Der Neue bei Der Alte – Lennard Wandmann

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01.03.2017 14:51
 
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Das Team der Münchner Mordkommission, Hauptkommissar Richard Voss und seine Kollegen Annabell Lorenz und Tom Kupfer, erhalten Unterstützung: Ab der Folge „Schöner Schein“ (Ausstrahlung am 3. März um 20.15 Uhr im ZDF) stößt IT-Spezialist und Rechercheur Lenny zum Team. Der Umgang mit ihm scheint zunächst etwas „anstrengend“ zu sein, was am Asperger-Syndrom liegt - eine Ausprägung von Autismus, in der Betroffene einen normalen bis überdurchschnittlichen IQ besitzen. Lenny verfügt dadurch jedoch über Fähigkeiten, die den Kommissaren bei komplexen Recherchen und der Lösung kniffliger Fälle hilfreich sind.

Nach dem Abschied von Gerd Heymann bittet Kriminalhauptkommissar Richard Voss bei seinen Vorgesetzten um Verstärkung für sein Team. In der Folge „Schöner Schein“, die am 3. März 2017 ausgestrahlt wird, feiert nun Neuzugang Lennard „Lenny“ Wandmann, gespielt von Thimo Meitner, sein Debüt. Der 23-Jährige soll die Ermittler als Rechercheur, Analyst und IT-Experte unterstützen. Nach anfänglichen Irritationen bezüglich seines Auftretens und Verhaltes klärt Voss seine Leute auf: Lenny hat das Asperger-Syndrom – eine Ausprägung von Autismus, in der Betroffene einen normalen bis überdurchschnittlichen IQ besitzen. Für den studierten Informatiker sind Routinen, klare Regeln, Ordnung und Logik extrem wichtig. „Der Neue“ versteht zudem keine Ironie, da er alles sehr wörtlich nimmt. Überhaupt fällt es ihm schwer, den Humor anderer Leute sowie Redewendungen zu verstehen. Auch wirkt sein soziales Verhalten manchmal etwas unecht. Lenny hat mit Voss vereinbart, dass er nicht „raus“ geht. Seine Fähigkeiten stellt er stattdessen bei Hintergrundrecherchen und Analysen im Büro unter Beweis. Dabei zeigt er ein besonderes Gespür für Details: Immer wieder entdeckt er zum Beispiel auf Fotos scheinbare Kleinigkeiten, die den anderen noch nicht aufgefallen sind. Diese kleinen aber genialen Einfälle führen den Fall oft in eine andere Richtung. Wenig überraschend hat Lenny anfangs Schwierigkeit, sich im Team zurechtzufinden. Im Laufe der Zeit wächst der manchmal einfach schräge Neuling den anderen aber immer mehr ans Herz.

Lenny-Darsteller Thimo Meitner studierte von 2013 bis 2016 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Erste Bühnenerfahrung hatte er bereits im Alter von zehn Jahren im Kinder-Ensemble der Württembergischen Landesbühne Esslingen gesammelt, wo er im Stück „Vorstadtkrokodile“ spielte. Von 2009 an war er dann in verschiedenen Produktionen regelmäßig auf der Theaterbühne aktiv. Im Fernsehen konnte Meitner schon 2005 seine erste Rolle ergattern: In der Kinderserie „Ein Fall für B.A.R.Z.“, war er bis 2007 zu sehen. Darauf folgten unter anderem weitere Auftritte in TV-Filmen und -Serien, darunter „SOKO Köln“ und „SOKO Stuttgart“, sowie in etlichen Kurzfilmen. In Sachen „außergewöhnliche Fähigkeiten“ hat Thimo Meitner gleich mehrere „schlagkräftige“ Asse im Ärmel: So kann der in Berlin lebende Schauspieler beispielsweise Schlagzeug spielen, fechten und Tango tanzen und wartet zudem auch noch mit Kampfsport-Skills auf.

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Autor: Ole Mann