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Comiczeichner Ralf König im Interview mit So. Digi. Pop.

 
 

Der Comiczeichner Ralf König ("Der bewegte Mann") hat im Interview mit dem neuen Online-Magazin So. Digi. Pop. erklärt, dass es weiterhin Bedarf an Filmen mit schwulen Thematiken gibt: "Der Großteil der Welt ist homophob. Da ist es wichtig, dass Regisseure diese Geschichten verfilmen", so König. Er selbst sei zwar aus dem Alter raus, "dass einem das etwas Neues sagt. Aber natürlich gibt es ein immer wieder nachwachsendes junges Publikum, das diese Geschichten zur Identität braucht."

 

 
 

Mit "Der bewegte Mann" hat König vor mittlerweile 30 Jahren eines seiner wohl bekanntesten Werke veröffentlicht, rückblickend zeigt er sich aber durchaus selbstkritisch: "Ich finde, ich habe in den letzten Jahren sehr viel bessere Bücher geliefert als 'Der bewegte Mann', aber das war eben die richtige Story zur richtigen Zeit."

In seinem neuen Buch "Herbst in der Hose" geht es um älterwerdende Schwule - ein Thema, das im Hinblick auf den demographischen Wandel immer mehr an Bedeutung gewinnt: "Mein Buch handelt zwar von schwulen Männern, weil ich nun mal schwul bin, und ich bilde mir ein, dass Schwule mit dem Thema etwas anders umgehen als Heteros. In meinem Freundeskreis wird jedenfalls mehr über die Zustände gewitzelt oder sarkastisch gejammert."

Weitere Themen des Interviews von Ralf König mit So. Digi. Pop. sind u.a. die Musical-Version von "Der bewegte Mann" sowie die Adaption bekannter Stoffe in seinen Comics.


 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 81% | mit Material von ots