite Highscore von 15.999.990 Punkten (nach „Marathon-Regeln“) endlich zu knacken. Im Film bekommen es die Arcaders unter anderem mit einem Insekten-artigen Raumschiff zu tun, bei dem sich die Außerirdischen ganz offensichtlich von Namcos Shooter-Legende haben inspirieren lassen.

Space Invaders (1978)

Bereits drei Jahre vor „Galaga“ hatte Taito mit seinem Klassiker „Space Invaders“ die Weiten des Weltraums in Form eines Spielautomaten zugänglich gemacht – mit überwältigendem kommerziellem Erfolg. Neben Millionen Menschen auf der ganzen Welt kamen auch spätere Entwickler-Legenden wie „Mario“- und „Donkey Kong“-Erfinder Shigeru Miyamoto und „Metal Gear Solid“-Vater Hideo Kojima durch „Space Invaders“ zum ersten Mal überhaupt mit Videospielen in Berührung. Nur wenige andere Titel trugen so entscheidend zum Siegeszug des damals noch jungen Mediums bei wie dieser Automat. Seit 1978 waren die Eindringlinge aus dem All auf fast jeder Spieleplattform zu Gast – und natürlich greifen auch die Aliens in PIXELS unter anderem auf die klassische Angriffstaktik der „Space Invaders“ zurück.

Q*bert (1982)

Angesichts der vielen „niedrig aufgelösten“ Angreifer, welche in PIXELS die Erde erobern wollen, ist es schön zu wissen, dass wenigstens ein Videospiel-Held den Arcaders zur Seite steht, statt sie zu bekämpfen: Q*bert, eine orangefarbene kleine Kugel mit zwei Beinen und süßer Schnute. 1982 von Hersteller Gottlieb veröffentlicht, war auch dieser frühe Videospiel-Automat äußerst erfolgreich und beeinflusste unzählige nach ihm kommende Spiele. Wenngleich Q*bert in Sachen Popularität heute klar im Schatten der ganz großen Retro-Stars wie Pac-Man oder Donkey Kong steht, lebt auch er in immer neuen Remakes auf den modernen Plattformen weiter. So wurde erst vor wenigen Monaten „Q*bert Rebooted“ für PlayStation 4, PlayStation 3 und PlayStation Vita veröffentlicht.



Autor: Jessica Neumayer | Gesprächswert: 70% | mit Material von S&L Medianetworx GmbH


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