I Am Mother: Doch im Kino und nicht bei Netflix

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09.06.2019 14:49
 
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Ein Hochsicherheitsbunker, in dem sich eine Mutter und ihre Tochter als die vermeintlich letzten Überlebenden einer globalen Katastrophe befinden, doch die Mutter ist kein Mensch und ist umgeben von zahlreichen Geheimnissen... Können Roboter durch künstliche Intelligenz wirklich menschlich werden? Und welche Konsequenzen verbergen sich dahinter?

Das Spielfilmdebüt I AM MOTHER des australischen Regisseurs Grant Sputore, das Anfang des Jahres Premiere auf dem Sundance Film Festival feierte, spielt mit diesen Ungewissheiten und verwebt sie in ein nervenaufreibendes Science-Fiction Kammerspiel. Der Film entwirft ein packendes Szenario, das in naher Zukunft nicht länger undenkbar wäre: Was würde passieren, wenn ein Roboter einen Säugling ohne jeglichen menschlichen Kontakt aufziehen würde? Am 22. August 2019 kommt I AM MOTHER bundesweit in die Kinos (geplant war zunächst ein Start direkt bei Netflix) und lädt die Zuschauer zu einem faszinierenden Gedankenspiel ein, das eine bedrohliche Atmosphäre entspinnt, in der Wahrheit und Lüge nicht länger den Menschen vorbehalten sind.

Regisseur Grant Sputore, der den Stoff zusammen mit Autor Michael Lloyd Green entwickelte, sieht im zunehmenden Einfluss von Technologie auf unser alltägliches Leben eines der wichtigsten Themen der heutigen Zeit: „I AM MOTHER wurde als eine Möglichkeit konzipiert, unsere immer enger werdende Beziehung zur Technologie zu untersuchen. In vielerlei Hinsicht hat die Technologie unser Leben besser gemacht und verspricht, dies auch in Zukunft zu tun – aber es ist wichtig, dass wir dieser Zukunft nicht schlafwandelnd begegnen.“

Inhalt: Ein Teenager-Mädchen, genannt „Tochter“ (Clara Rugaard), lebt in einem unterirdischen Hochsicherheitsbunker und wird von einem humanoiden Roboter namens „Mutter“ (Stimme von Rose Byrne) aufgezogen. Der Androide wurde entwickelt, um die Erde nach der Auslöschung der Menschheit neu zu besiedeln. Die besondere Beziehung zwischen den beiden wird bedroht, als unerwartet eine blutüberströmte fremde Frau (Hilary Swank) vor der Luftschleuse des Bunkers auftaucht und völlig aufgelöst um Hilfe schreit. Die bloße Existenz dieser Fremden stellt „Tochters“ komplette Welt auf den Kopf, und nach und nach beginnt sie, ihr einziges Elternteil als potenzielle Gefahr zu betrachten. In einem atemberaubenden Finale muss sich „Tochter“ der „Mutter“ von Angesicht zu Angesicht stellen, um die Wahrheit über ihre Welt und ihre wahre Mission herauszufinden.

Für den frauenstarken Cast des nicht nur visuell beeindruckenden Werks konnten die aufstrebende Newcomerin Clara Rugaard („Good Favour“, „Still Star Crossed“) als „Tochter“ und die zweifache Oscar®-Preisträgerin Hilary Swank („Million Dollar Baby“, „Das Glück an meiner Seite“, „Logan Lucky“) als „fremde Frau“ gewonnen werden. Der fürsorgliche Roboter „Mutter“ wird von der australischen Schauspielerin Rose Byrne („Peter Hase“, „Juliet, Naked“, „Plötzlich Familie“) gesprochen. Eine weitere Besonderheit: Für die Figur von „Mutter“ wurde keineswegs nur mit CGI-Effekten gearbeitet, sondern mit einem echten Roboter gedreht. Die legendäre Spezialeffekt-Schmiede WETA Workshop („Avatar“, „I, Robot“, „Der Herr der Ringe“-Trilogie) stellte einen speziellen Anzug her, der im Film von Luke Hawker, einem Mitarbeiter von WETA, getragen wird.

I Am Mother Trailer

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Hilary Swank, Clara Rugaard-Larsen

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Autor: Johanna Mahlberg | Gesprächswert: 90% | mit Material von Concorde Film