Hachiko: Europapremiere auf dem Filmfestival Rom

20.10.2009

Es war das Highlight des 4. Internationalen Filmfestivals Rom: Unter frenetischem Applaus und mit Standing Ovations feierte das Festivalpublikum Richard Gere und seinen neuen Film Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft.

Für Richard Gere ist der Film ein Herzensprojekt: er agierte diesmal nicht nur als Hauptdarsteller, sondern wirkte auch als Produzent hinter der Kamera, da ihn persönlich die wahre Geschichte um den treuen Akita-Hund zutiefst berührt hat. Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft ist eine Parabel über Harmonie, Zuversicht und Beständigkeit - drei Lebenssäulen, die sich auch in Richard Geres privatem Leben, seiner buddhistischen Glaubenshaltung und seinem Engagement für Tibet und andere wohltätige Zwecke widerspiegeln. Schon lange ist er weit mehr als der charmante Herzensbrecher und generationenübergreifende Frauenschwarm, der durch romantische Kinohits wie "Ein Mann für gewisse Stunden", "Pretty Woman", oder "Das Lächeln der Sterne" unvergesslich wurde. Richard Gere engagiert sich beruflich und privat aus vollem Herzen. So verwundert es kaum, dass er nicht nur im Film ein besonderes Gespür für Hunde besitzt: privat ist er stolzer Besitzer einer Hündin namens Billy, die er aus dem Tierheim gerettet hat.

Zum Inhalt:
Als Professor Parker eines Tages nach der Arbeit einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft ist. Während seine Frau den kleinen japanischen Akita-Hund sehr zögerlich aufnimmt, wird Parkers Herz von Hachiko im Sturm erobert. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hachiko jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder ab. Bis er eines Tages vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens wartet...

Hachiko berührt das Herz und streichelt die Seele: Die wundervolle und wahre Geschichte des treuen Akita-Hundes handelt von tiefem Vertrauen und einer ganz besonderen Liebe. Feinfühlig, berührend und humorvoll durch die Augen eines einzigartigen Hundes erzählt.

'Hachi', japanisch für die Zahl Acht, steht als Symbol für die Unendlichkeit und für die Fähigkeit, Himmel und Erde zugleich zu berühren.

An der Seite von Richard Gere und Hachiko sind Joan Allen ("Der Eissturm", "An Deiner Schulter") und Jason Alexander ("Seinfeld") zu sehen. Mit Lasse Hallström ("Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa", "Gottes Werk und Teufels Beitrag", "Chocolat - …ein kleiner Biss genügt") gelang es Gere den Meister des feinsinnigen Erzählkinos für sein Herzensprojekt zu gewinnen.



 


 
 

Surftipps: User, die hier waren, besuchten übrigens auch diese Seiten:

 
 

Meinungen zu "Hachiko: Europapremiere auf dem Filmfestival Rom"