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Star Wars 9: Diese Figur sollte eigentlich der Oberbösewicht werden

 
 

Science Fiction-Mastermind George Lucas hatte mit den letzten Filmen der "Star Wars"-Reihe nicht mehr viel zu tun. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten die Fortsetzungen einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Seine ursprünglichen Visionen kommen nun zu Tage in einem neuen Buch zur Filmreihe.

Beim Verkauf von Lucasfilm an Disney gab der Schöpfer der Weltraum-Saga auch seine Ideen für drei weitere Filme mit an die neuen Rechteinhaber. Die anschließenden Macher setzten jedoch wenig davon um. Schon bei der Entstehung von Episode 1 bis 3 wurde George Lucas belächelt und musste um die Produktion nach seinem Konzept kämpfen. Der Erfolg gab ihm nachträglich vollends Recht. Zwar wurden auch Episode 7 bis 9 zu Klassenschlagern, doch hätten die Filme eine andere Richtung eingeschlagen. Die Kollegen vom Onlineportal Polygon konnten schon vorab einen tiefen Blick in das neue Buch "The Star Wars Archives. 1999–2005" werfen. Darin wurde auch deutlich, dass eigentlich Darth Maul zum bösen Hauptcharakter werden sollte. Er kam in der animierten Adaption "The Clone Wars" vor, wurde aus Episode 7 bis 9 jedoch komplett raus gehalten. Nur im Ableger "Solo: A Star Wars Story" erschien er dann nochmal.

Wie auch in "The Clone Wars" sollte Darth Maul als Cyborg mit einem Unterkörper aus Metall zurück auf die Bildfläche kehren. Nach dem entscheidenden Kampf und seinem Sturz in den Reaktorschacht wurde ursprünglich davon ausgegangen, dass er darin den Tod fand. Disney jedoch entschied sich komplett gegen diese Idee und brachte neue Figuren ins Spiel. Auch als Nebendarsteller sollte Schauspieler und Stuntman Ray Park die Rolle nicht nochmal übernehmen. Nach den Vorstellungen von George Lucas hätte es neben Darth Maul auch die aus "Star Wars: Legacy" bekannte Darth Talon in die Sequels schaffen sollen. Zusammen hätten die beiden das Gegenstück zu den Jedi-Rittern bilden können, doch dazu kam es bekanntermaßen nicht. Auch eine Vision von Darth Maul als Unterwelt-Boss wurde verworfen. Disney verfolgte einen ganz anderen Ansatz für die Story zu den neuen Filmen, die unter der Leitung des Schöpfers auch andere Schicksale für Luke und Leia vorgesehen hätten.

Wenn euch das neue Buch von Autor Paul Duncan interessiert, könnt ihr hier "The Star Wars Archives. 1999–2005" bei Amazon von innen ansehen und bestellen. Er verfasste auch ein ähnliches Werk zur ersten "Star Wars"-Trilogie. Die gebundene deutsche Ausgabe erscheint als "Das Star Wars Archiv. 1999–2005" erst am 20. März 2021. Es umfasst 600 Seiten und wurde in direkter Zusammenarbeit mit George Lucas und weiteren Verantwortlichen von Lucasfilm geschrieben. Neben vielen Infos zur Filmreihe sind auch Drehbuchseiten, Konzept-Entwürfe und zahlreiche Fotos von den Sets enthalten. Der Preis bleibt dann jedoch wohl eher etwas für echte Fans.

 

 
 

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Autor: Sebastian Lorenz | Gesprächswert: 92%