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7-Meter langes Boot aus dem 3D-Drucker

 
 

Bei dem 3D-Druck handelt es sich um eine fortschrittliche Technik, die in der Zukunft viele Probleme lösen könnte, in dem sie Gegenstände schnell und einfach herstellt. Bisher wurden nur kleine Objekte gedruckt, doch im Video seht ihr einen Weltrekord, der von der Universität Maine aufgestellt wurde.

Auch für den Privatgebrauch gibt es schon 3D-Drucker zu kaufen. Die Geräte sind allerdings noch sehr teuer und nicht so fortschrittlich, wie industrielle Drucker. Auch in der Indutrie werden nämlich schon Gegenstände gedruckt. So werden Einzelteile am 3D-Drucker hergestellt und nachträglich zusammengefügt. Ganze Maschinen oder Gegenstände die mehrere Meter groß sind, lassen sich aber noch schwer herstellen. Im Video seht ihr einen neuen Weltrekord, den die Universität Maine aufgestellt hat. In dem XXL-Drucker der Uni wurde ein 7,6 Meter langes Boot in einem Stück gedruckt. Das ganze dauerte 72 Stunden, doch im Video ist das Projekt im Zeitraffer zu sehen, so dass man sehen kann, wie das Boot quasi aus dem Nichts erscheint.

Doch nicht nur das Boot ist ein Weltrekord und wird in dem nächsten Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen. Mit dem Projekt wurden gleich drei Weltrekorde gleichzeitig aufgestellt. So handelt es sich bei dem Boot um das größte Boot, dass jemals gedruckt wurde und um den größten Gegenstand überhaupt, der mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurde. Zusätzlich ist auch die Größe des Druckers selbst ein Weltrekord. Mit dem Drucker der Universität Maine lassen sich theoretisch Gegenstände in einer Größe von 30 Metern Länge, 6,7 Metern Breite und 3 Metern Höhe herstellen. Es wäre also durchaus möglich, dass der Weltrekord für den größten jemals gedruckten Gegenstand bald noch einmal von den jetzigen Rekordhaltern gebrochen wird.

Wenn ihr euch also für diese Technik interessiert und sehen wollt, wie das Boot entstanden ist, dann klickt auf das Video. Darin seht ihr in einer halben Minute, was vermutlich jahrelange Vorbereitung gebraucht hat. Der Weltrekord ist natürlich nicht das eigentlich Ziel der Universität. Der Drucker soll in Zukunft die schnelle Produktion von Prototypen für Verteidigungs-, Infrastruktur- und Zivilprojekte ermöglichen.

 

 
 


 

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Autor: Fynn Sehne | Gesprächswert: 80%