Zac Efron Interview zu HSM 3

19.02.2009


Willst Du wissen, was den süßen High School Musical-Helden bewegt? Hier kommen sie: Zacs Ansichten über das College, das Berühmt sein und geheime Szenen, die nur für die High School Musical 3-DVD entstanden sind… Wow!

 

Die Welt liegt Dir zu Füßen, Zac! Hast Du Tipps für alle Leute, die in Deine Fußstapfen treten möchten? 

Mein einziger Tipp: Werde nur Schauspieler, wenn Du die Schauspielerei wirklich liebst. Mach es nicht, weil du berühmt werden willst. Die Berühmtheit ohne die Liebe zum Beruf wäre wirklich Mist. 

 

Gefällt Dir die Schauspielerei noch immer?

Machst Du Witze? Natürlich! Ich möchte daran nichts missen, auch wenn die Sache mit dem Ruhm manchmal echt hart ist. Das Berühmt sein ist tatsächlich das Schlechteste an der ganzen Schauspielerei. High School Musical hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin, doch die ganze Publicity finde ich nicht so toll. 

 

Ist es schwierig, entspannt zu bleiben, wenn man permanent fotografiert wird?

Ehrlich gesagt kann ich die Paparazzi nicht ausstehen. Sie sind überall. Neulich saß tatsächlich einer in der Mülltonne und versuchte, mich zu fotografieren. Wahnsinn! Ein andermal hing einer an der Rückseite eines fahrenden Pick-Ups. Sie halten sich für clever, sind es aber nicht. 

 

Hat das College einen Platz in Deinen Zukunftsplänen? 

Ich wurde an der Filmschule der University of Southern California angenommen und das würde mir total Spaß machen. Trotzdem glaube ich, dass ich das auch noch später machen kann. Schließlich bin ich derzeit Teil einer große Sache, die morgen verschwunden sein kann. Deshalb möchte ich erstmal dabei bleiben und schauen, wie meine Karriere voran kommt. Mir gefällt mein derzeitiges Leben und ich lerne jeden Tag dazu. Ich lerne sogar, ohne hinter einem Schreibtisch sitzen zu müssen – ist das nicht cool?

 

Lernt man auf einem Filmset viel?

Sicherlich. Erst kürzlich stand ich für einen Independent-Film von Richard Linklater vor der Kamera und habe dabei jede Menge gelernt. Ich fand es extrem aufregend und genoss die Veränderung zu High School Musical. Ich hatte viele Szenen, musste aber zur Abwechslung nicht plötzlich zu singen oder tanzen anfangen! Der Dreh war total erhellend, insbesondere, weil ich Richard Linklaters Filme schon immer mochte. Er hat mich sehr angespornt. 

Was hast Du bei High School Musical 3 gelernt?

Jede Menge! Schließlich haben sie sowohl bei den Choreografien als auch der Musik und allem anderen ziemlich zugelegt. Das war eine aufregende Erfahrung.

 

Hast Du jemals beim Blick auf die Choreografie gedacht „Oh Gott, das werde ich nie schaffen!“?

Natürlich, aber trotzdem muss man da durch. Man versucht, jedermanns Erwartungen zu erfüllen, um nicht derjenige zu sein, der alles versaut. Ich gebe einfach mein Bestes und lege los. 

Welche Atmosphäre herrschte am Set von High School Musical 3?

Wir haben bei High School Musical 3 genau die richtige Mischung zwischen Arbeit und Vergnügen gefunden. Es war interessant und lustig, aber auch arbeitsintensiv – das ist eine ziemlich schwierige Balance. Normalerweise arbeitet man bei Dreharbeiten entweder zu hart oder hat zu viel Spaß; wir kombinierten beides. Darin sind wir mittlerweile perfekt. 

 

Wirst Du den East High Basketballplatz vermissen?

