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Mad Max 2: Furiosa mit Thor und Damengambit-Star

 
 

Diesmal bleibt das Set wirklich in Australien: Während George Miller für "Mad Max: Fury Road" noch eine Ausweich-Location brauchte für die Dreharbeiten, soll "Mad Max 2: Furiosa" wieder komplett im australischen Outback gedreht werden. Und dabei sind zwei angesagte Stars, die sich vor Angeboten kaum retten können.

Die Filmreihe und Australien gehören einfach zusammen. Die Kultstreifen mit Mel Gibson kamen aus dem Südosten des Landes und "Fury Road" mit Tom Hardy sollte eigentlich komplett in New South Wales gedreht werden. Aufgrund von starken Niederschlägen, musste ein Großteil der Produktion damals jedoch ins afrikanische Namibia umgezogen werden.

Das soll sich für "Mad Max 2: Furiosa" aber nicht wiederholen, wenn es nach Regisseur George Miller geht. Dennoch stand auch diesmal die Location auf der Kippe, weil die australische Politik den Standort kurzerhand unattraktiver für Hollywood machen wollte. Erst im letzten Moment sah man davon ab, die Steuererleichterungen für die Filmbranche abzuschaffen und stattdessen nur zu senken. Grund genug für George Miller, die Filmreihe in ihrem Heimatland zu drehen.

So ließ es sich auch die Premierministerin von New South Wales nicht nehmen, an einer Pressekonferenz für das Prequel teilzunehmen. Auf Twitter postete sie ein Selfie mit "Thor"-Star Chris Hemsworth, der eine Hauptrolle übernehmen wird an der Seite von "Das Damengambit"-Darstellerin Anya Taylor-Joy. Sie wird sie junge Furiosa spielen, die im letzten Teil noch verkörpert wurde von Charlize Theron.

Die Teilnahme an der PK war für den gebürtigen Australier Chris Hemsworth keine weite Reise, da er aktuell "Thor 4: Love And Thunder" im Lande dreht. Schon "Thor 3" stammt aus seinem Heimatland. Kurze Wege im Outback, über die sich auch George Miller freut. Immerhin werden laut Premierministerin Gladys Berejiklian stolze 350 Millionen US-Dollar locker gemacht, um die neue Produktion in ihrem Bundesstaat auf die Beine zu stellen. Sie freut sich in ihrem Tweet zudem über die 850 geschaffenen Jobs.

Jedoch hatte George Miller noch mehr zu verkünden. Während sich der Vorgänger-Film mit Tom Hardy gerade einmal über einen Zeitraum von drei Tagen erstreckte, wird der Film mit Anya Taylor-Joy eine Sage über mehrere Jahre.

Aber auch Chris Hemsworth ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte zu sagen. Er wäre stolz darauf, nachdem er sein Leben lang aufgewachsen sei mit der "Mad Max"-Filmreihe, nun endlich selbst ein Teil ihrer zu werden. Natürlich freuen auch wir uns, den Marvel-Star in dem Action-Blockbuster zu sehen. Während er aktuell mit dem Dreh von "Thor 4: Love and Thunder" beschäftigt ist, steht in seinem Terminkalender auch noch ein Film über den Kult-Wrestler Paul Hogan, den Hemsworth persönlich verkörpern wird.

Furiosa-Darstellerin Anya Taylor-Joy hingegen konnte mit der Netflix-Serie "Das Damengambit" kürzlich ihren großen Megaerfolg feiern. Auf in ihrem Kalender stehen bereits weitere Produktion an. Insgesamt vier Hauptrollen warten neben "Mad Max 2: Furiosa" auf sie. Neben dem Horrorstreifen "Last Night In Soho" ist sie auch im Wikinger-Abenteuer "The Northman", dem Gesellschaftsdrama "Laughter In The Dark" und einem noch unbetitelten Filmprojekt von Regisseur David O. Russell zu sehen.

Einen konkreten deutschen Starttermin gibt es für das "Mad Max"-Prequel noch nicht. In den USA soll der Actionkracher im Juni 2023 anlaufen. Dementsprechend dürfte der Film hierzulande in einem ähnlichen Zeitraum auf die Leinwand kommen.

 

 
 
 
Autor: Sebastian Lorenz | Gesprächswert: 89%