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Vorgestellt: Denzel Washington als Troy Maxson in Fences

© Paramount
 
 

Denzel Washington - ein Name, der für Vielseitigkeit, Facettenreichtum und großartige Kinounterhaltung steht. Mit seiner bereits dritten Regiearbeit beweist der Ausnahme-Schauspieler erneut, dass er ein Multitalent ist. Für das bewegende Drama FENCES, das auf dem Pulitzer-preisgekrönten, gleichnamigen Stück von August Wilson basiert, übernahm Washington nicht nur Regie und Produktion, sondern besetzte außerdem die Hauptrolle.


 
 

Als eine der interessantesten Persönlichkeiten Hollywoods hat Denzel Washington das moderne Kino der letzten 30 Jahre bis heute entscheidend geprägt und mitgestaltet. Nach zahlreichen einflussreichen und unvergessenen Rollen, wie die des eigenwilligen Sklaven in „Glory“, des korrupten Cops Alonzo Harris in „Training Day“ und des dunkelhäutigen Bürgerrechtlers in „Malcolm X“ für das Kino und am Theater („Checkmates“, „Julius Caesar“, „Fences“), erweitert er seit 2002 sein Wirken auch hinter der Kamera.

In den Filmen „Antwone Fisher“ und „The Great Debaters“ stellte Washington sowohl sein Talent im Umgang mit hochemotionalen und außergewöhnlichen Stoffen als auch für die sensible, künstlerische Aufbereitung der Geschichte der Afroamerikaner in Amerika unter Beweis. Mit FENCES nahm er sich jetzt dem Werk von August Wilson an - einem der einflussreichsten Autoren der USA.

Wilson hat die Verfilmung seiner Werke an die Bedingung geknüpft, dass nur ein afroamerikanischer Künstler seine Stücke für die große Leinwand inszenieren darf. Nach der erfolgreichen Wiederaufführung am Broadway entschied sich schließlich kein Geringerer als Denzel Washington, FENCES zu verfilmen. Als langjähriger Bewunderer von August Wilson sieht Washington den Film als Chance, Wilsons Geschichte dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit FENCES schafft er es, sein Talent und seine Leidenschaft für das Thema Film mit seinem politischen Aktivismus zu verbinden. Zwar können wir August Wilson nicht mehr fragen, aber man kann sich sicher sein, dass auch er von dieser Verfilmung begeistert wäre.

Viola Davis, die Denzel Washington für die weibliche Hauptrolle an seiner Seite besetzt hat, durfte bereits den Golden Globe für ihre herausragende Leistung in FENCES entgegennehmen - mit Sicherheit nicht zuletzt durch das beeindruckende Zusammenspiel zwischen ihr und dem 62-jährigen Charakter-Darsteller. Davis sagt über ihren Kollegen und Regisseur: „Er findet immer die richtigen Worte, um einem Schauspieler das Ehrlichste zu entlocken.“

Washingtons herausragendes Talent ist offensichtlich. Das ist nicht nur an den unterschiedlichsten Rollen erkennbar, die er über die Jahre überzeugend verkörpert hat und an dem Vertrauen, dass ihm einige große Regisseure wie unter anderem Robert Zemeckis („Flight“), Antoine Fuqua („Die glorreichen Sieben“) und Ridley Scott („American Gangster“) entgegen bringen. Auch die zahlreichen Preise, die er für sein künstlerisches Schaffen entgegennehmen durfte, sprechen für sich. Neben zwei Oscars® für seine Rollen in „Glory“ und „Training Day“ kann er unter anderem drei Golden Globes („Glory“, „The Hurricane“, „Cecil B. DeMille Award“) sein Eigen nennen. Für sein Engagement in der Broadway-Adaption von FENCES erhielt Washington 2010 den begehrten Tony Award.

Schauspieler:
Denzel Washington, Viola Davis, Mykelti Williamson, Russell Hornsby, Jovan Adepo, Saniyya Sidney

Regie:
Denzel Washington

Drehbuch:
August Wilson, Tony Kushner

Produktionsland & Jahr:
USA 2016


Rollen:
Denzel WashingtonTroy
Viola DavisRose
Mykelti WilliamsonGabriel
Russell HornsbyLyons
Jovan AdepoCory
Saniyya SidneyRaynell
 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 79% | mit Material von Paramount Pictures