Haha! Ich werde die Dreharbeiten zu „Now or Never“ im dritten Teil nie vergessen. Das war echt Wahnsinn, schließlich spielten wir gegen eine richtige Mannschaft. Sobald ein Schuss daneben ging, buhten die Leute. Das war verrückt!

 

Was ist das für ein Gefühl, wenn man drei Filme fertiggestellt hat?

Ich finde es total seltsam. Man kommt sich vor die Kinder aus Die Chroniken von Narnia, die aus dem Kleiderschrank kommen und als einzige wissen, was wirklich darin passiert ist. Der Abschluss von High School Musical 3 fühlt sich ähnlich an. Es ist wie im Märchen, all die Jahre in dieser total verrückten Welt. 

 

Bedeutet das eine spezielle Bindung zu Deinen Teammitgliedern?

Klar! Jeder weiß, was im anderen vorgeht und das ist echt cool. Zu Hause kann ich zwar mit meinen High-School-Kumpels über meine Abenteuer lachen; trotzdem kann keiner so genau nachvollziehen, welche verrückten und aufregenden Sachen mir in den letzten Jahren passiert sind. Dafür wissen sie glücklicherweise auch nicht, wie unangenehm der Ruhm auch sein kann. 

 

Jetzt mal ehrlich: Singt ihr tatsächlich oder bewegt ihr bei den Musical-Szenen nur die Lippen?

Wir singen in den Szenen tatsächlich, anderenfalls sähe es ziemlich unecht aus. Wenn man nur die Lippen bewegt, wirkt die Performance nicht überzeugend, also singt man besser mit. So machen das alle und das Playback läuft mit. 

 

Gibt es Szenen, die nicht in der Kinoversion zu sehen sind?

Es gibt einige davon – und die gibt’s dafür jetzt auf DVD! Zum Beispiel enthält die DVD eine echt coole Version von „Right Here, Right Now“, die man bislang nicht kannte. 

 

Super! Was ist das Besondere daran?

Es geht um Troy und Gabriella, die wegen der unsicheren Situation sehr angespannt sind – und beide singen darüber an zwei völlig verschiedenen Orten. Ohne es zu merken, singen sie ein Duett. Das ist eine süße Szene. 

 

Woran liegt es, dass High School Musical überall auf der Welt gut ankommt?

Ich denke, die Schule bietet nur den Hintergrund für eine Menge wichtigere Dinge, mit denen sich High School Musical beschäftigt. Schließlich sind Kinder überall auf der Welt gleich und das Erwachsenwerden nicht immer einfach. Darüber singen wir und damit können die Kids überall etwas anfangen. Ich persönlich war nie ein großer Fan der High-School – also ist es eine Art High-School-Märchen, von dem wir erzählen. 

 

High School Musical liegt jetzt hinter Dir – freust Du dich auf das, was kommt, oder hast Du Zukunftsängste?

Von allem etwas! Ich finde es gleichzeitig beängstigend und aufregend, aber so fühlt man sich auch nach dem High-School-Abschluss. Du fühlst dich bereit für Neues und freust dich auf Veränderungen, weißt aber gleichzeitig nicht, wohin die Reise geht. Also findest du’s besser raus!

 

Was steht als Nächstes an? 

Ich habe den Vertrag zum Film Footloose unterschrieben, den High School Musical-Regisseur Kenny Ortega inszenieren wird. Derzeit versuchen wir noch einen Weg zu finden, wie wir das schaffen – aber ich freue mich auf die Arbeit an einem neuen Musical. 

 

Wird es irgendwann ein neues High School Musical geben?

Jeder fragt mich das! Ich werde diese Filme immer unterstützen. Schließlich haben wir etwas gefunden, das den Kids weltweit gefällt, und das ist doch was Besonderes, oder? So etwas gab es noch nie und es wäre doch schade, diese Tradition aufzugeben… Wir warten einfach mal ab und schauen, was die Zukunft bringt. 

 

 



 


 
 

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