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M: Eine Stadt sucht einen Mörder - Neue Thriller Serie startet

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03.02.2019 11:47
 
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Wien. Tiefer Winter. Kinder verschwinden. Vorerst spurlos, dann werden ihre Leichen gefunden. Für die Boulevard-Presse ein gefundenes Fressen. Für die Polizei eine Serie von Niederlagen. Politisch ein Problem. Und gleichzeitig die lang ersehnte Chance für den ambitionierten Innenminister. Die Unterwelt schaltet sich ein. Der Kindermörder muss gefunden werden, damit alle anderen schmutzigen Geschäfte ungestört weitergehen können.

Mit seiner Inszenierung von „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ hat David Schalko ein zeitgenössisches Remake von Fritz Langs gleichnamigem Filmklassiker aus dem Jahr 1931 geschaffen und verlegt die Jagd nach einem Kindermörder ins Jahr 2019. Eine Bildergalerie zeigen wir euch unter diesem Text.

Basierend auf dem Vorbild erzählt das TV NOW-Original in sechs einstündigen Folgen die Geschichte einer Stadt, die sich mit einer Reihe von Kindermorden konfrontiert sieht und wie sich deren Folgen auf die einzelnen Schichten einer Gesellschaft auswirken: Die Bevölkerung, den Staat, die Politik, die Presse, die Unterwelt.

Das TV NOW-Original „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist die erste Eigenproduktion des neuen Streaming-Dienstes der Mediengruppe RTL Deutschland. Mit der sechsteiligen Miniserie präsentiert TV NOW seinen Premium-Kunden ein einzigartiges Krimi-Erlebnis, hochkarätig besetzt mit einem mehr als hundertköpfigen, internationalen Star-Ensemble, darunter Moritz Bleibtreu („Lommbock“, „Der Baader Meinhof Komplex“), Verena Altenberger, („Magda macht das schon!“, „Die beste aller Welten“), Lars Eidinger („Babylon Berlin“, „25 km/h“), Bela B (Schlagzeuger der Punkrock-Band „Die Ärzte“, „Inglourious Basterds“), Udo Kier („Iron Sky“, „Blade“), Juergen Maurer („Parfum“, „Tatort“), Sophie Rois („Tatort“), Gerhard Liebmann („Tatort“) u. v. a.

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist eine Koproduktion zwischen TV NOW, dem ORF und Superfilm. Ab 22. Februar 2019 stehen alle sechs Folgen von „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ exklusiv zum Abruf bei TV NOW bereit.

Den Originalfilm „M“ inszenierte 1931 der Regisseur Fritz Lang, ein gebürtiger Wiener und bis heute einer der größten Pioniere des deutschen Films. „M“ hat die Filmwelt nachhaltig geprägt, gilt das Werk doch als Geburtsstunde gleich zweier Krimigenres: Zum einen des Serienmörder-Kinos, zum anderen des klassischen Kriminalfilms, bei dem die polizeilichen Ermittlungen zur Aufklärung eines Verbrechens im Vordergrund stehen.

Darüber hinaus gilt “M“ als einer der ersten deutschen Tonfilme und Lang nutzte die technischen Möglichkeiten dessen konsequent aus, um die Akustik als Stilmittel einzusetzen. So gibt es im Film immer wieder längere Szenen, in denen vollkommende Stille herrscht, setzt der Ton dann wieder ein, ist die Wirkung umso eindringlicher.

Auch dank ungewöhnlicher Kameraperspektiven, bemerkenswerten Schnitten und seiner beachtlichen Authentizität galt Langs Film damals als Meilenstein und zählt damit bis heute zu den wichtigsten Werken Deutschlands und darüber hinaus. Nach einer Umfrage der Stiftung Deutsche Kinemathek ist „M“ das wichtigste Werk der Deutschen Filmgeschichte. Die renommierte französische Filmzeitschrift „Cahiers du cinéma“ listete „M“ in ihrem Ranking der 100 besten Filme aller Zeiten auf Platz 6, die beste Platzierung für eine deutsche Produktion. Auch in einem Listing des britischen Filmmagazins „Empire“ nimmt „M“ Platz 33 der weltweit wichtigsten Filme aller Zeiten ein.

Als Vorbild für seinen Krimi diente Fritz Lang der seinerzeit für Schlagzeilen sorgende „Vampir aus Düsseldorf“, Peter Kürten. Ein Serienmörder, der kurz vor der Uraufführung von „M“ schließlich zum Tode verurteilt wurde. Lang verpflichtete für diese Hauptrolle damals Peter Lorre, dessen geniale Interpretation des Kindermörders von der Kritik hochgelobt wurde und für ihn den internationalen Durchbruch bedeutete.

Langinhalt: In Wien herrscht tiefster Winter, die Stadt versinkt im Schnee. Als die kleine Elsie (Amanda Amry) ohne Jacke nach Hause kommt, schickt ihre sichtlich genervte Mutter (Verena Altenberger) das Mädchen zurück auf den Spielplatz, um seine vergessene Jacke zu holen.

Dort angekommen, ertönt durch den Schnee aus der Dunkelheit ein Pfeifen einiger Takte aus Edvard Griegs „Peer Gynt“, das schon bald darauf eine düstere Vorahnung beim Zuschauer hinterlässt, sobald es wieder einsetzt. Denn kurz nachdem die eingängige Melodie das erste Mal erklingt, blickt Elsie ihrem Schicksal ins Gesicht und verschwindet zunächst spurlos.

Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, befragt Elsies Mutter und den Vater (Lars Eidinger). Auf den ersten Blick scheint der Fall für die Beamten klar, doch spätestens, als mehr und mehr Kinder verschwinden und der schmelzende Schnee die ersten Kinderleichen zu Tage bringt, ist klar: Ein Kindermörder treibt sein Unwesen. Die Polizei ist ratlos und rast im Leerlauf, der ambitionierte Innenminister (Dominik Maringer) will sich profilieren und beginnt, die Morde zu instrumentalisieren und für seine Zwecke zu nutzen. Unterstützt wird er in seinen politischen Bestrebungen vom schonungslosen Verleger (Moritz Bleibtreu), der an der Spitze eines populistischen Medienhauses steht. Für die Boulevardpresse sind die Morde ein gefundenes Fressen und sie scheut nicht davor, die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter zu befeuern. Fake News sind im Umlauf, im Netz wird gehetzt und in der Bevölkerung beginnt es zu rumoren. Das Finden des Mörders steht an erster Stelle und „M“ ist zum öffentlichen Fall geworden. Mit steigender Nervosität wird jeder zum Verdächtigen erklärt und die Polizei gerät zunehmend unter Druck. Leute werden willkürlich festgenommen, das Land wird langsam aber sicher zum Überwachungsstaat und die Unterwelt wird vorgeführt. Das lässt sich diese allerdings nicht gefallen, denn deren kriminelle Geschäfte kommen dadurch zum Erliegen. Somit beschließt Wiens Unterwelt, die Aufgabe der Polizei selbst zu übernehmen und den Täter zu finden – so dass am Ende die ganze titelgebende Stadt auf der Suche nach dem Kindermörder ist.

FOLGE 1: Nach dem mysteriösen Verschwinden eines Flüchtlingsmädchens kommt es im verschneiten Wien zu einem neuerlichen Verbrechen. Die achtjährige Elsie wird vermisst. Während sich die Eltern äußerst verdächtig verhalten, wittert der ehrgeizige Innenminister die Chance, die Tat politisch für sich zu nutzen.

FOLGE 2: Verzweifelt sucht die Polizei nach den Leichen der verschwundenen Kinder. Die Nervosität in der Stadt steigt. Die Behörden tappen im Dunkeln. Willkürlich werden Verdächtige verhaftet. Der Innenminister nutzt die Ratlosigkeit aus, um sein Sicherheitspaket durchzusetzen. Gleichzeitig lenkt er die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein Therapiezentrum für Sexualstraftäter.

FOLGE 3: Nach dem Fund der drei Kinderleichen stellt sich die Frage: Wer ist das dritte Kind? Ein Halsband mit einem M daran ist der einzige Hinweis. Die Polizei ist ratlos. Das Tempo des Serientäters lässt keine Zeit zum Luftholen. Um das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, beginnt die Polizei in der Unterwelt aufzuräumen. Diese nimmt das nicht hin und beginnt in der Sache selbst aktiv zu werden.

FOLGE 4: Der Innenminister greift zu drastischeren Mitteln, um seine politischen Ziele zu erreichen. Um die Identität des dritten toten Kindes festzustellen, lässt er die ganze Stadt mit dem Porträt der Leiche plakatieren. Die Stimmung ist aufgeheizt. Der Innenminister erklärt den Fall M zum öffentlichen Fall. Währenddessen machen sich die rumänischen Bettler auf die Suche nach dem Mörder.

FOLGE 5: Die Dinge eskalieren. Weitere Kinder verschwinden. Die Angst der Menschen und das Tempo des Täters ermöglichen es dem Innenminister an demokratischen Grundsäulen zu rütteln. Gleichzeitig kann die Polizei die Identität des Täters feststellen. Es beginnt ein Rennen zwischen polizeilicher Ermittlung, der Jagd der Unterwelt auf den Mörder und politischen Interessen.

FOLGE 6: Die Straßen Wiens sind menschenleer. Die vom Innenminister verhängte Ausgangssperre wird von der Bevölkerung widerstandslos hingenommen. Inmitten dieser geisterhaften Atmosphäre jagt die Polizei den Täter. Aber auch die Unterwelt bleibt aktiv. Sie hat ihre eigene Methode und ködert den Mörder mit den Kindern der rumänischen Bettler.

 

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Autor: Tom Stolzenberg | Gesprächswert: 86% | mit Material von RTL